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EJ9.Freak

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1

18.06.2010, 00:45

Keine Angst mehr vor dem Tod, falsch oder richtig?

Hallo zusammen!

Ich bin jetzt nach längerer Zeit (wegen gesundheitlichen und geistigen Problemen) wieder mal hier im Forum unterwegs.

In HerrAbisZ´s Thread "Armageddon, Weltuntergang, usw." hat sich ja nicht viel getan.

Deshalb eröffne ich einen eigenen kleinen Thread um nicht vom Kernthema abzuweichen.


So. Nach 5-jähriger Anfallsfreiheit ist jetzt auf einmal meine Epilepsie wieder da. Einfach so.
Ich habe gelernt es zu akzeptieren. Die Krankheit als solches und alle dazugehörigen Mitbringsel.

Das eigentlich erschreckende an der Sache ist jetzt folgendes:

Mir ist alles bzgl. zukünftige Ereignisse, wie in HerrAbisZ´s Thread beschrieben, vollkommen egal!
Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben.
Dieses "Wurschtigkeitsgefühl" habe ich seit ich nach meinem Anfall im Krankenhaus aufgewacht bin.

Man kann fast sagen daß ich seitdem den Tod als Erlösung sehe.

Dieses Gefühl betrifft aber nur den Bereich "Tod".
Alle anderen weltlichen, materiellen Dinge haben nichts an ihrer Wichtigkeit und ihrem Wert in meinem Leben verloren.

OK. Sehen wir uns mal "Theorien" an:


THEORIE 1:


Jede Krankheit hat ihren Ursprung im Geist, bzw. in der Seele. Sprich durch falsche Denkensweisen und diverse andere
Fehlverhalten im Leben "züchtet" man sich im Prinzip jede Krankheit oder körperliche Schwäche selbst.

Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage was ich wohl falsch gemacht habe. Oder was ich besser hätte machen können.
Natürlich fallen mir da spontan einige Sachen ein die ich anders hätte machen können.


Jetzt betrachten wir die Sache mal von einer anderen Seite:


THEORIE 2:

Angenommen "Gott" oder ähnliches wollte mir mit dieser momentan doch gravierenden Änderung in meinem Leben helfen.

Ich denke jetzt mal nicht das mich "Gott" unter Umständen für irgendetwas bestrafen wollte.
Es ist unwahrscheinlich daß "Gott" Strafen austeilt. Vielmehr könnte er den Menschen Wege zeigen und somit Möglichkeiten geben sich zu ändern.

Anscheinend bin ich dann ein Härtefall, somit hilft er mir auf die harte Tour... ^^ lol



So. Wenn man jetzt beide Theorien übereinander legt kann man vermutlich einige Parallelen finden.
Was dann auch wieder gut zu meiner Sichtweise, jeder von uns ist selbst "Gott", passt.

So, wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Hat in letzter Zeit jemand ähnliches erlebt wie ich? Ich meine jetzt daß einem der Tod aufeinmal schnurzegal ist?
Vielleicht ist das ja eine geistige Weiterentwicklung?!

Bitte um Feedback!

Abschliessend noch ein paar Worte an HerrAbisZ:

Sind sie eigentlich körperlich gesund? (Ist ne normale Frage, hat keine bösen Hintergedanken.)
Und ja, ich bin durch meine Krankheit dem Thema "Gott" ein Stück näher gekommen.
Jedoch vermutlich in anderer Weise als sie.

Wie ich schon mal geschrieben habe, ich akzeptiere ihren Glauben, "Gott" wird uns alle retten, "Gott" kann alles ändern, usw usf...
Aber haben sie den Faktor "Mensch" auch miteingerechnet? Es heißt ja so schön: "Der Glaube allein kann Berge versetzen."

Was jedoch ist "Glaube"? Ich stelle mir den Glauben ganz einfach als Schwingung, gesteuert von unseren Gedanken, vor.
Da ja im Prinzip alles um uns auf Schwingungen beruht kann ich mit positiven oder negativen Gedanken alles um mich herum damit "steuern".

Womit wir wieder am Anfang wären: Wer oder was ist "Gott"? Ich sage, nach wie vor, jeder von uns selbst.
Wir haben die "göttliche" Fähigkeit Leben zu erschaffen!

Es ist natürlich einfacher für uns Menschen sich ein "Götzenbild" zu erschaffen und durch dieses seine Gedanken in positive Formen zu bringen.
Auch die "Sünde" kann man durch Schwingungen einfach erklären:

Schlechte Tat => negative Gedanken => negatives zieht negatives an sich => dem Menschen wird selbst etwas schlechtes widerfahren.

Genauso läuft das auch mit positiven Dingen:

Gute Tat => positive Gedanken => positives zieht positives an sich => dem Menschen wird Gutes widerfahren.

LG, Andy. Und immer schön die positiven Gedanken in euer Leben lassen! :cool:
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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HerrAbisZ

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2

18.06.2010, 16:16

Ich versuche noch einmal kurz zu erklären, was es mit "jede Krankheit hat eine geistige Ursache" aus meiner Sicht auf sich hat.

Jeder Gedanke entspringt dem Herzen (geistigem) - also nicht im Gehirn. Dort sitzt die Ratio, die für die "Programmierung" des Herzens verantwortlich ist. Vieles wird dann gar nicht mehr bewusst wahr genommen (Vergleich beim Autofahren - Schalten , Kuppeln und so - wirklich bewusst macht man das nach einigen Jahren nicht mehr, oder?) Vom Babyalter an wird "programmiert" durch allerlei Umgebungseinflüsse. Doch es geschieht alles immer mit unserer Zustimmung. Man kann auch "NEIN" sagen.

Und im Herzen befinden sich dann nun diese "stiftenden Gedanken" - die das Universum in Gang setzen und jedem seine "Welt erschafft" - So wie man denkt, so kommt es! Dies wurde in diesem Thema Neale Donald Walsch: "Gespräche mit GOTT" behandelt.

Ich habe diese meine stiftenden Gedanken durch in mich hineinhören - meditieren (Ruhe ist und ich versuche an nichts zu denken, dann merkt man schon eines Tages welche Gedanken da hoch kommen und ich habe gelernt wieder bewusst zu Denken, die Gedanken zu kontrollieren) herausbekommen und auch eben durch körperliche Reaktionen und Katastrofen (kleine wie größere - auch im nachhinein erörtert).

Eine Hilfe für dich eventuell aus dem Buch von L. Hay, dass ich hier empfehle

Epilepsie

Wahrscheinlicher Grund

Gefühl, verfolgt zu werden. Ablehnung des Lebens. Fühlt sich in großem Kampf. Gewalt gegen sich selbst.

Neues Gedankenmuster

Ich beschließe, das Leben als ewig und freudig zu betrachten. Ich selbst bin ewig und freudig und im Frieden.

Dies solltest du dir nun täglich mehrmals laut vorsagen, bis die Programmierung geändert ist.

Erwarte aber bitte nicht, dass sich das innerhalb von ein paar Tagen alles auflöst, da es schon viele Jahre anders war, Klar? Und wenn du Schwierigkeiten hast dies aus zu sprechen, dann weißt du, dass es richtig ist.

Abschliessend noch ein paar Worte an HerrAbisZ:

Sind sie eigentlich körperlich gesund?
Ich erfreue mich guter Gesundheit. Bis auf mein Übergewicht (habe mir ob der vielen Attacken eine dicke Haut zugelegt) etwas Angst, und kleinere Hautunregelmäßigkeiten, die ich nun in Angriff genommen habe.

Ich habe auch immer wieder ein "Herzstechen". Nach einem Check, wo alles ok ist, sagte man mir, diese sind seelisch bedingt ist. Was mich nicht wundert, weil es so aussieht, das sich meine Brüder wieder einmal gegenseitig abschlachten werden. Aber es ist wie es ist.

Und wenn man bereit und willig ist auf dem rechten Weg dann zu wandeln, wird alles zum Segen verwandelt!

EJ9.Freak

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3

20.06.2010, 18:29

Hallo!

Vielleicht ist meine eigentliche Frage im Text etwas untergegangen...

Hat irgendjemand dasselbe Gefühl wie ich? Und das ganze relativ kurzfristig?

mfg Andy
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HerrAbisZ

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4

20.06.2010, 19:41

Vielleicht geht es generell um Angst?

Wenn man keine Angst mehr hat, hat man sie auch nicht vor dem Sterben :frag:

Und warum sollte man sie haben, wir können ja ewig leben.

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5

02.07.2010, 16:56

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich behaupte auch keine Angst mehr vor dem Sterben zu haben, obwohl es m.E. niemanden gibt der rundherum angstfrei ist. Dem Tod sehe ich allerdings gelassen entgegen. Der Gedanke daran ängstigt mich nicht. Ob sich das ändert, wenn die Sache akut wird ist schwer einzuschätzen. Allerdings habe ich das bei einer lebensgefärlichen Krankheit schon mal durch, wo mich der Gedanke nun sterben zu müssen, nicht beunruhigt hat.
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

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