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ASY

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03.10.2010, 08:37

Steuer-CD-Affäre: Toter Österreicher in schweizer Haft war "nur" der Hehler

Zitat

Mauer des Schweigens bei Schweizern

Ein Untersuchungshäftling, der unter ungeklärten Umständen in einem Schweizer Gefängnis am Mittwoch tot aufgefunden wurde, war Österreicher. Entsprechende Berichte der „Kronen Zeitung“ bestätigte das österreichische Außenministerium Freitagnachmittag auf Anfrage.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in der Schweiz habe die Identität des Toten gegenüber der österreichischen Botschaft in Bern bestätigt, die Angehörigen des Mannes und die zuständigen Behörden seien verständigt worden, hieß es vom Außenministerium in Wien. Gegen den Österreicher war im Zuge der Steuer-CD-Affäre ermittelt worden.
In der Früh tot in Zelle gefunden

Der Fall war erst durch den Zeitungsbericht ans Tageslicht gekommen. Angeblich hatten nicht einmal die Verwandten des Mannes von dessen Verhaftung gewusst, obwohl er bereits seit Mitte September in Bern in Haft gewesen sein soll. Der Todesfall war in einer Presseaussendung der Schweizer Behörden gestern bekanntgegeben worden, ohne Hinweis auf die österreichische Nationalität des Mannes.

Die Berner Kantonspolizei hatte am Donnerstag gemeldet, der leblose Mann sei am Mittwoch gegen 6.30 Uhr Früh in seiner Zelle gefunden worden. Die Umstände des Todesfalls seien „noch nicht restlos geklärt“. Die Einwirkung von Dritten könne aber ausgeschlossen werden. Angeblich war der Mann ein 42-jähriger gebürtiger Tiroler, der seit längerem in der Schweiz gelebt hatte.

Geheimdienste involviert?

Die Schweizer Behörden hatten sich in dem Fall mehr als wortkarg gegeben. Der Verstorbene sei „im Rahmen der Strafuntersuchung wegen Bankdatendiebstählen und dem Verkauf der Daten nach Deutschland“ verhaftet worden - offensichtlich auch unter Mitwirkung der deutschen Behörden. Laut der „Kronen Zeitung“ waren auch die Geheimdienste beider Länder eingebunden.

Ihre Schweigsamkeit begründeten die Schweizer Behörden mit „ermittlungstaktischen Gründen“ und der „Wahrung des Untersuchungszwecks“. Nicht einmal die österreichische Botschaft in der Schweiz war von der Verhaftung informiert worden - ein absoluter Verstoß gegen internationale Gepflogenheiten, außer der Verstorbene selbst sollte das so gewollt haben.

Vorarlberger informiert

Wie gegenüber dem ORF Tirol allerdings bestätigt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Feldkirch in Vorarlberg mit dem Fall zu tun. Ins Rollen brachte die Causa demnach eine Vorarlberger Bank, die den Mann wegen des Verdachts der Geldwäsche angezeigt hatte. Schon länger gab es Gerüchte, dass ein Vorarlberger, der bei einer Liechtensteiner Bank arbeitete, Steuerdaten kopiert habe. Ob das mit dem gegenwärtigen Fall in Zusammenhang steht, war vorerst unklar.
Millionenschwerer Datendiebstahl

In der Affäre geht es um den Diebstahl von Bankkundendaten und deren Verkauf an Deutschland. Die CD mit Daten von möglichen deutschen Steuersündern sorgte ab Ende Jänner international für großes Aufsehen. Zum Schrecken der Schweizer Behörden und Banken hatte sich Deutschland entschieden, den Datenträger anzukaufen. Der Preis betrug angeblich 2,5 Millionen Euro.

Wie von Bern befürchtet, blieb der Datendiebstahl kein Einzelfall. Weitere CDs wurden später den deutschen Behörden angeboten, zum Teil mit Erfolg. Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) in Bern leitete im Februar ein Ermittlungsverfahren ein. Sie ermittelt seither unter anderem wegen des Verdachts auf „wirtschaftlichen Nachrichtendienst“ - sprich Spionage. Ob der Österreicher dabei ein Trittbrettfahrer, ein Mitwisser oder gar der Haupttäter war, war vorerst unklar.

http://orf.at/stories/2017748/2017750

Zitat

Toter Österreicher nicht der Datendieb

42-jähriger Grafiker wickelte angeblich als Mittelsmann Deal mit deutschem Staat ab
Wien - Der unter noch ungeklärten Umständen in Schweizer Untersuchungshaft Haft gestorbene Österreicher war einem Zeitungsbericht zufolge nicht der tatsächliche Dieb der Schweizer Bankdaten, sondern ein "Zwischenhändler". Wie die "Kronen Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet, soll der 42-Jährige das dafür gezahlte Geld als Treuhänder über eine Vorarlberger Bank gewaschen und so die Verbindung zwischen den noch unbekannten Datendieben und dem Käufer, dem deutschen Staat, gewesen sein

http://derstandard.at/1285199839494/Steu…t-der-Datendieb

Fremdverschulden wird ausgeschlossen - eh klar -somit wird in diesem Fall kann auch ein Motiv vollkommen ausgeschlossen, denn wer würde denn schon einen Menschen, wegen 1,3 Mrd. EUR Steuerschulden um die Ecke bringen wollen? Außerdem ist auch völlig unvorstellbar, dass sich jemand finden würde, der für Geld einen Menschen tötet?

Eine verrückte Welt.

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