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Samstag, 8. August 2009, 10:24

Guttenberg - Zögling und Junger Führer.

In Anbetracht der Ausrichtung des Forums Zeitwort.at verwundert es ein wenig, dass die
recht erstaunliche politische Karriere des Versicherungsvertreters Karl-Theodor Guttenberg,
seines Zeichens Wirtschaftsminister in Germanistan, hier noch nicht thematisiert wurde.

Na gut, zugegeben, der Kalle war vorher nicht wirklich ein Versicherungskeiler, er kommt aber
genauso sympathisch rüber; soll heißen: genauso geschniegelt und gestriegelt und gelackt.
Ein typischer Träger des Buttons-Down-Syndroms eben.


"Wessen Brot ich esse, dessen Lied singe ich", diese erfahrungsgemäß nur sehr selten
danebenliegende Vermutung über die Motivationslage eines Interessensvertreters,
lässt einen gründlichen Blick darauf geraten erscheinen, wessen Brot dieser Polit-Jungstar
(oder wäre da eher ein transatlantisches "Youngster" angebracht?) eigentlich isst.

Kostproben von diesem Brot, in leichtverdaulichen Happen, bietet friederike beck auf dem
Internetzweig des Magazins "Zeitgeist" an; ein Guttenberg-Dossier in mehreren Teilen.

Teil-1: "Der Zögling" (datiert mit 2009-04-07)

ist abrufbar mit http://www.zeitgeist-online.de/special24.html


Teil-2: "Guttenberg, der junge Führer" (datiert mit 2009-05-15)

ist abrufbar mit http://www.zeitgeist-online.de/special27.html


Teil-3 soll sich mit den Zielen und dem Treiben des "Aspen-Instituts" beschäftigen,
in dessen Young-Leaders-Program der Wirtschaftsminister unseres Nachbarn ebenfalls
aufgenommen wurde. Dieser Teil ist noch nicht fertig, auf den muss man noch warten.

In der Liste der Beiträge unter

http://www.zeitgeist-online.de/online1.html

wird man gewiss einen Hinweis finden, wenn dieser Teil dann verfügbar ist.



Der unvergessliche Karl Farkas würde dazu sagen: Schau'n Sie sich das an!

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2

Samstag, 8. August 2009, 10:47

Bisher scheint es so, dass Guttenberg den Verkauf von Opel an Magna favorisiert. Wenn Opel also tatsächlich an Magna geht, kann man Guttenberg nicht als US-imperialistischen Youngster bezeichnen.
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3

Samstag, 8. August 2009, 12:28

Enoch zu Guttenberg

Zitat

Enoch Freiherr von und zu Guttenberg ist ein Sohn des ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeskanzleramt Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. Mit Christiane von und zu Eltz (* 27. November 1951) war er von 1971 bis 1977 verheiratet, sie heiratete in zweiter Ehe Adolf von Ribbentrop (* 2. September 1935), den Sohn von Joachim von Ribbentrop und Annelies Henkell. Enoch und Christiane sind die Eltern des Bundeswirtschaftsministers Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (siehe auch Familie von Guttenberg). Guttenberg studierte Komposition und Dirigieren in München und Salzburg.

Zitat

Ullrich Friedrich Willy Joachim Ribbentrop, seit 1925 von Ribbentrop (* 30. April 1893 in Wesel; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war ein deutscher Politiker (NSDAP). Er amtierte von 1938 bis 1945 als Außenminister des Deutschen Reiches. Ribbentrop gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen; er wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen, zum Tod durch den Strang verurteilt und am 16. Oktober 1946 hingerichtet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_von_Ribbentrop

Jaja, da wurden mächtige Geschäfte mit dem 2 Weltkrieg gemacht - wahrscheinlich ist das Vermögen von den Ribbentrops.

Hier zwei Links im Zeitwort zu Ribbentrop
Der Tod durch den Strick dauerte 15 Minuten
Hat Deutschland den Krieg gewollt?

4

Samstag, 8. August 2009, 15:03

RE: Enoch zu Guttenberg

Jaja, da wurden mächtige Geschäfte mit dem 2 Weltkrieg gemacht - wahrscheinlich ist das Vermögen von den Ribbentrops.

Wenn er in Nürnberg zum Tode verurteilt wurde, dann gehörte er wohl eher zu den kleinen Verbrechern. Die ganz Großen wurden gar nicht erst vor Gericht gestellt und organisierten diese Prozesse im Hintergrund.

In Sippenhaft nehmen würde ich ihn wegen seiner Vorfahren auch nicht. Auch sagen diese nichts über seine Geisteshaltung aus. Die Taten werden letztendlich zählen.
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5

Samstag, 8. August 2009, 18:44

Wie wahr!

In Sippenhaft nehmen würde ich ihn wegen seiner Vorfahren auch nicht. Auch sagen diese nichts über seine Geisteshaltung aus. Die Taten werden letztendlich zählen.


Richtig! Das sag´ich bereffend die Rothschildt´s vorletztendlich auch immer! :ggg: :zkugel: :ggg:

6

Samstag, 8. August 2009, 21:40

Nix Sippenhaft, sondern zweifelhafte Loyalitäten!


@ ISS

Zitat

In Sippenhaft nehmen würde ich ihn wegen seiner Vorfahren auch nicht.
Auch sagen diese nichts über seine Geisteshaltung aus. Die Taten werden letztendlich zählen.

Dazu wäre nebenzubemerken, dass im Guttenberg-Dossier von friederike beck ja garnicht ein
verdächtiges Naheverhältnis zu ehemaligen Nazi-Größen angedeutet wird, sondern die Nähe zu
schlecht beleumundeten transatlantischen Old-Boys-Networks (Council on Foreign Relations, etc.).

Das Thema ist also nicht Sippenhaft, sondern die eigene Mitgliedschaft in gewissen
Organisationen, was hierzulande auch "Freunderlwirtschaft und Filz" (bzw. in extremen
Ausprägungen "organisierte Kriminalität") genannt und entsprechend skeptisch beäugt wird.

Zitat

Bisher scheint es so, dass Guttenberg den Verkauf von Opel an Magna favorisiert.
Wenn Opel also tatsächlich an Magna geht,
kann man Guttenberg nicht als US-imperialistischen Youngster bezeichnen.
Abgesehen von der Tatsache, dass sich Guttenberg in der Causa Opel zunächst einmal
generell gegen staatliche Stützungsmaßnahmen ausgesprochen hat,
wäre daneben zu bemerken, dass Magna ein amerikanischer Konzern ist.

Der von Österreich nach Kanada ausgewanderte Franz Strohsack
hat sich wohl nicht aus Jux und Tollerei auf Frank Stronach umbenannt.

7

Samstag, 8. August 2009, 21:42

Kriegsgewinnler ?


@ ASY

Zitat


Jaja, da wurden mächtige Geschäfte mit dem 2 Weltkrieg gemacht - wahrscheinlich ist das
Vermögen von den Ribbentrops.


Diese Bemerkung verstehe ich nicht.

Wenn sich die Mutter Kalle Guttenbergs 1977 von seinem Vater Enoch Guttenberg scheiden lässt,
und in zweiter Ehe einen Spross aus dem Ribbentrop-Clan heiratet, dann fließt ein
eventuell auf diese Weise angeheiratetes Vermögen ja nicht in den Guttenberg-Clan zurück.

Eventuelle lukrative Geschäfte dank solcher Beziehungen wären wohl auch erst nach 1977
zustande gekommen, was dann aber mit dem WK-II nichts mehr zu tun hat.

8

Sonntag, 9. August 2009, 13:34

RE: Nix Sippenhaft, sondern zweifelhafte Loyalitäten!

Abgesehen von der Tatsache, dass sich Guttenberg in der Causa Opel zunächst einmal
generell gegen staatliche Stützungsmaßnahmen ausgesprochen hat,
wäre daneben zu bemerken, dass Magna ein amerikanischer Konzern ist.

Der von Österreich nach Kanada ausgewanderte Franz Strohsack
hat sich wohl nicht aus Jux und Tollerei auf Frank Stronach umbenannt.

Magna gehört aber dem Frank Stronach immer noch und ist kein US-Konzern sondern canadisch/österreichisch. Wohingegen Ripplewood eindeutig zum Imperium gehört und der CEO in Yale studiert hat.
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9

Sonntag, 9. August 2009, 14:54

Diese Bemerkung verstehe ich nicht.

Wenn sich die Mutter Kalle Guttenbergs 1977 von seinem Vater Enoch Guttenberg scheiden lässt,
und in zweiter Ehe einen Spross aus dem Ribbentrop-Clan heiratet, dann fließt ein
eventuell auf diese Weise angeheiratetes Vermögen ja nicht in den Guttenberg-Clan zurück.

Eventuelle lukrative Geschäfte dank solcher Beziehungen wären wohl auch erst nach 1977
zustande gekommen, was dann aber mit dem WK-II nichts mehr zu tun hat.
Meine Überlegung ist; nicht die Heirat sondern der Kontakt könnte lukrativ gewesen sein. Ich kenne die Hintergründe nicht, sondern mir ist nur der Name Ribbentrop aufgefallen, wobei Joachim Ribbentrop von gewissen Kreisen unterstellt wird, er hätte sich redlich um Frieden bemüht.

Ich denke eher, zuerst waren die Geschäfte, dann entstand zufällig eine Beziehung - denn Adel schlägt sich, und er verträgt sich.

10

Montag, 10. August 2009, 11:52

Holzauge, sei wachsam!

Zum Abschluss dieses Themas möchte ich noch einmal auf die Bemerkung von ISS zurückkommen:

Zitat

... In Sippenhaft nehmen würde ich ihn wegen seiner Vorfahren auch nicht.
Auch sagen diese nichts über seine Geisteshaltung aus.
Die Taten werden letztendlich zählen.



Selbstverständlich hat auch bei der Beurteilung von Guttenberg zu gelten,
was für jeden Menschen gilt:
Er hat einen Anspruch darauf, ausschließlich auf der Basis seines eigenen Verhaltens
beurteilt zu werden. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, Volksgruppe, Nation,
Sippe, Religionsgemeinschaft, politischen Gruppierung, oder Vereinigung, darf dabei
keine Rolle spielen.

Dieser Vorbehalt gilt nicht nur in eine Richtung (etwa Verwandtschaft mit ehemaligen
Nazi-Größen), sondern ist rundum auf 360 Grad anzumelden.


Bezogen auf das Guttenberg-Dossier von friederike beck bedeutet das nun, dass selbst für
den Fall, dass sich alles exakt so verhält wie es in diesem Dossier dargestellt wird,
ein volksschädigendes Verhalten Guttenbergs nicht a priori unterstellt werden darf.

Jedoch darf sehr wohl zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen werden.


Damit verhält es sich etwa so, wie mit den schwarzen Drogendealern in den U-Bahn Stationen.
Auch wenn ein sehr großer Anteil der Drogendealer Neger sind, darf nicht a priori von jedem
Schwarzen in einer U-Bahn Station angenommen werden, dass er ein Drogendealer ist.
Aber besonders wachsam sein, das darf man schon.


Drum schaumma amoil, welche Deals dieser schwarze Herr Wirtschaftsminister einfädelt.

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