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101

Freitag, 2. Oktober 2009, 18:31


Nicht bezahlte Schulden bekommen eine Bearbeitungsgebühr und eine Schadenswiedergutmachung, was wir auch als Pönale oder Verzugsstrafe kennen. Uneinbringliche Schulden fallen unter Verluste, die durch die Gemeinschaft aufgefangen werden müssen; bspw. durch höhere Energiekosten. In diesen Fällen entsteht kein Geld für Geld, sondern es wird eine Umlaufleistung erbracht. Ich sage dir also nochmals, dass du die Wurzeln erdenken und errechnen musst, weil du sonst meine Antworten nicht verstehen kannst und immer wieder beantwortete Fragen stellen wirst.
Und da der gesunde Menschenverstand ja gebietet, dass die "Bearbeitungsgebühr" bzw. die "Verzugsstrafe" sich an den Schadensumfang (Schuldsumme + Verzugszeit) anlehnen müssten, nehmen wir einfach 5% der nicht bezahlten Summe pro Jahr Verzug. Oh, Moment ...
„Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.“
Sir Bernard Ingham

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ASY

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102

Freitag, 2. Oktober 2009, 19:00

Und da der gesunde Menschenverstand ja gebietet, dass die "Bearbeitungsgebühr" bzw. die "Verzugsstrafe" sich an den Schadensumfang (Schuldsumme + Verzugszeit) anlehnen müssten, nehmen wir einfach 5% der nicht bezahlten Summe pro Jahr Verzug. Oh, Moment ...
Du hälst dich nicht an meine Denkvorschläge, was ich verstehe, denn ich wehrte mich vor Jahren auch wie besessen gegen jede vernünftige Argumentation. Das Bespiel mit den Äpfeln ging spurlos an dir vorüber, denn sonst hättest du deinen Kommentar anders gestalten wollen/können.

  • Wenn wer eine erbrachte Leistung nicht bezahlt, dann hat er kriminell gehandelt. (der genossene Strom wird nicht bezahlt)
  • Wenn wer für eine nicht erbrachte Leistung eine Bezahlung verlangt, dann hat er auch kriminell gehandelt. (ich verlange Zins für Geld, welches ich der Wirtschaft über einen weltweit legalisierten Taschenspielertrick entzogen habe.

Verstehst du den Unterschied wirklich nicht?

Wenn du eine Pönale durch Prozente bezifferst, dann ist das doch noch kein Wesen des Zinses. Der Zins entsteht sobald befohlenes Geld existiert. Vielleicht solltest du dir mal das durchlesen ....
Fiat-Money, Kreditgeld, Assignaten, Zentralbankgeld
... sonst vermischt du weiterhin Kraut und Rüben.

103

Freitag, 2. Oktober 2009, 21:12



  • Wenn wer eine erbrachte Leistung nicht bezahlt, dann hat er kriminell gehandelt. (der genossene Strom wird nicht bezahlt)
  • Wenn wer für eine nicht erbrachte Leistung eine Bezahlung verlangt, dann hat er auch kriminell gehandelt. (ich verlange Zins für Geld, welches ich der Wirtschaft über einen weltweit legalisierten Taschenspielertrick entzogen habe.

Verstehst du den Unterschied wirklich nicht?.


Entschuldige ASY, dass ich jetzt nicht nur den Kopf schüttele, sondern mich :) :) :) :) :)

Vergiss deine Ideologie. Geld hat auch keine. So nur als kleiner Anstoß. Geld ist eine Sache. Diese Sache ist handelbar wie jede andere Sache auch, Nüsse zum beispiel. Der einzige Vorteil von Geld ist die Geschwindigkeit der Umwandlung in eine andere Sache. Sprich, du kannst Nüsse nur ganz langsam in Maschinen umwandeln, Geld schneller.

Diese Schnelligkeit ist im Wirtschaftsleben ein immaterielles Wirtschaftsgut ( wie know-how z.B. ). Das läßt sich derjenige , der diese Schnelligkeit herstellen kann, bezahlen ( wie jeder sich sein know- how bezahlen läßt ). Der Preis für ständig steigende Umwandlungfähigkeit ist der Zins ( sowie der Pries für schnelles Erbringen v on know - how Lizenzgebühren sind ).

Das ganze hat nur zwei Regulative, Wenn eine Sache zu schnell umgewandelt wird, überhitzt die und verbrennt oder die Schnelligkeit der Umwandlung macht den Menschen schwindlig, dann verliert er den Überblick...... :) :) :)

Ach, noch was zur Ideologie, ich kenne keinen, dem Geld aufbefohlen wurde.

Ich denke, alles nicht deine Welt über alles.... :roll: :roll:

ASY

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104

Freitag, 2. Oktober 2009, 21:40

Ach, noch was zur Ideologie, ich kenne keinen, dem Geld aufbefohlen wurde.
Schrecklich, dass du dich derart ins Zeug legst Unrichtigkeiten zu verbreiten. Jedem Menschen wird in einem Zentralbankensystem das Geld aufoktroyiert. Ohne (Zins)Geld kannst du in der westlichen Zivilisation nicht mal Boden besitzen oder als Eigentum haben.

All deine Beschreibungen würden für die Mehrheit ohne Zins viel bequemer funktionieren, so wie es jedes System. ohne den Wirt vernichtende Schmarotzer, angenehmer läuft. (Nicht für die Schmarotzer)

UND:

Falls dich das Thema auf einem bemühenden Niveau nicht interessiert, dann lass es doch einfach sein. Gedrückte Geschichterl widerlegen die Tatsache nicht, dass Zinsen nicht zu bezahlen sind. Wenn du ein Argument hättest, würdest du es mir präsentieren. Der Zins muss immer wieder nachgeliehen werden und erzeugt wiederum Zins.

Es ist wie es ist - und in diesem System haben jene Leute kein Problem, die gerne ihre Ellbogen in andere Menschen stechen. :schulter:

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105

Samstag, 3. Oktober 2009, 13:10

Du misst einer tauglichen Erklärung keine Bedeutung zu und dem Zins ebenso. Somit ist jede noch so kleine Bedeutung für den Zins, für dich eine zu große Bedeutung.

Die Erklärung taugt schon - nur das Problem ist zu klein um wirklich bedeutend zu sein.

Was du erklärst, ist ein Symptom und nicht die Ursache des Problems.
Ihr merkt aber schon schön langsam, dass euer Wischgewaschi gegen meine präszisen, nachzuprüfenden Argumente, lediglich eine Verhöhnung ist.

schön wäre es, wenn du merken würdest, dass es lächerlich ist sich mit solchen Kleinigkeiten abzugeben.

Legt mir gültige Prämissen und ein mathematisches Modell vor, damit ich endlich verstehe was ihr zu rechnen pflegt. Die Grundrechnungsarten habt ihr offensichtlich schon vergessen. :twisted:

Okay, ein mathematisches Model. :kopfkratz:
Nehmen wir 5% Zinsen an. Was sind diese 5% gegen fast 100%?

Eines meiner Lieblingsprodukte kostete zu D-Mark-Zeiten DM 1,79. Nach der Euro-Umstellung kostete es Euro 1,29 und inzwischen Euro 1,79. Das sind fast 100%. Ich kaufte dieses Produkt schon nicht mehr, als es Euro 1,29 kostete. Dieser einen Sache kann ich aus dem Wege gehen. Vielen anderen Preisen leider nicht.

Ich fahre einen Diesel. Vor der Euroumstellung kostete Diesel bei uns DM 0,99. Heute kostet Diesel über einen Euro.

Was sind da 5% Zinsen, wenn man mir 50% meines Einkommens auf andere Weise wegnehmen kann?
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

106

Samstag, 3. Oktober 2009, 13:25



All deine Beschreibungen würden für die Mehrheit ohne Zins viel bequemer funktionieren, so wie es jedes System. ohne den Wirt vernichtende Schmarotzer, angenehmer läuft. (Nicht für die Schmarotzer)

Der Zins muss immer wieder nachgeliehen werden und erzeugt wiederum Zins.

Beim Goldstandard ist Geld (Gold) nicht beliebig vermehrbar. Das führte oftmals zur Knappheit von Gold und dem Abwürgen des Handels, da nicht genug Gold immer am richtigen Ort war, wo es zum Tausch benötigt wurde. Das Problem hat man mit unserem Geldsystem nicht. Man kann das benötigte Geld jederzeit erschaffen. Dabei gibt es wieder das Problem, dass zuviel Geld erschaffen wird, was zur Inflation führen kann. Die im Umlauf befindliche Geldmenge kann man mit dem Zins steuern - also erhöhen oder verringern.

Zudem führen Zinsen noch dazu, dass es dem Schuldner ein Anliegen ist, das geliehene Geld so schnell wie möglich wieder zurückzuzahlen und damit steht es wieder Anderen als Tauschmittel zur Verfügung.
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107

Samstag, 3. Oktober 2009, 15:50

Man kann das benötigte Geld jederzeit erschaffen.


Dann stimmt aber das uns gelehrte wieder nicht überein!
Denn man lehrt uns von 100% Geld im Umlauf, darum ist der Wohlstand bei uns so hoch und dort wird gehungert!
Wenn man Geld nach belieben nachdrucken kann, sind es rechnerisch keine 100%, sondern das nachgedruckte sind X% Schulden! od. die Theorie kann nicht mit den 100% aufgehen!

ASY

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108

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:44

Was sind da 5% Zinsen, wenn man mir 50% meines Einkommens auf andere Weise wegnehmen kann?
Die 5% Zins sind nicht vorhanden, die 50% werden von vorhandenem, erarbeitetem Geld bestritten. Es ist ein totaler Unterschied, ob du von einem Brot 50% abgeben musst oder ob du Brot auftreiben musst, welches gar nicht vorhanden ist. Zins ist immer das Brot, welches die absolut existente Menge Brot übersteigt.
Beim Goldstandard ist Geld (Gold) nicht beliebig vermehrbar. Das führte oftmals zur Knappheit von Gold und dem Abwürgen des Handels, da nicht genug Gold immer am richtigen Ort war, wo es zum Tausch benötigt wurde.
Du schreibst immer nur von verschiedenen Resultaten, die jeder Mensch, so wer will, erkennt. Kannst du mir endlich auch erklären, warum Geld/Gold beliebig vermehrbar sein muss?

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109

Sonntag, 4. Oktober 2009, 11:59

Die 5% Zins sind nicht vorhanden, die 50% werden von vorhandenem, erarbeitetem Geld bestritten. Es ist ein totaler Unterschied, ob du von einem Brot 50% abgeben musst oder ob du Brot auftreiben musst, welches gar nicht vorhanden ist. Zins ist immer das Brot, welches die absolut existente Menge Brot übersteigt.

Mir tun aber die 50% mehr weh, wie die 5%.

Brot wird vom Bäcker gebacken. Er schafft mit seiner Arbeit ebenfalls einen Wert aus dem Nichts, der ins Nichts verschwindet wenn das Brot aufgegessen ist.


Kannst du mir endlich auch erklären, warum Geld/Gold beliebig vermehrbar sein muss?

Weil unsere Arbeitskraft auch beliebig vermehrbar ist. Wir arbeiten mal viel, mal wenig. Wir schaffen mit unserer Arbeit Mehrwert und den wollen wir bezahlt haben. Wenn Geld nicht beliebig vermehrt werden kann, dann bekommt nicht jeder genug Geld für seine Arbeit und der Handel kommt zum Erliegen. Man kann zwar auch tauschen, aber tausche mal einen deutschen Salat gegen chinesische Erdnüsse...

Dafür haben wir Zinsen, Inflation, Deflation, Währungsreform und bei Bedarf auch Krisen mit Hyperinflation. Es kommt immer darauf an, wer ganz Oben an den Regulierungsstellen sitzt, also die Macht über das Geld hat. Wenn natürlich wie in unserer Zeit die Mafia das Sagen hat, dann sind all diese Instrumente zum Nachteil der Bevölkerung und zur Bereicherung einiger Weniger im Einsatz. D.h.: Man muß nicht den Zins abschaffen, sondern sich die Macht über das Geld von der Mafia zurückholen. Mal abgesehen von der Tatsache, dass wir den Zins eh nicht abschaffen könnten, weil wir die Macht dazu nicht haben...
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110

Sonntag, 4. Oktober 2009, 12:09

Man kann das benötigte Geld jederzeit erschaffen.


Dann stimmt aber das uns gelehrte wieder nicht überein!
Denn man lehrt uns von 100% Geld im Umlauf, darum ist der Wohlstand bei uns so hoch und dort wird gehungert!
Wenn man Geld nach belieben nachdrucken kann, sind es rechnerisch keine 100%, sondern das nachgedruckte sind X% Schulden! od. die Theorie kann nicht mit den 100% aufgehen!

Was uns gelehrt wird, ist der größte Unsinn. Nicht nur im Bereich Geld wird uns Falsches beigebracht. Es wird eine Illusion erzeugt, damit das System funktionieren kann. Ich habe selbst an mir festgestellt, dass ich diese Illusion geglaubt habe.

Es ist gefährlich für die Geldmafia, wenn zuviele Menschen über diese Illusion informiert sind. Das Vertrauen in das Geld würde schwinden, ihr Betrug wäre entlarvt - was zu einem Zusammenbruch des Systems führen würde.

Um zu beurteilen was unser Geld wirklich wert ist, muß man wissen wieviel davon im Umlauf ist. Diese Zahlen, wie der M3-Report über den Dollar, werden aber seit einigen Jahren nicht mehr veröffentlicht. Das ist notwendig für Betrüger, die die Geldmenge heimlich erhöhen um sich überall für das eigentlich wertlose Falschgeld Sachwerte zu ergaunern. Seit der Euro-Einführung haben auch die Euro-Länder diese Möglichkeit. Zu D-Mark-Zeiten achteten ehrbare Banker darauf, dass die Geldmenge an das Bruttosozialprodukt gekoppelt war, was dazu beitrug, dass die D-Mark eine stabile und vertauenswürdige Währung war, die mit dem Euro vernichtet wurde.

Der Wert des Geldes hängt somit von der Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit seiner Verwalter ab - und da haben wir keine ehrlichen und vertrauenswürdigen Verwalter mehr sitzen. Es sind Verbrecher, die sich Falschgeld drucken.
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