Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

1

Sonntag, 13. Dezember 2009, 08:43

Hypo Group Alpe Adria Bank knapp vor der Kontensperre!

Zitat

Am Sonntagnachmittag wird weiter über die Rettung der Kärntner Hypo verhandelt. Gelingt die Auffanglösung nicht, kommt am Montag ein Regierungskommissär - und danach die Kontensperre.
[...]

Notfallplan steht
Die Bankenaufsicht hat allerdings schon einen Notfallplan entwickelt: Gelingt bei den Hypo-Verhandlungen auch am Sonntag kein Durchbruch, wird noch Montagfrüh - bevor die Bankschalter öffnen - ein Regierungskommissär in Kärnten installiert. Er hat die Aufgabe möglichen Schaden von den Gläubigern der Bank abzuwenden und heikle Geschäfte zu untersagen. Eine Folge wäre, dass andere Banken beginnen, der Hypo die im Tagesgeschäft wichtigen Zwischenfinanzierungen zu streichen.

Auch ein Kundenansturm auf die Bank wird befürchtet, obwohl bis Jahresende Sparguthaben in unbegrenzter Höhe von der Einlagensicherung gedeckt sind (danach bis 100.000 Euro). Sehr rasch - wahrscheinlich noch im Laufe des Montags - käme es daher zu einer Sperrung der Hypo-Konten und eventuell zu einer befristeten Schließung der Bankschalter. Alles per Bescheid der Finanzmarktaufsicht.
Betroffen sind in Summe rund 1,3 Millionen Kunden der Hypo-Group Alpe-Adria in Österreich sowie in Südosteuropa. Das Institut ist nach der Bilanzsumme die sechstgrößte Bank Österreichs.

Damit das Schließungsszenario nicht eintritt - alle Beteiligten wollen es verhindern - wird seit Freitag nonstop verhandelt.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1962148.php
Ich vermute mal, dass wir bald mit einer Kettenreaktionen rechnen dürfen und ich frage mich, in wessen Taschen das fehlende Geld gewandert ist.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Wahnfried

unregistriert

2

Sonntag, 13. Dezember 2009, 10:42

RE: Hypo Group Alpe Adria Bank knapp vor der Kontensperre!


ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 13. Dezember 2009, 11:02

Die Frage wird mir nicht erschöpfend beantwortet. Da es kein herrenloses Geld gibt, muss das fehlende Geld jemand fordern - und dieser Jemand ist ein Währungskrisenprofiteur und somit Tatverdächtiger.

4

Sonntag, 13. Dezember 2009, 13:58

Die Frage wird mir nicht erschöpfend beantwortet. Da es kein herrenloses Geld gibt, muss das fehlende Geld jemand fordern - und dieser Jemand ist ein Währungskrisenprofiteur und somit Tatverdächtiger.


Kann denn überhaupt jemand "mehr" Geld fordern, als tatsächlich eingelegt wurde? Ich meine damit die ganzen Bankkunden, die entweder Kontoguthaben auf der Bank liegen haben, oder Sparguthaben. Diese müssen doch unbedingt gesichert sein, und auch im Fall eines "Bankenansturmes" jederzeit bereitwillig zur Auszahlung bereit gehalten werden.

Die wichtigste Dienstleistung einer Bank müsste doch darin bestehen, einem tatsächlichen Kunden (Spar- oder Kontoguthabenbesitzer) sein Geld jederzeit auszuzahlen. Warum werden Banken darin unterstützt im Fall eines "Run's" die Bankschalter zu schließen, und die Guthaben einzubehalten, weil sonst das Überleben der Bank nicht gesichert wäre.
Das ist doch alles Quatsch!

Es wird immer nur dabei geholfen, das Spekulations- und Spielgeld einzubehalten - das im Grunde nur von den Sparern und Kontoguthabenbesitzern stammt. Also wird reelles Geld von Bankkunden gesichert, um weiterhin damit am großen "Casinotisch" Börse weiter zu spielen.

Gauner, Gangster und Verbrecher - egal ob Banker, Politiker oder Kapitalisten.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Wahnfried

unregistriert

5

Sonntag, 13. Dezember 2009, 14:44

Die Frage wird mir nicht erschöpfend beantwortet. Da es kein herrenloses Geld gibt, muss das fehlende Geld jemand fordern - und dieser Jemand ist ein Währungskrisenprofiteur und somit Tatverdächtiger.
Solche Fragen "erschöpfend" zu beatworten ist immer recht kompliziert -> siehe BAWAG.

Vielleicht liefert Dir das hier Ansätze:

Die Gelddrucker vom Wörthersee

Hypo: Auf der Suche nach dem verlorenen Geld

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

6

Sonntag, 13. Dezember 2009, 14:57

@Die Kratzbürste: Wieviel Bargeld existiert denn überhaupt? Ich meine in Prozent zum gesamten Geld (Also Giral- und Bargeld).

7

Sonntag, 13. Dezember 2009, 14:57

Solche Fragen "erschöpfend" zu beatworten ist immer recht kompliziert -> siehe BAWAG.


Könnte es sein, dass der Umstand, warum diese Fragen kompliziert zu beantwortensind daran liegt, dass nicht beantwortet werden "darf", um wen es sich bei den tatsächlichen Verursachern, Gewinnern, Ausbeutern, HintersLichtFührern handelt?
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

8

Montag, 14. Dezember 2009, 00:53

Schon bemerkenswert, das Haider es geschafft hat, eine Bank ausbluten zu lassen,
und den Armen zu geben, so leicht macht ihm das keiner nach,
und warscheinlich haben auch die wenigsten der Politiker die Eier dafür in der Hose.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

9

Montag, 14. Dezember 2009, 08:41

Das Hypo Group Alpe Adria Bank - Pyramidenspiel wurde "gerettet".

Lasst uns nachlesen, was uns



im Oktober noch gesagt hat.

Zitat

Pröll will neue Regeln für Bankenpleiten
22. Oktober 2009, 11:48

Finanzminister: "Too big to fail darf kein Grundsatz sein"

Wien
- Neue Regeln für Bankenpleiten hat Finanzminister Josef Pröll am Donnerstag angekündigt. "Es kann nicht automatisch auf Dauer gut gehen, wenn wir das Signal geben, jede Bank - egal was passiert - steht unter Schutz der öffentlichen Hand", sagte Pröll in der Fragestunde des Nationalrats.

http://derstandard.at/1254312134302/Nati…r-Bankenpleiten

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

10

Montag, 14. Dezember 2009, 08:46

Uno-Vorwürfe Drogengelder sollen Krisenbanken gerettet haben

Zitat

Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale…,666799,00.html

Thema bewerten