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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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Sonntag, 18. Juli 2010, 17:58

Gluthitze - Wenn's heiß ist bei der Arbeit - ArbeitnehmerInnenschutzgesetz - Arbeitsstättenverordnung

Zitat

Auch bei 35 Grad im Schatten gibt es keine Hitzeferien für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

....

Raumtemperatur 19° bis 25° bei Büro mit Klimaanlage
Wenn eine Klimaanlage vorhanden ist, haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Raumtemperatur in Arbeitsräumen in denen Tätigkeiten mit geringer körperlicher Belastung wie Büroarbeiten verrichtet werden, zwischen 19° und 25° liegt. Bei Arbeiten mit normaler körperlicher Belastung wie bei häufigem Stehen, hat die Raumtemperatur zwischen 18° und 24° zu betragen.
Wegen sommerlicher Temperaturen allein muss kein Arbeitgeber eine Klimaanlage installieren, jedoch lassen sich die Arbeits-bedingungen in Räumen während der heißen Tage durch eine Vielzahl technischer und ergonomischer Maßnahmen verbessern.
...


Bitte weiterlesen

http://wien.arbeiterkammer.at/online/wen…eit--49655.html
Auch hier vage Angaben mMn. http://wien.orf.at/stories/207418/

Hier die ganze Rechtsvortschrift ASCHG

Ich habe des öfteren Diskussionen darüber geführt und möchte euch den § 28 der AstV näher bringen

Zitat

Raumklima in Arbeitsräumen

§ 28. (1) Es ist dafür zu sorgen, daß die Lufttemperatur in Arbeitsräumen beträgt:
1. zwischen 19 und 25 Grad C, wenn in dem Raum Arbeiten mit geringer körperlicher Belastung
durchgeführt werden;
2. zwischen 18 und 24 Grad C, wenn in dem Raum Arbeiten mit normaler körperlicher Belastung
durchgeführt werden;
3. mindestens 12 Grad C, wenn in dem Raum nur Arbeiten mit hoher körperlicher Belastung durchgeführt
werden;
(2) Abweichend von Abs. 1 ist dafür zu sorgen, daß in der warmen Jahreszeit
1. bei Vorhandensein einer Klima- oder Lüftungsanlage die Lufttemperatur 25 Grad C möglichst nicht
überschreitet oder
2. andernfalls sonstige Maßnahmen ausgeschöpft werden, um nach Möglichkeit eine
Temperaturabsenkung zu erreichen.
(3) Es ist dafür zu sorgen, daß die Luftgeschwindigkeit an ortsgebundenen Arbeitsplätzen in Arbeitsräumen
folgende Mittelwerte über eine Mittelungsdauer von 200 Sekunden nicht überschreitet:
1. 0,10 m/s, wenn Arbeiten mit geringer körperlicher Belastung durchgeführt werden;
2. 0,20 m/s, wenn Arbeiten mit normaler körperlicher Belastung durchgeführt werden;
3. 0,35 m/s, wenn Arbeiten mit hoher körperlicher Belastung durchgeführt werden.
(4) Von Abs. 1 bis 3 darf abgewichen werden, wenn die Einhaltung dieser Werte auf Grund der Nutzungsart
des Raumes nicht möglich ist und
1. zumindest im Bereich der ortsgebundenen Arbeitsplätze den Abs. 1 bis 3 entsprechende Werte
herrschen oder, wenn auch dies nicht möglich ist,
2. andere technische oder organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer/innen vor
unzuträglichen raumklimatischen Einwirkungen getroffen sind (wie zB Abschirmen von Zugluftquellen
oder wärmestrahlender Flächen, Kühlen, Einblasen trockener oder feuchter Luft, Verminderung der
Einwirkungsdauer).
(5) Wird eine Klimaanlage verwendet, muß
1. die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70% liegen, sofern dem nicht produktionstechnische
Gründe entgegenstehen, und
2. in der Arbeitsstätte ein Raumthermometer und ein Hygrometer vorhanden sein.
(6) § 47 ist anzuwenden auf Klimaanlagen, durch die dem Abs. 5 Z 1 nicht entsprochen werden kann, mit Stichtag 31. Dezember 1983.
Gesamtes AstV

Ich denke, dies ist eindeutig und bis jetzt hat man dies mir noch nicht widerlegen können. Dies sollte doch vom Arbeitsinpsektorat mit Konsequenzen geahndet werden?

Wie seht ihr das?
»HerrAbisZ« hat folgende Datei angehängt:
  • ASTV § 28.pdf (25,03 kB - 184 mal heruntergeladen - zuletzt: 2. November 2018, 06:34)

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