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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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11

Dienstag, 2. Februar 2010, 12:10

ArouseScylla das ist ja auch meine Einstellung (Egoismus)
Und HerrAbisZ, Dir möchte, bzw. muß ich widersprechen. Eigenverantwortung kann durchaus gelebt werden. Es geht hier um eine reine Frage der Einstellung, die allerdings ein gewisses Maß an Stärke verlangt.
Nur irgendwie denke ich, dass du weiter oben das von mir nicht richtig gelesen hast

Dennoch bin ich der Meinung, das man es einhalten kann - zwar mit großen Opfern, aber es ist noch möglich.

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12

Dienstag, 2. Februar 2010, 16:45

ArouseScylla das ist ja auch meine Einstellung (Egoismus)
Und HerrAbisZ, Dir möchte, bzw. muß ich widersprechen. Eigenverantwortung kann durchaus gelebt werden. Es geht hier um eine reine Frage der Einstellung, die allerdings ein gewisses Maß an Stärke verlangt.
Nur irgendwie denke ich, dass du weiter oben das von mir nicht richtig gelesen hast


Nun, was man nur "irgendwie denkt"... Iiiirgendwie habe ich den Eindruck, daß man bei Dir nicht sachlich nachfragen darf/ sollte. Normalerweise - so wie ich das sehe - wenn ich merke, jemand versteht mich falsch oder mißversteht einen Punkt, erkläre ich. Manchmal interessiert mich, warum Menschen denken, wie sie denken. Und entgegen Deiner Motti wirkst Du hierbei recht lustlos und Deine Meinung kann man sich dann aus diversen Links oder Videos zusammenbasteln.

Du umreißt immer nur ganz vage, deswegen einfach mal der Widerspruch meinerseits. Sieh das als Interesse, nicht als Kritik.

Vielleicht ist das auch etwas kleinkariert, aber ich finde es bisweilen respektlos wenn man die Threads lediglich mit ziemlich überheblich wirkenden Phrasen schmückt und sich keine Gedanken darüber macht, was man da eigentlich sagt - falls das der Fall ist. So empfinde ich es zumindest und ich konnte es jetzt nicht länger 'verheben' :)

Schließlich gehe ich wohlwollend davon aus, daß Du verstanden werden willst.

Zitat von »HerrAbisZ«

Weil mehr Egoismus anstatt Nächstenliebe vorherrscht. Und ob ich egoistisch mich verhalte / bin ist jedem seine Entscheidung- Liegt also in jedem seiner Verantwortung = Eigenverantwortung.

Eigenverantwortung meint doch eigentlich, daß man zu seinen Entscheidungen und eigenem Handeln steht, mit allen Konsequenzen. Egal ob ich egoistisch bin oder nicht. Sprich die 'Bösen' stehen zu ihren bösen Entscheidungen, wie die 'Guten' zu den guten. Die eigentliche Entscheidung hier ist eher moralischer Natur und hat nichts mit der Eigenverantwortung an sich zu tun. Oder sehe ich das falsch?

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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13

Dienstag, 2. Februar 2010, 16:55

Ich sehe hier, so wie es Weihnachtsmann gebracht hat 2 Punkte:

1.) Die Eigenverantwortung zu seinen Entscheidungen zu stehen

UND

2.) Die Eigenverantwortung für sich selbst zu sorgen - Pension, etc.

Doch ich erlebe ad 1.) immer wieder das Florianiprinzip - es sind immer die Anderen schuld.

Ad 2.) die Möglichkeiten für sich selbst zu sorgen, werden immer weniger / schwieriger. (Pensionskassen, Finanzsytem an sich, Wirtschaftssystem, Umweltproblematik, etc.)

ASY

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14

Dienstag, 2. Februar 2010, 17:18

Lieber HerrAbisZ,

zur Eigenverantwortung zählt auch, dass man mal ordentlich Stellung bezieht, wenn man höflich auf seine unmögliche Diskussionskultur hingewiesen wird.

Du ignorierst jede dich treffende Kritik, kritisiert jedoch permanent andere Menschen. So ein Verhalten ist unverantwortlich, nicht liebevoll, um nicht zu sagen bösartig.

In eine Pensionskasse einzuzahlen, hat nix mit Eigenverantwortung zu tun, sondern es ist ein Geschäft, wobei die Verantwortung völlig kurzsichtig an eine profitorientierte Institution übertragen wird, während die Verantwortung der Familie, den Nachbarn oder Menschen gegenüber, völlig untergraben wird, weil man sich nur noch auf sich selbst konzentriert.

Wichtiger für eine funktionierende Gesellschaft wäre die Verantwortung für jene zu übernehmen, die das selbst nicht können, denn dann entstünde wieder ein System, wo sich Menschen aufeinander verlassen können.

15

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:55

Die böse Gesetzgebung ist schuld daran, daß die Menschen zu neidischen Egoisten mutieren?

Ich finde es sind die ungerechten Ausnahmen, die dazu führen, daß die Menschen sich gegenseitig mit ausgestrecktem Finger beneiden und sich fragen, warum alle anderen mehr bekommen als man selbst.

Ich bin der Meinung man kann nicht für alles immer die Regierung oder die Gesetzgebung beschuldigen, das Problem ist, keiner ist mehr zufrieden mit dem was er bekommt. Ja, ok, die Lage hat sich drastisch verschlechtert. Aber ich bitte darum darauf zu achten, daß man selbst nicht ständig nur den Finger auf die Mißstände drückt, sich selbst dabei aber komplett vergisst.
Der Meinung bin ich grundsätzlich auch, aber wenn der Staat per Gesetze tief ins Leben der Bevölkerung eingreift und regeln will, müssen sich die Volksvertreter nicht wundern wenn Leute dem "Staat" für eine (Teil-)Verantwortung für Geschehenes zukommen lässt. Mir geht es dabei nicht darum, auf jemanden neidisch zu sein nur weil er etwas mehr verdient als ich. Mir geht es aber darum, dass der Staat - und in diesem Falle ist es nicht die Gesellschaft - eine Chancengleichheit für möglichst viele bereit stellt. Was dann der Einzelne daraus macht, ist eine andere Frage. Allerdings kann man nicht einen Menschen die Beine amputieren und dann sagen, "jetzt lerne selbständig laufen!"

Eigenverantwortung kann nur aus sich selbst kommen. Alles dazu Verordnete ist keine Eigenverantwortung mehr!

Ich war überrascht diese Frage zu lesen:

Zitat

Wollen wir nicht alle eigenverantwortlich unsere Wege gehen, wollen wir nicht alle selbst für uns bestimmen?
Wer genau will das? Mit allen Konsequenzen die die Definition von Eigenverantwortung mit sich bringt? Wer steht denn heute noch zu seinen Fehlern? Wer betrachtet es denn sogar als Stärke und als Wohltat anderen, nahestehenden Personen von seinen Fehlern zu erzählen? Das ist in unserem suggestierten Bild der Gesellschaft einfach nicht gesellschaftsfähig. Und genau das macht die letzte Konsequenz möglich: die Menschen helfen sich nicht. Es gibt keinen Zusammenhalt. Zumindest offiziell. Und es ist doch wunderbar, wenn die ausführende Gewalt nur Einzelpersonen vor sich hat. Das macht alles schön einfach.
Ich bspw. will das. Doch ich denke das wollen die meisten, kenne aber die Problematik dass Menschen oftmals nur dann Eigenverantwortung wollen wenn es ihnen passt. Ich habe auch kein Problem Fehler zu zugeben, habe schon öfters meine Meinung geändert weil sich später für mich gewisse Dinge viel anders präsentierten. Auch deswegen, weil ich früher Informationen hauptsächlich aus den diesbezüglichen TV- od. Politaufklärungen zog.

Und was ich nicht verstehe ist:

Zitat

Von vielen welche Eigenverantwortung ganz offen zelebrieren wird auch immer das Wort Leistung genannt.
Was genau hat Eigenverantwortung mit Leistung zu tun? Also welche Art von Leistung?
Nehmen wir bspw. die Altervorsorge. Hier wird Eigenverantwortung immer mehr gefordert und hat natürlich einen Zusammenhang mit "Leistung". Weil nach staatl. Schema nur für sich selbst vorsorgen kann, wer auch "Leistung" erbringt. Das Problem daran ist aber, dass Leistung ganz unterschiedlich definiert wird. Nach dem Einkommen gemässen erbringt der Klo-Putzer keine Leistung. De facto ist es aber eine, und gar nicht so eine kleine. Vorsorgen kann er/sie für sich damit kaum.

Abschließend sei noch erwähnt, daß richtig praktizierte Eigenverantwortung ungemein zur persönlichen Zufriedenheit beiträgt.
Absolute Zustimmung!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

16

Dienstag, 2. Februar 2010, 21:22

Eigenverantwortung bedeutet auch, ständig wachsam zu sein.

Unsere Vorfahren haben sich diesen Sozialstaat erkämpft und die Nachfahren bemerken noch nicht einmal, dass er demontiert wird, weil sie sich nicht für Politik interessieren und das Handeln den Politikern überlassen.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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17

Mittwoch, 3. Februar 2010, 08:54

Lieber ASY

Wie ich schon des öfteren erklärte, versuche ich zum selbständig Denken an zu regen und auch auf zu rütteln.
Lieber HerrAbisZ,

zur Eigenverantwortung zählt auch, dass man mal ordentlich Stellung bezieht, wenn man höflich auf seine unmögliche Diskussionskultur hingewiesen wird.

Du ignorierst jede dich treffende Kritik, kritisiert jedoch permanent andere Menschen. So ein Verhalten ist unverantwortlich, nicht liebevoll, um nicht zu sagen bösartig.

Und es ist richtig, dass ich das nicht genau erklärt habe anfangs. Aber warum hat man nicht demütig gefragt? z.B. "Kannst du mir das bitte näher erklären? Ich verstehe den Zusammenhang nicht."

Hingegen wird eine Behauptung aufgestellt, die unwahr ist. Ich habe das als "Stichelei" empfunden. Und sind die Leute auch schon zu bequem zum Denken? Selbst in kritischen Foren? Na dann wundert es mich überhaupt nicht, das es so ist, wie es ist.

Was schlägst du vor, wie das in Zukunft gehandhabt werden soll?

In eine Pensionskasse einzuzahlen, hat nix mit Eigenverantwortung zu tun, sondern es ist ein Geschäft,

Also ich spreche hier nicht von den privat abgeschlossenen Verträgen. In der Firma wo ich war hat der Vorstand und der Betriebsrat vereinbart den Pensionsanspruch den man hat in so eine Pensionskasse zu übertragen. Ich wurde gar nicht gefragt, ob ich das will oder nicht. Man hat es uns auf gezwungen mE! Und was dann passiert ist, kannst du ja nachlesen hier im Forum. 1.1.2009 Zusatzpensionen werden bis zu 15 Prozent gekürzt!

Wie siehst du die Sache jetzt?

Ich hatte keine Möglichkeit anfangs Eigenverantwortung zu zeigen. Ich konnte erst durch den Dienstgeberwechsel etwas machen und habe sie aufgelöst, dass ich noch an einen Teil dieses Geldes rankomme. ES IST MEIN PENSIONSANSPRUCH! Für das habe ich hart gearbeitet! Ich musste 50% Verlust einstreifen, weil es per Gesetz so bestimmt wurde.

ASY

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18

Mittwoch, 3. Februar 2010, 09:43

Unsere Vorfahren haben sich diesen Sozialstaat erkämpft und die Nachfahren bemerken noch nicht einmal, dass er demontiert wird, weil sie sich nicht für Politik interessieren und das Handeln den Politikern überlassen.
Hier bin ich überhaupt nicht deiner Meinung, denn der Sozialstaat, der überhaupt nicht sozial ist, wurde uns von den Siegermächten aufs Auge gedrückt, weil damit eine kleine Elite massig Vermögen einstreifen kann. Eigenverantwortung wäre gewesen, wenn basisdemokratische, soziale Strukturen gebaut worden wären.
Was schlägst du vor, wie das in Zukunft gehandhabt werden soll?
Sicher nicht mit der Forderung nach Demut. Du solltest besser weniger pathetisch und mehr sachlich sein. Dazu gehört auch, dass du eine empfundene Stichelei auch sofort hinterfragst und versuchst deine Antworten von nixsagenden Floskeln zu bereinigen.
Wie siehst du die Sache jetzt?

Ich hatte keine Möglichkeit anfangs Eigenverantwortung zu zeigen. Ich konnte erst durch den Dienstgeberwechsel etwas machen und habe sie aufgelöst, dass ich noch an einen Teil dieses Geldes rankomme. ES IST MEIN PENSIONSANSPRUCH! Für das habe ich hart gearbeitet! Ich musste 50% Verlust einstreifen, weil es per Gesetz so bestimmt wurde.
Du hast deine Verantwortung an eine Pensionskasse übertragen und die hat dein Geld verzockt, was ein Hinweis auf die Untauglichkeit so eines (a)sozialen Gefüges ist.

Wie der Weihnachtsmann schrieb - zuerst werden einem die gesunden Beine amputiert und dann soll man ganz schnell laufen. Dieses System zieht sich durch fast all unsere Lebensmittelpunkte und es wäre an der Zeit, dagegen endlich mit zivilem Ungehorsam vorzugehen.

HerrAbisZ

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19

Mittwoch, 3. Februar 2010, 10:48

Du hast deine Verantwortung an eine Pensionskasse übertragen
Nein habe ich nicht!

20

Mittwoch, 3. Februar 2010, 11:20

Doch ich denke das wollen die meisten, kenne aber die Problematik dass Menschen oftmals nur dann Eigenverantwortung wollen wenn es ihnen passt


Richtig, das ist der Punkt. Dann wenn es ihnen passt. Also eben NICHT mit allen Konsequenzen, die ein eigenverantwortlich geführtes Leben mit sich bringen würde.

Danke für die Erläuterung mit der Altersvorsorge, das habe ich als 'Leistung' gar nicht damit in Zusammenhang gebracht. Die Löhne der verschiedenen Berufsgruppen an sich sind ja dann auch schon wieder ein eigenes Thema. Mich würde interessieren, welche Generationen heutzutage noch in private Altersvorsorge investieren und ob es überhaupt noch 'koschere' Anbieter gibt.


Zitat

Der Meinung bin ich grundsätzlich auch, aber wenn der Staat per Gesetze tief ins Leben der Bevölkerung eingreift und regeln will, müssen sich die Volksvertreter nicht wundern wenn Leute dem "Staat" für eine (Teil-)Verantwortung für Geschehenes zukommen lässt.


Schätze daß wir uns beschweren, ist den sogenannten Volksvertretern völlig egal. Es fällt schließlich nicht ins Gewicht. Dafür trauen sich einfach viel zu wenig Menschen zu den ihnen persönlich wiederfahrenen Ungerechtigkeiten zu stehen und den Staat tatsächlich zur Verantwortung zu ziehen. Und deren Untätigkeit widerum ist mangelnder Mut zur Eigenverantwortlichkeit. Und die Ausrede: Was kann ich als Einzelner schon tun..

Nachvollziehbar. Aber was mir an sozialer Ungerechtigkeit passiert, passiert sicherlich auch anderen.

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

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