Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

161

Samstag, 10. Oktober 2009, 21:31

Zinsen kann man mit Steuern vergleichen. Beides erfüllt denselben Zweck.
Nein - Zinsen vergrößern das geschuldete Loch, welches durch den Zinseszins aus sich heraus exponentiell immer größer wird. Steuern haben ein ganz anderes Funktionsniveau.

Steuern schaffen ebenso ein Loch... in unserem Geldbeutel. Seit dem ich denken kann, gab es immer nur Steuererhöhungen, niemals Senkungen. Je mehr Steuern man dem Volk erhöht hat, desto weniger Steuereinnahmen hatte der Staat, denn durch die Steuererhöhungen hatten die Menschen immer weniger Geld zum ausgeben und das Geld wurde weniger umgeschlagen. Die Behauptung, man müsse die Steuern erhöhen weil die Staatsschulden zu hoch seien, war gelogen. Mit jeder Steuererhöhung sanken ganz merkwürdigerweise die Steuereinahmen und die Staatsschulden stiegen weiter an. Es war eine Illusion. Sie hätten mit Steuersenkungen und mehr Geld für die Menschen das erreicht, was sie vorgaben mit Steuererhöhungen erreichen zu wollen.

Das Funktionsniveau ist das gleiche: Wir müssen zahlen.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

162

Samstag, 10. Oktober 2009, 21:48

Das Funktionsniveau ist das gleiche: Wir müssen zahlen.
Zinsen kann man nicht zahlen. Jedes Geld für bezahlten Zins muss erst neu gegen Zins ausgeliehen werden. Steuern sind natürlich unter dem Druck der schuldigen Zinsen - nicht umgekehrt.

163

Samstag, 10. Oktober 2009, 21:58

Iss, das habe ich auch gemerkt, als sie mit ihren 'Sparmaßnahmen' in den 90ern anfingen.
Und seit dem gibt es diese Debatten wegen Steuer senken, Steuer erhöhen, was bringt mehr, Umsatz oder Direkteinnahmen.

Wars nicht hier, wo jemand sagte, England hat die Krise etwas abgefangen, da sie die Steuerbelastung bei der Masse geringer gehalten haben als bei uns ?


Aber eine andere Frage, die mir durch den Kopf geht.

Wer kann sagen, das er schon soviele Zinsen nur durch Kapitalanlage 'erwirtschaftet' hat, bzw gutgeschrieben,
die Deckungsgleich sind, mit den Zinsen, die man selbst verursacht hat, zb durch Kredite oder Finanzierungskauf.
Also ich traue es mich nicht zu sagen, das ich das geschafft habe.
Und dabei ist noch nicht gerechnet, wieviele neue Zinsen das eigen angelegte Kapital verursacht hat,
wenn es durch die Bank wieder als Kredit an jemand anderes verliehen worden ist.
Zb Langzeitanlage auf 10 Jahre von zb 10 000€, in der Zwischenzeit kann das Geld von der Bank
ca 2 mal für 4 Jahre mit doppelten Kreditzinssatz wieder verliehen werden.

Zum Thema, wie sollen die Banken sonst verdienen.
Das habe ich auch schon erwähnt, sie sollen das machen, was sie am besten können, Vermögen verwalten,
oder vermitteln. das was Banken halt normal machen sollten.
Wie ein Bäcker halt am besten Brötchen backen kann, müssten Banken sich eigentlich mit Anlagen und Verwaltung bestens auskennen.
Das sie das bereits machen, sieht man ja an den vermittlungen von Immobilien und Versicherungen, die sie bereits verkaufen.
Und sag mal keiner, die würden damit keine Gewinne machen, schon alleine Versicherungsverkauf hat noch kaum eine Firma arm gemacht.
Und freiwillige Nachfrage besteht dafür auch.
Können sie das nicht, dann müssen sie einen andere Arbeit machen, wie in der realen Wirtschaft auch.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

164

Samstag, 10. Oktober 2009, 22:11

Zb Langzeitanlage auf 10 Jahre von zb 10 000?, in der Zwischenzeit kann das Geld von der Bank
ca 2 mal für 4 Jahre mit doppelten Kreditzinssatz wieder verliehen werden.
Das ist nicht richtig und weit untertrieben. Bei 2 Prozent Mindestreservesatz, kann jede Einlage 50fach verliehen werden.

Die Bank, welche der EZB untersteht, kann somit bei einer Einlage von 10.000 Euro, 10 Jahre lang 500.000 Euro gegen doppelten und dreifachen Zins verleihen.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

165

Samstag, 10. Oktober 2009, 22:46

Zb Langzeitanlage auf 10 Jahre von zb 10 000?, in der Zwischenzeit kann das Geld von der Bank
ca 2 mal für 4 Jahre mit doppelten Kreditzinssatz wieder verliehen werden.
Das ist nicht richtig und weit untertrieben. Bei 2 Prozent Mindestreservesatz, kann jede Einlage 50fach verliehen werden.

Die Bank, welche der EZB untersteht, kann somit bei einer Einlage von 10.000 Euro, 10 Jahre lang 500.000 Euro gegen doppelten und dreifachen Zins verleihen.

Das stimmt so auch nicht. Wenn z.b. die US-Regierung beschließt, neue Schulden zu machen, dann kaufen die Zentralbanken diese Schulden. Daraus machen sie das 10-fache an Kredit. So war das zumindest vor der Krise. Geld wird aus dem Nichts geschöpft und die Erhöhung der Geldmenge führt zur Inflation. D.h. die Preise steigen. Die Zinsen, die man für sein Sparbuch bekommt, gleichen diese Inflation nicht aus.

Wer in Papiere investiert, bekommt auch eigentlich keine Zinsen sondern die Geschäfte, die mit dem Geld gemacht werden, werfen Gewinne ab und diese werden dann auf die Anteile verteilt. Man sagt halt aus Irrtum: verzinsen sich mit X-Prozent...

Jedenfalls können die die Geldmenge ins Unendliche erhöhen, solange wir ihr Geld als Zahlungsmittel akzeptieren. Sie können davon drucken soviel sie wollen, sich alles damit zusammenkaufen und wenn sie alles haben, erklären sie das Geld für wertlos. Das ist Betrug, denn die Gesetze gelten für jeden - nur nicht für die Falschgelddrucker.

Bei der Menge an Falschgeld, die diese Bankster erzeugt haben, spielt auch der Zins keine Rolle mehr.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

166

Samstag, 10. Oktober 2009, 22:58

Iss, das habe ich auch gemerkt, als sie mit ihren 'Sparmaßnahmen' in den 90ern anfingen.
Und seit dem gibt es diese Debatten wegen Steuer senken, Steuer erhöhen, was bringt mehr, Umsatz oder Direkteinnahmen.

Wars nicht hier, wo jemand sagte, England hat die Krise etwas abgefangen, da sie die Steuerbelastung bei der Masse geringer gehalten haben als bei uns ?

Was den Finanzexperten an Schulen und Universitäten beigebracht wird, ist ungefähr folgendes: "Ihr müßt die Kosten senken und die Löhne drücken um den Profit zu steigern".

Das wird denen auch so verständlich gemacht, dass es in Fleisch und Blut übergeht und sie sich aufregen, wenn bei Tarifrunden richtig viel gefordert wird. Dann fangen die an zu jammern von wegen: Dann steigen auch die Preise. Wer soll denn das bezahlen? Und so ähnlich ist es dann zu hören. Da werden richtige Schreckgespenster an die Wand gemalt in den Medien.

Tatsache aber ist: Einnahmen = Ausgaben

Wenn ich die Einnahmen (in dem Fall sind das die Einkommen der Arbeiterklasse) senke, indem ich Steuern, Abgaben und Preise ständig erhöhe, sinken die Ausgaben und da Einnahmen = Ausgaben sind, verursache ich damit eine Wirtschaftskrise, da die Menschen nicht mehr genug Geld haben, um die hergestellten Produkte zu kaufen. Der Umsatz und damit der Profit (Einnahmen/Einkommen) der Arbeitgeber sinkt gleichermaßen, wenn auch etwas zeitverzögert. Dadurch muß weiter Personal entlassen werden, da ja nicht mehr so viele Produkte gekauft werden und die neuen Arbeitslosen haben wieder weniger Einkommen/Einnahmen, was zu einer Spirale führt.

Die Drahtzieher wissen das und verursachen bewußt und absichtlich so eine Krise, in Komplizenschaft mit Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften.

Denn merke: Einnahmen sind immer mit Ausgaben gleich. Manchmal etwas zeitverzögert wenn der eine mal ein bischen spart und der Andere mal einen Kredit aufnimmt und Geld ausgibt, dass er noch nicht hat. Es hält sich trotzdem immer die Waage.


Aber eine andere Frage, die mir durch den Kopf geht.

Wer kann sagen, das er schon soviele Zinsen nur durch Kapitalanlage 'erwirtschaftet' hat, bzw gutgeschrieben,
die Deckungsgleich sind, mit den Zinsen, die man selbst verursacht hat, zb durch Kredite oder Finanzierungskauf.
Also ich traue es mich nicht zu sagen, das ich das geschafft habe.
Und dabei ist noch nicht gerechnet, wieviele neue Zinsen das eigen angelegte Kapital verursacht hat,
wenn es durch die Bank wieder als Kredit an jemand anderes verliehen worden ist.

Wenn ich 800 Euro Miete zahlen müsste oder mir ein Haus kaufen könnte, für das ich 500 Euro Zinsen und 300 Euro Tilgung bezahlen müßte, wäre doch die bessere Entscheidung das Haus zu kaufen, denn irgendwann gehört es mir und die 800 Euro bleiben sich gleich? Wenn ich das Haus für 1000 Euro vermieten könnte, dann hätte ich sogar noch 200 Euro Gewinn - oder?
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

167

Samstag, 10. Oktober 2009, 23:15

Das stimmt so auch nicht. Wenn z.b. die US-Regierung beschließt, neue Schulden zu machen, dann kaufen die Zentralbanken diese Schulden. Daraus machen sie das 10-fache an Kredit.
Was stimmt nicht? Wer lesen kann und verstehen kann, ist klar im Vorteil: Das FED interessiert mich nicht, wenn für uns doch die EZB verantwortlich ist. Nur die ewigen Abschreiber und Inhaltskopierer plappern von das FED, ohne es zu verstehen.

Hier habe ich das schon mehrmals erklärt, wie bspw. da:
Zinsfrei
Geld wird aus dem Nichts geschöpft und die Erhöhung der Geldmenge führt zur Inflation. D.h. die Preise steigen. Die Zinsen, die man für sein Sparbuch bekommt, gleichen diese Inflation nicht aus.
Was du das schreibst ist sinnlos, weil es nicht zu Thema passt. Dein Verständnisproblem lässt sich nicht lösen, nur weil Umstände erwähnst, die nicht zur Debatte stehen. Freilich wird Geld aus dem Nix geschöpft, doch das Geld wird nur gegen Sicherheiten, wie Staatspapiere oder Staatsgarantien ausgegeben. Ohne Schuld gibt es kein Geld.

http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung
http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestreserve

Warum informierst du dich nicht einfach? Wenn du meine Belege nicht akzeptierst, dann bring doch du endlich mal einen einzigen Beleg, damit ich weiß, was du unter einem Beleg verstehst.

168

Sonntag, 11. Oktober 2009, 12:30

Kennst du das hier: http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/nsdap25/ ?

Lies dir mal den Punkt 11 durch.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

169

Sonntag, 11. Oktober 2009, 12:35

Was du das schreibst ist sinnlos, weil es nicht zu Thema passt. Dein Verständnisproblem lässt sich nicht lösen, nur weil Umstände erwähnst, die nicht zur Debatte stehen. Freilich wird Geld aus dem Nix geschöpft, doch das Geld wird nur gegen Sicherheiten, wie Staatspapiere oder Staatsgarantien ausgegeben. Ohne Schuld gibt es kein Geld.

http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung
http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestreserve

Warum informierst du dich nicht einfach? Wenn du meine Belege nicht akzeptierst, dann bring doch du endlich mal einen einzigen Beleg, damit ich weiß, was du unter einem Beleg verstehst.

Es ist doch egal. Früher gab es die Regelung, dass es 10-fach ist. Wann die angefangen haben, sich nicht mehr an die Regeln zu halten, läßt sich nicht mehr nachvollziehen. Sie drucken Geld, wie es ihnen passt und deswegen ist Geld auch nichts mehr wert auch gegen Sicherheiten wie Staatspapiere oder Staatsgarantien ist das Geld nichts mehr wert, weil der Staat selbst mit den Betrügern gemeinsame Sache macht und ihnen den Rücken stärkt. Die halten sich alle nicht mehr an die Regeln, daher ist es sinnlos, über diese Regeln zu diskutieren.

Warum soll ich mir also durchlesen, wie die Regeln sind, wenn sich keiner daran hält?
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

170

Sonntag, 11. Oktober 2009, 12:54

Lies dir mal den Punkt 11 durch.
Ich habe ihn gelesen - wo ist das Problem? Trittst du für das arbeits- und mühelose Einkommen ein?
Warum soll ich mir also durchlesen, wie die Regeln sind, wenn sich keiner daran hält?
Kannst du die Nichteinhaltung der Regeln irgendwie belegen? Ich finde, dass die Regeln sehr wohl eingehalten werden, nur sind die Regeln verbrecherisch.

Aber ich lasse mich gerne aufklären von dir - lass mich an deinem Wissen über die nicht eingehaltenen Regeln teilhaben!

Thema bewerten