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ASY

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131

Dienstag, 6. Oktober 2009, 11:06

Und woher kommt der Gegenwert für die in den letzten Jahren erzeugte Menge zusätzlichen Geldes zur Bankenrettung? Immerhin handelt es sich um 2-stellige Billionenbeträge.
Der Gegenwert sind Staatsgarantien (=Schulden), die die nächste Zinsblase erzeugen. Dafür wird wieder Volkseigentum fällig, der Rest wird über Steuern abgearbeitet, was verursacht, dass den Menschen kein Geld mehr bleibt um bspw. ihre Miete zu bezahlen. Vermieter verlieren so ihr Einkommen und können ihre Immobilie nicht mehr sanieren.
Ich denke, dieses Geld ist mehr, wie in unserem System jemals an Zinsen entstanden ist.
Die Zinsen werden doch immer wieder abgezogen, was bedeutet, von den Schuldnern werden ständig Zinszahlungen geleistet. Dieses Geld ist weg und fehlt der Wirtschaft und unterstützt eine Neuverschuldung.

Bei einer 4%igen Zinsesverzinsung verdoppelt sich das Kapital in knapp 18 Jahren. Bei einem Mindestreservesatz von 2% kann jede Einlage 50fach verliehen werden, was bedeutet, dass sich das Kapital in knapp 18 Jahren 50 mal verdoppelt.

Die österreichischen Staatschulden verdoppeln sich ca. alle 10 Jahre, obwohl ständig Teile der Zinsen bezahlt werden. http://www.staatsschulden.at/

Hier kannst du a bissal Zinsen und Zinseszinsen schauen: http://www.zinsen-berechnen.de/

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132

Dienstag, 6. Oktober 2009, 12:30

Und woher kommt der Gegenwert für die in den letzten Jahren erzeugte Menge zusätzlichen Geldes zur Bankenrettung? Immerhin handelt es sich um 2-stellige Billionenbeträge.
Der Gegenwert sind Staatsgarantien (=Schulden), die die nächste Zinsblase erzeugen. Dafür wird wieder Volkseigentum fällig, der Rest wird über Steuern abgearbeitet, was verursacht, dass den Menschen kein Geld mehr bleibt um bspw. ihre Miete zu bezahlen. Vermieter verlieren so ihr Einkommen und können ihre Immobilie nicht mehr sanieren.
Ich denke, dieses Geld ist mehr, wie in unserem System jemals an Zinsen entstanden ist.
Die Zinsen werden doch immer wieder abgezogen, was bedeutet, von den Schuldnern werden ständig Zinszahlungen geleistet. Dieses Geld ist weg und fehlt der Wirtschaft und unterstützt eine Neuverschuldung.

Bei einer 4%igen Zinsesverzinsung verdoppelt sich das Kapital in knapp 18 Jahren. Bei einem Mindestreservesatz von 2% kann jede Einlage 50fach verliehen werden, was bedeutet, dass sich das Kapital in knapp 18 Jahren 50 mal verdoppelt.

Die österreichischen Staatschulden verdoppeln sich ca. alle 10 Jahre, obwohl ständig Teile der Zinsen bezahlt werden. http://www.staatsschulden.at/

Hier kannst du a bissal Zinsen und Zinseszinsen schauen: http://www.zinsen-berechnen.de/

Das ist so aber nicht vollständig. Wenn sich ohne Wirtschaftswachstum die Geldmenge verdoppelt, dann ist das Geld auch nur noch die Hälfte wert. Die Preise müßten also eigentlich steigen. Da dass nicht passiert sieht man, wie hochgradig manipuliert das System ist. Eigentlich ist es bereits kurz vorm kollabieren nur haben es die Menschen noch nicht mitbekommen. Die einzige Lösung die übrig bleibt, ist eine Streichung der Schulden und ein Neuanfang, da eine Rückzahlung sowieso unmöglich ist.
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ASY

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133

Dienstag, 6. Oktober 2009, 13:25

Ja freilich ist das System manipuliert, was auf ganz vielen Schienen passiert - hauptsächlich mit dem Unwissen und der Hoffnung der Menschen. Solange der Mensch hofft, arbeitet er für seine Schuld, ist derweil ruhig gestellt und denkunfähig. Das Werkl wird in der Waage gehalten, damit alle brav arbeiten und die Richtigen arbeits- und leistungslos verdienen. Währenddessen konzentrieren sich das Eigentum und die Macht bei der Elite und weg vom Volk.

Die Finanzpolitik ist eine Casinopolitik - Casinos sind nicht da um Geld zu verlieren, sondern um andere verlieren zu lassen. Natürlich gibt es hie und da Gewinner, die es braucht, weil sonst keiner riskierend mitspielen würde. Ein Casino ist aber vielfalch ehrlicher, weil niemand gezwungen wird ins Casino zu gehen. Dem Finanzwesen eines Staates kann aber keiner entfliehen, er muss mit beiden Ellbogen mitmachen, damit er darin halbwegs bestehen kann. Die Mehrheit gibt jedoch ihr Einkommen sofort wieder aus, ist meist im Rückstand. Wenn der Geschirrspüler kaputt wird, bedeutet das schon eine Katastrophe.

Während ich dir antwortete, hat mir ein Spezi einen Link geschickt, der das System und deine gedachten Auslegungen sehr gut ins richtige Licht rückt.

http://www.goldseiten.de/content/diverse…p?storyid=11746

134

Dienstag, 6. Oktober 2009, 13:45

:)
Die Antwort ist doch einfach, das Geld ( = handelbares Gut ) im Kreislauf ist doch auch auf einen Wert hin ( Bruttosozialprodukt, Wirtschaftsleitung des /der Staaten etc ) ausgeliehen und geliehenes Gut kostet Gebühren/ Zins .

Wo ist dein Problem?? :kopfkratz: :kopfkratz:


Mal ehrlich, das Thema ist dir doch zu hoch, oder?
Das ist genauso, als wenn du sagen würdest, der Strom kommt ja eh aus der Steckdose. Und nach mir die Sintflut.
Woher, meinst du, kommen die ganzen Gegenwerte, die alleine durch Zinsen erzeugt werden.
Und nimm die mal nicht einfach aus der Steckdose, der Zins ist obendrauf, ohne das er ausgegeben oder erzeugt wurde.

Deswegen verlangt es ja auch nach stetigen Wirtschaftswachstum, obwohl diese Statistik auch gelogen ist.
Fast jede Statistik und sogar im Schulmaterial bezieht sich dabei immer nur aufs vorjahr,
nicht das Gesamtwachstum.
Der Ballon, den man immer weiter und weiter aufbläst, man braucht ja Wachstum.
Und, Trotz all dem Wachstum, die Schulden wachsen schneller ?? Entgegen aller Logik, das Geld ja nur Waren/Arbeitswertersatz ist, der nur getauscht wird.
Schnauf mal tief ein, und überlege dir nur mal diese Tatsache.


also reden wir darüber:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zins

Zins (von lat. census, Vermögensschätzung) ist das Entgelt für ein über einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung überlassenes Sach- oder Finanzgut (Geld), das der Empfangende (Schuldner) dem Überlasser (Gläubiger) zahlt. Rechtliche Grundlage dazu sind Verträge (z. B. Darlehensvertrag, Mietvertrag). Die Höhe des Zinses bestimmt sich in einer Marktwirtschaft nach Angebot und Nachfrage. Der Zins wird aus Kapitalnehmersicht als Schuldzins bezeichnet.



oder über ein verschrobenen Weltbild ?

:roll:

Diskussion anscheind müßig :roll:

ASY

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135

Dienstag, 6. Oktober 2009, 14:07

ist das Entgelt für ein über einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung überlassenes Sach- oder Finanzgut (Geld), das der Empfangende (Schuldner) dem Überlasser (Gläubiger) zahlt.
Niemand zahlt freiwillig, sondern er wird dazu genötigt. Ohne Not, kein Zins - darum ist es vorstellbar, dass für Zins eine Not produziert wird. Wenn mir per Gesetz kein Stückchen Land zugestanden wird, dann muss ich halt mein Leben lang Zins für ein Dach über den Kopf zahlen. Somit steht fest, dass dafür Menschen permanent enteignet wurden und diese Enteignung vererbbar ist. Landräuber vermieten gegen Zins ihr Raubgut, welches sie von Räubern erbten.

Bei Geld ist es dasselbe - kein Mensch bräuchte Kredite gegen Zins, wenn nicht immer ein Geldmangel (durch Zins) herrschen würde.

ASY

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136

Dienstag, 6. Oktober 2009, 14:22

Der Jesuspfennig beschreibt nicht die Existenzdauer einer Bank, sondern die Schuldschöpfungsmasse aus einem einzigen Pfennig, die mit mehreren hundert Milliarden Erden aus Gold nicht zu bezahlen wäre. Es besteht immer ein unüberblickbarer Schuldenüberschuss mit Nachschuldnerzwang.
Es gibt aber trotzdem keinen Pfennig, der über 2000 Jahre irgendwo Zinsen gebracht hat, weil eben Geldsysteme in der Regel nicht länger wie 100 Jahre bestehen. An deiner Aussage merkt man, dass du der Illusion des Geldes erlegen bist und eine verkehrte Sichtweise hast, die dich nicht verstehen läßt, was ich aussage. Du nimmst Geld zu wichtig, so wie es die Geldsystem-Betreiber haben wollen.
Ein Nachtrag zum Jesuspfennig, der noch eine herrliche Begebenheit beschreibt, nämlich den Zinseszins - also der Zins aus dem nicht vorhandenen Zins.

0,01 Euro nach 2009 Jahren zu 5% zinsesverzinst:

Endkapital: 37.093.843.173.057.525.867.106.904.142.763.752.685.568,00 Euro
Zinsen: 37.093.843.173.054.368.152.866.070.731.359.420.153.856,00 Euro


0,01 Euro nach 2009 Jahren zu 5% verzinst, wobei der Zins nicht verzinst wird.

Endkapital: 1,01 Euro
Zinsen: 1,00 Euro

Das ist doch ein halbwegs gewaltiger Unterschied, oder?

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137

Dienstag, 6. Oktober 2009, 22:03

Wer nichts mehr hat, kann nichts mehr zahlen.

Wie sich in den letzten Monaten zeigt, macht Arbeit für wenig Geld keinen Spaß. Die Folge ist, dass die Qualität sinkt. Einen Menschen kann man zum arbeiten zwingen aber er wird langsam arbeiten und sich dabei keine Mühe geben. Das geht vom Bau einer Waschmaschine bis hin zu den Bremsen von Flugzeugen...

Somit kann sich die Elite zwar bereichern, aber nicht unendlich.
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138

Dienstag, 6. Oktober 2009, 22:05

Wir reden hier mehr über Zinsfrei bzw
Zinssystem.

Zitat

Zur Problematik des Zinssystems
Betrachten wir zunächst einmal die Rolle des Zinses aus der Sicht der Geldanleger. Jede Bank oder Lebensversicherung rechnet einem vor und stellt es in entsprechenden Grafiken anschaulich dar, wie sich festverzinslich angelegtes Geld im Laufe der Zeit - scheinbar wie von selbst - vermehrt. »Geld wächst und wächst und wächst« oder »Lassen Sie Ihr Geld arbeiten« sind Werbeslogans, die jeder kennt. Werden die jährlichen Zinserträge nicht entnommen und für Konsumausgaben verwendet, sondern auf das angelegte Geldvermögen jeweils draufgepackt, dann ergibt sich gemäß der Zinseszinsformel ein exponentielles Wachstum des Geldvermögens, das sich von Jahr zu Jahr immer weiter beschleunigt.
Zinssystem, Wachstumsdruck und monetärer Teufelskreis
Wo aber kommt dieses Wachstum her, worin hat es seine Grundlage? Letztlich muß es irgendwo an anderer Stelle in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen erwirtschaftet werden. Denn die angelegten Gelder fließen als Kredite z.B. an Unternehmen, die damit investieren. Um die aufgenommenen Kredite mit Zinsen zu bedienen und zurückzuzahlen, müssen die Unternehmen ihre Produktion, ihren Absatz und ihre Erlöse ausweiten. Gesamtwirtschaftlich bedeutet das: Das Zinssystem setzt die Produktion unter einen permanenten Wachstumsdruck. Dem exponentiellen Wachstum der Geldvermögen steht im übrigen ein entsprechendes exponentielles Wachstum der Schulden gegenüber. Helmut Creutz hat diesen Zusammenhang als »monetären Teufelskreis« bezeichnet.
Indem das angelegte Geldvermögen als Kredit weiterverliehen wird, begründet es an anderer Stelle eine entsprechende Verschuldung. Deren Bedienung (Tilgung plus Zinsen) führt zu vergrößerten Rückflüssen, und die auf diese Weise vergrößerten Geldvermögen suchen sich neue Schuldner, usw. Als Schuldner kommen in Frage: private Unternehmen, private Haushalte und Staat im Inland sowie »das Ausland«.

Betrachtet man die Entwicklung der Verschuldung im Verhältnis zur Entwicklung des Sozialprodukts in der Bundesrepublik von 1950 - 1993, so zeigt sich (ebenfalls nach Creutz) ein ungleich viel schnelleres Anwachsen der Schulden: Während sich das Sozialprodukt in diesem Zeitraum um das 8-fache erhöht hat, ist die Verschuldung (von Unternehmen, Haushalten und Staat zusammen) auf das 18-fache angestiegen.

Der wachsende Schuldenberg fordert in wachsendem Maße seinen Tribut in Form von Zinslasten, die von den Schuldnern im Durchschnitt immer schwerer aufzubringen sind, die immer größere Teile des Sozialprodukts beanspruchen und an die Geldvermögensbesitzer bzw. an die Banken fließen.

Zinssystem und Wirtschaftskrise
Solange das Sozialprodukt (SP) noch kräftig wuchs und die Zinslasten nur einen geringen Prozentsatz ausmachten (aufgrund der durch die Währungsreform 1948 zusammengeschrumpften Schulden), fiel das Wachstum der Zinslasten nicht weiter auf. Es blieb immer noch ein absolut wachsender Rest des Sozialprodukts zur Verteilung übrig. Aber in einer Welt begrenzter Ressourcen und Absatzmärkte kann die Produktion auf Dauer unmöglich mit dem vom Zins geforderten exponentiellen Wachstum mithalten. Wenn sich das Wirtschaftswachstum aber verlangsamt, drücken die weiter wachsenden Zinslasten immer mehr auf das Sozialprodukt - und drängen andere Ansprüche an das Sozialprodukt immer mehr in die Defensive. Die Schuldner geraten dadurch immer mehr in die Klemme. Bleiben die erforderlichen Erlössteigerungen aus, denn müssen die privaten Unternehmen andere Kosten senken - mit der Folge von Entlassungen, gesamtwirtschaftlichem Nachfragerückgang, einer steigenden Zahl von Konkursen usw., kurz: mit der Folge einer Wirtschaftskrise (in Abb. 1 dargestellt durch den Blitz). Die Zinslasten wachsen demnach wie ein Tumor, zuerst ganz langsam und unauffällig, dann immer dramatischer, und entziehen dem »sozialen Organismus« immer mehr Lebenskräfte, bis er daran zusammenbricht. Das Erstaunliche ist, daß die Wirtschaftswissenschaftler diesen Zusammenhang bisher so gründlich übersehen haben. Für sie ist der Zins eine Grundlage für die »Optimale Allokation der Ressourcen« und für das »Gleichgewicht am Kapitalmarkt« zwischen Sparen und Investieren. Sie verstehen das Wesen dieser wuchernden Schulden ebenso wenig wie die Schulmedizin das Wesen der Krebskrankheit.
Zinssystem und Staatsverschuldung
lm Unterschied zu privaten Unternehmen muß der Staatshaushalt auf Dauer und im Durchschnitt keine Gewinne erzielen, sondern die Staatsausgaben durch entsprechende Einnahmen decken. Er erzielt diese Einnahmen nicht in erster Linie durch Verkauf von öffentlichen Gütern und Dienstleistungen, sondern vor allem durch Steuereinnahmen, die einen grundsätzlich anderen Charakter haben als die Erlöse der privaten Unternehmen. Sie entstehen kraft hoheitlicher Gewalt des Staates, der seinen Bürgern Steuern auferlegen kann. Wenn sich laufende Ausgaben und laufende Einnahmen die Waage halten, handelt es sich um ein ausgeglichenes Budget.
Es gibt aber auch für den Staat gute Gründe, sich zu verschulden, insbesondere dann, wenn damit langfristige Zukunftsinvestitionen finanziert werden, deren Früchte auch noch von späteren »Generationen« von Steuerzahlern als öffentliche Leistung in Anspruch genommen werden (z. B. Verkehrssystem, Bildungssystem). Würden derartige Investitionen allein aus Steuermitteln finanziert, so müßten die jetzigen Steuerzahler für etwas aufkommen, was zum erheblichen Teil auch von späteren Generationen genutzt wird, und im übrigen ließe sich ein Großteil dieser Investitionen ohne Kredite gar nicht finanzieren und müßte entsprechend unterbleiben. Ohne Verschuldung könnte der Staat demnach einen wesentlichen Teil seiner Funktionen gar nicht erfüllen, und ob diese Funktionen hinreichend durch privatwirtschaftliche Aktivität erfüllt werden könnten, ist äußerst fraglich. Durch Kreditfinanzierung werden die Lasten auch auf spätere Steuerzahler verteilt. Denn zur Verzinsung und Tilgung der Staatsschulden bedarf es späterer Steuereinnahmen, die über die späteren laufenden Staatsausgaben hinausgehen.

Das Aufbringen wachsender Steuereinnahmen und die Bedienung der Staatsschulden ist solange kein Problem, wie das Sozialprodukt entsprechend wächst - und mit ihm (selbst bei gleichbleibenden Steuern und konstanten Steuersätzen) das Steueraufkommen. Angesichts der Dynamik der Zinseszinses und der entsprechend exponentiell wachsenden Zinslasten müßte aber das Sozialprodukt auf Dauer ebenfalls exponentiell anwachsen, was aus besagten Gründen unmöglich ist. Mit nachlassendem Wirtschaftswachstum fallen aber die Steuereinnahmen geringer aus, als es für die Bedienung der Staatsschulden erforderlich wäre. Damit gerät auch der Staat in die Schuldenklemme.

Unterschiede zwischen Privat und Staatsschulden
Ähnlich wie bei privaten Unternehmen gibt es auch für den Staat zunächst einmal zwei Ansatzpunkte, auf die Schuldenklemme zu reagieren:
- Steuererhöhung und/oder

- Staatsausgabensenkung (Sparprogramme)

Bezüglich der Einnahmenerhöhung befindet sich der Staat in einer prinzipiell anderen Situation als die privaten Unternehmen, denn er kann die Steuererhöhung hoheitlich durchsetzen. Aber es schafft politische Konflikte, und in demokratischen Gesellschaften ist die Regierung spätestens bei den nächsten Wahlen auf ausreichende Mehrheiten angewiesen - oder in laufenden Legislaturperioden auf das Mitziehen von Koalitionspartnern bzw. auf ausreichende Mehrheiten im Parlament. Was die Ausgabenkürzungen anlangt, sieht es ähnlich aus. Auch sie schaffen politische Konflikte, wenn auch an anderen Stellen, und auch hier geht es um die Angst vor dem Verlust an Wählerstimmen und Mehrheiten.

Was also liegt für die Regierungen näher, als sich eines anderen Mittels zu bedienen, das den Privatunternehmen so nicht zur Verfügung steht: der wachsenden Neuverschuldung, diesmal aber nicht nur zur Finanzierung von Zukunftsinvestitionen, sondern zum Teil auch zur Bedienung der Altschulden. Früher aufgenommene Kredite werden teilweise mit neu aufgenommenen Krediten zurückgezahlt - eine scheinbar elegante Lösung. Die Politik vermeidet auf diese Weise das Austragen der sonst unvermeidlichen Konflikte an der Einnahmen- bzw. Ausgabenfront. Nur: das Problem der Staatsverschuldung und ihrer Bedienung wird dadurch nicht gelöst, sondern in die Zukunft verlagert - und vergrößert. Und wenn in den folgenden Jahren der gewachsene Schuldenberg einen wachsenden Schuldendienst fordert, der nun noch weniger aus den laufenden Steuereinnahmen gedeckt werden kann, dann wird die Neuverschuldung eben noch weiter erhöht. Und so fort.

Keynesianismus: Geldschöpfung als Droge
Aber wer wird denn einem solchen Staat noch weiterhin Kredite geben? Wenn die versprochenen Zinsen hinreichend attraktiv sind, finden sich vielleicht genügend private Geldanleger, die entsprechende Staatsanleihen kaufen und auf diese Weise dem Staat ihr Geld leihweise zur Verfügung stellen.
Sie vertrauen darauf, daß der Staat zur Bedienung der Schulden - anders als Privatunternehmen - notfalls die Steuern erhöhen und/oder die Staatsausgaben senken kann. Und wenn sich nicht genügend private Geldanleger finden, bleibt immer noch die Zentralbank (von der bisher überhaupt noch nicht die Rede war). Sie braucht im Prinzip nur den Geldhahn aufzudrehen, zusätzliches Geld zu drucken und dieses Geld an den Staat fließen zu lassen, damit dieser zusätzliche Staatsausgaben tätigen oder alte Schulden bedienen kann. Vornehm ausgedruckt heißt das: »Der Staat hat sich bei der Zentralbank verschuldet«, oder: »Die Zentralbank hat im Zuge ihrer Offenmarktpolitik Staatspapiere angekauft«.

Rein technisch bestehen seit Abkoppelung des Geldes vom Gold keinerlei Schwierigkeiten oder Grenzen für eine solche Art von zusätzlicher Geldschöpfung, der kein entsprechendes Sozialprodukt gegenübersteht. Und die Zentralbanken der westlichen Industrieländer haben nach dem Zweiten Weltkrieg auch mehr oder weniger davon Gebrauch gemacht - mit der Folge schleichender Inflation in den 60er und 70er Jahren. Das war die Blütezeit des Keynesianismus, einer auf Keynes zurückgehenden Wirtschaftspolitik, die mit geldschöpfungsfinanzierten Defiziten im Staatshaushalt (deficit spending) die Konjunktur ankurbeln wollte - und es anfangs auch geschafft hat.

Nur: Über Risiken und Nebenwirkungen gab es damals keine Packungsbeilage, und auch keinen Arzt oder Apotheker, den man diesbezüglich hätte fragen können. Die Nebenwirkung des Keynesianismus, die schließlich immer mehr zum Hauptproblem wurde, war die schleichende Inflation. Das System war süchtig geworden nach Geldspritzen, die zur Überwindung oder Vermeidung wirtschaftlicher Depression von den Zentralbanken verabreicht wurden - und die anfänglich tatsächlich wie Wunder wirkten (z. B. in der Bundesrepublik bei der Überwindung der ersten Nachkriegsrezession 66/67). Allerdings, wie das bei Drogen so ist: Nach einer Weile läßt die Wirkung nach, und um erneut die gleiche Wirkung zu erzielen, muß die Dosis gesteigert werden; und dadurch werden die Nebenwirkungen immer bedrohlicher.

Die Entziehungskur der Monetaristen
Bezogen auf die immer schneller schleichende Inflation gab diese Entwicklung ab Mitte der 70er Jahre denjenigen Auftrieb, die dringend das Absetzen der Geldspritze, d.h. eine Antiinflationspolitik forderten: den Monetaristen. Sie schoben die ganze Schuld an der Inflation den Keynesianern zu, und in den Wirtschaftswissenschaften und später in der Wirtschaftspolitik entbrannte ein heftiger Streit zwischen Monetaristen und Keynesianern, wobei die Monetaristen mehr und mehr die Oberhand gewannen.
Ausgerüstet mit monetaristischer Munition führte Ronald Reagan 1980 seinen Wahlkampf um die amerikanische Präsidentschaft, forderte drastische Sparmaßnahmen und einen Abbau von Staatsverschuldung und Haushaltsdefizit und wurde zweimal zum Präsidenten der USA gewählt. Das Resultat seiner 8-jährigen Amtszeit bestand darin, daß im sozialen Bereich rigorose Kürzungen durchgezogen wurden, während der Rüstungshaushalt ins Gigantische gesteigert wurde - und damit insgesamt das Haushaltsdefizit und die Staatsverschuldung sich nicht verminderten, sondern im Gegenteil dramatisch anwuchsen. Darüber hinaus wechselten die USA ihre Rolle vom bis dahin größten Auslandsgläubiger zum größten Auslandsschuldner.

Droht eine erneute Inflation?
In Deutschland ist die Situation nicht so dramatisch, aber schwierig ist sie mittlerweile auch. Die Nachrichten über Defizite in den öffentlichen Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden und über wachsende Staatsverschuldung überschlagen sich in letzter Zeit geradezu, und die vor diesem Hintergrund eingeleiteten Sparmaßnahmen der öffentlichen Haushalte dürften erst der Anfang einer Entwicklung sein, die sich immer weiter zuspitzen wird. Bislang hat die Deutsche Bundesbank die geldpolitischen Zügel noch relativ straff gehalten und eine allzu inflationäre Geldschöpfung vermieden, sicherlich auch deshalb, weil die Inflationsangst aufgrund der historischen Erfahrungen in Deutschland besonders tief sitzt - und weil die Bundesbank als Konsequenz aus diesen Erfahrungen eine relative Autonomie gegenüber der Regierung bekommen hat, mehr als die Zentralbanken anderer Ländern. Aber ob diese stabilitätsorientierte Geldpolitik auf Dauer durchgehalten werden kann, ist äußerst fraglich. Schon jetzt sind - von der Öffentlichkeit fast unbemerkt - die Weichen gestellt worden, um im Bedarfsfall dem Staat neu geschöpftes Geld direkt zufließen zu lassen, was in der Bundesrepublik bisher nur indirekt möglich war. Denn die Bundesbank durfte nur solche Staatspapiere aufkaufen, die schon vorher vom Kapitalmarkt aufgenommen und insofern auf ein hinreichendes Vertrauen gestoßen waren. Inzwischen kann sich die Bundesbank aber mit dem Staat kurzschließen und in beliebiger Höhe neu ausgegebene Staatspapiere gegen neu gedrucktes Geld hereinnehmen.
Sollte gar die für 1999 geplante Europäische Währungsunion mit einer Europäischen Zentralbank Wirklichkeit werden (was ich bezweifle und worin ich - sollte sie doch realisiert werden - große Gefahren für Europa sehe), dann ist mit einer Stabilitätspolitik nach Art der Bundesbank sowieso nicht mehr zu rechnen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß die Euroäische Zentralbank ihren Sitz ebenfalls in Frankfurt/Main haben soll. Als hinge die Qualität der Geldpolitik vom geografischen Standort der Zentralbank ab!

Die Verdrängung der Zinsproblematik
Aber ganz gleich, wie die Handhabung der eskalierenden Staatsverschuldung und der krebsartig wuchernden Zinslasten der öffentlichen Haushalte in Zukunft erfolgen wird, über immer drastischere Sparmaßnahmen, Steuererhöhungen oder über weiter wachsende Neuverschuldung und inflationäre Geldschöpfung: die wesentliche zugrundeliegende Ursache wird weder auf die eine noch auf die andere Art thematisiert oder gar behoben, sondern verdrängt. Es ist die destruktive Dynamik des Zinssystems, von der - entgegen dem ersten Anschein - nur ein verschwindend kleiner Teil der Gesellschaft profitiert.
Dazu gehören nicht etwa die kleinen und mittleren Sparer und Geldanleger, die sich über ihre jährlichen Zinserträge freuen und dabei gar nicht merken, daß ihnen - über unsichtbare Zinsanteile in den Preisen, Mieten und Steuern - pro Jahr eine viel größere Summe an Zinslasten auferlegt und aus der Tasche gezogen wird. Offizielle Zahlen darüber gibt es bezeichnenderweise nicht, und deshalb ist man bislang auf Schätzungen angewiesen. Helmut Creutz schätzt den Anteil der Zinskosten, den die Unternehmen auf die Preise überwälzen und in die Preise einkalkulieren, auf durchschnittlich ungefähr 1/3 der Konsumgüterpreise. Um zu den Gewinnern des Zinssystems zu gehören, müßte man also jährlich Zinserträge beziehen, die 1/3 der eigenen jährlichen Konsumausgaben übersteigen. Und das sind in der Bundesrepublik nur ganze 10 % der Einkommensbezieher. Bei weiteren 10% halten sich Zinserträge und unsichtbare Zinslasten in etwa die Waage, und 80% der Einkommensbezieher zahlen drauf, tagtäglich, unsichtbar, unbewußt - und tragen auf diese Weise mit dazu bei, daß sich die Geldvermögen in den Händen dieser 10% immer weiter vergrößern - während Teile der Wirtschaft, der privaten Haushalte und der Staat von der gleichermaßen wachsenden Schuldenlast immer mehr erdrückt werden. Der Vergleich mit einem wachsenden Tumor drängt sich immer mehr auf.

Und irgendwann bleibt nur noch der Schnitt: Einschnitte ins soziale Netz oder - als Endstation einer galoppierenden Inflation - der Währungsschnitt, die Währungsreform. Oder der Staat erklärt offen seine Zahlungsunfähigkeit, aber nicht nur - wie in jüngerer Zeit mit drastischen Sparmaßnahmen - gegenüber den sozial Schwachen, sondern auch gegenüber denjenigen, von denen er sich das Geld für seine Staatsschulden geliehen hat: indem er die Schulden nicht mehr bedient und für sich einen teilweisen oder vollständigen Schuldenerlaß verkündet.



http://www.chemie.fu-berlin.de/fb/diverse/senf021119.html

Zitat

Warum das Zinssystem mit seiner scheinbar so selbstverständlichen Verknüpfung von Geld und Zins in vieler Hinsicht problematisch ist, soll im folgenden nur kurz angedeutet werden. Aus der Sicht der Geldanleger erscheint der Zins ja als etwas sehr Positives: Er läßt automatisch das Geldvermögen immer weiter anwachsen, und wenn die jährlichen Zinsertrage nicht entnommen, sondern immer wieder dem vorhandenen Geldvermögen zugeschlagen und ebenfalls verzinst werden, ergibt sich durch den Zinseszins sogar ein beschleunigtes, ein "exponentielles" Wachstum (Abbildung 41): Geld wächst und wächst und wächst scheinbar ganz von selbst. Es handelt sich hierbei nicht einfach um Bestandserhaltung und auch nicht einfach nur um ein lineares Anwachsen, sondern um ein immer schneller werdendes Wachstum des Geldvermögens.



[Abb. 41: Entwicklung einer Geldanlage durch Zins und Zinseszins. Aus dem Buch von Bernd Senf "Der Nebel um das Geld", Seite 86]

Aber woher kann dieses Wachstum kommen, was liegt ihm zugrunde? Die angelegten Gelder fließen über die Geschäftsbanken an die Kreditnehmer, werden also irgendwo anders zu Schulden, die mit Tilgung, Zinsen und Sicherung verbunden sind: bei Unternehmen, privaten Haushalten, dem Staat oder im Ausland. Die wachsenden Geldvermögen (GV) an einer Stelle entstehen also nur auf der Grundlage entsprechend wachsender Verschuldung (VS) an anderer Stelle des Gesamtsystems. Geldvermögen und Verschuldung entwickeln sich insofern spiegelbildlich, und also wächst auch die Verschuldung exponentiell (Abbildung). Die wachsenden Schulden müssen aber bedient werden und gehen (bei gegebenem Zinssatz) mit entsprechend wachsenden Zinslasten der Schuldner einher. Und die Schuldner müssen zur Aufbringung von Tilgung und Zinsen Überschüsse erzielen - durch wachsende Erlöse und/oder durch Senkung anderer Kosten. Bezogen auf die Unternehmen bedeutet das: Der Zins setzt ihre Produktion und ihren Absatz unter einen ständigen Wachstumszwang


Schon klar, das da Zensiertwiki keinen wirklichen Überblick gibt, nur das, was man halt lesen darf bzw soll.

Ich sehe auch nirgends, wo die ganzen Zinsen, die erhoben werden, und am Merkt erzeugt werden, mit einberechnet werden.
Aber die landen sowieso zum Schluss immer im grossen Topf als 'Schuld'

139

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 09:31

Der Jesuspfennig beschreibt nicht die Existenzdauer einer Bank, sondern die Schuldschöpfungsmasse aus einem einzigen Pfennig, die mit mehreren hundert Milliarden Erden aus Gold nicht zu bezahlen wäre. Es besteht immer ein unüberblickbarer Schuldenüberschuss mit Nachschuldnerzwang.
Es gibt aber trotzdem keinen Pfennig, der über 2000 Jahre irgendwo Zinsen gebracht hat, weil eben Geldsysteme in der Regel nicht länger wie 100 Jahre bestehen. An deiner Aussage merkt man, dass du der Illusion des Geldes erlegen bist und eine verkehrte Sichtweise hast, die dich nicht verstehen läßt, was ich aussage. Du nimmst Geld zu wichtig, so wie es die Geldsystem-Betreiber haben wollen.
Ein Nachtrag zum Jesuspfennig, der noch eine herrliche Begebenheit beschreibt, nämlich den Zinseszins - also der Zins aus dem nicht vorhandenen Zins.

0,01 Euro nach 2009 Jahren zu 5% zinsesverzinst:

Endkapital: 37.093.843.173.057.525.867.106.904.142.763.752.685.568,00 Euro
Zinsen: 37.093.843.173.054.368.152.866.070.731.359.420.153.856,00 Euro

0,01 Euro nach 2009 Jahren zu 5% verzinst, wobei der Zins nicht verzinst wird.

Endkapital: 1,01 Euro
Zinsen: 1,00 Euro

Das ist doch ein halbwegs gewaltiger Unterschied, oder?



Meine letzte Antwort zu diesem Thema.

Da wäre die Frage ASY, warum soll ich dir im Jahre 0 einen Euro leihen und im Jahre 2009 nur 1,01 rausbekommen?

Ich müsste doch bescheuert sein!

Ich kaufe mir im Jahre 0 für einen Euro Weizensamen und habe im Jahre 2009 37.093.843.173.054.368.152.866.070.731.359.420.153.856 Weizenkörner und habe an ca. 100Mrd Brote mir eine goldene Nase verdient.

So ion etwas verständlich ? :roll:

140

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 09:55

Wir reden hier mehr über Zinsfrei bzw
Zinssystem.

Ist mir schon klar. Deswegen möchte ich mal ein paar Aussagen der von dir zitierten Artikel kommentieren.

Zitat

Betrachtet man die Entwicklung der Verschuldung im Verhältnis zur Entwicklung des Sozialprodukts in der Bundesrepublik von 1950 - 1993, so zeigt sich (ebenfalls nach Creutz) ein ungleich viel schnelleres Anwachsen der Schulden: Während sich das Sozialprodukt in diesem Zeitraum um das 8-fache erhöht hat, ist die Verschuldung (von Unternehmen, Haushalten und Staat zusammen) auf das 18-fache angestiegen.

Der wachsende Schuldenberg fordert in wachsendem Maße seinen Tribut in Form von Zinslasten, die von den Schuldnern im Durchschnitt immer schwerer aufzubringen sind, die immer größere Teile des Sozialprodukts beanspruchen und an die Geldvermögensbesitzer bzw. an die Banken fließen.

Ich erzähle jetzt mal von der Zeit, die ich bewußt miterlebt habe. Als ich 1979 meine Lehre anfing, gab es DM 600 vom Weihnachtsgeld steuerfrei, es gab noch steuerfreie Zuschläge für Schichtarbeit und Wochenend- /Feiertagsarbeit. Es gab vermögensbildende Leistungen, hochverzinst und vom Staat mit Prämien gefördert. Es gab Lebensversicherungen als Vermögensbildung, wo sich die eingezahlten Beiträge bis zum Ende der Laufzeit veroppelten und es gab Wohlstnd für alle, weil die breite Masse Geld hatte und Unternehmen noch Steuern zahlten. Die Arbeitslosenquote war niedrig und die Einkommen der Arbeiterklasse waren gut. Dieses Einkommen wurde ausgegeben und zigfach umgeschlagen, was für großen Wohlstand und Wirtschaftswachstum sorgte. Zinsen in Höhe des Wirtschaftswachstums sind notwendig und lassen alle am Reichtum teilhaben.

Dann fing man an, das Einkommen der Bevölkerung zu senken. Weihnachtsgeld mußte voll versteuert werden, Schichtzuschläge wurden versteuert, Rentner mußten plötzlich Krankenversicherung zahlen (und nicht zu wenig), Vermögensbildende Leistungen wurden praktisch abgeschafft, Gewinne aus Lebensversicherungen mußten plötzlich versteuert werden. Zusätzliche Steuern und Abgaben wurden dazu erfunden und Steuern für Reiche wie etwa die Vermögenssteuer wurden abgeschafft, Konzerne zahlten keine Steuern mehr.

Statt zu mehr Einnahmen führte jede Maßnahme zu weniger Einnahmen, weil die breite Masse nicht mehr genug Geld zum Ausgeben hatte. Der Geldumschlag verkürzte sich. Die den Unternehmen und Reichen erlassenen Steuer der letzten 10 Jahre machen zusammengerechnet 1,4 Billionen Euro aus, die Staatsschulden Deutschlands betragen 1,6 Billionen. Somit hätte Deutschland ohne diese absichtliche Politik nur 200 Milliarden Staatsschulden und eigentlich hätten wir die auch nicht, denn die liessen sich schon noch irgendwo finden.

Wer die Bevölkerung entreichern will, fährt die Staatsschulden also extra hoch, um dann eine Begründung für weitere Entreicherungsmaßnahmen zu haben. Wir bekommen dann ständig unsere Staatsschulden im TV unter die Nase gehalten um Maßnahmen zu akzeptieren, die uns unseren Wohlstand stehlen. Das geschieht mit Absicht.

So wird Wirtschaftswachstum abgewürgt, indem man solche Maßnahmen in allen Ländern der Welt einführte, was zum Einbruch in der Binnennachfrage in allen Ländern der Welt führte und somit auch den Export zusammenbrechen läßt. Die sind nicht so dämlich, dass ihnen das nicht bekannt ist.

Die Absicht ist in der NWO zu finden. Man verkauft den Menschen die Illusion, der Staat wäre pleite und keiner könne was dafür. Ziel ist es, eine Weltwährung einzuführen die der IWF unter Kontrolle haben soll. Das ist also eine Machtübergabe über alle Währungen der Völker dieser Welt an eine einzige Institution und die Leute, die diese Institution unter Kontrolle haben. Ohne diese Illusion und die durch sie gerechtfertigten Maßnahmen wäre es nicht möglich, eine Weltwährung und eine Weltregierung einzuführen. Die Masse muß förmlich nach einer Weltregierung und Weltwährung schreien, sie fordern, um die Probleme in die man sie hinein manövriert hat zu lösen.

An sich wäre ja eine Weltwährung nicht schlecht. Auch eine Weltregierung nicht. Nur ist das ein Konstrukt von Verbrechern und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Gutes im Sinn haben.

Zitat

Der wachsende Schuldenberg fordert in wachsendem Maße seinen Tribut in Form von Zinslasten, die von den Schuldnern im Durchschnitt immer schwerer aufzubringen sind, die immer größere Teile des Sozialprodukts beanspruchen und an die Geldvermögensbesitzer bzw. an die Banken fließen.

Genau das ist doch so gewollt. Und es geht denen immer noch zu langsam. Deswegen der größte Weltgeldbetrug faule Kredite und wertlose Derivate. Das beschleunigt die Sache.

Denkt doch bitte mal endlich einen Schritt weiter...
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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