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21

18.03.2011, 14:32

Das CO² wurde aus einer Gasflasche (Überdruck) in einen Kanister geleitet, der dann bei 100 % CO²-Gehalt im Kanister verschlossen wurde. Der Kanister verhielt sich in der Folge so, als ob er ohne Zutun von außen zusammengedrückt wurde. Die Schlußfolgerung daraus ist eigentlich plausibel: Das O² nimmt weniger Raum ein als das CO², weshalb der Unterdruck im Kanister entstand.

Hallo Helfersyndrom! Was du bei diesem "Kanisterversuch" von Herrn Enger vielleicht übersehen hast: im Kanister war ja nicht nur CO2. Herr Enger gibt an: "Die Stoffe, die in der Natur für die Spaltung von CO2 verantwortlich sind, wurden in erhöhter Konzentration in den Kanister gegeben (welche Stoffe das sind, kann an dieser Stelle natürlich nicht bekannt gegeben werden)." ZitatEnde. Also was er vor der Einleitung von CO2 in den Kanister gegeben hat, das will uns Herr Enger interessanterweise nicht sagen! Würde er es sagen, wäre sein Versuch wohl sehr banal. Denn es gibt mehrere Stoffe die mit CO2 reagieren. Das CO2 wird dabei in feste Stoffe eingebaut und nimmt dadurch ab, der Kanister drückt sich zusammen.

Da sich CO² unter Überdruck anders verhält als bei normalen atmosphärischen Druck ist es eigentlich nachvollziehbar, warum es nur 0,038 % CO²-Gehalt in der Erdatmosphäre gibt. Offensichtlich hört der Zerfallsprozess von CO² bei 0,038 % auf.
Noch einmal: CO2 zerfällt nicht von alleine, weder bei einem hohen noch bei einem niederen Druck. CO2 wird seit langer Zeit in unzähligen Anwendungen verwendet, wenn es zerfallen würde, wäre es für diese Anwendungen völlig ungeeignet. Herrn Engers Vorstellungen sind fast ausnahmslos haarsträubend, er behauptet ja auch, dass Pflanzen kein CO2 aufnehmen. Das ist leicht zu widerlegen - siehe z.B. meinen Beitrag vom 10. und 12.3. - und es ist schade, dass "Bewusst TV" hier nicht kritischer ist und solchen Spinnereien überhaupt eine Bühne bietet.

Was die Zahl 0,038 % betrifft, ist dies ja auch nur eine Vermutung. Interessant wäre es, ein breites Wissen über das Verhalten von CO² zu erhalten, aber vielleicht ist dies ja nicht gewollt, sonst wäre dies schon längst geschehen, statt immer wieder dieselbe Behauptung in die Köpfe zu trommeln.
Was heißt die 0,038% sind eine "Vermutung"? Das kann man bitte jederzeit nachmessen - wobei es natürlich kleine ort- und zeitbedingte Abweichungen von diesem Wert gibt. Wenn die Chemie - wie du dich an jedem Laborbefund überzeugen kannst - kleinste Mengen quantitativ analysieren kann, wird sie doch hoffentlich noch den CO2 Gehalt der Luft messen können! Und was "breites Wissen über das Verhalten von CO2" betrifft: Auch wenn die Rolle von CO2 bzgl. Klimaänderung umstritten ist, ist CO2 selbst ja kein unbekanntes Wesen. Du findest schon in Wikipedia und noch viel mehr in einem chemischen Lexikon eine enorme Menge an Wissen über CO2. Glaubst du wirklich, den fleissigen Leutchen, die dieses Wissen mit den dazugehörigen Daten in geduldiger Arbeit und mit vielen sorgfältig durchgeführten Experimenten zusammengetragen haben, wäre es entgangen, dass CO2 von alleine in Kohlenstoff und Sauerstoff zerfällt?

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22

21.03.2011, 10:05

Zweck?

Dann frage ich mich, was der Versuch von Herrn Enger soll. Er macht zwei widersprüchliche Angaben: Zum einen wird der Kanister mit 100 % Kohlendioxid-Gas gefüllt, zum anderen füllt er den Kanister zusätzlich(?) mit Stoffen, die in der Natur vorhanden sind und das CO² abbauen. Ich meine, er will wohl andeuten, daß CO² eben durch die in der normalen Atmosphäre vorhandenen Stoffe in einem bestimmten Maße abgebaut werden. Wenn er diese jedoch nicht preisgeben will, stellt sich die Frage, wieso er mit unwissenschaftlichen Methoden die Wissenschaft in Frage stellen will. Das ist ja das Wesen der Wissenschaft: Daß man selber bei entsprechendem Instrumentarium die gleichen Ergebnisse in einer Versuchsreihe erhält. Wahrscheinlich geht's ihm ums Geldverdienen. Zum einen möchte er wohl Schweigegeld oder aber sein Rezept verkauft wissen, damit andere mit ihren Methoden Geld machen können.

"Glaubst du wirklich, den fleissigen Leutchen, die dieses Wissen mit den dazugehörigen Daten in geduldiger Arbeit und mit vielen sorgfältig durchgeführten Experimenten zusammengetragen haben, wäre es entgangen, dass CO2 von alleine in Kohlenstoff und Sauerstoff zerfällt?"

Nun, da die Politik ihre Finger im Spiel hat, glaube ich erst einmal gar nichts. Schließlich soll damit eine Menge Geld verdient werden und die Grundrechte sollen auch mit diesem CO²-Thema als Weltuntergangsszenario eingeschränkt werden. Übrigens, es gibt genauso - wenn nicht noch mehr - "Leutchen", die genauso fleißig Daten zusammengetragen haben, die zeigen, daß CO² eben nicht DIE Rolle spielt, die die Öffentlichkeit ihm zuschreibt. Hast Du Dir das Video von Kirstein angeschaut? Sie haben nur ein Problem: Sie werden medial nicht unterstützt.

Ich halte das Argument für plausibel, daß aus der Ionisation der Atmosphäre die Kristallisationspunkte zur Wolkenbildung entstehen. Die Ionisation hängt aber vom Sonnenwind ab. Und Wolken sind nun einmal das größte Treibhausgas.

Gestern und vorgestern war der Himmel so schön blau: Heute gibt's wieder Chemtrails.

23

21.03.2011, 14:22

Dann frage ich mich, was der Versuch von Herrn Enger soll. Er macht zwei widersprüchliche Angaben: Zum einen wird der Kanister mit 100 % Kohlendioxid-Gas gefüllt, zum anderen füllt er den Kanister zusätzlich(?) mit Stoffen, die in der Natur vorhanden sind und das CO² abbauen. Ich meine, er will wohl andeuten, daß CO² eben durch die in der normalen Atmosphäre vorhandenen Stoffe in einem bestimmten Maße abgebaut werden.

Herr Enger will mit diesem Versuch wohl unterstreichen, dass er was weiss und kann, was andere nicht können. Tatsächlich weiss und kann er aber nichts. Stoffe in der Atmosphäre bauen das CO2 nicht ab. Der Abbau (aber auch die Produktion) von CO2 erfolgt im wesentlichen nur an der Erdoberfläche. Schwer zu sagen, was Leute wie Herrn Enger antreibt. Anfangs mögen sie ja ihre eigenen Theorien noch glauben und wenn ihnen später dämmert, dass das alles Unsinn ist, gibt es kein zurück mehr. Denn natürlich geht es auch um finanzielle Interessen und um die wenn auch sehr zweifelhafte "Berühmtheit" als einer, der vorgeblich eine tolle Entdeckung gemacht hat.

Nun, da die Politik ihre Finger im Spiel hat, glaube ich erst einmal gar nichts. Schließlich soll damit eine Menge Geld verdient werden und die Grundrechte sollen auch mit diesem CO²-Thema als Weltuntergangsszenario eingeschränkt werden. Übrigens, es gibt genauso - wenn nicht noch mehr - "Leutchen", die genauso fleißig Daten zusammengetragen haben, die zeigen, daß CO² eben nicht DIE Rolle spielt, die die Öffentlichkeit ihm zuschreibt. Hast Du Dir das Video von Kirstein angeschaut? Sie haben nur ein Problem: Sie werden medial nicht unterstützt.

Da die Grundeigenschaften von CO2 schon lange bekannt waren, bevor die Klimadebatte hochgekommen ist, sind die "fleißigen Leutchen" in diesem Fall unverdächtig. Zum Vortrag von Prof. Kirstein: er belegt ausführlich, dass die verwendeten Klimamodelle allesamt nicht vertrauenserweckend sind. (Was man übrigens der Wissenschaft nicht vorwerfen kann, das Problem ist nun einmal sehr komplex und hier valide Modelle zu entwickeln ist ein Jahrhundertvorhaben.) Was Herr Kirstein nicht sagt: da die Modelle nicht verlässlich sind, könnte sich die menschliche CO2-Produktion noch stärker auf das Klima auswirken als es nach manchen Modellen herauskommt. (Das ist nicht sehr wahrscheinlich, aber immerhin möglich.)

Die Wissenschaft kann derzeit noch keine gültige Aussage machen, wie sich das CO2, das wir Menschen durch die Verbrennung von fossilen Energien verstärkt produzieren, auf das Klima auswirkt. Die einen sehen einen definitiven Einfluss, die anderen gar keinen. Und natürlich ist es mies und fies, wenn sich die Politik hier auf "unzweifelhafte wissenschaftliche Ergebnisse" beruft. Allerdings: weniger fossile Energien zu verbrennen, halte ich vor allem deshalb für eine sehr gute Idee, weil diese Energieträger nur beschränkt vorhanden sind und wir in vielen Bereichen nicht wissen, wie man sie in Zukunft ersetzen kann. So gesehen ist die CO2-Einsparung - wenn auch aus ganz anderen Gründen - letztlich sehr vernünftig.

24

22.03.2011, 13:57

Manuel meint:

http://www.youtube.com/watch?v=abg4q5OkYjg

Vor dreißig Jahren gab es gesicherte Erdölvorkommen für dreißig Jahre. 2010 gab es gesicherte Erdölvorkommen für dreißig Jahre. Dabei zählten noch gar nicht die Ölsände und Ölschiefer zu den gesicherten Vorkommen. Jetzt macht man sich dran, Ölsände zu schürfen. Der dabei verursachte Schmutz ist durchaus mit der Toxizität von Plutonium vergleichbar. Gibt es für die dabei produzierte Plörre keine sinnvolle Lösung, kann man eine weitere Förderung vergessen. Es ist nicht so, daß CO²-Abgase etwas wünschenswertes sind. Nur: die jetzt produzierte Panik um das CO² kann doch nicht als Ursache für einen Energieträgerwechsel herhalten. Beispiel: das sogenannte E10. In den Äquatorgebieten werden Urwälder gefällt, damit in den Industrieländern die sogenannte CO²-Bilanz stimmen soll, was aber nicht stimmig ist, weil sie global betrachtet keinen CO²-Gewinn mit sich bringt und zudem die Lebensmittelpreise in die Höhe pushen. Ähnliches gilt für die Energiesparlampen. Auch die "Verpackung" von Häusern sind Quatsch, weil das Gemäuer gar nicht auf diese Umstellung ausgelegt ist. Die in den siebziger Jahren umgesetzten Thermopen-Scheiben haben beispielsweise das elektromagnetische Frequenzspektrum, die das menschliche Auge erreicht, eingeengt, woraus vermutlich die Zunahme von Depressionen zu erklären ist. (Gegenbeispiel: DDR) Die CO²-Ideologie - oder kann man schon sagen: Religion? - führt zu sinnlosen Aktionen, die nichts als Geldschneiderei sind.

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25

15.04.2011, 21:15

"Umweltschutz als neue Weltreligion" ein Beitrag von 3sat, dieser es meiner Meinung toll auf den Punkt bringt, obwohl der Titel ein bisschen fehlschlägt.




26

15.04.2011, 22:35

auf wunsch werde ich sämtliche "verhaltensweisen" von co2 hier gerne posten. wer mir die arbeit ersparen will nimmt ein lehrbuch seiner wahl für chemie/physik grundsemester selbst zur hand.

co2 ist ein inertgas, welches mehr energie zum zerfallen brauch als zum bestehen. dieses inert-verhalten findet in millionen anwendungen tagtäglich gebrauch in allen teilen der wirt und wissenschaft. soll eine oxidation verhindert werden so wird ein raum isoliert (im fachwort: evakuiert) und unter co2 atmosphäre gestellt(im unterdruck, im überdruck wie auch im umgebungsdruck). würde co2 unter druck / wärme / energieaufwendung so einfach "zerfallen" und dann auch noch in o2 so würde dies wohl kaum funktionieren. alleine diese tatsache anzuzweifeln wirft ein höchst unwissenschaftliches licht auf leute die nicht die primitivsten gesetzte der natur kennen.

ein stück trockeneis sollte günstig zu erwerben sein, wie auch eine sicherstellung eines adiabaten systems(hier werde ich gerne machinenbauseitig unterstützend tätig). ich werde all mein im leben erwirtschaftetes geld wie auch meine aller tiefste ehrerbringung demjenigen zur verfügung stellen/entgegenbringen, der ohne einfluss co2 spalten kann... denn er beugt die fundamentalsten gesetze der wissenschaften!!!!


wo ich ein weitaus vorsichtigeres urteil fälle ist der effekt auf unsere atmosphäre. aber auch hier höre ich erstmal in mich selbst hinein und was ich von meiner umwelt weis. so bringen mich sehr einfach logische punkte dazu co2 zu fürchten, vorallem in der art und weise wie der mensch es in sein habitat ausbringt.

-co2 ist ein sehr beständiges gas
-co2 ist ab einer gewissen konzentration tödlich für o2 abhängige wesen
-co2 wird in allen den menschen nachvollziehbaren und bekannten kreisläufen sehr langsam abgebaut
-co2 wirkt in geschlossenen räumen uv absorbierend und somit wärme speichernd

und der für mich wichtigste punkt:
-der mensch ist lichtjahre davon enfernt die chemischen, physikalischen, biologischen abläufe seines habitats in ihrer gesammtheit zu kennen und zu verstehen. wir haben nur eine erde mit empfindlichen gleichgewichten, diese zu stören kann nur negativ enden.

27

23.04.2011, 14:30

-co2 ist ab einer gewissen konzentration tödlich für o2 abhängige wesen
Das gilt auch für den Stickstoff in der Luft.

Wer angesichts von 30 Millionen(!) Freiheitsgrade wagt, eine hundertjährige Klimaprognose als Wissenschaft zu verkaufen, den kann man als betrügerisch beschreiben: IPCC, sogenannter Weltklima"rat" (PR-Sprache).

Eine Uni-Vorlesung des Klimageographen Prof. Dr. Kirstein an der Leipziger Universität gibt eine gute Einführung zu dem Thema:

Man sollte nicht dem Druck nachgeben, daß in hundert Jahren alles zu spät sei. Es geht dabei um knallharte Geschäftsinteressen, die die Bevölkerung zu zahlen hat, ohne zu wissen, wofür. Die Politik wird unter Druck gesetzt, zu handeln. Gleichzeitig wird suggeriert, daß die Bevölkerung selbst keine objektiven Entscheidung fälllen kann, so daß eine Ideologie der "Postdemokratie" entwickelt wurde. Und besser noch: Für diesen Bereich wird die Ideologie des Kalten Krieges - Sieg des Kapitalismus - außer Kraft gesetzt, der planwirtschaftliche Behandlung für sich fordert, die aber ganz kapitalistisch zu bezahlen ist.

28

23.04.2011, 20:22

klar gibts bei fossiler energie begleit abfall produkte,doch kommt stickstoff in höherer grundkonzentration vor wie auch scheinen die abbau prozesse wesentlich dynamischer abzulaufen. co2 hingegen verhält sich da etwas anders, wie auch die resourcen schöpfung und die einhergehende industrie eine grundlegende andere ist.

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29

25.04.2011, 09:33

co2 hingegen verhält sich da etwas anders, wie auch die resourcen schöpfung und die einhergehende industrie eine grundlegende andere ist.
Butter bei die Fische.

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