Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Dienstag, 21. September 2010, 13:42

Tatsächlich ein 'Heilpflanzen-Verbot'?

Bisher finden sich leider nur Verstreuungen des Artikels von ASR.

Zitat von »ASR«

Heilpflanzen werden in der EU verboten
Montag, 20. September 2010 , von Freeman um 00:05

Die Pharmalobby hat es fast geschafft die lästige Konkurrenz die von Naturprodukten kommt auszuschalten. Ab 1. April 2011 wird der Verkauf aller Mittel aus Heilpflanzen in der EU verboten, die nicht lizenziert sind. Die Pharma- und Agrarmultis wollen jeden Aspekt unser Gesundheit und Ernährung kontrollieren und alles was dem im Wege steht wird vernichtet. Wer in Zukunft Naturprodukte anbietet muss den gleichen aufwendigen und teuren Prüfungsprozess durchlaufen wie für Arzneimittel, was viele eliminieren wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Kräuter und Pflanzen aus der Natur seit Jahrtausende sich bewährt haben.

[...]

Die THMPD-Direktive diktiert, dass alle Kräuterprodukte die nicht als Lebensmittel gelten, wie Gewürze, müssen einen THMPD-Registrierung bis April 2011 haben um legal auf dem Markt zu bleiben.

weiterlesen


Wo fängt das denn an, welcherlei Heilpflanzen sind denn lizensiert und welche nicht? Mir sind die Ausmaße nicht ganz klar.

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

2

Dienstag, 21. September 2010, 19:50

Lizenziert ist lediglich die pathetische Ausdrucksart für "erlaubt für die Elite und verboten für den Pöbel, damit die Elite am Pöbel verdient".

Dieses System funktioniert sehr prächtig, weil unter unseren Leidenskollegen so viele Arschlöcher sind, die mit den Eliten kollaborieren und somit Hochverräter gegen uns, den eigentlichen Volkssouverän sind.

Wie lächerlich wäre ein Mordauftrag, wenn es keine Auftragsmörder gäbe!

3

Sonntag, 26. September 2010, 14:21

Ich versteh aber trotzdem nicht dne Sinn hinter diesem Verbot. Weil wenn man das Wissen hat, welche Pflanzen bei bestimmten Beschwerden helfen, dann kann man sich die oder Produkte aus ihnen ja beschaffen, ohne das "HEILPFLANZE" drauf steht. Dann muss man halt nur wissen, dass auch ohne Titel wirken.
Wo schon Tauben sind, fliegen noch mehr hin.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

4

Sonntag, 26. September 2010, 18:02

Das stimmt schon, doch es wäre ein Wettbewerbsnachteil, was bedeutet, dass viele ihr bisheriges Einkommen verlieren.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Dienstag, 3. Mai 2011, 10:14

Pflanzliche Arzneimittel: Keine Gefahr durch EU-Richtlinie

Die Entwarnung ist schon da.

Zitat

02.05.2011
Eine EU-Richtlinie sorgt für Wirbel. Demnach droht ab dem 1. Mai 2011 „das Aus für pflanzliche Arzneimittel“. Das melden unzählige deutsche Websites und Online-Foren. Und schon vergangenen Herbst kursierte eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag, etwas dagegen zu unternehmen. test.de klärt auf.

EU setzt einheitliche Maßstäbe
Konkret geht es um die EU-Richtlinie 2004/24/EG. Klaus Reh vom deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hält die im Netz kursierenden Befürchtungen für unbegründet. Die Richtlinie sehe nichts dergleichen vor: „Vielmehr dient sie dem Ziel, den Markt der pflanzlichen Arzneimittel europaweit einheitlich zu gestalten“, erklärt der Experte. „Bisher gab es diesbezüglich zwischen den EU-Mitgliedstaaten große Unterschiede, in manchen gar keine gesetzliche Regulierung.“ Das kann zu Wettbewerbsnachteilen für Hersteller führen und die Gesundheit der Verbraucher schädigen, heißt es in der EU-Richtlinie. Deshalb verlangt sie einheitliche Maßstäbe bezüglich Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit.

Ende der Übergangsfrist
Dazu müssen EU-weit alle sogenannten „traditionellen pflanzlichen Arzneimittel“ bis zum 30. April 2011 registriert worden sein – oder sie dürfen ab dem 1. Mai nicht mehr verkauft werden. Der Begriff meint Präparate, die schon lange medizinisch genutzt werden, für die aber nicht ausreichend Daten aus klinischen Studien mit Patienten vorliegen. Für pflanzliche Arzneimittel mit guten klinischen Wirksamkeits- und Sicherheitsbelegen ist dagegen laut einer früheren EU-Richtlinie eine Zulassung zu beantragen.

Relativ einfache Registrierung
Im Vergleich dazu sind die Bedingungen für die Registrierung weitaus einfacher: Hersteller müssen im Antrag keine klinischen Studienergebnisse präsentieren, sondern nur mithilfe von literaturgestützten Gutachten belegen, dass Wirksamkeit und Sicherheit ihres Präparates aufgrund der langjährigen Anwendung gewährleistet sind. Hinzu kommen Unterlagen zum Nachweis der pharmazeutischen Qualität. Und vor allem: Die Hersteller müssen im Antrag beweisen, dass ihr Präparat schon länger als 30 Jahre als Arzneimittel zum Einsatz kommt, davon mindestens 15 Jahre innerhalb der EU. Aufwändiger ist das Registrierungsverfahren bei Arzneimitteln, die weniger als 15 Jahre in der EU verwendet werden, etwa bei Präparaten der traditonellen chinesischen Medizin.

Kaum Auswirkungen für Deutschland
„Die Richtlinie dürfte in einigen europäischen Ländern mit sehr ungeregelten Märkten tatsächlich deutliche Auswirkungen haben“, sagt Reh. Das gelte aber nicht für Deutschland. Denn was viele nicht wüssten: „Die EU-Richtlinie trat schon 2004 in Kraft und wurde 2005 in deutsches Recht umgesetzt, also ins Arzneimittelgesetz eingebunden. Und die Anträge wurden längst von den Herstellern eingereicht.“ Einzelne Präparate werden tatsächlich vom Markt verschwinden – alle anderen registriert und wie gewohnt in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und Supermärkten erhältlich sein. Man erkennt sie am Aufdruck auf der Packung: „traditionelles pflanzliches Arzneimittel“ oder „traditionell angewendet“. Dabei geht es um zum Beispiel um Erkältungen, Verdauungsstörungen, Nervosität oder andere leichte Beschwerden.

Viele Pflanzenpräparate gar nicht betroffen
Die Richtlinie gilt also ausdrücklich nur für nicht-zulassungsfähige rezeptfreie pflanzliche Fertigarzneimittel, die industriell erzeugt und ohne ärztliche Aufsicht verwendbar sind. Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel fallen nicht darunter. Denn sie zählen in Deutschland zu den Lebensmitteln. Und die wiederum müssen laut EU-Richtlinie nicht registriert werden. Auch industriell erzeugte, aber als Lebensmittel ausgewiesene Kräutertees, Gewürze, Kräuter im Blumentopf und selbst hergestellte pflanzliche Mixturen oder lose abgepackte Arzneitees aus der Apotheke fallen nicht unter die EU-Richtlinie. Der Heilpflanzenmarkt dürfte also weiter kräftig blühen.

http://www.test.de/themen/gesundheit-kos…232078-4232080/

Thema bewerten