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ASY

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Samstag, 23. Oktober 2010, 09:27

Wikileaks deckt Tötung und Folter von Zivilisten auf

Zitat

Wikileaks deckt Tötung von Zivilisten auf
Angeblich sollen Hunderte irakische Zivilisten an US-Checkpoints umgekommen sein. Außenministerin Clinton kritisiert Wikileaks scharf.

Der arabische Fernsehsender Al Jazeera hat mit Hinweis auf die Internetplattform Wikileaks über die Tötung "Hunderter" irakischer Zivilisten an US-Checkpoints berichtet. Dies gehe aus geheimen US-Militärdokumenten über den Krieg im Irak hervor, die im Besitz von Wikileaks seien, berichtete der Sender am Freitag. Die Plattform hatte zuvor eine Veröffentlichung zahlreicher geheimer US-Militärdokumente zum Irak-Krieg angekündigt.


Die Dokumente belegten "zahlreiche Fälle von Folter und Missbrauch irakischer Häftlinge durch irakische Polizisten und Soldaten", berichtete Al Jazeera. Die USA hätten die staatlich sanktionierten Folterpraktiken vertuscht. Die US-Armee habe laut den Militärdokumenten die Anweisung erhalten, nicht gegen die Folter einzuschreiten, so Al Jazeera unter Berufung auf Wikileaks.

Wikileaks verfüge über insgesamt 400.000 Dokumente zum Irak-Krieg aus der Zeit vom 1. Jänner 2004 bis zum 31. Dezember 2009. Daraus gehe unter anderem hervor, dass es weitere Fälle gebe, in denen die umstrittene private US-Sicherheitsfirma Blackwater Zivilisten getötet habe. "Es wurde niemals Anklage erhoben", erklärte Al Jazeera. Der englische Kanal des katarischen Fernsehsenders kündigte an, ab 23.00 Uhr MESZ eine Serie von Sendungen mit den "aufsehenerregenden neuen Informationen über die Operationen der US-Truppen während des Irak-Kriegs" auszustrahlen.

Clinton kritisiert Veröffentlichung



US-Außenministerin Hillary Clinton hat die seit Tagen erwartete Veröffentlichung hunderttausender US-Militärdokumente zum Irak-Krieg durch WikiLeaks scharf kritisiert. Sie verurteile es "klar und eindeutig", wenn geheime Unterlagen zugänglich gemacht würden, sagte Clinton am Freitag. Dadurch gerieten Leben in Gefahr. Überdies werde die nationale Sicherheit der USA "und derer, die mit uns zusammenarbeiten", Risiken ausgesetzt.

Pentagon: Veröffentlichung wird kaum Neues bringen

Nach Pentagon-Angaben haben Experten des Ministeriums jene rund 400.000 Geheimdokumente identifiziert, aus denen nun zitiert wurde. Es handle sich dabei um "nachrichtendienstliches Rohmaterial, das von Militäreinheiten geliefert wurde", sagte ein Pentagon-Sprecher.

Das Pentagon hatte sich mit einer 120 Mann starken Taskforce auf die Veröffentlichung vorbereitet. Ziel sei es, "die möglichen Auswirkungen" zu ermitteln, wenn WikiLeaks die Militärakten ins Internet stellen sollte, hieß es vom Verteidigungsministerium.

Wikileaks hatte bereits im Juli 77.000 geheime US-Dokumente zur Lage in Afghanistan veröffentlicht. Die Einsatzberichte zeichneten ein düsteres Bild von der Lage in Afghanistan.
http://kurier.at/nachrichten/2043854.php
Frauenpower: Fekter, Merkel und Clinton - die dunkle und hässlichste Seite der Weiblichkeit.

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JonDonym anonymous proxy servers

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Samstag, 23. Oktober 2010, 17:29

Eigentlich ist alles, was in diesen Dokumenten zu finden ist, bereits seit Langem bekannt und ging schon am Rande durch die Presse. Nun gibt es die Bestätigung und die Beweise dafür.

Ob sich dadurch etwas ändert? Ich glaube, jetzt noch nicht. Aber irgendwann wird die Welt mit der Weltmacht USA abrechnen und diese Dokumente werden ihre Verwendung finden.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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Folter, Wikileaks

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