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Baumfällt

unregistriert

1

29.10.2010, 23:10

Endzeit-Vorbereitung - Autarkie

Dieser Thread soll sowohl Informationssammlung, als auch Platz für Praxisberichte und Ratgeber zum Thema Autarkie sein.

Es geht nicht nur um 100% Unabhängigkeit. Die gibt es zur Zeit wohl nicht (mehr).
Das ist stufenweise.
Ich bin selbst gerade mal so weit, dass ich Kresse und Bärlauch anbaue.
Ersteres ist deppensicher und bei zweiterem werde ich erst im Frühling wissen, ob es was wird.
Dann möchte ich die Palette auch drastisch erweitern.


Hier aber mal ein wenig Infosammlung:
"Das neue Buch vom Leben auf dem Lande. Ein praktisches Handbuch für Realisten und Träumer"
Davon habe ich eine über 30 Jahre alte Ausgabe daheim. Diese ist aber bestimmt verbessert. (Werde ich auch bald besorgen.)



Hier ein richtig, richtig guter Vortrag von Frank Eckhardt zum Thema, wo er so ziemlich jedes wichtige Thema anspricht:



Hier ein früherer Thread hier im Forum: Hügelbeet


Interessant auch Sepp Holzers Permakultur:




Eines noch zum Abschluss:
Finger weg von den jetzt so modernen "Selbsternte"-Verträgen mit Bauern!
Schaut euch mal die Nähe all dieser Parzellen zu Verkehrsinfarktgebieten an. Man muss kein Genie sein, um draufzukommen, dass die dortigen Ernten bei Abgastestungen katastrophale Werte einbringen. Deshalb sieht man blöd aus, wenn man das giftige Zeug verkauft.Wenn man das aber die Leute selbst ernten lässt, dann kann einem keiner mehr vorwerfen, dass man abgasvergiftete Ernte verkauft hat.
Vielleicht gibt es ja Ausnahmen, aber ich werde hier in Bälde noch mit Kartenausschnitten zeigen, was ich damit jedenfalls für Wien und Umgebung meine.

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2

01.11.2010, 11:17

Auch ich versuche mich in den letzten beiden Jahren verstärkt darin, mich in vielen Dingen autark und souverän zu machen. Meine Leidenschaft umfasst alle natürlich wachsenden "Heilpflanzen", die ich sammle, trockne und vorzugsweise als Tee zubereite. Meine lustigste Erfahrung, die ich damit machen durfte ist jene, dass männliche Freunde und Bekannte bei mir sehr gerne meine selbst gesammelten Pflanzen konsumieren, sich auch schon mal über meinen zum 2x angesetzten Schwedenkräuter trauen (er ist wahrlich gewöhnungsbedürftig wenn man ihn oral zu sich nimmt). Angefangen hat alles mit der "Die Apotheke Gottes" von Maria Treben aus Grieskirchen/OÖ - das Buch als PDF zum Download.

Ich habe einen kleinen Kräutergarten (in einer fulminanten Kräuterschnecke), ich baue mir mein erstes Gemüse selbst an, hab vorige Woche zum ersten Mal versucht Pastinaken im Keller in Sand für den Winter haltbar zu machen, meine Beete mit selbst geholtem (per Hand und Scheibtruhe) Pferdemist die letzten zwei Tage gedüngt, verwende während des Jahres als Dung und Schädlingsbekämpfungsmittel vorzugsweise einen Ansatz aus Brennessel (meine Lieblingspflanze die roh gegessen am besten schmeckt). Ich mache mir seit Jahren mein Salz selbst, das ich entweder in Saucen und Salaten als Sole hinzufüge, und einen Teil der Sole lasse ich wieder verdampfen um reines Salz zu gewinnen. Ich habe die wichtigsten Lebensmittel auf Vorrat im Keller - Nudeln, Zucker, Mehl, verschiedene Körner wie Weizenkleie eingelagert, Honig, Tomatenmark, Essig (den ich ab nächster Woche versuche selbst herzustellen, denn meine Bäuerin nimmt mir Essigmutter mit, die nur noch mit Most oder Apfelsaft aufgefüllt werden muss - in 3 Wochen haste Essig), Öl, selbst gemachte Marmelade (heuer zum ersten Mal Powidl probiert), Reis, usw.
Was jetzt noch für mich wichtig ist, dass ich mir von den lebenswichtigsten Pflanzen Samen besorge, die ich bei Bedarf selbst ziehen kann. Das ist dann schon im zeitigen Frühjahr im Haus möglich und man kann die Jungpflanzen dann anschließend ins Freie setzen. Vielleicht werden Pflanzen-Samen zu einem ähnlichen Tauschmittel, wie es stets die Zigaretten waren.
Ich habe auch eine ausreichende Menge an Ansatzkorn im Haus, ich besitze einen alten Fleischwolf der per Hand betrieben wird, eine kleine alte Kaffemühle mit der ich meine Kräuter mahle, einen Vorrat an Kernseife, Schmierseife (ein wunderbares Mittel auch gegen Blattläuse im Garten - eine Mischung aus 1:9 mit Wasser und einfach auf die Pflanzen sprühen), gutes Rapsöl, dass man auch (wie Olivenöl) wunderbar zur Hautpflege nutzen könnte, Trockenhefe, vielerlei Gewürze wie Pfefferkörner, Anis, Kümmel, Paprikapulver usw. Ich habe einen kleinen Vorrat an Pflaster und endlos Heftpflaster, Zugsalbe, Mullbinden, elastische Stützverbände für Hand, Fuss, Knie, usw.

Ich hab in meinem Haushalt auch ausgemuster bzgl. alter Kleidung und einfach alles was nicht wirklich gebraucht wird, aber wichtig werden könnte in Schachteln verpackt. Decken, Polster, Jacken, Mäntel, Schuhe, Pullis, Hosen, Socken usw. Wer den Platz hat, der sollte einfach für sich oder die anderen (es werden viele in Krisenzeiten Hilfe benötigen) einen Notvorrat an den wichtigsten Überlebenssachen aufbewahren.

Und auch wenn einige meiner Bekannten oder auch Verwandten diese "Vorsorge" nicht wirklich verstehen, so lebe ich mit dieser Einstellung für mich selbst und die von mir zu versorgenden äußerst beruhigt und zufrieden - und es ist mir im Grunde vollkommen egal, ob ich belächelt oder unverstanden bin - denn hier geht es um meine Zukunft, für die ich alleine sorgen darf und möchte.

Ich habe auch einen äußerst interessanten Artikel im Netz gefunden, wo ich feststellen durfte, dass nicht nur ich zurück kehre zu den alt bewährten Vorräten unserer Vorfahren, sondern dass jetzt bereits Lebensmittelmärkte darauf aufmerksam machen, und dies mittels einer "Lebensmittelmusstervorrat" Liste unterstützen.

Zitat

Supermarktkette empfiehlt Notbevorratung inkl. informativer Notvorratsliste

Unter der Überschrift “Gut vorsorgen! Vorausschauend handeln!” weist die Supermarktkette “Kaiser’s Tengelmann” auf seiner Homepage auf die Notwendigkeit eines ausreichenden Notvorrats hin.

Denn wie man richtig anmerkt, “vor Erkrankungen, aber auch Unglücksfällen und Gefahren ist niemand gefeit.”. Und wie wir spätestens seit den Wirren der Finanz- und Wirtschaftskrise wissen, kann ein Versorgungsengpass bei einem Systemkollaps schneller kommen als man denkt.

Das steht so natürlich nicht auf der Homepage der Handelskette. Aber immerhin weist man darauf hin, dass eine gute Vorsorge nicht ein Zeichen für übertriebene Ängstlichkeit ist, sondern von Weitsicht zeugt.

Netterweise hat man auch noch ein PDF mit einer illustrierten und informativen Notvorratsliste zusammengestellt. Dort wird aufgelistet, was man alles sinnvollerweise bevorraten sollte und wie lange dessen normale Lagerdauer ist. Neben Lebensmittel werden dabei auch Hygieneartikel, die Haushaltsapotheke und Artikel für einen Energieausfall behandelt.

Quelle: http://www.krise-news.de/vorsorge/superm…otvorratsliste/

Mustervorrat.pdf
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Baumfällt

unregistriert

3

01.11.2010, 22:26

Ich mache mir seit Jahren mein Salz selbst, das ich entweder in Saucen und Salaten als Sole hinzufüge, und einen Teil der Sole lasse ich wieder verdampfen um reines Salz zu gewinnen.

Wie macht man denn das?

Hier auch noch ein recht netter Kräutervortrag:



Zu den im Ausgangsposting erwähnten Selbsternte-Verträgen:
Hier Selbsternte Hirschstetten gleich neben der S2 (Südosttangentenverlängerung) in Wien, 22


Selbsternte Siebenhirten an der Kreuzung zweier Rush-hour-Staustraßen (B12 & Ketzerg.) und auch recht nahe zur Südosttangente


Selbsternte Deutsch-Wagram gleich neben B8 (Bundesstraße und rush-hour-stauanfällig)


Selbsternte Hietzing: HOPPLA, liegt erhöht im smogabgewandten Teil Wiens. Keine große Straße daneben. Westausfahrt über 1km entfernt. Lainzer Tiergarten angrenzend.

Ich habe zu sehr über einen Kamm geschert. Tut mir leid. Dieses Land kann man glaub ich zur Selbsternte für interessierte Wiener empfehlen.

Ich setze diese Analyse demnächst fort.
Jetzt mag ich grad nimma.

4

02.11.2010, 13:25

Wie macht man denn das?

Da die angebotenen reinen Salz (wie zB Himalaja-Salz) doch einen saftigen Preis haben, hab ich mich vor einigen Jahren auf die Suche gemacht, wo ich österreichisches reines Salz her bekommen kann. Und da wurde ich fündig:

Zitat

Bergkern:
Das mineralreiche Salz ist natürlichen Ursprungs und stellt eine hochwertige Form von Natursalz dar. Es unterstützt eine ausgewogene und gesunde Tierhaltung und ist ein optimales Ergänzungsfuttermittel - verwendbar auf der Weide oder im Stall und natürlich auch zur Wildtierfütterung. Aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit wird er auch gerne in niederschlagsreichen Jahreszeiten im Freien verwendet.

Der BIOSAXON Bergkern ist der ideale universelle Salzleckstein für alle Tiere inkl. Wildtiere. Der Bergkern enthält wichtige Spurenelemente und Nebensalze.

Der BIOSAXON Bergkern wird in Säcken zu 25 kg angeboten.
http://www.salinen.com/de/produkte/viehs…osaxon_bergkern

Das wird im Lagerhaus verkauft - das kg kostet ca. 0,70 Euro. Dort kaufe ich mir einfach die Salzbrocken die du in größeren Brocken dort kaufst nach Kilo. Die lege ich zu Hause in eine große Glasschüssel, fülle diese mit Wasser, und erhalte so die Sole, da sich das Salz aus dem Stein im Wasser löst. Das Wasser ist bei exakt 26 % Salzgehalt gesättigt und nimmt kein weiteres Salz mehr auf. Diese Sole fülle ich mir dann in Flaschen für den Haushalt zum salzen von Salaten und Saucen, einen Teil lasse ich entweder auf dem Heizkörper oder im Sommer auf dem Balkon wieder vom Wasser verdampfen und übrig bleibt sauberes reines Salz. Die Verunreinigungen, die diese roh gekauften Salzbrocken enthalten, werden bei der Soleherstellung am Boden abgesetzt. Diesen "Dreck" entsorge ich dann und wann einfach auf meinem Komposthaufen - weil ja sicherlich auch viele Mineralstoffe dort gelöst sind, wie zB Eisen usw.

Mein Gedanke dabei war einfach, warum um 10,00 Euro das Kilo Himalaja-Salz kaufen? Salz aus dem Berg ist sicherlich 10.000 bis 100.000 Jahre alt - also warum sollte das aus dem Himalajagebiet gesünder sein, als eines aus Österreich. Ist für mich unsinnig.
Dieses selbst gewonnene Salz ist viel feiner als Industriesalz, frei von jeglicher Jodierung, und reich an natürlichen Elementen, die Salz enthalten sollte (im Industriesalz wurde dies alles schon vorab herausgefiltert), und die für unseren Organismus gesund sind. Wenn du Tieren Industriesalz gibst, dann würde diese sterben - dort weiß man eben noch, was man geben muss, so man ja nicht auf eine Krankenversicherung zurück greifen kann.

Hoffe ich hab deine Frage beantwortet.
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5

03.11.2010, 21:46

Ja so geht´s !

Wie macht man denn das?

Da die angebotenen reinen Salz (wie zB Himalaja-Salz) doch einen saftigen Preis haben, hab ich mich vor einigen Jahren auf die Suche gemacht, wo ich österreichisches reines Salz her bekommen kann. Und da wurde ich fündig:

Zitat

Bergkern:
Das mineralreiche Salz ist natürlichen Ursprungs und stellt eine hochwertige Form von Natursalz dar. Es unterstützt eine ausgewogene und gesunde Tierhaltung und ist ein optimales Ergänzungsfuttermittel - verwendbar auf der Weide oder im Stall und natürlich auch zur Wildtierfütterung. Aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit wird er auch gerne in niederschlagsreichen Jahreszeiten im Freien verwendet.

Der BIOSAXON Bergkern ist der ideale universelle Salzleckstein für alle Tiere inkl. Wildtiere. Der Bergkern enthält wichtige Spurenelemente und Nebensalze.

Der BIOSAXON Bergkern wird in Säcken zu 25 kg angeboten.
http://www.salinen.com/de/produkte/viehs…osaxon_bergkern

Das wird im Lagerhaus verkauft - das kg kostet ca. 0,70 Euro. Dort kaufe ich mir einfach die Salzbrocken die du in größeren Brocken dort kaufst nach Kilo. Die lege ich zu Hause in eine große Glasschüssel, fülle diese mit Wasser, und erhalte so die Sole, da sich das Salz aus dem Stein im Wasser löst. Das Wasser ist bei exakt 26 % Salzgehalt gesättigt und nimmt kein weiteres Salz mehr auf. Diese Sole fülle ich mir dann in Flaschen für den Haushalt zum salzen von Salaten und Saucen, einen Teil lasse ich entweder auf dem Heizkörper oder im Sommer auf dem Balkon wieder vom Wasser verdampfen und übrig bleibt sauberes reines Salz. Die Verunreinigungen, die diese roh gekauften Salzbrocken enthalten, werden bei der Soleherstellung am Boden abgesetzt. Diesen "Dreck" entsorge ich dann und wann einfach auf meinem Komposthaufen - weil ja sicherlich auch viele Mineralstoffe dort gelöst sind, wie zB Eisen usw.

Mein Gedanke dabei war einfach, warum um 10,00 Euro das Kilo Himalaja-Salz kaufen? Salz aus dem Berg ist sicherlich 10.000 bis 100.000 Jahre alt - also warum sollte das aus dem Himalajagebiet gesünder sein, als eines aus Österreich. Ist für mich unsinnig.
Dieses selbst gewonnene Salz ist viel feiner als Industriesalz, frei von jeglicher Jodierung, und reich an natürlichen Elementen, die Salz enthalten sollte (im Industriesalz wurde dies alles schon vorab herausgefiltert), und die für unseren Organismus gesund sind. Wenn du Tieren Industriesalz gibst, dann würde diese sterben - dort weiß man eben noch, was man geben muss, so man ja nicht auf eine Krankenversicherung zurück greifen kann.

Hoffe ich hab deine Frage beantwortet.

DANKE Kratzbürste für das von Dir beschriebene Verfahren.

Es stimmt. Wild z.B. REHE bekommen über die Schlecksteine ein besseres Salz
als Herr & Frau Österreicher. SALZ ist LEBEN!


Petronius :idea:

Baumfällt

unregistriert

6

23.11.2010, 09:29

Sehr lange haltbare Lebensmittel

Ja, danke Kb.

Salz wird ja meines Wissens auch nie schlecht. Feucht sollte es halt nicht werden. Ist so gesehen auch eine tolle Anlage bzw. Tauschmittel für echt harte Krisen, wie du im Goldthread auch geschrieben hast.

An alle:
Kennt jemand noch andere Nahrungsmittel, die man einfach im Supermarkt o.ä. bekommt, die aber 10 Jahre oder mehr Haltbarkeit haben?

Ansonsten kenn ich nur die dehydrierten Sachen:
Aus Österreich
Aus USA - teuer, aber möglicherweise tatsächlich überlegene Qualität
Aus USA2 - günstig, aber bestimmt auch nicht Müll. Hier kann man vergleichsweise einen sehr guten Preis erzielen, indem man einen Jahresbedarf Weizen ("Wheat Supply") zu einem normalen Jahresbedarf dazunimmt.


Bei alledem bleibt aber ein großes Fragezeichen. John Todd meinte damals, dass es einige Überraschungen für die Wasserversorgung gäbe.
Filter wären also gut, um aus beliebigen Gewässern zapfen zu können. Da gibt es ausgezeichnete, über die ich bald mal was posten möchte.
Dann bleibt ein großes Transportproblem übrig und am besten würde man mit dem effizienten auffangen von Regenwasser fahren.

Ich weiß aber jetzt nicht, ob im Regenwasser Aluminium-Barium-Verbindungen aus den Chemtrails enthalten sind.
Wer weiß das?
Eigentlich ist Regen ja irgendwann reines destilliertes Wasser, aber da es den bekannten "sauren Regen" gibt, nimmt das Wasser bis zum Abregnen wieder Gifte auf.
Filtern empfiehlt sich demnach immer, aber meines Wissens gibt es keinen effizienten Filter für Schwermetalle.
Bliebe am Ende nur Destillieren, was in der Krise nur am offenen Feuer oder Holzofen o.ä. regelmäßig möglich sein wird.

Also offensichtlich ein ziemlich schwieriges Thema.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

7

23.11.2010, 18:53

Kennt jemand noch andere Nahrungsmittel,


Ist nicht fast alles was in Dosen eingelegt ist, sehr lange haltbar? (Sardinen, Obst, etc.)

Baumfällt

unregistriert

8

23.11.2010, 20:44

Ist nicht fast alles was in Dosen eingelegt ist, sehr lange haltbar? (Sardinen, Obst, etc.)
Hat meistens 2-3 Jahre Haltbarkeit. In der Kategorie hat eh die Kratzbürste diesen nützlichen Link gesetzt.

Ich halte es zwar für wahrscheinlich, dass sich solche Bevorratung jetzt bereits auszahlt, aber nur wahrscheinlich.
Wir beide rechnen z.B. damit, dass 2012 kräftig was los ist.
Du wegen Höhertransformierung, Schwingungen des Universums, neues Zeitalter etc. (sofern ich dich jetzt vereinfacht richtig wiedergebe) und ich weil ich glaube, dass wir das glauben sollen und deswegen dabei die dazugehörigen Umwälzungen inszeniert werden.
Bin mir aber nicht sicher, ob es nicht nur ein kompletter Endzeiterwartungshoax ist, durch den nachher 2. Petrus 3,3.4 noch stärker umgesetzt wird: [Schlachter 2000]

Zitat

Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist!


Also jedenfalls möchte ich noch keine Nahrung mit nur 3 Jahren Horizont einlagern. Bin mir erst sehr sicher mit 2012, wenn bis etwa September 2011 die Massenstreiks entweder nur in USA oder weltweit beginnen.

Ich denke nämlich, dass der Grundplan sich von John Todd Zeiten her nicht übermäßig stark geändert hat:

Zitat

Sie werden in den ganzen Vereinigten Staaten einen Massenstreik der LKW-Fahrer verursachen.
Kein LKW wird sich bewegen. Für fast ein Jahr wird in den Vereinigten Staaten nichts per LKW transportiert werden. Für fast genauso lang während diesem Jahr, wird nichts von Schiffen abgeladen werden, weil die Hafenarbeiter in Streik treten werden.
Kein Flugzeug wird fliegen, nicht nur weil die Piloten in Streik treten, sondern die Fluglotsen werden in Streik treten. Nur Militärflugzeuge werden in der Luft sein.
Nichts wird per Schiene transportiert werden, weil - darauf müsst ihr achtgeben - die Brücken beginnen werden, unter den Schienen wegzubrechen, weil sie in die Luft gesprengt werden. Mehr Züge werden zum Entgleisen gebracht werden, bis sogar ganze Städte durch giftige Gase und Explosivstoffe ausgelöscht werden. Sie wählen Züge aus, das wurde bereits bewiesen. Der eine, der im Süden unten soviele Leute durch Chlorgas getötet hat, war ausgewählt. Sie ließen den Zug genau davor, der nichts geladen hatte, darüber fahren und dann brachten sie denjenigen zum entgleisen.
Sie wissen was von Zügen transportiert wird und was auf den Zügen ist, weil sie die Züge besitzen.
Nichts wird sich bewegen.
Jetzt fragt euch eines: Wenn nichts von außerhalb in die Stadt zu den Lebensmittelläden gebracht wird, was werdet ihr dann in den Lebensmittelläden kaufen?
Nichts werdet ihr.
Sogar wenn die Bauern nicht wie geplant agieren und nicht in Streik treten, so ist das ziemlich egal, denn es wird keine Möglichkeit geben, die Nahrung zu den Lebensmittelläden zu schaffen. Nun, falls ihr nicht glaubt, dass das möglich ist, haltet ein und denkt an all die kleinen Streiks, die stattfanden, die uns in geringem Ausmaß paralysiert haben. Ich kann mich daran erinnern, als nichts von den Hafenarbeitern abgeladen wurde und wir erhielten für lange Zeit nur wenige Waren in dieser Gegend. Ich kann mich daran erinnern, als die LKW-Fahrer in Streik traten und nichts bewegt wurde und wir sahen, was dann ist.
Was passiert, wenn alle zur selben Zeit in Streik treten? Jede Form des Transports hört auf.
Ihr sagt: "Gut, was ist mit den Autos?"
Tja, wie kommt der Treibstoff zu euren Tankstellen, wenn ihn die LKW-Fahrer nicht bewegen? Dann bewegen sich auch eure Autos nicht. Dann die Kohlen, stellt euch vor, dass die Kohlearbeiter wieder an die Arbeit gehen: Wenn die LKW-Fahrer die Kohle nicht bewegen und die Züge sie nicht bewegen, dann bekommt ihr trotzdem keinen Strom.
Denkt drüber nach!


(Oh Mann, das ist wieder eines dieser Postings, wo ich genau weiß, was jemand denkt, der das liest und noch in der "Matrix" ist oder noch nicht lange weiß, dass was faul ist.
Der denkt halt dann wahrscheinlich an irgendeinen verschwitzten Paranoiker, der an seinem Computer sitzt und alle drei Sekunden in Halbpanik über seine Schulter schaut, ob sie schon kommen, um ihn zu holen.
Wie auch immer, in Wahrheit lebe ich nicht mal in Angst.
Ist aber auch egal, was solls.)

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9

24.11.2010, 09:51

Das sind natürlich viele "gute Ideen" - bloß weigere ich mich (obwohl ich selbst, aber eben freiwillig!, längst so lebe) mich in diese Art der Isolation zwingen zu lassen.

Je mehr wir VON EINANDER isoliert sind, desto leichter wird es auch uns zu manipulieren.
Ich plädiere daher eindeutig für ein gemeinsames Vorgehen, damit wir uns die Kontrolle über essenzielle Dinge des lebens wieder in einen unmittelbareren basis-demokratischen Zugang zurück holen.

Dazu gehört neben einem "Parallel Banken & Währungs-Systems" (Stichwort: Zusätzliche Wiedereinführung des Schilling plus re-animation eines unabhängigen Bankenwesens über das zB Vertriebsnetz der Post; ... ZUSÄTZLICH! ... mehr dazu in meinem Blog morgen ab 08:00) ganz sicher auch, die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit gen-manipulationsfreien & unverseuchten Lebensmitteln.

Aber eben nicht "Jeder für sich selbst" (damit würden wir "denen" ganz schön in die Hände spielen) sondern - auch wenn's mühsamer ist - durch eine Rückbesinnung darauf, dass wir auch als autarke GESELLSCHAFT eine hübsche Hebelwirkung haben.

Baumfällt

unregistriert

10

01.12.2010, 19:50


Salz wird ja meines Wissens auch nie schlecht. Feucht sollte es halt nicht werden. Ist so gesehen auch eine tolle Anlage bzw. Tauschmittel für echt harte Krisen, wie du im Goldthread auch geschrieben hast.


Jetzt ist mir kürzlich aufgefallen, dass die meisten Salzbehälter sehr wohl ein Ablaufdatum haben.
Ob es bei anständiger Lagerung wirklich schlecht wird weiß ich nicht. Ob die Schlecksteine vom Lagerhaus schlecht werden weiß ich auch nicht. Wenn nicht, dann kann man die einlagern und dann bei Bedarf nach Kratzbürste-Anleitung in diesem Thread Salz herstellen.

Was aber kein Ablaufdatum hat ist Zucker.
Den sollte man zwar eher meiden, aber als Tauschmittel war er schon in der Nachkriegszeit gut und außerdem, wenn man einen Energieversorgungsengpass hat, wird man den realistischerweise doch verwenden (in einem Kräutertee oder so).
Aber jedenfalls gehört etwas davon in den Krisenmedizinschrank, siehe alter Zuckerthread hier.

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