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HerrAbisZ

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21

Sonntag, 3. Juli 2011, 13:43

Ich kann mich nicht erinnern in der Volksschule etwas von Nkola Tesla gehört zu haben

Und 700 Patente von ihm?

Hier ein Maturaaufsatz über ihn - bringst du soetwas auch zusammen Mecki?

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22

Montag, 11. Juli 2011, 16:10

Ich kann mich nicht erinnern in der Volksschule etwas von Nkola Tesla gehört zu haben
Und 700 Patente von ihm?
Hier ein Maturaaufsatz über ihn -

Der Maturaaufsatz ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Seriöserweise wird das "Tesla-Auto" darin erst gar nicht erwähnt - es wird nur von dem interviewten Peter Stojanovic in's Spiel gebracht. Trotzdem enthält der Maturaaufsatz technikgeschichtlich und technisch gesehen einige Fehler, die ich hier kommentieren möchte.

Tesla-Marconi: Es wird immer wieder behauptet, dass Marconi die Erfindung der drahtlosen Telegraphie quasi von Tesla gestohlen hätte. Das ist aber so nicht richtig. Seit Heinrich Hertz auf Basis der Forschungen von Maxwell die Existenz von elektromagentischen Wellen gezeigt hatte, waren viele Erfinder gleichzeitig mit deren praktischer Verwertung beschäftigt, darunter auch Tesla, der wie viele andere Personen auf diesem Gebiet Patente eingereicht und erteilt bekommen hatte. Allerdings hatte sich Tesla nicht hundertprozentig auf dieses Gebiet konzentriert. Dass das Nobelpreis-Komitee Marconi und nicht Tesla den Nobelpreis für die drahtlose Nachrichtenübertragung zuerkannte, war nicht wirklich ein Fehlgriff. Auch wurde der Nobel-Preis ja nicht Marconi alleine sondern gleichzeitig auch dem deutschen Physiker Ferdinand Braun zuerkannt. Beide hatten es nicht nur mit Patenten bewenden lassen, sondern praktisch verwertbare Systeme entwickelt, bevor Tesla dies tat. Auch Braun ist heute eher in Vergessenheit geraten, bei der drahtlosen Nachrichtenübertragung denkt man hauptsächlich an Marconi, der zwar nicht unbedingt der erste war, der hier aber die größten Erfolge erzielen konnte, wie z.B. die erste Transatlantik-Übertragung. (Wer der "Erste" war, ist bei derartigen Entwicklungen, die von vielen Personen gleichzeitig mit verschiedenen Ansätzen vorangetrieben werden, fast unentscheidbar.)

Wechselstrommotor: In der Maturaarbeit ist ein Wechselstrommotor als Bild angegeben, der mit der Erfindung Teslas überhaupt nichts zu tun hat. Solche Wechselstrommotoren gab es schon vor Tesla. Teslas besondere Erfindung ist die Basis für den heute allgemein benützten bürstenlosen Asynchron-Drehstrommotor. Es wird übrigens oft so dargestellt, als ob der Siegeszug der Elektrizität auf Wechselstrombasis ohne Tesla nicht möglich gewesen wäre. Auch das ist - ohne die Verdienste Teslas schmälern zu wollen - nicht richtig. Das Schlüsselbauelement der Wechselstrom-Technik ist der Transformator, und auch den gab es schon vor Tesla. Als Tesla bei Westinghouse Wechselstromssysteme aufbaute, bezahlte Westinghouse Lizenzgebühren für die Verwendung von Transformatoren anderer Konstrukteure. Bemerkenswert ist es rückblickend, dass die Wechselstromtechnik auf wenigen, großen zentralen Kraftwerken basiert, denn mit ihr konnte elektrische Energie über große Entfernungen übertragen werden, während Edison mit seiner Gleichstromtechnik auf viele kleine und dezentrale Kraftwerke setzte. Wenn man z.B. an die Photovoltaik denkt, kommt der dezentralen Kleinversorgung heute wieder eine erhöhte Bedeutung zu.

In der Maturaarbeit wird auch die Vorstellung Teslas erwähnt, elektrische Energie statt über Leitungen drahtlos zu übertragen. Heute wissen wir, dass das für größere Leistungen nicht möglich ist. Es wären dafür unglaublich große Feldstärken notwendig und da wir schon Gesundheitsschädigungen durch die kleinen Feldstärken des Mobilfunks fürchten - sicher zum Teil auch mit Recht - würden wir uns schön bedanken, so starken Feldern ausgesetzt zu werden. Generell war es bei Tesla nicht anders als bei vielen Erfindern: viele seiner Erfindungen waren genial, andere waren ein völliger Flop. Dazu gehört auch das Lieblings-Tesla-Patent von HerrnAbisZ aus dem Jahr 1901, das diesen Thread begründet hat. Dieses Patent kann leicht nachgebaut werden, das Verfahren bringt aber letztlich deutlich weniger Energieausbeute als andere Verfahren (wie etwa die Photovoltaik).

Die Maturaarbeit verschweigt seriöserweise auch nicht, dass Tesla im Alter wunderlich geworden war. Demenz ist ein Schicksal, das auch die größten Geister ereilen kann. Deshalb sind viele seiner Aussagen im hohen Alter auch nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. (Auch das kann aber seiner Genialität keinen Abbruch tun.) Dass Tesla im Schulunterricht nicht genügend Beachtung findet, mag sein. Allerdings wurde Tesla ja damit geehrt, dass eine physikalische Einheit nach ihm benannt wurde. Nicht vielen Persönlichkeiten wurde diese Ehre zuteil. Und Hand auf's Herz: es gibt noch mehr bedeutende Forscher- und Erfinderpersönlichkeiten, über die man im Schulunterricht nichts hört.

23

Dienstag, 12. Juli 2011, 06:21

Kompliment! Sehr guter Artikel

Er beweist wieder, dass es klar von Voteil ist wenn man Physik und Ihre Zusammenhänge auch versteht.

HerrAbisZ

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24

Dienstag, 12. Juli 2011, 09:38

Glaubt ihr etwa GOTT hat dies alles erschaffen, damit es wieder zerstört wird?

Oder das die Menchen nicht frei, sondern in Abhängigkeit und Versklavung gehalten werden?

Fast alle Techniken die wir derzeit haben, sind zerstörerisch und wir sind abhängig davon!

Übrigens das Patent, das ich anfangs erwähnte (auch das etwas fehlen könnte) wird in dem Aufsatz auch erwähnt!

Und wenn es eh leicht nachbaubar ist, dann macht es bitte doch, Übersicht und Mecki. Zeigt ein Video darüber mit allen detailierten Erklärungen. DANKE!

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25

Dienstag, 12. Juli 2011, 11:44

Übrigens das Patent, das ich anfangs erwähnte (auch das etwas fehlen könnte) wird in dem Aufsatz auch erwähnt!
...
Und wenn es eh leicht nachbaubar ist, dann macht es bitte doch, Übersicht und Mecki. Zeigt ein Video darüber mit allen detailierten Erklärungen. DANKE!
Hallo, HerrAbisZ! Ja, das Patent wird auch erwähnt, der Maturant kennt sich da aber offensichtlich nicht viel besser aus als du. Leider nimmst du meine Erklärungen einfach nicht an. Das Patent ist insoferne leicht nachbaubar, weil man nur eine Metallplatte in eine Strahlung halten muss. Das wurde schon oft gemacht. So schreibt auch z.B. Joit (Posting #14): "Jemand hat einen netten kleinen Versuch gemacht, und eine Aluminiumplatte in 15m Hohe positioniert, und konnte dabei tatsächlich eine geringe Spannung messen."

Was kein Wunder ist. Eine Metallplatte, die in einer Strahlung positioniert wird, lädt sich positiv auf. Das haben die Physiker zur Genüge untersucht, in der Physik ist das unter dem Schlagwort "photoelektrischer Effekt" bekannt, energetisch schaut dabei aber nicht viel heraus. Du selbst glaubst vermutlich, dass nicht die Metallplatte das allein entscheidende ist, sondern das, was in dem Tesla-Patent noch an zusätzlichen Bauteilen angegeben ist. Ich kann dir dazu aber nur sagen, dass diese zusätzlichen Bauteile nur den Zweck haben, die positive Ladung von der Platte herunterzuholen. Das würde man heute elektronisch machen. Außerdem vermutest du, dass es hier um "Neutrinopower" geht. Es stimmt schon, Neutrinos fliegen allenthalben herum, sie tragen aber zu diesem Effekt im Vergleich zu energiereicheren Strahlungen wie dem Sonnenlicht nichts bei.

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26

Freitag, 2. September 2011, 22:15

Mal sehen was ihr dazu meint. Ich werde es in bälde bekommen - Mit Videoanleitung

Zitat

Entdecken Sie, Wie Sie Kostenlos Freie Energie Beziehen Können Und
Damit Ihre Stromrechnung Halbieren Oder Ganz Abschaffen Können

Fakt:Nikola Tesla hat entdeckt, wie man 100%ig KOSTENLOSE Elektrizität beziehen kann. Bis heute haben die Strom-Lieferanten ihn daran gehindert, seine Entdeckung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und genau aus diesem Grund müssen Sie immer noch fleißig Ihre Stromrechnungen bezahlen.
...
freieenergie24 dot com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Renitenz« (3. September 2011, 20:04)


27

Samstag, 3. September 2011, 20:10

Diese Werbung ist suspekt, weshalb ich den Link deaktivierte.

Anbei die Schaltung, die via Drahtantenne ein Handyladegerät betreiben könnte. Morgen baue ich das auf und teile die Messergebnisse mit. Eine Spannung ist leicht zu erzeugen, doch ob daraus auch ein brauchbarer Strom entsteht, will ich mal stark bezweifeln.
»Renitenz« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bildschirmfoto-2.png
  • Bildschirmfoto-1.png

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28

Samstag, 3. September 2011, 20:15

DANKE Christian. Ich habe gehofft das du dich diesem annimmst, da ich weiß das du dich damit auskennst!

Wir werden sehen ob es funktioniert.

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29

Freitag, 16. September 2011, 16:14

Morgen baue ich das auf und teile die Messergebnisse mit
Kannst du uns nun schon etwas mitteilen bitte?

30

Freitag, 16. September 2011, 16:35

Bin leider nimma dazu gekommen, weil ich derzeit mein Elektroauto von Blei auf LiFePo4 Zellen umbaue.

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