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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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1

Mittwoch, 7. Juli 2010, 14:20

Herr Finanzminister Pröll treten Sie bitte zurück

Zitat

Prölls Schulden-Inserate kosteten mehr als 800.000 Euro

07.07.2010 | 08:28 | (DiePresse.com)

Unter dem Titel "Weniger Schulden. Mehr für Österreich" machte VP-Finanzminister Pröll auf den wachsenden Schuldenberg aufmerksam. Pröll verstoße gegen Empfehlungen des Rechnungshofs, sagen die Grünen.

"Weniger Schulden. Mehr für Österreich" - unter diesem Titel hat VP-Finanzminister Josef Pröll die Steuerzahler im Frühjahr auf wachsenden Schuldenberg der Republik aufmerksam gemacht. 24.000 Euro Schulden habe derzeit jeder Österreicher - vom Kleinkind bis zur Großmutter, hieß es in der Anzeigenkampagne. Der Grüne Karl Öllinger wollte von Pröll wissen, wie viel Steuergeld das Finanzministerium für diese "Information" springen ließ. Die Antwort liegt nun vor: Die Aktion kostete insgesamt 816.802,51 Euro.

Inseriert hat das Finanzministerium schwerpunktmäßig zwischen 27. April und 6. Mai in beinahe allen österreichischen Tageszeitungen sowie in zahlreichen Magazinen und Wochenzeitungen (darunter auch rund 9600 Euro in der vom ÖVP-Bauernbund herausgegebenen "Bauernzeitung"). Von den Gesamtkosten flossen außerdem 46.000 Euro an mit der Abwicklung betraute externe Dienstleister.

Neben den konkreten Kosten für die einzelnen Aufträge wollte Öllinger vom Finanzminister auch erfahren, wie viele "Enkelsöhne und -töchter" man von ihrer 24.000 Euro schweren Schuldenlast hätte befreien können, wäre auf die Kampagne verzichtet worden (angesichts der Gesamtkosten wären es ziemlich genau 34 wären es gewesen, Anm.). Pröll ließ diese Frage zwar unbeantwortet und wies in seiner Beantwortung stattdessen darauf hin, dass eine völlige Rückführung der bald 200 Milliarden Euro schweren Staatsschuld "durch Einsparung der gegenständlichen Informationsserie nicht möglich ist".

Öllinger wirft der Regierung vor, mit derartigen "Informationskampagnen" gegen die einschlägigen Empfehlungen des Rechnungshofs zu verstoßen. Seiner Auflistung zufolge hat die Regierung im Jahr 2008 rund 35 Millionen Euro für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben, 2009 lagen die Werbekosten demnach bei 30 Millionen Euro.

http://diepresse.com/home/politik/innenp…=/home/index.do
:shock: :schüt: :suspect:

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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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2

Mittwoch, 7. Juli 2010, 14:37

So wird das Volksvermögen an private Medien transferiert, wovon dann jene Leute unermesslich viel Geld verdienen, die durch das "Neid-Argument" nicht erwähnt werden sollten. :roll:

4

Mittwoch, 13. April 2011, 17:20

Zitat

Pröll bedankt sich bei Mitarbeitern, Familie und Rettungskräften in Tirol
Hoch bezahltem Politiker wird von schlecht oder nicht bezahlten Rettungskräften das Leben gerettet.

Der Rücktritt ist eine Beförderung in die nächsthöhere Regierungsetage, nämlich dem Raiffeisenbanken-Konzern.

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unwichtig

unregistriert

5

Mittwoch, 13. April 2011, 17:24

HerrAbisZ,

aus politischer Sicht möchte ich dein Posting nicht bewerten,

aber aus menschlicher Sicht finde ich dieses Smiley :rock: unangemessen.

LG

6

Mittwoch, 13. April 2011, 20:27

Josef Pröll hat jetzt viel Zeit, über seine Finanzminister-Ära nachzudenken.

Was war da noch?


Nationalratswahl 2008:
Blau gewinnt, Orange gewinnt haushoch, Rot und Schwarz haben die schlechtesten Ergebnisse.



11 Tage vor Haiders Tod:
Haider: "Raiffeisen macht Druck in Richtung Rot-Schwarz"
30.09.2008 | 15:41 | (DiePresse.com)
Der BZÖ-Chef wirft dem Raiffeisen-Konzern vor, eine Große Koalition zu forcieren. Diese könne dann eine "Notaktion" zur Rettung des Banken-Konzerns durchführen, der, so Haider, bald in größere Schwierigkeiten kommen könnte.
Als "deutliches Signal" für die Bildung einer rot-schwarzen Koalition hat am Dienstag BZÖ-Chef Jörg Haider die Kür von Josef Pröll als Nachfolger von ÖVP-Obmann Wilhelm Molterer bezeichnet. Haider spekulierte, dass Druck aus dem Raiffeisen-Konzern hinter der Wahl Josef Prölls stehen könnte.
Von einer bestimmten Gruppe, die einer "größeren Bankengruppe" angehöre, werde nämlich Druck in Richtung Rot-Schwarz ausgeübt, sagte Haider - und präzisierte auf Nachfrage, es handle sich um Raiffeisen. Diese Bankengruppe könnte schon bald in größere Schwierigkeiten kommen, behauptete der Kärntner Landeshauptmann. Ihm lägen gesicherte Informationen vor, wonach in Niederösterreich lukrierte Gelder aus dem Verkauf von Wohnbauforderungen "hochspekulativ" angelegt worden seien und in der derzeitigen Bankenkrise "krachen" könnten.
Haider fordert "volle Aufklärung"
Haider wiederum mutmaßte, wegen dieses Risikos sei eine SPÖ-ÖVP-Koalition auf Bundesebene vonnöten, um in diesem Falle eine "Notaktion" zur Rettung der Bank durchführen zu können. "Das wird aber nicht unter dem Teppich bleiben, dazu ist die Opposition im Parlament viel zu stark", betonte Haider. Er fordert nun eine Prüfung durch die Finanzmarktaufsicht und "volle Aufklärung".
Haider bekräftige am Dienstag außerdem seine Ablehnung einer SP-VP-Koalition. Alle anderen Varianten seien denkbar. ...
http://diepresse.com/home/politik/innenp…tung-RotSchwarz




Am 11.10.2008
:
Tod Jörg Haider



30. November 2008:

Gutachter nimmt die Mehrfachüberschläge zum Haiderunfall zurück.
Gutachter stellt die Raser 142 km/h offiziell in Frage.
Keine neuen Untersuchungen zum Haider-Unfall.



2. Dezember 2008:
Josef Pröll und Faymann Werner lassen sich von Fischer Heinz zur Regierung angeloben.
Dass die Unfallversion offiziell infrage gestellt ist, stört niemand.



Im Jahr 2009
Erhielt Raiffeisen nicht rund eine Milliarde Euro "Bankenhilfe"?




Heute im ORF-Teletext auf Seite 119:
Pröll zu Raiffeisen? Konrad dementiert

Mit Respekt vor der Person von Josef Pröll,
seiner persönlichen Entscheidung und seiner
heutigen Erklärung halte ich fest: Es hat bis
dato keinerlei Vereinbarung über einen Eintritt
oder eine Beschäftigung von Josef Pröll bei
Raiffeisen gegeben.“
Mit diesen Worten hat heute
Raiffeisen-Generalanwalt Konrad Spekulationen
zurückgewiesen, wonach Pröll künftig in dem
Banken-Imperium tätig werden könnte.



Dann lassen wir uns überraschen, was noch kommt,
auch wenn "bis dato" nichts gelaufen ist an Vereinbarungen ....

7

Mittwoch, 13. April 2011, 21:27

Zitat

30. November 2008:
Gutachter nimmt die Mehrfachüberschläge zum Haiderunfall zurück.
Gutachter stellt die Raser 142 km/h offiziell in Frage.
Keine neuen Untersuchungen zum Haider-Unfall.

Wo kann man das Nachlesen ?

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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8

Mittwoch, 13. April 2011, 21:28

aus politischer Sicht möchte ich dein Posting nicht bewerten,
Es geht mir ja nur um die politische Sicht.

Und jetzt kann er als Mensch noch gerettet werden!

Übrigens: Ich konnte mit ihm auch persönlich sprechen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrAbisZ« (13. April 2011, 21:55)


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9

Donnerstag, 14. April 2011, 10:31

Zitat

Nach Pröll-Rücktritt - Job bei Raiffeisen schon sicher?

Vizekanzler und FinanzministerJosef Pröll (im Bild), der am Mittwoch seinen Rücktritt aus allen politischen Funktionien bekanntgegeben hat, soll bereits einen neuen Job haben. Er werde einen Führungsjob bei der Leipnik-Lundenburger BeteiligungsAG übernehmen, schreiben die "Salzburger Nachrichten".

DasUnternehmen ist unter anderem an der Agrana, Südzucker undCasinos Austria beteiligt und gehört mehrheitlich derRaiffeisenHolding-Wien. "Es hat bis dato keinerlei Vereinbarung über einen Eintritt oder eine Beschäftigung von Josef Pröll bei Raiffeisen gegeben", lässt Raiffeisen-GeneralanwaltChristian Konrad am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Zuvor war bereits spekuliert worden, dass sich Konrad, der 2013 in den Ruhestand tritt, Josef Pröll als Nachfolger wünscht. (red)
http://www.boerse-express.com/pages/950641/newsflow

Raiffeisen - Vorstandsbezüge auf 8,2 Mio. Euro fast verdreifacht

Milliardengewinn bei Raiffeisen
Die Raiffeisen Bank International schneidet besser ab als Erste Bank. Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis auch durch Steuereffekte. An eine vorzeitige Rückzahlung der Staatshilfe ist aber nicht gedacht.


So schließt sich der Kreis der mutmaßlichen Banditen.

10

Donnerstag, 14. April 2011, 11:38

Die wichtigsten Einrichtungen Österreichs sollen offensichtlich weiterhin von Personen aus dem Clan der Pröll's geführt werden. Erst mal das Finanzministerium, um nach der weltweiten Finanzkrisenumverteilung die wichtigsten Weichen für zukünftige Raubzüge in der Finanzwelt zu sichern.
Dann der Wechsel in den Kreis der Bankster - und ein Pröll lässt sich sicherlich nicht mit einem Posterl abspeisen, da muss schon ein wirklicher Spitzenposten winken um die Pfründe der Politik zu verlassen.
Unbedingt wird der nächste Posten von Herrn Pröll ein sehr viel erholsamerer als bisher, so er ja das österreichische Volk darüber unterrichtet hat, dass er "sich für seine Gesundheit und seine Familie" entschieden hat .... in diesem Zug jedoch leider "gegen" die Vertretung der Österreicher und -innen. Die private Wirtschaft bezahlt um einiges besser und der Arbeitsaufwand ist um einiges geringer .... muss so sein, denn sonst wäre Pröll ja in der Politik geblieben.

@HerrAbisZ,
ich kann jedoch mit deinem "erledigt" nicht ganz einverstanden sein, so dies nur der Fall wäre, wenn Herr Pröll seinen Rücktritt auf Grund seiner vollkommen ruinösen politischen Leistung vollzogen hätte. So hat er für mich nur wie ein räudiger Hund das sinkende Schiff (dessen Leck er selbst geschlagen hat) fluchtartig verlassen. In einer Gesellschaft denkender Menschen wäre das ein erbärmliches Selbstzeugnis seiner erbrachten Leistungen ..... in unserer verruchten und verblödeten Gesellschaft ist es ein Anlass sich :applaus bei diesem Gangster zu bedanken (wofür auch immer) .... und wenn er sehr brav ist, dann wird er bald mit einer Medaillienauszeichnung (für was auch immer) von unserem rotballonigen Statthalter Wien's rechnen können. Da muss doch noch immer die Maria-Theresien-Plakette die für Verzetnitsch gedacht war rumliegen .... abstauben, drüber polieren und den Unsinns-Orden an den nächsten Dummen weiterreichen.

Mir wird grad einfach nur schlecht :kotz:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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