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Baumfällt

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 00:07

Briefings für die Untergrundkirche - Wer ist der Antichrist?

Wer ist der Antichrist?
Wissen wir es?
Können wir es wissen?

99% der heutigen Prediger halten vor ihren Schäfchen zahlreiche Lehren eben jener protestantischen Vorkämpfer geheim, auf die sie sich vollmundig berufen.
Die Gründe dürften hauptsächlich sein:
1.) Inkompetenz (nicht wissen [wollen])
2.) Absichtliches Fernhalten von Information vor den Schäfchen, entweder weil man eine katholische Agenda als "protestantischer" Pastor verfolgt oder , wie wohl in den meisten Fällen, weil man glaubt, sich zum Informationsfilter erheben zu müssen.

Letzteres ist keinesfalls legitim, sondern eklatant unehrliches Verhalten seitens der Pastoren, die dieses Wissen besitzen. Selbst wenn man die Ansicht der frühen Reformer nicht teilt, sollte man den Gläubigen erlauben sie zu kennen, sodass sie sich ihre eigene Meinung bilden können.
Diese frühen Reformer haben noch für ihren Glauben geblutet. Was sagten sie aber hinsichtlich des Antichristen?
Hier nur drei schnelle Beispiele:

Richard Baxter (Puritaner des 17. Jh.) zum Thema, ob der Papst der Antichrist sei:

Zitat

Wenn es nicht der Papst ist, dann hat er ziemlich Pech gehabt, dass er ihm so ähnlich sieht.


Aus dem baptistischen Glaubensbekenntnis von 1689:

Zitat

Der Herr Jesus Christus ist das Haupt der Gemeinde, auf den durch die Einsetzung des Vaters alle Macht zur Berufung, Einsetzung, Ordnung und Leitung der Gemeinde in höchster und souveräner Weise übertragen worden ist. Auch der römische Papst kann in keiner Weise ihr Haupt sein, vielmehr ist er der Antichrist, der Mensch der Sünde und das Kind des Verderbens, der sich in der Gemeinde gegen Christus auflehnt und sich über alles, was Gott heißt, überhebt;


Aus dem puritanisch-presbyterianischen Glaubensbekenntnis von 1647:

Zitat

Es gibt kein anderes Haupt der Kirche als den Herrn Jesus Christus. So kann der Papst von Rom überhaupt nicht in irgendeinem Sinn deren Haupt sein, sondern ist jener Antichrist, jener Mensch der Sünde und Kind des Verderbens, der sich in der Kirche überhebt gegen Christus und alles, was Gott heißt.


Prinzipiell waren sich die Reformer in diesem Punkt einig.

Was ist aber dann mit Illuminaten, Freimaurern & Co?
Gegenfrage:
Könnten sie ein Ablenkungsmanöver sein?

Wir finden bei Adam Weishaupt eine Katholenconnection, die so ziemlich jeder kennt.
Man sagt dieser von Jesuiten ausgebildete Professor wäre vom "Christentum" (Katholizismus) zur luziferischen Lehre übergelaufen.
Wirklich?
Vielleicht hat er auch einen Auftrag ausgeführt.

Sehen wir uns John Dee, den eigentlichen geistigen Urheber der Geheimgesellschaft der Rosenkreuzer an:
Er besuchte die katholische Schule von Chelmsford. Später studierte er unter anderem an der katholischen Universität Leuven.

Als er in England Probleme mit Queen Mary bekam, paukte ihn der katholische Bischof und Gegenreformator Edmund Bonner wieder raus.

Bücher wie "Probierstein für ächte Freimaurer, ein Denkzettel für Rosenkreutzer, Jesuiten, Illuminaten" aus dem 18. Jh. berichten von der Infiltration des ursprünglichen dreigradigen und mit einer Gewerkschaft vergleichbaren Freimaurerordens durch Jesuiten, Illuminaten und Rosenkreuzer.
An der Spitze des Rosenkreuzerordens stehen sogenannte "unbekannte Obere".

Was wenn das Katholiken sind?

Auch aus der Freimaurerei und satanistischen Brüderorganisationen gibt es Berichte über die "9 unbekannten Männer" weit oben in der Hierarchie.

Was wenn das Katholiken sind?

[Und ich möchte zwischendurch klarstellen, dass in diesem Fall der durchschnittliche Katholik oder auch Priester, wenn auch geistlich blind, keinerlei Wissen dazu oder Verantwortung dafür hat.]



Es wird auch an die Leitung durch TGAOTU (The Grand Architect of the Universe/Der große Architekt des Universums = Luzifer) und direkt darunter sieben gefallene Engel geglaubt.

Was aber, wenn die eigentliche Leitung im Jesuitenorden zu finden ist?



Wir haben hier den vorigen schwarzen Papst Kolvenbach und seine Elite.
Letzteres ist aber reine Theorie von mir.


Es wäre durchaus "vernünftig" vom Vatikan, wenn er Herrschaftsansprüche hegt, eine riesige satanische Verschwörung zu produzieren und zu koordinieren, die er dann am Ende selbst besiegt und somit die Welt vor der satanischen Übernahme "rettet". So verwirklicht er selbst die von fast allen Christen vertretene futuristische Endzeitlehre mit 7 Jahren Trübsal und einem mit Spannung erwarteten zukünftigen Antichristen. Diese Endzeitlehre stammt nämlich, was wiederum von Pastoren geheimgehalten oder nicht gewusst wird, aus der Feder des Jesuitenpriesters Francisco Ribera.

Dabei muss der Vatikan letztlich die Geheimgesellschaften, Satanismus etc inklusive Teile seiner eigenen hohen Organisation, die bekanntermaßen mit Geheimgesellschaften liiert sind, zu Fall bringen, um die Menschheit zu narren, sich dabei stark selbst reformieren und die Einheit der "Christenheit" und nach Möglichkeit der ganzen Menschheit herbeiführen.
Auch "Truther" werden jeden begrüßen und verehren, der die Rockefellers, Rothschilds, Bilderberger, Freimaurer & Co dieser Welt wegräumt und eine scheinbar schöne neue Welt ins Leben ruft.
Mal ehrlich: Wieviele Leute würden wirklich einen luziferischen Eid in einer offen satanistischen Weltordnung ablegen?


Was nun speziell Christen angeht, sie müssen wissen wer ihr Gegner, v.a. Babylon, ist, sonst können sie folgende Gebote garnicht befolgen (es geht um Babylon, Offenbarung 18,4-7):
"Und ich hörete eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf
daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen; Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und GOtt denkt an ihren Frevel. Bezahlet sie, wie sie euch bezahlet hat, und macht's ihr zwiefältig nach ihren Werken; und mit welchem Kelch sie euch eingeschenket hat, schenket ihr zwiefältig ein. Wieviel sie sich herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, so viel schenket ihr Qual und Leid ein. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze und bin eine Königin und werde keine Witwe sein, und Leid werde ich nicht sehen."

Diese Bezahlung bzw. Heimzahlung muss selbstverständlich in Offenlegung und geistiger/geistlicher Bekämpfung ihrer Werke bestehen:
Epheser 5,11-13:
"Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; strafet sie aber vielmehr. Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch schändlich zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht gestraft wird. Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht."

2. Korinther 10,4-6:
"Denn die Waffen unserer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor GOtt, zu zerstören die Befestungen, damit wir zerstören die Anschläge und alle Höhe, die sich erhebet wider die Erkenntnis GOttes und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi und sind bereit, zu rächen allen Ungehorsam, wenn euer Gehorsam erfüllet ist."

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 00:16

Die Lehre vom päpstlichen Antichristen (Autor: Michael Bunker)

[Quelle: http://lazarusunbound.com/bunk_doctrineantichrist.shtml]

„Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise! Denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme, und offenbaret werde der Mensch der Sünde und das Kind des Verderbens, der da ist ein Widerwärtiger und sich überhebet über alles, was GOtt oder Gottesdienst heißet, also daß er sich setzt in den Tempel GOttes als ein Gott und gibt sich vor, er sei Gott.“ (2. Thessalonicher 2,3.4)

Das Westminster Glaubensbekenntnis:

Zitat

Es gibt kein anderes Haupt der Kirche als den Herrn Jesus Christus. So kann der Papst von Rom überhaupt nicht in irgendeinem Sinn deren Haupt sein, sondern ist jener Antichrist, jener Mensch der Sünde und Kind des Verderbens, der sich in der Kirche überhebt gegen Christus und alles, was Gott heißt.


Den „Mensch der Sünde“ – Antichrist genannt – zu identifizieren wurde zu einem Lieblingsprojekt für all jene, die ihr Interesse und ihre Energien auf die Aufgabe des Studiums der Eschatologie richten. Eine in der postmodernen Kultur von „Reality TV“ und despotischen Echtzeit-Schurken eingeweichte Öffentlichkeit kann nicht anders, als vom Konzept eines bald herannahenden, wirklich bösen, total mächtigen Weltführers fasziniert zu sein. Da die meisten von jenen, die sich heutzutage „Christen“ nennen, elendiglich geschichtsunkundig sind und von Natur aus dazu tendieren, alles zu glauben, welcher Einheitsbrei auch immer von millionenschweren Pop-Prophetielehrern und Pop-Theologiezuhältern an Amerikas Predigerpulten auf sie gespien wird, ist es normal, dass auf so fruchtbarem Boden viele beunruhigende eschatologische Mythologien aufkeimen.

Die einheitliche reformierte Position, dass das Papsttum der Sitz des Antichristen ist und der Bischof von Rom jener „Mensch der Sünde“, ist nun neuerlichen Attacken ausgesetzt, sowohl von Futuristen, als auch von Präteristen, die prophetische Lieblingsinterpretationen hervorbringen, die verlangen, dass wir den Antichristen irgendwo anders als im kirchlichen Rom entdecken.

Sogar viele von jenen, die glauben mögen oder den stillen Verdacht hegen, dass das Papsttum der Antichrist ist, haben ihre Position einigermaßen aufgeweicht und behaupten es sei eine „historische Beurteilung“, aber keine richtige christliche Lehre, der in der Heiligen Schrift große Wichtigkeit eingeräumt wird. Sie erklären, dass es menschliche Argumentation sei und nicht gänzlich Heilige Schrift, die diesem Dogma vom päpstlichen Antichristen ermöglicht hat, über die Jahrhunderte aufbewahrt zu werden. Ich leugne das und werde daran arbeiten zu zeigen, dass Argumentation, obwohl Argumentation verwendet wird (wie es sein muss), um die schlussendliche Feststellung hervorzubringen, nicht das Fundament unserer Angelegenheit ist, sondern rechtmäßig eingesetzt wird, nur um Geschichte am Maß der Bibel zu testen. Die Heilige Schrift ermutigt zu dieser Methode, wenn sie von Apollos sagt:
„Da er aber wollte nach Achaja reisen, schrieben die Brüder und vermahneten die Jünger, daß sie ihn aufnähmen. Und als er dahinkommen war, half er viel denen, die gläubig waren worden durch die Gnade. Denn er überwand die Juden beständiglich und erweisete öffentlich durch die Schrift, daß JEsus der Christus sei.“ (Apostelgeschichte 18,27.28)

Unter Verwendung der Prophetie im Alten Testament und durch Untersuchung kürzlich bewiesener und unbestreitbarer Geschichte, überzeugte Apollos auf machtvolle Weise die Juden, dass Jesus der Christus sei. Wir müssen dann daraus schließen, dass Apollos die Taten und Worte Jesu, gemeinsam mit den Fakten seiner Geburt, seines Todes und Lebens, mit der Vielzahl messianischer Prophetien verglich. Dies bestätigt auch in uns die Bedeutung und den Zweck von Prophetie:
Die Perfektion von Gottes allmächtigem, ewigem Gebot zu zeigen und seine Macht und seine souveräne Kontrolle über die gesamte Schöpfung zu verherrlichen.

Prophetie soll nicht als „christliches“ Ouijabrett verwendet werden, oder um phantasievolle Mythologien auszuhecken, die die Leute dazu bewegen, außerhalb der vorgesehenen Mittel des Glaubens zu schauen, um den Berechtigungsnachweis des Propheten zu „erbringen“. Prophetie ist, wie sämtliche Heilige Schrift, eigentlich wie die gesamte Schöpfung, dafür entworfen, alle Anbetung auf Gott zu richten, der die alleinige Macht über Leute, Ereignisse, Zeiten und Zeiträume hat.

Nachdem ich bereits die Aussage des Heiligen Geists in Bezug auf den Antichristen untersucht habe, werde ich meine Kommentare in dieser Arbeit auf die Untersuchung der Geschichte aus Sicht der Bibel, die über den Antichristen prophezeit, limitieren.

Lasst uns mit einer genauen Untersuchung dieser Verse in 2. Thessalonicher 2 beginnen:
„[3] Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise! Denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme, und offenbaret werde der Mensch der Sünde und das Kind des Verderbens,
[4] der da ist ein Widerwärtiger und sich überhebet über alles, was GOtt oder Gottesdienst heißet, also daß er sich setzt in den Tempel GOttes als ein Gott und gibt sich vor, er sei Gott.“


Vers 3 gibt uns Tipps von entscheidender Wichtigkeit bezüglich
1. der Identität des „Mensch der Sünde“, des „Kind des Verderbens“,
2. der Arena, aus der wir sein Auftauchen erwarten können,
3. des Timings seiner Enthüllung.

Lasst uns diese drei Punkte untersuchen, die im dritten Vers aufscheinen. Aus diesem Vers können wir schließen, dass der Mensch der Sünde in unmittelbarer Folge eines großen Abfalls vom Glauben auftauchen wird. Eines Abfalls, der bereits während der Zeit der Johannesbriefe begann:
„Kinder, es ist die letzte Stunde; und wie ihr gehöret habt, daß der Widerchrist kommt, und nun sind viel Widerchristen worden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist.“ (1. Johannes 2,18)

Seine Enthüllung wird direkt auf einen großen Abfall folgen und besonders dieser Vers in 2. Thessalonicher beweist, dass er von innerhalb des BEKENNENDEN CHRISTENTUMS auftauchen wird, denn wer kann vom Glauben abfallen, wenn er sich nicht zuvor zum Glauben bekannt hat? Der „Mensch der Sünde“, dieses „Kind des Verderbens“ (dem Muster des Judas in Johannes 17,12 folgend), wird kirchlich sein. Ein „Kirchenführer“. Paulus und Johannes waren in dieser Hinsicht einer Meinung, dass wir nach dem Aufstieg des Antichristen von innerhalb des bekennenden Christentums Ausschau halten müssen.
Vers 4 gab der Kirche die Information, die sie brauchte, um diesen abgefallenen Antichristen zu identifizieren (Antichrist: griechisch „gegen“ oder „anstelle von Christus“):
1. Der „Mensch der Sünde“, dieses „Kind des Verderbens“ wäre der Antichrist, über den Johannes in der Offenbarung schreibt, da Antichrist von Paulus auf einfache Weise definiert wird als einer, „der da ist ein Widerwärtiger und sich überhebet über alles, was GOtt oder Gottesdienst heißet“.
2. Der Antichrist wird im Tempel Gottes sitzen (das ist der Leib der bekennenden Gläubigen), sich vorgeben (oder erklären), dass er eigentlich Gott auf Erden ist.

Wir werden in Kürze unter Verwendung der Johannesbriefe auf die Identifikation des Antichristen zurückkommen, aber lasst uns nun mit dem Paulusbrief an die Thessalonicher weitermachen, der den Antichristen betrifft. Ein weiser Lernender hier wird in Bezug auf Tipps hinsichtlich der Identität des Antichristen weiterhin Notizen machen, denn die Heilige Schrift verspricht uns, dass er demjenigen ENTHÜLLT wird, dem vom Heiligen Geist Weisheit gegeben ist:
Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhält, wisset ihr, daß er offenbaret werde zu seiner Zeit. Denn es reget sich schon bereits die Bosheit heimlich, ohne daß, der es jetzt aufhält, muß hinweggetan werden.“ (2. Thessalonicher 2,5-7)

Paulus verhält sich hier offensichtlich umsichtig (vorsichtig und bedacht) in Bezug darauf wer es ist, der „aufhält“, weil er die Kirche vor jeglichen unnötigen Repressalien durch die damals gegenwärtige Zivilbehörde beschützen will. Lasst uns das einen Moment lang betrachten. Pop-Prophetieexperten haben seit einem Jahrhundert geschlossen, dass es der HEILIGE GEIST ist, der „aufhält“, und dass der Heilige Geist „hinweggetan werden“ wird, wenn die Kirche entrückt wird. Ein fairer und ehrlicher Blick auf diesen Vers erlaubt diese Interpretation nicht.
1. Warum sollte Paulus wegen der Erwähnung des Heiligen Geists in diesem Fall vorsichtig sein? Er hatte die dritte Person der Dreieinigkeit gegenüber den Thessalonichern mindestens viermal unverhohlen und offen erwähnt (1.Th.1,5; 1.Th.1,6; 1.Th.4,8;1.Th.5,19) und hatte den Heiligen Geist in diesem zweiten Brief an die Thessalonicher (genau demselben Brief) nur wenige Verse später in diesem selben Vortrag über den Mensch der Sünde speziell erwähnt! „Wir aber sollen GOtt danken allezeit um euch, geliebte Brüder vondem HErrn, daß euch GOtt erwählet hat von Anfang zur Seligkeit in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit,“ (2. Thessalonicher 2,13)
2. Wenn Paulus sagen würde, dass der Heilige Geist derjenige war, der „aufhält“, hätte das die heidnischen römischen Behörden überhaupt nicht gestört. Eigentlich hätte die Erwähnung des Heiligen Geistes den Brief sogar NOCH mystischer und harmlos für die regierenden Behörden gemacht.

Manche Pop-Prophetielehrer lehren, dass es nicht der Heilige Geist ist, der „hinweggetan“ wird, sondern dass der Heilige Geist derjenige ist, der den Antichristen von seiner Enthüllung abhält. Wiederum erlaubt der einfache Bibeltext diese Interpretation nicht:

1. Die Heilige Schrift stellt fest, dass „der es jetzt aufhält, muß hinweggetan werden.“ Derselbe der „aufhält“ (das ist dasselbe Wort wie im vorigen Vers) wird derjenige sein, der „hinweggetan werden“ wird. Wir sehen also, dass die Pop-Prophetielehrer (wie sie es bei Daniel 9,27 tun, wo sie den ER, auf den sich der Vers bezieht, austauschen) verdrehen und strapazieren müssen, um aus dem DER aus 2. Thessalonicher 2,7 den Heiligen Geist zu machen.
2. Paulus behauptet, dass er ihnen bereits gesagt hätte, wer es sei, der „aufhält“ (2. Thessalonicher 2,5). Sowohl Paulus, als auch Johannes haben bereits festgestellt, dass das System des Antichristen bereits auf der Erde war und funktionierte, und dass das System, das die Enthüllung des Antichristen aufhielt, bereits etabliert war!

Lasst uns also zwischendurch zusammenfassen und notieren, was wir erfahren haben. Dann machen wir mit dem Studium der Botschaft des Paulus an uns weiter:
1. Paulus ruft den Thessalonichern in Erinnerung, was er ihnen gesagt hatte, als er bei ihnen war. Jetzt, da er sie durch einen öffentlichen Brief erinnern muss, verhält er sich sehr vorsichtig, um ihnen keine Verfolgung durch die DAMALS REGIERENDE Zivilbehörde einzubrocken.
2. Paulus erinnerte sie speziell daran, dass der Antichrist bis zum Abfall (der begann zu dieser Zeit) nicht enthüllt werden würde, dann verwirklicht werden würde, und dass die abfällig Gewordenen selbst enthüllt werden würden und herrschen würden, sobald die gegenwärtige Behörde von ihrer Stellung entfernt wäre.
3. Paulus weist auf die Tatsache hin, dass es eine Parallele zwischen der „Zusammensetzung“ der momentanen, hemmenden Behörde und der abfällig gewordenen Behörde, die danach aufsteigen würde, gibt. Bitte beachtet das, denn er nennt beide „der“ (obwohl es ein Regierungssystem ist und nicht insbesondere ein Mensch), denjenigen der aufhält und das System, das auftauchen würde nennt er einen „er“. Der Antichrist wird sowohl als ein MENSCH der Macht und Herrschaft widergespiegelt, als auch als Regierungssystem. Genau wie die heidnische römische Regierung der Zeit sowohl ein MENSCH (Cäsar), als auch ein REGIERUNGSSYSTEM war (die Cäsaren standen in Abfolge, ein Mann folgte dem andern).
4. Paulus und Johannes stimmen darin überein, dass sich das Antichrist-System bereits in der frühen Kirche regte, und dass es von innerhalb der bekennenden „Kirche“ Jesu Christi aufsteigen würde.

Machen wir jetzt weiter:
Und alsdann wird der Boshaftige offenbaret werden, welchen der HErr umbringen wird mit dem Geist seines Mundes, und wird sein ein Ende machen durch die Erscheinung seiner Zukunft“ (2. Thessalonicher 2,8).
Paulus setzt nun fort, um uns zu lehren, dass der boshafte „Mensch der Sünde“, das „Kind des Verderbens“ unmittelbar nach der Hinwegnahme desjenigen, der „aufhält“, enthüllt werden würde, und dass er an der Macht bleiben würde bis der HERR ihn mit dem Geist seines Mundes umbringen wird, durch die Erscheinung seiner Zukunft. In diesem einen Vers gibt es GEWALTIGE Tipps für uns:
Dieser Vers zementiert unser Verständnis, dass der Antichrist sowohl ein MENSCH, als auch ein SYSTEM sein würde. Er wird das ganze Kirchenzeitalter lang herrschen, von seiner Enthüllung an bis zur Wiederkunft Christi, mit Ausnahme einer kurzen Dauer (in der er eine tödliche Wunde empfangen soll, die geheilt werden wird; das werden wir in weiterer Folge abhandeln).

Jetzt werden wir den Rest vom Vortrag des Paulus an uns untersuchen, denn über die Irreführung, die bezüglich der Identität des Antichristen herrscht, spricht er Bände:
des, welches Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, daß sie selig würden. Darum wird ihnen GOtt kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge, auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.“ (2. Thessalonicher 2,9-12)

Paulus hat nicht sein Thema geändert. Er spricht immer noch über die Identität und das Kommen des Antichristen. Beachtet dass er SPEZIELL feststellt, dass es eine große Irreführung zu dieser Thematik geben wird, und dass diese Irreführung von Gott selbst geboten ist und von ihm ausgeht, und dass sie irregeführt werden, sodass sie eine Lüge über den Antichristen glauben, da sie die Gabe der „Liebe zur Wahrheit“ nicht von Gott angenommen haben.

ANTICHRIST IST ANTI-GNADE UND SEIN MALZEICHEN IST DIE LEHRE DER ERLÖSUNG DURCH WERKE

Wir werden hier eine Nebenbemerkung machen, um ein paar Dinge zu untersuchen, die uns dabei helfen werden, diesen verderblichen und gesetzlosen Antichristen zu identifizieren. Gehen wir zurück zu einem Vers, den wir kurz betrachtet haben, nämlich den nächsten Vers aus der Feder des Paulus:
Wir aber sollen GOtt danken allezeit um euch, geliebte Brüder von dem HErrn, daß euch GOtt erwählet hat von Anfang zur Seligkeit in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit“ (2. Thessalonicher 2,13).

Erinnert euch, dass Paulus sich klug wie eine Schlange verhält, aber ohne Falsch wie eine Taube (Matthäus 10,16). Absichtlich und offen hat er den Thessalonichern erklärt, wer der boshafte Hemmer ist (das heidnische Rom), aber er hat das auf eine Weise getan, die die Kirche vor übermäßiger Verfolgung bewahrt. Indem er nun auf diese Art fortsetzt und direkt an seine Bemerkungen anknüpft, bietet er einen weiteren Hinweis in Bezug auf die Identität des Antichristen:

1. Dass Gott jene, die durch seine eigene Macht errettet würden, ERWÄHLT und vorherbestimmt hat, ist ein Hinweis auf die Identität desjenigen, der der ANTICHRIST sein würde, denn dieser Antichrist wird außerdem dieses entscheidende Element des Glaubens leugnen. Paulus ermahnt die Kirche zu Thessalonich auf einfache Weise, damit sie nicht von diesem Antichristen irregeführt würde, denn GOTT hat seine Auserwählten erwählt und hat bestimmt, dass sie ihn identifizieren würden. Während er in Vers 10 klar feststellt, dass die nicht Auserwählten (Lasterhafte) bezüglich der Identität des Antichristen irregeführt würden, weil Gott das GLAUBEN DER WAHRHEIT von ihnen ferngehalten hat (Paulus sagt, sie haben „die Liebe zur Wahrheit nicht […] angenommen“), sagt er uns nun, dass die Gabe des GLAUBENS DER WAHRHEIT von Gott kommt und einzig seinen Auserwählten geschenkt wird! Gott hat von Beginn an jene erwählt, die errettet würden, indem er ihnen die Gaben der Heiligung des Geistes und GLAUBEN DER WAHRHEIT gab!
2. Indem er die Lehre von der Erwählung mit der großen Irreführung in Bezug auf den Antichristen in Verbindung bringt, etabliert Paulus weiters die Tatsache, dass das Antichrist-System vornehmlich an seiner Opposition gegen die Lehre von Gottes Gnade erkannt werden wird.

Sehen wir mal, ob Johannes mit dieser Einschätzung übereinstimmt:
Kinder, es ist die letzte Stunde; und wie ihr gehöret habt, daß der Widerchrist kommt, und nun sind viel Widerchristen worden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wo sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber auf daß sie offenbar würden, daß sie nicht alle von uns sind. Und ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist; und wisset alles. Ich habe euch nicht geschrieben, als wüßtet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wisset sie und wisset, daß keine Lüge aus der Wahrheit kommt. Wer ist ein Lügner, ohne der da leugnet, daß JEsus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“ (1. Johannes 2,18-22)

In seiner Abhandlung über den Antichristen macht Johannes ein paar wichtige Bemerkungen, auf die wir besser hören sollten:
1. Der Antichrist (Mensch und System) kommt noch. Johannes schreibt diesen Brief in etwa zwischen 85-90 n.Chr., fast 20 Jahre NACH der Zerstörung des jüdischen Tempels. Genau wie im Buch Offenbarung ERWÄHNT Johannes MIT KEINEM WORT einen momentan in Jerusalem stehenden Tempel. Eigentlich beziehen sich Johannis einzige Erwähnungen des Tempels im gesamten Buch Offenbarung auf den Tempel, der im Himmel ist. Es gibt ÜBERHAUPT keine Erwähnung des jüdischen Tempels in den Johannesbriefen, was beweist, dass der Tempel bereits zerstört worden war, und dass die Enthüllung des Antichristen und somit die Zerstörung des Antichristen durch die Wiederkunft Christi immer noch Zukunft war.
2. Johannes stellt klar fest, dass das Antichrist-System bereits etabliert ist (wenn auch in embryonischer Form), und dass das System des Antichristen VON UNS AUSGEGANGEN IST (Vers 19). Dies stimmt mit der Bemerkung des Paulus überein, dass der Abfall bereits begann und der Enthüllung des Antichristen vorangehen würde. Das beweist auch, dass der Antichrist aus dem CHRISTENTUM kommen und dieses für sich beanspruchen würde, und dass sein spezieller Abfall in falscher Lehre bestehen würde.
3. Johannes erklärt, dass der wahre Gläubige SALBUNGEN vom Heiligen empfangen hat und bezüglich der Identität des Antichristen nicht dauerhaft irregeführt bleiben wird. Dies passt mit der Lehre des Paulus zusammen, dass
a. Erwählung der Schlüssel zum Verständnis der Identität des Antichristen ist und
b. die Auserwählten nicht irregeführt werden, weil sie dieser Wahrheit durch die Gabe des GLAUBENS von Gott annehmen sollen.
4. Johannes stellt fest, dass wir den Antichristen identifizieren können, weil er in Lehre und Tat „den Vater und den Sohn leugnet“. Das ist die Beweislage, die wir als nächstes untersuchen.

DAS PAPSTTUM LEUGNET DEN VATER UND DEN SOHN

Lasst mich zuerst feststellen, dass es inkonsequent und nicht akzeptabel ist, dass ein Lehrer die Authorized King James Bible als vom Heiligen Geist gegeben anempfielt, während er die klaren Stellungnahmen ihres menschlichen Hauptautors (William Tyndale) und ihrer menschlichen Übersetzer (der King James Übersetzer) verschmäht. Wir haben bereits in unserem vorigen Aufsatz gezeigt, dass die King James Übersetzer in ihrer Einleitung zu diesem Buch das Papsttum als Antichrist identifiziert haben. Lasst uns nun die Worte Tyndales zu dieser Thematik aus seinem Kommentar zum ersten Johannesbrief lesen:

Zitat

Der Antichrist ist einer der ersten, die das Licht sehen, und er kommt und predigt für eine Weile Christus, wobei er seinen Ruhm im Evangelium Christi sucht. Aber wenn er entdeckt, dass es neben dem in der Predigt keinerlei Ruhm für ihn selbst geben wird, so geht er und predigt diese Lehre, die Christus zuwiderläuft. Wenn er weder sich verstellen kann, noch seine Machenschaften, durch die seine vergiftete Häresie unter dem Köder wahrer Lehre versteckt ist, so ist er ein bekennender und offener Feind.
Die Apostel sahen klar und erspähten den Antichristen auf einmal und schlugen ihn in die Flucht, wobei sie seine Lehre schnell ausdämpften. Aber als die Wohltätigkeit zunehmend auskühlte und die Prediger damit begannen, sich selbst zu suchen und Ruhm und die Ehre des Reichtums zuzulassen, da tarnte sich der Antichrist nach der Art eines wahren Apostels und predigte Christus mit Raffinesse und Gerissenheit, wobei er zuerst diese Tradition hereinbrachte, später jene Tradition, wobei er die Lehre Christi verdunkelte und zahllose Zeremonien, Sakramente und Bilder einführte, denen er zuerst Bedeutungen gab, aber später wurde ihre Bedeutung beiseitegeschoben und stattdessen wurden Werke als heilige Taten gepredigt, zur Rechtfertigung, zur Wegräumung von Sünde und zur Errettung der Seele. Der Antichrist lehrte, dass der Mensch sein Vertrauen auf Werke setzen sollte und was auch immer seinem Ruhm und Profit zuträglich war; und unter dem Namen Christi hielt er Gottesdienst, ließ Christus gleich ganz draußen, wobei er selbst zum Haupt der Versammlung wurde.
Tyndale schreibt weiter:

Zitat

Christus wird in der Heiligen Schrift heilig genannt, weil nur er uns heiligt und weiht. Und er wird Christus genannt, das bedeutet Gesalbter, weil er unsere Seelen mit dem heiligen Geist salbt und mit all den Gaben desselben. Ihr seid nicht mit Öl auf euren Leibern gesalbt, sondern mit dem Geist Christi in euren Seelen; dieser Geist lehrt euch sämtliche Wahrheit in Christus und bringt euch dazu zu beurteilen, was eine Lüge ist und was Wahrheit ist, und Christus vom Antichristen unterscheiden zu können. Denn wenn er nicht eure Seelen innerlich lehren würde, so wäre das Einfließenlassen von Worten in eure Ohren vergebens. Denn sie müssen alle von Gott gelehrt sein (Johannes 6,45). Und die Dinge Gottes erkennt niemand, außer der Geist Gottes; und der fleischliche Mensch erkennt nicht die Dinge des Geists Gottes. Im Gegensatz dazu richtet der Spirituelle, der mit dem Geist gesalbt ist, alle Dinge (1. Korinther 2,11-15). Deshalb ist es uns verboten, irgendjemanden von uns auf der Erde Meister zu nennen (Matthäus 23,10), wobei wir erkennen, dass wir jetzt alle einen Meister haben, der im Himmel ist, der uns nur mit seinem Geist lehrt, wenn auch durch Leitung und Amt eines treuen Predigers.
Und speziell bezüglich Antichrist und Papsttum schreibt Tyndale:

Zitat

Insofern als Antichrist und Christus zwei Gegensätze sind und es die Unternehmungen des Antichristen sind, den Namen Christi zu unterdrücken, [wird von unseren Widersachern gefragt] wie kann der Papst und seine Sekten der Antichrist sein, wenn sie alle Christus predigen? Sage ich wiederum zu dir, wie war Pelagius Antichrist, dessen Lehre der Papst in höchstem Grade verteidigt, und wie waren alle anderen Häretiker Antichrist? Wahrlich, der Papst Sylvester tat, was alle Häretiker tun – er missbrauchte den Namen Christi. Er sammelte Kollekten, Zehnte und Erbgelder im Namen Christi, wobei er sie seiner eigenen Ehre widmete und nicht der Ehre Christi. Er setzte das Gewissen der Leute durch abergläubische Furcht gefangen, als ob ihm solche Autorität von Christus gegeben worden wäre. Und jede Silbe [in der Bibel], die so klang, als könnte sie für seine Zwecke passen, erklärte er falsch und fleischlich und täuschte und verhexte damit die Ohren der Leute, wodurch er sie zu seinem Besitz machte, sodass sie glaubten, was er wünschte, als ob es für sie keinen Unterschied machte, ob er wahr oder falsch predigte; also glaubten sie und taten wie er sie zu tun hieß.

Aber all die Texte, die dem Papst seine Pflicht zeigen, räumt er aus dem Weg, inklusive all die Texte, die das Gewissen in Christus freisetzen, ebenso wie jene, die beweisen, dass Erlösung nur in Christus ist. Mit Pelagius predigt er die Rechtfertigung von Werken, wodurch man Christus leugnet. Er predigt ein falsches Binden und Lösen durch Beichte vor einem Priester, die nicht im festen Vertrauen auf das vergossene Blut Christi [gegründet] ist. Er predigt die falsche Buße der Taten, wobei er verwirft, dass wir das Fleisch beherrschen, damit wir nicht mehr sündigen. Er lehrt lieber, dass wir Genugtuung leisten, um unsere vergangenen Sünden zu tilgen. Was sonst kann das sein, wenn nicht die Leugnung Christi, der allein die Tilgung unserer Sünden vollbracht hat? Der Papst macht aus den Werken der Zeremonien, die üblicherweise als Zeichen und Erinnerungen an Dinge, die geglaubt oder getan werden sollen, verwendet wurden, einen Dienst an Gott und seinen Heiligen, die Geister sind, um mit deren Verdiensten zu kaufen, was immer die blinde Seele sich vorstellt. Alle sind die Leugnung Christi. Denn wenn du eine Salbung der Gnade und der Barmherzigkeit von irgendwo anders als von Christus empfangen willst, so ist er nicht länger Christus für dich.
Also bezüglich des vierten Punkts, den wir oben über Johannis Identifikation des Antichristen aufgestellt haben, schreibt Tyndale klar:

Zitat

Obwohl nun der Papst und seine Sekten Christus diese Namen geben, berauben sie ihn doch des Effekts, indem sie deren Bedeutungen für sich selbst beanspruchen, wobei sie ihn zu einem Heuchler machen, wie sie es selbst sind. Die sind die richtigen Antichristen, die sowohl den Vater, als auch den Sohn verleugnen. Denn sie leugnen, was der Vater seinem Sohn bezeugte, wie sie all die Macht und Herrlichkeit des Sohns leugnen, die sein Vater ihm gab.


VERDECKUNG DER IDENTITÄT DES ANTICHRISTEN – JESUITISCHE PROPHETIELEHREN

Wir haben vorhin gezeigt, wo die Aussage des Geistes in Bezug auf die Identität des Antichristen während des Kirchenzeitalters einheitlich ist. Die Märtyrer Christi, die reformierten Bibelübersetzer und die Einleitung zur Bibel selbst behaupten, dass das Papsttum der Sitz des Antichristen sei. Lasst uns nun schauen wie (wie von Paulus und Johannes prophezeit) dieser Antichrist, indem er im Geiste des Boshaften wirkt, seine Identität vor jenen verdeckt halten würde, die die Gabe der Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben.
In meinem Buch SWARMS OF LOCUSTS (ISBN 595252974 – erhältlich auf www.lazarusunbound.com) [ganzer Titel übersetzt: "heuschreckenschwärme: Der jesuitische Angriff auf den Glauben", Anm.] zeige ich wo der Jesuitenorden sowohl Arminianismus, als auch die futuristische Anschauung der Prophetie schuf, um die Identität des Antichristen zu verstecken. Ich werde das hier ganz schnell besprechen.

FUTURISMUS IST JESUITISCH

Der Jesuitenpriester Francisco Ribera (1537-1591) schrieb 1585, gegen Ende seines Lebens, einen Kommentar zur Apokalypse des Johannes mit dem Titel In Sacrum Beati Ioannis Apostoli, & Evangelistiae Apocalypsin Commentarij. Dieser Kommentar wurde sehr wahrscheinlich während des Konzils von Trient (das die Jesuiten autorisierte, die Reformation anzugreifen und den Protestantismus zu zerstören, welche Mittel auch immer notwendig sein mögen) in Auftrag gegeben. Ribera starb ein Jahr nachdem sein Kommentar erschien. Ribera schlug vor, dass der Antichrist in der Offenbarung nicht bis zum Ende des Zeitalters auftauchen würde. Dieses Konzept eines futuristischen Antichristen (das auch vom Jesuitenpriester Robert Bellarmin übernommen wurde) wurde später von der anglikanischen Kirche aufgegriffen, wo es durch das Predigen von Edward Irving und John Nelson Darby bald den Protestantismus infizierte. Schließlich wurde es durch die Vermerke in der Scofield Bible, die am Anfang des 20. Jahrhunderts erschien, im vom Glauben abfallenden Protestantismus kodifiziert.

PRÄTERISMUS IST JESUITISCH

Ungefähr zur selben Zeit in der Geschichte (dem späten 16. Jahrhundert) schufen und veröffentlichten die Jesuiten außerdem die konträre prophetische Anschauung, dass sämtliche Prophetie früh im Kirchenzeitalter erfüllt worden war, und dass es deshalb keinen Grund gab, nach irgendeiner gegenwärtigen Regierung des „Antichristen“ Ausschau zu halten. In erster Linie wurde das durch die Lehre des Jesuitenpriesters namens Luis De Alcazar (1554-1613) verwirklicht, der auch einen Kommentar zur Offenbarung mit dem Titel „Untersuchung des versteckten Sinns der Apokalypse“ schrieb. Diese häretische prophetische Schule wurde zu der Interpretation namens „Prätersimus“, der heutzutage eine Vielzahl von Anhängern hat. Die meisten Präteristen oder Futuristen verteidigen sich, indem sie behaupten, dass sie nicht GENAU die Theorien von Ribera oder Alcazar vertreten, obwohl ihre fehlerhaften Schlussfolgerungen in der Praxis demselben abscheulichen Zweck dienen. Obwohl Alcazar glaubte, dass die Prophetie in den ersten 6 Jahrhunderten der frühen Kirche erfüllt worden war, gingen seine spirituellen Nachfolger (Präteristen) sogar noch weiter als Alcazar, indem sie proklamieren, dass SÄMTLICHE Prophetie mit der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem 70 n.Chr. erfüllt wurde. Genau wie Futuristen sich verteidigen, indem sie wichtige Interpretationsunterschiede darlegen, die sie gegenüber Ribera aufweisen. Dabei müssen sie notwendigerweise weiter gehen als Ribera, indem sie kundtun, dass die Erfüllung der Prophezeiungen in Bezug auf den Antichristen GÄNZLICH außerhalb der romanistischen Religion zu finden sein werden. Eine Verkündigung, die nicht einmal der Jesuit Ribera vertreten wollte.
Wir sehen also wo diese zwei römisch-katholisch inspirierten prophetischen Schulen IMMER NOCH demselben Zweck dienen, Aufmerksamkeit vom Antichrist-Papsttum abzulenken und die klaren Aussagen des Heiligen Geists und der Apostel in dieser Hinsicht zu verdecken und zu begraben.

DIE ENTHÜLLUNG DES ANTICHRISTEN

Wir kommen nun auf unsere Lehre über die Entschleierung des Antichristen zurück. Wir erinnern euch, dass Paulus und Johannes gelehrt hatten, dass das Antichrist-System zu ihrer Zeit existieren würde, und dass dieses sich bereits schon „heimlich“ regen würde (2. Thessalonicher 2,7). Wir haben bereits gelesen wo Johannes von dieser Heimlichkeit sprach, wobei er uns lehrte, dass diese Lehrer schon dabei waren Christi Leib zu verderben, indem sie über die Vollmacht des Menschen lehrten und den Vater und den Sohn jener Titel und Errungenschaften beraubten, die ihnen gebühren. Wir wissen außerdem, dass die Lehre der Nikolaiten (tyrannische und autoritäre Herrschaft von Bischöfen und Klerus über die Herde) bereits zu der Zeit (Mitte der 90er n.Chr.) aufblühte, wie es in der Offenbarung heißt:
Und dem Engel der Gemeinde zu Pergamus schreibe: Das saget, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: Ich weiß, was du tust, und wo du wohnest, da des Satans Stuhl ist, und hältst an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet, auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet ist, da der Satan wohnet. Aber ich habe ein Kleines wider dich, daß du daselbst hast, die an der Lehre Bileams halten, welcher lehrete durch den Balak ein Ärgernis aufrichten vor den Kindern Israel, zu essen der Götzenopfer und Hurerei treiben. Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten. Das hasse ich.“ (Offenbarung 2,12-15)

Der Heilige Geist offenbart uns hier in der Apokalypse durch Johannes einen Knüller von Information:
1. Pergamon hat einen Bezug zu „Satans Stuhl“ und dort wohnte Satan damals. Wir wissen durch die Geschichte, dass die Religion von BABYLON, die gnostische Mysterienreligion, aus Babylon nach Pergamon übergegangen ist, als Babylon 539 v.Chr. von Kyros erobert wurde. Der letzte König von Babylon war Belsazar. Daniel lehrt uns (Daniel, Kapitel 5), dass es Belsazars Vater Nebukadnezar war, der die heiligen Gefäße aus dem Tempel in Jerusalem genommen hatte. Belsazar befahl, dass die heiligen Gefäße herbeigebracht würden, und dass er aus ihnen trinken würde. Verliert das nicht aus den Augen, denn das TRINKEN AUS EINEM GOLDENEN BECHER ist ein Zeichen des Antichristen, auf das wir achtgeben müssen:
Und da er trunken war, hieß er die güldenen und silbernen Gefäße herbringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, daß der König mit seinen Gewaltigen, mit seinen Weibern und mit seinen Kebsweibern daraus tränken.“ (Daniel 5,2)
In ebendieser Nacht wurde Belsazar getötet und Darius der Meder übernahm das Königreich. Also war Belsazar der letzte babylonische König, der Hohepriester des Kults der Magi – der babylonischen Mysterienreligion – war. Als Kyros der Perser 539 v.Chr. Babylon angriff und eroberte, flohen die Priester der babylonischen Religion nach Pergamon, wo sie den STUHL und das SYSTEM dieser heidnischen Götzendienerreligion errichteten.
2. Johannes schreibt, dass in Pergamon, zusätzlich zu jenen, die die kirchliche Tyrannei der Nikolaiten pflegen, auch jene existieren, die die Lehre Bileams halten. Das ist ein weiterer Hinweis für uns. Wir erfahren im 4. Buch Mose, Kapitel 22, dass Bileam KEIN weltlicher oder heidnischer Prophet war, sondern er war als Prophet Gottes INNERHALB DES BEREICHS der bekennenden Gemeinde anerkannt. Ein Anführer der Leute, die sich zum Gehorsam Gott gegenüber bekannten. Speziell die Lehre Bileams ermutigte die Leute dazu, „Hurerei [zu] treiben“. Bei dieser „Hurerei“ ist nicht von sexueller Unreinheit die Rede, sondern sie bezeichnete die Hurerei, die die Offenbarung als das GEHEIMNIS BABYLON, die HURENKIRCHE, aufdeckt, die auf der ganzen Welt sowohl Römisch-katholische, als auch arminianische Protestanten verführen würde.

Lasst uns nun den Pergamon-Hinweisen durch die Geschichte hindurch folgen:
1. Der oberste Hohepriester der babylonischen Religion wurde PONTIFEX MAXIMUS genannt, oder auch oberster Pontifex. Dieser Titel existierte in Pergamon als der Titel des babylonischen Hohepriesters, nachdem die Religion ihr Hauptquartier in diese Stadt verlegte.
2. Pergamon wurde während des 3. Jh. v.Chr. zum Sitz des Königreichs der Attaliden. Attalos III., der letzte König dieser Dynastie, starb 133 v.Chr. und mit seinem Tod hinterließ er sein gesamtes Königreich und sein ganzes Volk als Erbschaft, die Rom übergeben werden sollte. Rom akzeptierte diese Erbschaft mit dem Tod von Attalos III. Gemeinsam mit der Erbschaft ging der Titel PONTIFEX MAXIMUS über, als die Herrschaft über Pergamon mit den römischen Cäsaren verheiratet wurde.
3. Der Titel PONTIFEX MAXIMUS blieb im Besitz der römischen Herrscher bis Kaiser Gratian den gotteslästerlichen Titel 376 n.Chr. ablehnte. Zwei Jahre später wurde der Bischof von Rom namens Damasus I. zum PONTIFEX MAXIMUS gewählt, wodurch er zum obersten Hohepriester der babylonischen Mysterienreligion wurde. Soviel geben Katholiken zu, wie ich euch durch das folgende Zitat des katholischen Apologeten Mark Bonocore zeigen werde:

Zitat

In der Tat wurde dem Papst der Titel Pontifex Maximus erst verliehen, als das Kaiserreich zweigeteilt wurde, wobei das westliche Reich dem frommen, jungen Kaiser Gratian (ca. 360 n.Chr.) zufiel. Da er tatsächlich das Gefühl hatte, dass es für ihn nicht richtig wäre, selbst diesen Titel zu tragen (weil er immerhin kein christlicher Priester war), verlieh der fromme, junge Kaiser ihn dem Papst Damasus I., der zum ersten Papst der Geschichte wurde, der den Titel ‚Pontifex Maximus‘ innehatte.
(Mark Bonocore, Der Titel „Pontifex Maximus“ oder „Oberster Pontifex“)

4. Tertullian bestätigt, dass das Papsttum der bösartige STUHL SATANS ist, von dem Johannes schreibt. Johannes [gemeint ist hier eigtl. Tertullian, Anm.] verknüpfte speziell die Vergebung spiritueller Hurerei mit dem Antichristen:

Zitat

Vorerst höre ich eine so furchtbare Sache, dass ich angesichts dessen niemals schweigen könnte […] unser guter Pontifex Maximus, wie der Bischof der Bischöfe feierlich erklärt: „Wir vergeben sogar die Befleckungen mit Ehebruch und Hurerei."
(Tertullian, De Pudicitia)

Die frühe Kirche bestimmte beinahe einstimmig, dass der Antichrist von Rom aus herrschen würde:
1. Irenäus (130-202):

Zitat

… Lateinos (Der Latinische Mensch) hat die Nummer Sechshundertsechsundsechzig; und das ist eine sehr wahrscheinliche [Lösung], dass das der Name des letzten Königreichs sei [von den vier von Daniel Gesehenen]. Denn die Latiner (Römer) sind jene, die gegenwärtig die Herrschaft innehaben…
(St. Irenäus von Lyons, Adversus Haereses, Buch V, Kapitel 30)
2. Tertullian (145-220 n.Chr.) schreibt über den, der „es jetzt aufhält“,

Zitat

Welches Hindernis gibt es, außer dem römischen Staat? Das Zerfallen desselbigen durch ein Verstreutwerden in zehn Königreiche wird den Antichristen produzieren…
(Tertullian, Kommentar zu 2. Thessalonicher 2)
3. Hippolytus (170-236 n.Chr.):

Zitat

Der goldene Kopf des Bildes und die Löwin kennzeichneten die Babylonier. Die Schultern und Arme aus Silber und der Bär repräsentierten die Perser und Meder. Mit dem Bauch und den Lenden aus Erz und dem Leopard waren die Griechen gemeint, die von Alexanders Zeit an die Souveränität innehatten. Die Beine aus Eisen und das greuliche und schreckliche Tier waren Ausdruck für die Römer, die gegenwärtig die Souveränität innehaben. Die Zehen der Füße, die teils aus Ton und teils aus Eisen waren und die zehn Hörner waren Sinnbilder der Königreiche, die noch aufsteigen müssen. Mit dem anderen kleinen Horn, das unter ihnen hochwächst, ist der Antichrist in ihrer Mitte gemeint.
(Abhandlung über Christus und Antichrist, 27,28)
4. Kyrill von Jerusalem (315 bis 386 n.Chr.):

Zitat

Aber dieser zuvor erwähnte Antichrist wird kommen, wenn die Zeiten des römischen Reichs erfüllt sind […] Es werden zehn Könige der Römer aufsteigen, die vielleicht in verschiedenen Teilen herrschen, aber alle etwa zur selben Zeit. Und nach diesen ein elfter, der Antichrist, der durch sein magisches Handwerk die römische Macht an sich reißen wird
(Kyrill von Jerusalem, Katechetische Vorträge, VORTRAG XV)
5. Chrysostomos (347 bis 407 n.Chr.):

Zitat

Was ist es dann, was aufhält, ihn also daran hindert, offenbart zu werden? Die Gnade des Heiligen Geistes, sagen in der Tat manche, aber andere sagen das römische Reich. Letzterem stimme ich am meisten zu. Weshalb? Weil wenn er der Heilige Geist hätte sagen wollen, dann hätte er nicht unklar geschrieben, sondern klar […] Aber weil er das über das römische Reich schrieb, blickte er natürlich darauf und äußerte sich verdeckt und düster darüber. Denn er wünschte nicht, überflüssige Feindseligkeiten und nutzlose Gefahren über sich selbst zu bringen…
“(Chrysostomos in seinem Kommentar zu 2. Thessalonicher)

Die frühe Kirche glaubte beinahe einheitlich, dass der Antichrist BALD enthüllt werden würde, und dass diese Enthüllung unmittelbar nachdem das römische Reich hinweggetan würde, stattfände. Wiederum messen wir diese Ansicht an der Heiligen Schrift.
Wie Paulus schreibt:
Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhält, wisset ihr, daß er offenbaret werde zu seiner Zeit.“ (2. Thessalonicher 2,5.6)
Und Johannes schreibt:
Kinder, es ist die letzte Stunde; und wie ihr gehöret habt, daß der Widerchrist kommt, und nun sind viel Widerchristen worden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist.“ (1. Johannes 2,18)

DAS KLEINE HORN

Obwohl es in der „höheren Bibelkritik“ und in modernen Pop-Prophetiekreisen Mode geworden ist, zu versuchen die Diskussion über das „kleine Horn“ aus unserer Untersuchung der Identität des Antichristen zu entfernen, werden wir sehen, dass dieser Versuch noch eine weitere Art ist, um die Identität des Menschen der Sünde zu verdecken.
Ich werde mich im Studium der Apokalypse des Johannes ausgiebig in die Visionen Daniels vertiefen, aber vorerst werden wir für einen kurzen Blick auf das kleine Horn schnell Daniels verschiedene Visionen betrachten. In der prophetischen Literatur ist es üblich, dass ein Prophet eine prophetische Vision offenbart und dann später eine zweite prophetische Vision „oder Erzählung“ offenbart, die detaillierter oder aus einem anderen prophetischen Blickwinkel auf die erste Vision eingeht.
Ebendiese Methode wurde in den Eröffnungskapiteln von 1. Mose von Gott verwendet, wobei Kapitel 1 ein schneller Überblick über die Schöpfung ist und Kapitel 2 geht dann zu den in Kapitel 1 schnell untersuchten Ereignissen weiter ins Detail. Daraus haben viele Profitmacher und falsche Lehrer ZWEI SCHÖPFUNGEN ausgeheckt, aber die Gesamtheit der Heiligen Schrift lässt nur eine zu.
Eine Vision am Anfang des Buchs Daniel vermittelt uns dieses Prinzip und die Interpretation dazu und von da können wir fortfahren.
In Daniel, Kapitel 2, interpretiert Daniel für Nebukadnezar, den König von Babylon, eine Vision.
Desselben Bildes Haupt war von feinem Golde; seine Brust und Arme waren von Silber; sein Bauch und Lenden waren von Erz; seine Schenkel waren Eisen; seine Füße waren eines Teils Eisen und eines Teils Ton.“ (Daniel 2,32.33)

Daniel interpretiert den Traum und vermittelt uns das Prinzip zum Verständnis der späteren Vision vom kleinen Horn:
Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung vor dem Könige sagen. Du, König, bist ein König aller Könige, dem GOtt vom Himmel Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat und alle; da Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in deine Hand gegeben und dir über alles Gewalt verliehen hat. Du bist das güldene Haupt. Nach dir wird ein ander Königreich aufkommen, geringer denn deines. Da nach das dritte Königreich, das ehern ist, welches wird über alle Lande herrschen. Das vierte wird hart sein wie Eisen. Denn gleichwie Eisen alles zermalmet und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, also wird es auch alles zermalmen und zerbrechen. Daß du aber gesehen hast die Füße und Zehen eines Teils Ton und eines Teils Eisen, das wird ein zerteilt Königreich sein; doch wird von des Eisens Pflanze drinnen bleiben, wie du denn gesehen hast Eisen mit Ton vermenget. Und daß die Zehen an seinen Füßen eines Teils Eisen und eines Teils Ton sind, wird es zum Teil ein stark und zum Teil ein schwach Reich sein. Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermenget, werden sie sich wohl nach Menschengeblüt untereinander mengen, aber sie werden doch nicht aneinander halten, gleichwie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt.“ (Daniel 2,36-43)

Die Details der Interpretation könnten Bücher füllen, aber wir werden uns auf das Verständnis von Nationen und von Königreichen, die gemäß Daniels Interpretation aufsteigen und fallen würden, beschränken:
1. Das babylonische Königreich war das güldene Haupt. Dieses Königreich wurde gestürzt vom…
2. medo-persischen Reich, das an seiner Statt herrschte, bis zum Aufstieg der…
3. griechischen Monarchie, die danach verdrängt wurde vom…
4. römischen Reich.

Wenn „Füße“ oder Zehen erwähnt werden, wie sie an den Schenkeln aus Eisen angebracht sind, so müssen wir diese als DIE LETZTEN TAGE des Königreichs aus Eisen verstehen, da das auf zehn Zehen aufgeteilt ist, die zehn Königreiche sind, in die das eiserne Königreich geteilt ist.
Es ist eine historische Tatsache, dass das römische Reich beim Fall von Rom in zehn verschiedene Königreiche zerbrach. Diese Königreiche waren:
1. Das Königreich der Vandalen.
2. Das Königreich der Sueben.
3. Das Königreich der Goten.
4. Das Königreich der Alanen.
5. Das Königreich der Burgunden.
6. Das Königreich der Franken.
7. Das Königreich der Bretonen.
8. Das Königreich der Hunnen.
9. Das Königreich der Langobarden.
10. Das Königreich von Ravenna.

Lassen wir das einmal für einen Moment, aber wir werden darauf zurückkommen. Lasst uns jetzt schnell zu einer zweiten Vision, die dem Propheten Daniel gegeben wurde, vorwärtshüpfen.
Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel stürmeten widereinander auf dem großen Meer. Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, eins je anders denn das andere. Das erste wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah zu, bis daß ihm die Flügel ausgerauft wurden; und es ward von der Erde genommen und es stund auf seinen Füßen wie ein Mensch, und ihm ward ein menschlich Herz gegeben. Und siehe, das andere Tier hernach war gleich einem Bären und stund auf der einen Seite und hatte in seinem Maul unter seinen Zähnen drei große lange Zähne. Und man sprach zu ihm: Stehe auf und friß viel Fleisch! Nach diesem sah ich, und siehe, ein ander Tier, gleich einem Parden, das hatte vier Flügel, wie ein Vogel, auf seinem Rücken; und dasselbige Tier hatte vier Köpfe, und ihm ward Gewalt gegeben. Nach diesem sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, das vierte Tier war greulich und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmete, und das übrige zertrat es mit seinen Füßen; es war auch viel anders denn die vorigen und hatte zehn Hörner. Da ich aber die Hörner schauete, siehe, da brach hervor zwischen denselbigen ein ander klein Horn, vor welchem der vordersten Hörner drei ausgerissen wurden; und siehe, dasselbige Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete große Dinge.“ (Daniel 7,2-8)

1. Das Löwentier mit Flügeln wie ein Adler. Matthew Henry erklärt das auf diese Weise:

Zitat

Das war die chaldäische (babylonische) Monarchie, die grimmig und stark war und ihre Könige zu absoluten Herrschern machte. Dieser Löwe hatte Flügel wie ein Adler, mit denen er der Beute im Fluge nahstellen konnte, was die wunderbare Geschwindigkeit andeutet, die Nebukadnezar bei seiner Eroberung von Königreichen an den Tag legte. Aber bald sieht Daniel die Flügel ausgerauft. Abrupt muss die Laufbahn ihrer siegreichen Waffen zum Stillstand kommen. Diverse Länder, die ihnen tributpflichtig waren, revoltieren gegen sie und setzen sich von ihnen ab, sodass dieses monströse Tier, dieser geflügelte Löwe, wie ein Mensch auf seinen Füßen stehen muss und ihm ein menschliches Herz gegeben wird. Es hat das Herz eines Löwen verloren, für das es berühmt gewesen war (einer unserer englischen Könige wurde Coeur de Lion, Löwenherz, genannt), hat seinen Mut verloren und wurde kraftlos und schwach, fürchtete alle Dinge und wagte nichts. Sie wurden in Furcht versetzt und mussten sich selbst kennenlernen, insofern als sie nur Menschen waren.
Das bezieht sich auf das güldene Haupt in Nebukadnezars Traum.
2. Das Bärentier. John Gill erklärt:

Zitat

Eine andere Monarchie und sie folgte der vorigen und erhob sich aus deren Ruinen: die medo-persische Monarchie. Und in der syriakischen Version ist diesem Vers auf dem Weg eine Erklärung vorangestellt: „das Königreich der Meder“, gleich einem Bären, weniger großzügig und stark als der Löwe, rauer und grober, aber gleich grausam und gierig. Das beschreibt die Meder und Perser als grimmiges und grausames Volk und mit weniger Feinschliff und unzivilisierter als die Chaldäer. Und das beantwortet die Brust und Arme aus Silber in Nebukadnezars Traum.
Dieser Bär stand auf „auf der einen Seite“, was zeigt, dass das persische Königreich vorherrschte. Und es hatte drei „große lange Zähne“ (Nationen) zwischen seinen Zähnen, was bedeutet, dass die von ihm verschlungen wurden. Das waren Babylon, Lydien und Ägypten, die von den Medern und Persern verzehrt wurden.
3. Das Leopardentier. Die Geneva-Bible-Notizen stellen fest:

Zitat

Gemeint ist Alexander, der König von Mazedonien (Alexander der Große).
Bei seinem Tod wurde das Königreich aufgeteilt von

Zitat

seinen vier Chef-Hauptleuten, die das Reich nach seinem Tod für sich hatten. Seleukos (Seleukos I. Nikator) hatte Vorderasien, Antigonos der Einäugige, Kassander und nach ihm war Antipater König von Makedonien und Ptolemaios hatte Ägypten.
Das passt mit dem griechischen Reich zusammen, das von Nebukadnezar in der früheren Vision gesehen wurde.
4. Das sehr starke und greuliche Tier. Wieder erklärt Gill:

Zitat

äußerst mächtig, wie es das römische Reich war, und schrecklich für all die anderen Königreiche der Erde. Seine Armeen brachten, wo immer sie hinkamen, Schrecken unter die Nationen und versetzten sie in Panik. Sie töteten, verzehrten und beraubten alle, auf die sie trafen, und besonders schrecklich war das für Christen…
Wiederum sehen wir in diesem letzten Tier oder „Abschnitt“ eine Teilung in zehn Teile. Das trifft auf das römische Reich zu, das aus zehn Teilen bestand: Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Britannien, Sarmatien, Pannonien, Asien, Griechenland und Ägypten. Aber wie wir gezeigt haben wurde auch dieses vierte Tier später in zehn Königreiche geteilt, die vorigen zehn „Zehen“ der ersten Vision.

Jetzt betrachten wir die zehn „Hörner“ des letzten Tiers.
Da ich aber die Hörner schauete, siehe, da brach hervor zwischen denselbigen ein ander klein Horn, vor welchem der vordersten Hörner drei ausgerissen wurden; und siehe, dasselbige Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete große Dinge.
Wir wissen, dass genau wie die zehn „Hörner“ Königreiche und Behörden sind, ebensolches auch dieses „kleine“ Horn (das elfte) ist, das von zwischen den zehn hervorbrach. Sir Isaac Newton erklärt das so:

Zitat

Könige stehen für Königreiche, wie oben, und deshalb ist das kleine Horn ein kleines Königreich. Es war ein Horn des vierten Tiers und von ihm wurden drei der vorigen Hörner ausgerissen. Und daher müssen wir unter den Nationen des latinischen Reichs nach dem Aufstieg der zehn Hörner nach ihm suchen. Aber es war ein Königreich, das sich in seiner Art von den anderen zehn Königreichen unterschied. Es hatte ein für sich besonderes Leben oder eine Seele, mit Augen und einem Maul. Mit seinen Augen war es ein Aufseher und sein Maul sprach große Dinge und änderte Zeit und Gesetz. Es war sowohl Prophet, als auch König. Und solch ein Aufseher, ein Prophet und ein König, ist die Kirche von Rom. Ein Aufseher ist ein Bischof im wahrsten Sinne des Wortes und diese Kirche beansprucht die universale Diözese für sich.
Mit seinem Maul gibt er Königen und Nationen als ein Orakel Gesetze und gibt Unfehlbarkeit vor, und dass seine Erlässe für die ganze Welt bindend seien, was es zu einem Propheten höchsten Grades machen müsste. Im achten Jh. erwarb er, indem er das Exarchat von Ravenna, das Königreich der Langobarden und den Senat und das Herzogtum von Rom auflöste, aus deren Herrschaftsgebieten das Erbgut des Petrus und stieg dabei zum temporären Prinz oder König empor. Oder auch zum Horn des vierten Tiers.
“(Isaac Newton, Die Prophezeiungen Daniels und die Apokalypse, S. 76)

Also dann bleibt uns wiederum das Argumentieren der perfekten Erfüllung der Prophetie, wie es Apollos tat, als er mit den Juden die in Christus Jesus erfüllten messianischen Prophezeiungen debattierte.

GEHEIMNIS: DIE GROSSE BABYLON, DIE MUTTER DER HUREREI

Wir wenden uns jetzt also der Apokalypse des Johannes zu (Offenbarung), wo wir im 17. Kapitel gebeten werden, über eine Frau nachzudenken, die in Scharlach und Purpur gekleidet ist und ein Scharlachfarbenes Tier reitet. Auf ihrer Stirn steht geschrieben (das bedeutet, dass Gott sie markiert hat und sie ist spirituell bekannt als): „Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.
Wir haben bereits gezeigt wo die römisch-katholische Kirche dieselbe babylonische/gnostische Mysterienreligion ist, die (nachdem sie aus dem goldenen Becher des HERRN trinken wollte) aus Babylon nach Pergamon floh. Diese selbe MYSTERIENRELIGION wurde zur papistischen Religion mit Zentrum in Rom. Diese Frau in Scharlach sitzt (laut Offenbarung 17,9) auf sieben Hügeln oder Bergen, was eine fortwährende Identifikation der Stadt Rom darstellt, wie sogar von der päpstlichen Kirche selbst zugegeben wird. So steht es in der römisch-katholischen Enzyklopädie:

Zitat

Durch die sieben Hügel von Rom, die Scharlachroben der Kardinäle und den unglücklichen Missbrauch des päpstlichen Hofs drängte sich die Parallele auf…
(Katholische Enzyklopädie)

Und die selbige katholische Enzyklopädie gibt zu, dass diese Interpretation von den frühesten Zeiten an üblich war:

Zitat

Aus dem Heiligen Land erweitert sich der Kreis nach Rom als Zentrum für Pilgerfahrten. St. Chrysostomos drückte, wie bereits gezeigt, seine vehemente Sehnsucht aus, die Stadt zu besuchen und in den Aufzeichnungen der frühen Kirchengeschichte von Eusebius, Zosimus, Sokrates und anderer kommen regelmäßig Bemerkungen über die Reisen von gefeierten Prinzen und Bischöfen der Stadt der sieben Hügel vor.


Jetzt können wir also das WER und das WO der Prophetie leicht identifizieren. Johannes schreibt Folgendes:
Und hier ist der Sinn, da Weisheit zu gehöret. Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, und sind sieben Könige.“ (Offenbarung 17,9)

Wir müssen nicht weiter suchen, als bis zu unserer Erkenntnis, dass diese scharlachfarbene Frau in Rom sitzt. In prophetischer Literatur wird die Frau immer als eine „Kirche“ oder kirchliche Institution angesehen und diese spezielle Frau wird als Gegensatz zur gerechten und ehrbaren Frau, „mit der Sonne bekleidet“, dargestellt, also zur wahren Kirche (oder den Übrigen) von Jesus Christus, die sich nicht durch Hurereien und Unzucht verdorben hat. Damit meinen wir, dass die tugendhafte Frau die Traditionen und widerlichen Lehren der Werke, die von der bösartigen und ehebrecherischen Kirche von Rom vorangetrieben werden, nicht angenommen hat.
Wir stellen fest, dass Johannis zweite Identifikation diese Frau die Mutter der Hurerei nennt. Damit können wir sehen, dass sie Nachwuchs produziert und dieser Nachwuchs ist von ihr abgesondert und unterscheidet sich von ihr. Er geht von ihr aus und ermutigt die Menschen, mit ihr Unzucht zu treiben. Diese Huren müssen als die nun vom Glauben abgefallenen sogenannten „protestantischen“ Kirchen erkannt werden, die nun, obwohl sie einmal von ihr abgesondert waren, die Kinder ihrer Mutter sind: Huren auf ihre eigene Art und Weise. Sie trinken von derselben jesuitischen Quelle der Lehre, die jetzt ARMINIANISCHE THEOLOGIE DES FREIEN WILLENS GENANNT WIRD.

Wir stellen die Verbindung zwischen der bösartigen Scharlachfrau und ihren babylonischen Mysterienwurzeln her. Wie wir sehen hat sie jetzt „einen güldenen Becher in der Hand voll Greuels und Unsauberkeit ihrer Hurerei“ (Offenbarung 17,4). Und diese Frau, das römische Papsttum, besteht jetzt und hat ungehindert aus diesem Becher getrunken und wurde „trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu“ (Offenbarung 17,6).
Also nun können wir das Blut von zig millionen Heiligen durch die Hand des papistischen Antichristen wieder in unser kollektives Gedächtnis zurückbringen und wir können erkennen warum die Aussage des Geists Gottes durch die Münder seiner Märtyrer lautete, dass dieser papistische Antichrist von der echten und wahren Kirche Gottes identifiziert werden muss, und dass diese Weisheit jenen gewährt würde, die Gott zum ewigen Leben erwählt hat, damit sie ihren Feind kennen und sich in fortwährendem spirituellem Krieg gegen ihn und all seine widerlichen Lakaien befinden mögen.
Es ist sicher, dass Satan und seine Soldaten von den Versuchen profitieren, die Identität des Menschen der Sünde, des Kinds des Verderbens, zu verdecken und zu verwirren. Aber die Bibelstellen zeugen einheitlich gegen diesen Menschen und versprechen, dass Gottes Auserwählte nicht von ihm irregeführt werden, nicht gemäß seiner widerlichen Lehren anbeten werden, noch werden sie von ihrer Kriegführung gegen ihn abgebracht. Der Großteil der religiösen Welt sitzt in Erwartung herum. Sie warten auf die Enthüllung irgendeiner politischen Persönlichkeit, sie warten und beobachten wie andere Kandidaten eliminiert werden, so wie sie das in einer Reality-TV-Sendung machen würden. Die große Täuschung kommt und nur die Auserwählten werden vor ihr bewahrt sein.
In unserem letzten Abschnitt über den Antichristen werden wir die Aussage der Geschichte gegen den Antichristen untersuchen.

Ich bin euer Diener in Christus Jesus,
Michael Bunker

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3

Sonntag, 17. Oktober 2010, 11:27

Hast du also deine Meinung über "die Spitze ist Rothschild" wieder geändert?

Baumfällt

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4

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:49

Hast du also deine Meinung über "die Spitze ist Rothschild" wieder geändert?

Ja.

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Baumfällt

unregistriert

5

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:51

Das Zeugnis des Heiligen Geistes in Bezug auf den Antichristen

Autor: Michael Bunker
Quelle: http://lazarusunbound.com/bunk_antichrist1.shtml

Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen zum Zeugnis über sie und über die Heiden. Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.“ (Matthäus 10,18-20)

In dieser Bibelstelle gibt es ein Prinzip, das bereitgestellt wird, auf das wir besser hören sollten. Es fällt auf, dass die meisten Bibelkommentatoren diese Serie von Versen vernachlässigen, wenn man einmal davon absieht, dass sie sie verwenden, um ihre Leser dazu zu ermahnen, Verfolgung nicht zu fürchten. Aber ich denke, dass eine genauere Untersuchung uns ein Prinzip zeigen wird, das uns bei unserem Wunsch, Bibelprophetie zu verstehen, von Nutzen sein wird.

Beginnen wir bei dem Prinzip und arbeiten wir uns rückwärts weiter, um es besser zu verstehen.
…ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

Die Bibel tut kund, dass die Worte von Gottes wahren Märtyrern, während sie vor dem Richterstuhl der Menschen stehen, als das Wort Gottes verstanden werden müssen, welches durch sie zu uns spricht. In der Heiligen Schrift werden uns Jesu Worte vermittelt, während er vor Richtern stand, und die des Märtyrers Stephanus, als er gegen ein perverses Geschlecht Zeugnis ablegte, und die Worte des Paulus unter Anklage. Doch sind dies nicht alle Worte der treuen Märtyrer Gottes.
Sicherlich ist die Heilige Schrift unser einziger Maßstab und das Werkzeug mit dem wir alle Dinge prüfen, aber diese Verse im Buch Matthäus ermahnen uns dazu, auf die Worte aller Märtyrer Gottes zu achten, da er durch sie zu uns spricht.
Damit sage ich nicht, dass jeder Mensch, der für seinen Glauben getötet wird, ein wahrer rechtschaffener Märtyrer ist. Dieser erzhäretische Servetus und seinen ganzen Anhang kann man in ihrem Märtyrertum ebenso ignorieren, wie man sie während ihres Lebens hätte ignorieren sollen.
Aber wenn die treuen Diener Gottes, wie der treue William Tyndale, der das Wort Gottes für uns in englischer Sprache erhalten hat, um Christi willen den Märtyrertod leiden, dann sollten wir speziell auf die Worte achtgeben, die sie in Gottes Namen bei ihrem Tod sprechen, denn wie die Bibel sagt:
Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.

Wir müssen also bezüglich Gottes treuer Märtyrer verstehen, dass Gott selbst Stimme und Weisheit und Prophetie durch die Münder jener schicken wird, die in seinem Namen leiden und sterben werden.
Das zweite Prinzip, das wir verstehen müssen, ist, dass diese Märtyrer (sogar heutzutage) vor Gott Zeugnis gegen diesen Antichristen ablegen. Wie die Bibel sagt:
Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwürget waren um des Wortes GOttes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.“ (Offenbarung 6,9)

Also daraus können wir ersehen, dass das Zeugnis gegen den Antichristen von unter dem Altar Gottes aus durch das Zeitalter hindurch bis zur Wiederkunft Christi in Herrlichkeit FORTWÄHREND ist. Jene, die diese Prophezeiungen allein in der Vergangenheit platzieren würden (vor der Zerstörung des Tempels 70 n.Chr.) oder jene, die uns erzählen würden, dass wir uns mit dem Zeugnis der Märtyrer nicht zu beschäftigen brauchen, da sie glauben, dass diese Prophezeiungen ihre Erfüllung nur ganz am Ende der Zeit erleben werden, müssen zuhören was die Bibel sagt (nach Vers 9 fortgesetzt):
Und sie schrieen mit großer Stimme und sprachen: HErr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weiß Kleid; und ward zu ihnen gesagt, daß sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis daß vollends dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch sollten noch getötet werden gleich wie sie.“ (Offenbarung 6,10.11)

Das bringt ein interessantes Konzept aufs Tapet. Obwohl wir wissen, dass es im Himmel keine Zeit gibt (wobei Zeit ein Konstrukt der Schöpfung ist), wissen wir außerdem, dass es für Gott eine spezifische Anzahl von Gottes Dienern gibt, die in seinem Namen den Märtyrertod leiden müssen, und dass zu jenen, die zuvor den Märtyrertod gestorben sind, weiter die Anzahl der anderen hinzugefügt wird, bis der HERR wiederkehrt, um zu richten und ihr Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen.
Wir wissen, dass dieses Gericht, von dem in Offenbarung Kapitel 6 die Rede ist, nicht das Gericht hätte sein können, das Jerusalem 70 n.Chr. befiel, denn die Heilige Schrift erwähnt speziell, dass die Anzahl der Auserwählten jene inkludieren würde, „die auch sollten noch getötet werden gleich wie sie.

Wir wissen durch Geschichte, dass fast alle Christen ein Jahr bevor der Tempel zerstört wurde aus Jerusalem entkamen (wegen ihrem Verständnis der Warnung Christi in Matthäus Kapitel 24). Sie starben nicht den Märtyrertod, weil sie nach Pella aus dem Dekapolis flohen.
Eigentlich wissen wir, dass sich die größte Anzahl von Märtyrern (tatsächlich zig millionen Heilige), die zur Vollzahl hinzuzufügen waren, während der Zeit der Reformation in die Reihen der Märtyrer eingliederten.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den ihr besser beachten solltet:
Viele Bibellehrer und Kommentatoren ermutigen heutzutage ihre Zuhörer und Leser mit Recht dazu, die Authorized King James Bible zum Lesen und für das Bibelstudium zu verwenden. Ich habe sogar gehört wie einige dieser Lehrer sehr darüber ins Detail gehen, dass die King James Bible das exakte Wort Gottes ist, das uns vom Heiligen Geist selbst in englischer Sprache gegeben wurde. Sollten ebendiese Bibellehrer nicht lieber auf die King James (inspiriert vom Heiligen Geist) Übersetzer hören, die das Papsttum als Sitz des Antichristen identifizierten?

Zitat

… der Eifer deiner Majestät gegenüber dem Haus Gottes wird nicht lasch und weicht nicht zurück, sondern entzündet sich mehr und mehr, wobei er sich weit weg in den entferntesten Teilen des Christentums manifestiert, indem zur Verteidigung der Wahrheit geschrieben wird (was diesem Menschen der Sünde solch einen Schlag versetzt hat, dass er nicht heilen wird).
(Einführung zur King James Bible, 1611)

Das Prinzip gilt also und sollte beachtet werden. Das Wort des Heiligen Geistes stimmt mit sich selbst dahingehend in allen Teilen überein, dass die Worte der Märtyrer Gottes am Maßstab der Bibel zu messen sind, und wenn bei ihnen Leben, Frucht, Märtyrertum und Worte im Einklang mit der Schrift stehen, dann sollten wir auf Gottes Worte hören, die durch ihre Münder gesprochen werden und sie als Weisheit betrachten, die uns von Gott gewährt wird.

Hören wir sie doch:
Mr. William Tyndale, der 1536 im Namen des HERRN erwürgt und verbrannt wurde:

Zitat

Nun, ich dachte, dass der Bischof von Rom und seine Sekten Christus diese Namen geben (Jesus, ein Erlöser, Christus, zum König über alle Menschen gesetzt, Emmanuel, Gott mit uns, Sanctus, das heißt heilig, der weiht, heiligt und segnet alle Nationen), doch berauben sie ihn des Effekts und eignen sich selbst die Bezeichnungen seiner Namen zu und machen aus ihm einen einfachen Heuchler, wie sie selbst es sind. Das sind die rechten ANTICHRISTEN und verleugnen sowohl den Vater, als auch den Sohn, denn sie verleugnen, was der Vater dem Sohn bezeugt hat und entziehen dem Sohn all die Macht und Herrlichkeit, die ihm sein Vater gab.
[Tyndale's Works, vol. ii., S. 183 (Parker Ed)]

Eine Mrs. Prest. Diese Aussage findet sich in einem exzellenten Artikel von Mr. Rand Winburn von iconbusters.com (in dem er aus „Acts and Monuments“ von John Foxe zitiert), der effektiv und auf mächtige Weise den Artikel zum futuristischen Antichristen widerlegt, der kürzlich von Mr. Alan Morrison herausgebracht wurde:

Zitat

Frau Prest wurde vom römisch-katholischen Bischof Turberville der Häresie für schuldig befunden und 1558 in Exeter verbrannt:

Zitat

Ich werde eher sterben, als diesem widerlichen Götzen irgendeine Anbetung zu zollen, den ihr in eurer Messe zu Gott macht […] Wenn die Weigerung, diesen Brot-Gott anzubeten mein Märtyrertum bedeuten soll, so werde ich es von ganzem Herzen erleiden […] An Sonn- und Feiertagen hatte ich Ausreden, um nicht in die Papstkirche zu gehen […], aber Gott gab mir die Gnade, zur wahren Kirche zu gehen. Nicht eure Papst-Kirche, voller Götzen und Greuel, sondern wo drei oder vier im Namen Gottes versammelt sind, zu dieser Kirche werde ich gehen solange ich lebe […] Möge (die heilige Hostie) euer Gott sein, meiner soll es nicht sein, denn mein Erlöser sitzt zur Rechten Gottes und betet für mich. Und dieses sakramentale Brot, als Erinnerung eingeführt, zum tatsächlichen Leib Christi zu machen und es anzubeten, ist enorme Dummheit und teuflische Täuschung.

Dann trat ein alter Mönch vor und fragte sie, was sie über den heiligen Papst sagen würde.

Zitat

Ich sage, dass er der Antichrist ist, und der Teufel.

Da lachten sie alle.

Zitat

Nein, ihr habt es eher nötig zu weinen, als zu lachen, und dass es euch reute, geboren worden zu sein, um Geistliche dieser Hure von Babylon zu sein. Ich trotze ihm und all seiner Falschheit.

Dann sagte der Bischof, dass der Teufel sie führen würde.

Zitat

Nein, mein Herr, es ist der Geist Gottes, der mich führt, und der mich in meinem Bette berief und mir um Mitternacht seine Wahrheit eröffnete.

Dann gab es ein großes Geschrei und Gelächter unter den Priestern und anderen.
(John Foxe, Acts and Monuments, vol. 8, pp. 497-503.)

John Clark, der frühe Reformer und Märtyrer Jesu Christi, zeugte 1524 schriftlich gegen den päpstlichen Antichristen:

Zitat

Im Jahr 1524 in einer französischen Stadt namens Melden brachte John Clark eine Schrift an der Kirchentür an, in der er den Papst als Antichrist bezeichnete. Für diese Beleidigung wurde er wiederholt geschlagen und dann wurde ihm ein Brandzeichen auf der Stirn angebracht. Als er danach nach Metz in Lorraine kam, demolierte er einige Bilder, wofür ihm seine rechte Hand und die Nase abgeschnitten wurden und Brust und Arme wurden mit Zangen aufgerissen.
Er ertrug diese Grausamkeiten mit erstaunlicher Tapferkeit und behielt sogar recht kühlen Kopf, indem er Psalm 115 sang, der Götzendienst ausdrücklich verbietet. Danach wurde er ins Feuer geworfen und zu Asche verbrannt.
(Foxe’s Book of Martyrs, Kapitel 4)

Erzbischof von Canterbury Thomas Cranmer, Märtyrer Jesu Christi, 1555 um Christi willen getötet:

Zitat

Und was den Papst anbelangt: Ich lehne ihn als Feind Christi und als Antichrist ab, mitsamt all seiner falschen Lehre.
(Foxe’s Book of Martyrs, Whitaker House edition, 1981, S. 385)

Nicholas Ridley, Bischof von Rochester und von London, starb 1555 um Christi willen den Märtyrertod:

Zitat

Der Heilige Stuhl ist Satans Stuhl und der dazugehörige Bischof, der die Greuel davon beibehält, ist in der Tat der Antichrist selbst. Und aus ebendiesen Gründen ist der Heilige Stuhl (von Rom) heutzutage derselbe, den St. Johannes in seiner Offenbarung „Babylon“ oder „die Hure […] Babylon“ und „geistlich die Sodom und Ägypten“, „die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.“
(Farewell Letter, in Works of Bishop Ridley, p. 415, Parker Ed)

John Bradford, Pfründner von St. Paul und Märtyrer, 1555 n.Chr.:

Zitat

Darüber hinaus bescheinigen wir, euer Ehren, dass seit der von ihnen erwähnten Entfernung der wahren Religion und des wahren Gottesdienstes Christi und der Einsetzung von römischem Aberglauben, Häresie und Götzendienst an ihrer statt, alle wahren Prediger entfernt und bestraft wurden.
(aus den Schriften des Rev. John Bradford)

Aus einem Brief von John Bradford nach seiner Verurteilung:

Zitat

Ich glaube in der Tat, dass dieses Wort Gottes, geschrieben von den Propheten und Aposteln und in die kanonischen Bücher der Heiligen Schrift eingebunden, im Überfluss alle Dinge enthält, die zur Erlösung notwendig sind, sodass nichts, was zur Erlösung notwendig ist, hinzugetan werden müsste. Und deshalb sollte weder die Kirche Christi, noch irgendeine seiner Versammlungen mit irgendeiner weiteren Lehre belastet werden, als mit jener, die darin Fundament und Grund hat. Als Zeugnis dieses Glaubens gebe ich mein Leben auf und übergebe es, da ich außerdem deshalb verurteilt bin, weil ich den Antichrist von Rom nicht als Vize-General Christi und oberstes Haupt der katholischen und universalen Kirche, hier oder sonstwo auf der Erde, anerkenne. Wie auch weil ich die fürchterliche und götzendienerische Lehre der Transsubstantiation und die reale, körperliche und fleischliche Anwesenheit Christi in seinem Abendmahl in Form und Fall (oder Gegenwart) von Brot und Wein verleugne.
(John Bradford, Last farewell to the City of London)

Sicherlich könnte ich noch lange weitermachen und Bücher mit solchen Aussagen füllen, die von der wahren Kirche Gottes gegen den päpstlichen Antichristen während seiner fortwährenden Herrschaft getätigt wurden. Sofern der HERR es erlaubt, werde ich zur Lehre des päpstlichen Antichristen ins Detail gehen, wenn ich mir dieses Thema bald während unserer Lehrserie von Predigten vornehme. Wir haben es hier speziell mit der Aussage des Heiligen Geistes, den Antichristen betreffend, zu tun. Wir können uns nun als gewarnt betrachten, vor dem Betrüben und Unterdrücken des Heiligen Geistes, der in Übereinstimmung mit Gottes vollständigem und perfektem Wort Zeugnis ablegt. Nachdem wir nun das Zeugnis des Heiligen Geistes gegen die papistische Religion untersucht haben, können wir nun vorwärtsschreiten, um dieses allersicherste Wort am Wort Gottes zu testen, wobei wir unseren Wunsch, die Prophetie NICHT nur auf längst vergangene Zeit anzuwenden, als stabile Basis des Studiums verwenden. Dieser Präterismus ignoriert die Worte Gottes durch millionen seiner treuen Märtyrer.
Auch beschäftigen wir uns nicht nur mit dem Studium von zukünftigen Dingen (obwohl viel von der Prophetie noch in der Zukunft liegt), denn damit erreichen wir nur, dass wir uns in Bezug auf Gottes Souveränität in unserer eigenen Zeit und auch in vergangener Zeit blenden.
Doch wir erkennen die Prophetie in unserer ganzen Geschichte, wie das auch Gottes große Apostel Johannes und Paulus taten. Die Prophetie existiert, um Gottes Wort zu beweisen, um seine Hand zu verherrlichen, um seine absolute Macht und Souveränität über Ereignisse, Völker, Könige und Herrscher zu manifestieren. Wir werden Gottes Prophetie nicht von unserer ganzen Geschichte scheiden, sondern werden uns mit einem tiefgehenden und prinzipientreuen Studium beschäftigen, wobei wir die jesuitischen Irrtümer von Präterismus und Futurismus meiden, da wir mit Sicherheit wissen, dass der faulige Baum papistischer Lehre niemals gute Frucht hervorbringen kann.

Möge Gott eure Augen, eure Gedanken und eure Worte gemäß seiner perfekten Weisheit leiten.
Euer Diener in Christus Jesus,
Michael Bunker

6

Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:59

Manchmal glaube ich, wer nicht mehr an sich selbst glaubt (glauben kann) glaubt an Gott,
oder
Wer an Gott glaubt, verliert den Glauben an sich selbst bzw stellt ihn in den Hintergrund.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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7

Sonntag, 17. Oktober 2010, 22:15

Gut Baumfällt. Offenbarung 13,15 solltest du aber mMn nicht außer acht lassen.

Baumfällt

unregistriert

8

Montag, 18. Oktober 2010, 23:10

Ja, interessant.
Da hat Johannes den Antichristen im Fernsehen gesehen oder es ist etwas zukünftiges, Hologramm, ebenfalls Fernseher, allgemein zu verwendendes Götzenbild mit Anbet-Überprüfungsfunktion, wo eine Kamera im Antichrist-Götzen installiert ist und wenn man dann nicht um eine bestimmte Uhrzeit davor kniet, dann gibts eine Durchsage:
"TSSCHH, ACHTUNG! ACHTUNG! BETEN! ANBETEN! DAS IST DIE ZWEITE VERWARNUNG! BEIM DRITTEN MAL ZEIGEN WIR UNSERE NÄCHSTENLIEBE, INDEM WIR SIE IN EIN ANBETUNGS-UMERZIEHUNGSLAGER BRINGEN..." :D

Ne, keine Ahnung.
Naja, ich will mich jetzt mal mehr mit den verschiedenen vom bekennenden Christentum pervertierten traditionellen christlichen Lehren beschäftigen und verschiedenartige Vorbereitungen für die Untergrundkirche zusammentragen.
Da das die Forumuser so in etwa so viel interessiert wie wenn in China ein Rad umfällt, werd ich mich vorübergehend wieder von hier abseilen und schön langsam eine Extra Website aufbauen.

Dank trotzdem an ASY, dass er hier keinerlei Themen unterdrückt. Sowas ist in der Form echt selten.

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ASY

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9

Dienstag, 19. Oktober 2010, 00:24

Dank trotzdem an ASY, dass er hier keinerlei Themen unterdrückt. Sowas ist in der Form echt selten.
Dann belohne diesen Umstand, anstatt ihn nur zu bedanken. Eine eigene Seite bereitzustellen ist kein Problem für mich und habe ich auch schon angeboten.

Baumfällt

unregistriert

10

Montag, 25. Oktober 2010, 22:01

Dann belohne diesen Umstand, anstatt ihn nur zu bedanken. Eine eigene Seite bereitzustellen ist kein Problem für mich und habe ich auch schon angeboten.


Stimmt eigentlich, dann mach ich mal weiter mit posten. Schätze ich bin nur oft zu mimosenhaft und ziehe mich von negativen Reaktionen auf meine Postings zurück, von denen wohl gut die Hälfte einzig und allein in meiner Phantasie existiert.

Zur Extrasite lass ichs aber jetzt mal trotzdem beim bedanken. Da wäre ich mir auch vorher gerne sicher bezüglich wer von den von mir übersetzten Rednern
lügt womit,
irrt sich womit,
führt Mindcontrolprogrammierung aus womit,
ist 100% richtig unterwegs mit welchen Infos genau.

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