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ASY

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1

10.08.2009, 22:28

CO2 ist kein Klimakiller - Fehler in der Wissenschaft.

Jetzt bin ich auf eine interessante Sache aufmerksam gemacht worden, die ich hier gerne zur Prüfung stellen möchte:

Zitat

Schon im Biologie-Unterricht in der Schule wird die (bislang als "richtig" geltende) Theorie der Umwandlung von CO2 in Sauerstoff durch Pflanzen, unter Einwirkung von Lichtenergie, vermittelt.

Hier ein Link auf die freie Enzyklopädie Wikipedia zum Thema Photosynthese
Link zum Bildungsserver Baden Württemberg
Mit Versuchsbeschreibungen und weiterführenden Videos, die als Grund-Beweislage meiner Versuche dienen...


Ich sage: "Das stimmt so nicht!"

Meine Versuche als Videobeweis

Zitat

Das Enger-Verfahren

Genaue Bestandteile des Versuches können hier natürlich nicht preisgegeben werden. Jedoch über den Ablauf des "Enger-Verfahrens" und die daraus resultierenden Vorteile kann man sehr wohl berichten. Im 1. Video ist der Versuch mit dem Kanister zu sehen. Dieser soll hier kurz erklärt werden. In dem Kanister befindet sich eine gewisse Menge eines "Stoffes", wie er in der Natur vorkommt.


Dann strömt CO2 aus einer Gas-Flasche hinein. Nach einer gewissen Zeit kann man sehen, wie sich der Kanister zusammenzieht. Es entsteht klar sichtbar ein Unterdruck. Dieser ist darauf zurückzuführen, dass das Gas gespalten wird. Zurück bleibt unter anderem Kohlenstoff in fester Form. Das alles passiert ohne weitere Zugabe von Energie.
Mögliche Einsatzgebiete meines Verfahrens:

• U-Boote: sie könnten längere Zeit unter Wasser bleiben
• Raumfahrt: Sauerstoffgewinnung ohne viel technischen Aufwand

Mit dem Enger-Verfahren wäre ein Erfolg des Experimentes "Biosphäre 2" in der Wüste von Arizona wesentlich wahrscheinlicher gewesen.
Da die Vorgänge des "Enger-Verfahrens" nicht bekannt waren, musste "Biosphäre 2" zwangsläufig scheitern.
Wer kann sich damit auseinandersetzen? Hier geht es zu dem Video, wo angeblich CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff gespalten wird. http://www.computertechnik-schmidt.de/fehler/film.php

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2

08.12.2009, 21:48

Und hier

Zitat

Melvin Calvin
* 8. 4. 1911, St. Paul (Minnesota/USA)
† 8. 1. 1997, Berkeley (Kalifornien/USA
Für seine Forschungen über die Kohlensäure-Assimilation der Pflanzen" bkam1961 Herr Melvin Calvin den Nobelpreis für Chemie, indem Herr Celvin mit radioaktiven Kohlenstoff
(14 C) den Kohlenstoff als Feststoff in der Pflanze nachwies, nicht als das CO2 Gas.

Da ich mich seit vielen Jahren mit der Reduktion von CO2 auseinander setze, wie das im Internet zu sehen ist.
Das bei der der Reduktion von CO2 ein starker Unterdruck entsteht konnte ich über viele Versuche nachweisen. Das bei der Volumenreduzierung aus dem Gas der Feststoff Kohlestoff wurde lies sich nachweisen, was aber passierte bei der Reduktion von CO2 mit dem Sauerstoff?
In einen Beutel mit Ventil, den man im Gesundheitsbereich verwendet brachte ich die Stoffe ein die ich auch vorher schon für die Reduktion von CO2 verwendet hatte. Danach gab ich CO2 über das Ventil in den Beutel, den ich dann in einen Wasserbehälter legte darauf ein Gitter und beschwerte das Ganze, um auch sich zu sein das kein CO2 Gas aus dem Beutel entweichen kann.
Das Ergebnis überraschte mich der Beute war leer, platt wie eine Pflunder, wo war dann der Sauerstoff? Denn CO2 heißt Kohlenstoff mit zwei Sauerstoff.

Das ist das nun das Ergebnis wenn CO2 den Auspuff vom Auto verläst, genauso baut die Natur das CO2 u.a. aus der Verbrennung ab.




www.fehler-der-wissenschaft.de



wer auf den Energieverbrauch hochgerechnete CO2 Werte, als tatsächliche CO2 Werte hinstellt, weil man auf Flughäfen, um Kohlekraftwerke und an stark befahrenen Straßen kein CO2 nachweisen kann.
Werden hier die Steuergelder für etwas verschwendet, was es nicht gibt, das Treibhausgas CO2. Das die Klimaveränderungen wie beschrieben durch die zerstörung der Regenwälder.
Wenn man die Wüste bewaldet wird es kühl wenn man den Regenwald mit 57%
entwaldet wird es warm, das sollte Jeder verstehen.
Wer hier falsche Aussagen verbreitet muss zur Verantwortung gezogen werden, weil die Fehler bezogen auf die Regenwälder wie beschrieben schwere Folgen für die jetzigen und folgenden Generationen hat. Ein Baum im Regenwald braucht 400Jahre zum nachwachsen, davon werden jeden Tag 72 000 Hektar abgeholzt.
Wie naiv und Rücksichtslos muss man sein, trotz besseren wissens, hier unbeirrt das Klima mit falschen Aussagen weiter zu zerstören und dafür auch noch die Bürger mit den CO2 Steuern zu belasten.

Alle gemachten Aussagen der Wissenschaft zum Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre, sind falsch.
Die Flugzeuge fliegen in 10 000 bis 12 000m Höhe bei -50°C.
Das Abgaskondensat bildet sofort kleine Kristalle in denen u.a. das CO2 eingeschlossen wird. (Beweis in dem man Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt im Gefrierschrank eingefriert).


Das CO2 geht nicht von unten nach oben, sondern kommt eingeschlossen, in winzigen Eiskristallen von oben nach unten (von den Flugzeugen) Richtig ist nur, das der Flugverkehr zugenommen hat.

Das bezeichnet die Wissenschaft und Politik als zunehmenden Treibhausefekt.
Dagegen ist auf den Flughäfen, um die Kraftwerke und an stark befahren Straßen kein CO2 nachweisbar, weil CO2 sofort (wenn es den Auspuff vom Auto verlässt) in Kohlenstoff und Sauerstoff getrennt wird.

Mit dem Tank und der CO2 Falsche wo ich 100% CO2 trenne und als Beweis für die Richtigkeit ein Unterdruck entsteht, in dem sich der Kanister zusammen zieht. Denn bei einem Unterdruck kann nichts entweichen.
Das ist der unumstößliche Beweis für die CO2 Klimalüge.




Auszug aus Funk-Uhr 37 15.bis 21. Sept., 2007

Warum hinterlassen Flugzeuge Kondensstreifen ?

Ein Flugzeug in 10000 m Höhe, Außentemperatur minus 40 Grad, klarer Himmel: Idealbedingungen für Kondensstreifen. Bei diesen Bedingungen kann die Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Der viele Wasserdampf aber, der aus den Triebwerken zusammen mit Russpartikeln austritt, lässt schnell Eiskristalle entstehen.


http://www.readyfor3000.de/Kondensstreifen.htm
Kondensstreifen - Entstehung und Auswirkung - Fotos, Grafiken ...
... http://www.wetterplattform.de/. Last Update: Februar 2005 | Bei Anregungen und Fragen: info@wetterplattform.de.
www.readyfor3000.de/Kondensstreifen.htm - 23k - Im Cache - Ähnliche Seiten


Mt dem Schreiben als Beweis von dem Umweltministerium in Saarland, ist damit Lückenlos nachgewiesen.
1. Das es von stark befahrenen Straßen, von Flughäfen und um Kohlekraftwerke, keine CO2 Messungen gibt, weil kein CO2 nachweisbar ist.
2. Das was man bis heute CO2 als Treibhausgas bezeichnet ist falsch.
3. Richtig ist das Abgaskondesat der Flugzeuge kommt im gefroren Zustand als winzige Kristalle runter, indem natürlich auch das CO2 eingeschlossen ist.
4. CO2 wird ausserhalb der Pflanzen sofort in Kohlenstoff und Sauerstoff getrennt und ist somit kein Treibhausgas, CO2 bestimmt den Atmosphärendruck
->




Die einzig logische Folgerung daraus ist, das das Abholzen die Erwärmung verursacht, nicht das Gas.
Die Globale Erwärmung verschleiert eigentlich damit nur die Abholzung der Regenwälder.

EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

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3

09.12.2009, 00:15

Ich wusste zwar daß der Klimawandel gelogen ist, dachte aber doch daß CO² in grossen Mengen sogar tödlich sein kann.
Wurde doch vor einiger Zeit berichtet, ein Dorf in Südamerika wurde Opfer eines "CO²-Lecks" in einem nahegelegenen See.
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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4

09.12.2009, 00:40

Ich wusste zwar daß der Klimawandel gelogen ist, dachte aber doch daß CO² in grossen Mengen sogar tödlich sein kann.
Wurde doch vor einiger Zeit berichtet, ein Dorf in Südamerika wurde Opfer eines "CO²-Lecks" in einem nahegelegenen See.
Co² ist sehr schwer, zuerst würden die Maulwürfe aussterben, was eine Freude für Rasenmähermänner wäre.

Ich kenne die Geschichten mit den ausgerotteten Dörfern, wo ein See plötzlich Unmengen von CO² ausstößt, welches den Sauerstoff verdrängt und die Menschen daran ersticken. Na und? Wir haben sicherlich viel gebundenes CO², welches mal ausdriften kann.

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09.03.2011, 17:18

Ein interessantes Interview - leider ist Dieter Enger kein so guter Redner. Hier geht es zu seiner Seite. http://www.computertechnik-schmidt.de/fehler/film.php



6

09.03.2011, 22:24

Ich möchte mich hier nur einmal dem Gaststoffwechsel der Pflanzen zuwenden. Die Wissenschaft sagt, Pflanzen nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab. Man kann eine Pflanze in Hydrokultur wachsen lassen, und eine Zeit lang geht das auch wirklich nur in Wasser, ohne jeden Hydrodünger. Die Pflanze wächst und wird größer und schwerer. Pflanzenmaterial enthält eindeutig Kohlenstoff. Woher kommt der Kohlenstoffzuwachs, wenn die Pflanze wächst? Aus dem Wasser der Hydrokultur ist ja nichts zu holen. Die Wissenschaft sagt, der Kohlenstoff kommt aus dem CO2.

Nun sagt Herr Enger, es ist genau umgekehrt, die Pflanze nimmt Sauerstoff auf und gibt CO2 ab. Woher kommt aber der Kohlenstoff im CO2, das die Pflanze angeblich abgibt? Der könnte ja nur aus der Pflanze kommen und die Pflanze könnte nicht wachsen sondern würde immer leichter und weniger werden.

Daraus schließe ich: was Herr Enger über den Gasstoffwechsel der Pflanzen sagt, ist ein großer Blödsinn. (Andere Aussagen von ihm kann man eventuell differenzierter betrachten, aber da gilt wohl das Sprichwort "auch ein blindes Huhn findet ein Korn".)

ASY

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10.03.2011, 08:26

Nun sagt Herr Enger, es ist genau umgekehrt, die Pflanze nimmt Sauerstoff auf und gibt CO2 ab. Woher kommt aber der Kohlenstoff im CO2, das die Pflanze angeblich abgibt? Der könnte ja nur aus der Pflanze kommen und die Pflanze könnte nicht wachsen sondern würde immer leichter und weniger werden.

Daraus schließe ich: was Herr Enger über den Gasstoffwechsel der Pflanzen sagt, ist ein großer Blödsinn.
Der Kohlenstoff darf auch über die Wurzeln aufgenommen werden, weshalb Herr Enger das Beispiel mit dem Blumentopf und dem Baum, deren Erde nach dem Wachstum fehlt, erwähnte. Erdöl, Kohle und Diamanten mussten auch irgendwie in die Erde rein, sogar so tief, dass aus über 10.000 Meter Tiefe Öl gefördert wird.

Menschen atmen mit der Lunge und essen mit dem Mund. Planzen atmen mit der Blättern und essen mit den Wurzeln. Muss das unbedingt Blödsinn sein?

8

10.03.2011, 20:06

Menschen atmen mit der Lunge und essen mit dem Mund. Planzen atmen mit der Blättern und essen mit den Wurzeln. Muss das unbedingt Blödsinn sein?

Die Metapher ist ja ganz in Ordnung, aber Herrn Engers Behauptung, dass die Pflanzen Sauerstoff aufnehmen und CO2 abgeben, ist Blödsinn. Wenn man eine Pflanze in Hydrokultur hält, tickt sie deswegen nicht anders und dreht deswegen ihre "Atmung" nicht um. Und in Hydrokultur nimmt sie sicher keinen Kohlenstoff über die Wurzeln auf. Aus Wasser sowieso nicht aber auch nicht mit Hydrodünger, denn der enthält keinen Kohlenstoff sondern nur N-, P- und K-Verbindungen. Tatsächlich nehmen die Pflanzen auch in Erde hautpsächlich Stickstoff über die Wurzeln auf, mit dem ja auch gedüngt wird. Gedüngt wird übrigens in Gemüsegewächshäusern auch über die Luft: man reichert die mit CO2 an, wohl wissend, dass die Pflanzen das für ihr Wachstum brauchen. Wie kann also eine Pflanze in Hydrokultur wachsen und damit immer mehr Kohlenstoff enthalten, wenn der nicht aus der Luft kommt? Und wie soll umgekehrt eine Pflanze wachsen können, die dauernd Kohlenstoff abgibt aber keinen nachbekommt?

Und was auch ganz absurd ist: Der Interviewer fragt Herrn Enger, wie denn das möglich ist, dass in allen Schulbüchern was Falsches steht. Und Herr Enger meint, da hätte man einmal ein falsches primitives Experiment gemacht und das hat dann einer vom anderen abgeschrieben. Der Mann ist ja völlig ahnungslos! Wenn man sich nur in Wikipedia ansieht, wieviele Details über den Pflanzenstoffwechsel bekannt sind - wobei in Biologiebüchern dazu natürlich noch viel mehr zu finden ist - dann ist es völlig klar, dass hier tausende von Wissenschaftlern unabhängig voneinander die Verhältnisse immer wieder und ganz genau studiert und den Gasaustausch gemessen haben - und das heute noch tun.

Herr Enger hat jedoch m.E. durchaus recht, dass die Hochstilisierung von CO2 als Klimakiller mehr als zweifelhaft ist. Die Gründe dafür sind aber für mich andere, als er angibt. Hiezu gibt es ja auch keineswegs eine einheitliche Meinung der Wissenschaft. Während die Politik voll auf den "Klimakiller CO2" aufgesprungen ist, rudert die Wissenschaft hier in letzter Zeit eher zurück. Das "Kanisterexperiment" von Herrn Enger ist im übrigen auch nicht beeindruckend. Es gibt viele Stoffe, die mit CO2 unter Bildung von Karbonat reagieren, sodass das Gas weniger wird und damit ein Unterdruck entsteht. Es ist ja auch völlig unumstritten, dass CO2 auf vielerlei Arten abgebaut wird, da verkündet Herr Enger nichts Neues.

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11.03.2011, 12:27

Mir fehlen die Grundlagen, um zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden zu können, weshalb ich die Sache mit Bauernlogik und ohne Vorurteile betrachte.

Ein Mensch oder Tier atmet mittels Lunge oder Kiemen, wobei aus Luft oder Wasser Sauerstoff entnommen und, durch Stoffwechseloxidation, CO2 abgegeben wird. In einem geschlossenen Raum würden Menschen als auch Tiere mit der Zeit am CO2-Überschuss ersticken.

Eine Pflanze trägt ihre Lunge außen und nimmt Kohlendioxid auf, wobei sie auch Sauerstoff an ihre Umgebung abgibt. Aber auch eine Pflanze würde in einem geschlossenen Raum ersticken, jedoch am Sauerstoff-Überschuss.

Beide Fälle wären als Experiment, freilich ohne Todesopfer, leicht durchfür- und messbar. Bisher habe ich darüber noch nichts gefunden.

Wie schaut es in der Wüste aus? Dort müsste immer weniger Sauerstoff sein, zumal überhaupt keine Photosynthese stattfindet, während im Regenwald die Sauerstoffkonzentration, ob fehlender CO2-Produzenten, messbar, mitten im Urwald dann immens größer sein müsste. Ähnlich muss dies im Pazifik sein; weit und breit kein CO2 Macher - auf einer Insel mitten im Pazifik könnte somit nichts wachsen oder nichts leben. In Wüstengroßstädten müsste, besonders bei Windstille, die CO2 Konzentration unerträglich werden.

10

12.03.2011, 18:32

Mir fehlen die Grundlagen, um zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden zu können, weshalb ich die Sache mit Bauernlogik und ohne Vorurteile betrachte.

Hallo, ASY! Meine Überlegung, dass eine Pflanze, die über die Wurzeln keinen Kohlenstoff aufnehmen kann, trotzdem wächst, widerlegt Herrn Enger schon eindeutig. Wenn dir die Hydrokultur nicht geheuer ist, setze die Pflanze in Sand (SiO2) und gieße sie, auch da gedeiht sie und wächst, ohne dass die Wurzeln an Kohlenstoff kommen. Pflanzen nehmen CO2 auf, das ist sicher. (Aber die Photosynthese ist höllisch kompliziert, ich habe gelesen, dass Pflanzen tatsächlich auch O2 aufnehmen und CO2 abgeben können, aber wenn dann immer in einem viel geringeren Ausmaß als die Hauptreaktion.)

In einem geschlossenen Raum würden Menschen als auch Tiere mit der Zeit am CO2-Überschuss ersticken.
Eine Pflanze trägt ihre Lunge außen und nimmt Kohlendioxid auf, wobei sie auch Sauerstoff an ihre Umgebung abgibt. Aber auch eine Pflanze würde in einem geschlossenen Raum ersticken, jedoch am Sauerstoff-Überschuss. Beide Fälle wären als Experiment, freilich ohne Todesopfer, leicht durchfür- und messbar. Bisher habe ich darüber noch nichts gefunden.

Obwohl CO2 ja nicht direkt giftig ist, ist eine Konzentration von 8% in der Atemluft schon tödlich, weil der Körper dann mit der Sauerstoffaufnahme Probleme hat und ohne Sauerstoff geht weder Herz noch Hirn. Dieses Experiment ist ja unfreiwillig schon oft genug gemacht worden, es soll kein angenehmer Tod sein. Die Pflanze kommt da vielleicht besser weg. Ohne CO2 kann sie zwar nicht mehr wachsen aber vielleicht weiterleben und auf bessere Zeiten warten?

Wie schaut es in der Wüste aus? Dort müsste immer weniger Sauerstoff sein, zumal überhaupt keine Photosynthese stattfindet, während im Regenwald die Sauerstoffkonzentration, ob fehlender CO2-Produzenten, messbar, mitten im Urwald dann immens größer sein müsste. Ähnlich muss dies im Pazifik sein; weit und breit kein CO2 Macher - auf einer Insel mitten im Pazifik könnte somit nichts wachsen oder nichts leben. In Wüstengroßstädten müsste, besonders bei Windstille, die CO2 Konzentration unerträglich werden.

Herr Enger sagt im Interview, dass sich im Sommer bzw. im Wald laut Wissenschaft höhere Sauerstoffwerte und niedere CO2-Werte ergeben müssten. Die Luftzusammensetzung ist aber unabhängig von Jahreszeit und Ort etwa gleich. Auch daraus schließt Herr Enger, das sich die Wissenschaft irrt. Dass sich nach seiner Theorie im Sommer bzw. im Wald höhere CO2-Werte und niedere Sauerstoffwerte ergeben müssten, was aber auch nicht eintritt, das stört ihn inkonsequenterweise nicht. Warum ändert sich die Zusammensetzung der Luft nicht, egal ob Wald, Meer oder Wüste? Die verbrauchten bzw. erzeugten Gasmengen sind im Vergleich zum ungeheuren Reservoir der Atmosphäre sehr gering. Stell dir vor, eine Firma würde Luft ansaugen, daraus Stickstoff gewinnen, und den Rest wieder in die Luft auslassen. Auch da würde niemand in der Umgebung der Firma eine kleinere Stickstoff-Konzentration in der Luft erwarten können, das würde sich blitzschnell aus der Umgebungsluft ausgleichen und über eine größere Zeitdauer gibt es ja die Ausgleichsvorgänge über Wind und Diffusion.

Warum gebe ich Herrn Enger aber recht, dass CO2 nicht unbedingt ein "Klimakiller" ist? Zunächst müssen wir ja froh sein, dass wir das CO2 und den Treibhauseffekt haben, denn ohne ihn wäre die Erde für unsere Lebensformen viel zu kalt. Die Diskussion geht ja heute nur in die Richtung, dass ein zu großer Treibhauseffekt die Temperatur zu weit steigen lässt und damit alles aus dem Gleichgewicht kommt. Der Einfluss der vom Menschen verursachten CO2-Produktion ist aber mehr als bescheiden. (Die folgenden Zahlen habe ich in dem Buch "Lexikon der Öko-Irrtümer", Piper 3794 gefunden.) Zu 62% ist Wasserdampf für den Treibhauseffekt verantwortlich, CO2 nur zu 22%, den Rest machen andere Gase aus. Und von dem CO2, das auf unserer Erdkugel laufend entsteht, sind nur etwa 3% vom Menschen durch Verbrennung von fossilen Energien gemacht. Und an diesen 3% versucht man jetzt herumzuschrauben und glaubt, dass davon alles abhängt! So wie es Klimaschwankungen gibt, schwankt auch der CO2-Gehalt und es ist schwer zu sagen, was die 3% von 22% da überhaupt für einen Einfluss haben. Manche Wissenschaftler glauben sogar, dass nicht der CO2-Anstieg die Temperatur steigen lässt, sondern dass die durch eine Klimaschwankung angestiegene Temperatur den CO2-Anstieg auslöst. Den CO2-Kreislauf hat die Wissenschaft (im Gegensatz zur Photosynthese) noch lange nicht im Griff, das ist eine wirklich schwierige und komplexe Materie.

Ich sehe die CO2-Manie jedoch auch mit einem lachenden Auge: weniger fossile Energien zu verbrennen ist jedenfalls eine gute Idee. Wenn die Politik das anpeilt, und wenn auch mit der vermutlich ganz falschen Begründung vom Klimakiller CO2 - so werde ich deswegen nicht auf die Barrikaden steigen.

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