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ASY

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Montag, 23. August 2010, 12:10

Chemotherapie ist möglicher Auslöser für weiteren Krebs

Zufällig bin ich auf einen sehr alten Archiv-Beitrag gestoßen, der mich erstaunt.

Zitat

ISRAELISCHE FORSCHER: CHEMOTHERAPIE KANN KREBS AUSLÖSEN
Ein Forscherteam hat unter Anleitung eines Genetikers der Hebräischen Universität Jerusalem (HUJ) einen Chromosomen-Mechanismus entdeckt, wonach einige Chemotherapien, die bösartige Zellen vernichten sollen, tatsächlich Krebszellen begünstigen. Heute erscheint der Bericht von Professorin Batsheva Kerem in der ersten Ausgabe des Fachmagazin Cancer Cell.

Wie JERUSALEM POST berichtet, sagte die Professorin, dass die Ergebnisse aus der 18monatigen Forschung zur Entwicklung von effektiveren und weniger schädigenden Chemotherapien führen könnten.

Bericht in der Jerusalem Post: http://www.jpost.com/Editions/2002/02/26…alth.44114.html [Beitrag nicht mehr aktiv]
Kontaktanschrift an der HUJ:
Frau Heidi Gleit, email: heidig@savion.cc.huji.ac.il, Tel.: 00972-2-5882904
Die Orignialquelle ist nicht mehr vorhanden, doch hier der Link zum Archiveintrag auf http://israel.de

http://nlarchiv.israel.de/2002_html/02/270202a.htm

Fast 10 Jahre später kommen österreichische Forscher auf ein ähnliches Ergebnis.

Zitat

Immunologie: Krebstherapien als mögliche Ursache von Krebs
17. August 2010, 13:54

Gezielte Vernichtung fehlerhafter Zellen kann Entstehung anderer Krebserkrankungen zu einem späteren Zeitpunkt fördern
Innsbruck - Krebstherapien könnten Auslöser für weitere Krebserkrankungen sein. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Biozentrums an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der durch manche Therapien aktivierte programmierte Zelltod mittels stimulierten, körpereigenen Funktionen könnte für die neuerliche Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich sein, erklärte Andreas Villunger, Leiter der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Dienstag.
Mit den Ergebnissen des vom Österreichischen Wissenschaftsfonds geförderten Sonderforschungsprogramm könnte somit erklärt werden, warum beispielsweise nach einer Leukämie gesundete Kinder oft 20 oder 30 Jahre später andere Krebserkrankungen entwickeln.

http://derstandard.at/1281829362246/Immu…sache-von-Krebs

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2

Montag, 23. August 2010, 15:28

Das ist nichts Neues, darauf wird (in der Regel) auch vor Beginn einer Zytostatika-Therapie hingewiesen. Letzten Endes ist es ja so, dass durch Chemo und Bestrahlung Zellen zerstört oder an der Vermehrung gehindert werden müssen. Und da die Applikation nie nur auf den Tumor beschränkt sein kann, besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ausgerechnet solche Schäde an gesunden Zellen entstehen, die später selbst zu Krebs führen.

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