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1

Donnerstag, 11. November 2010, 12:08

Zweiter Versuch "Gemeinsam" als Konzept vorzustellen....

Bei meinem ersten Versuch dazu bin ich an (vielleicht teilweise missverstandener) Verweigerung der fundamental-christlichen Fraktion hier gescheitert.

Nicht nur deswegen habe ich einen längeren Beitrag geschrieben um meine Gedanken zu präzisieren - es geht dabei um den "GEMEINSAMEN KAMPF gegend die BEDROHUNG Nr.1 der wir uns derzeit wohl gegenüber sehen: Gegen den RFID-Chip.

(Im Übrigen habe ich eine Anfrage vom Hersteller solcher Chips bekommen, ob ich eine "Gegendarstellung der Industrie" veröffentlichen würde. Verdammt flott! Nicht wahr?! Wenn man bedenkt, dass mein Blog noch so gut wie unbekannt ist?!)

Der Beitrag ist online unter: http://ungefragt.com/?page_id=508 ... aber da er ungefähr 10 A4-Seiten lang ist gibt es dort auch die Möglichkeit sich das Ding als *.pdf herunter zu laden und offline zu lesen (und vielleicht zu verbeiten?!)

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ASY

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2

Donnerstag, 11. November 2010, 13:58

Ich sehe überhaupt kein Scheitern am "Gemeinsam-Konzept", sondern den Leuten bleibt zu wenig Zeit übrig, um sich am Erdenken neuer Strategien zu beteiligen. Die drei sehr vernünftigen Forder-Vorschläge von "Die Kratzbürste" blieben leider unkommentiert.

Forderung 1 - Bedingungsloses Grundeinkommen
Forderung 2 - Vernünftige Bodenrechte
Forderung 3 - Ein Umlauf gesichertes, vom Volk ausgegebenes Geldsystem

Es ist den meisten Menschen viel lustiger Staub aufzuwirbeln, als lösungsorientiert zu handeln.

Zu RFID:
Ich denke, die Transponder werden nur den Freiwilligen eingepflanzt. Dem Rest verkauft man nach und nach Schuhe, die so einen RFID eingebaut haben. So ist es möglich, ohne großes Aufsehen, die gesamte nicht bloßfüßige Menschheit zu überwachen. Distanzprobleme gibt es auch nicht, weil die Scanner lediglich unauffällig in den Boden eingebaut werden müssen. Bei Aktivierung, wird automatisch ein Foto geschossen oder eine andere Verknüpfung geschlossen.

3

Donnerstag, 11. November 2010, 23:17

Ich sehe überhaupt kein Scheitern am "Gemeinsam-Konzept", sondern den Leuten bleibt zu wenig Zeit übrig, um sich am Erdenken neuer Strategien zu beteiligen. Die drei sehr vernünftigen Forder-Vorschläge von "Die Kratzbürste" blieben leider unkommentiert.

Forderung 1 - Bedingungsloses Grundeinkommen
Forderung 2 - Vernünftige Bodenrechte
Forderung 3 - Ein Umlauf gesichertes, vom Volk ausgegebenes Geldsystem

Es ist den meisten Menschen viel lustiger Staub aufzuwirbeln, als lösungsorientiert zu handeln.

Zu RFID:
Ich denke, die Transponder werden nur den Freiwilligen eingepflanzt. Dem Rest verkauft man nach und nach Schuhe, die so einen RFID eingebaut haben. So ist es möglich, ohne großes Aufsehen, die gesamte nicht bloßfüßige Menschheit zu überwachen. Distanzprobleme gibt es auch nicht, weil die Scanner lediglich unauffällig in den Boden eingebaut werden müssen. Bei Aktivierung, wird automatisch ein Foto geschossen oder eine andere Verknüpfung geschlossen.
Ich glaube nicht, dass den Leuten die Zeit fehlt. Alle sehen zwar das es gerade nicht so gut läuft, aber warum - das können die wenigsten dingfest machen...

Vom Grundeinkommen bis zum anderen Geld alles gute Vorschläge, aber bei wem will man die einfordern. Der Politik? Ihr scherzt...

Lösungsorientiert Handeln und Politik ist ja schon ein Widerspruch in sich...

mfg

4

Freitag, 12. November 2010, 11:04

Nicht nur deswegen habe ich einen längeren Beitrag geschrieben um meine Gedanken zu präzisieren - es geht dabei um den "GEMEINSAMEN KAMPF gegend die BEDROHUNG Nr.1 der wir uns derzeit wohl gegenüber sehen: Gegen den RFID-Chip.

Wenn die Bedrohung Nr. 1 der RFID-Chip ist, dann muss der Logik halber ja eine regelrechte "Bedrohungsliste" existieren. Was ist mit den Impfungen (wo ja auch dieser RFID-Chip enhalten sein kann)? Viele Menschen halten an dieser Art der Krankheitsvorsorge fest, und genau Jene würden auch einer gesetzlichen Zwangsimpfung positiv gegenüber stehen, weil sie ja dabei keinen Schaden nehmen würden. Wäre dann nicht in der Folge die Bedrohung Nr. 1 die Impfung an sich?
Wie sieht es mit den für uns tatsächlich fassbaren Bedrohungen, wie den Atombomben aus? Sind diese in der Realität nicht eine noch größere Bedrohung für alle Menschen auf dieser Erde. Nicht nur die buchstäbliche Verwendung dieser Waffen, sondern auch die nicht (oder noch nicht) sichtbaren Schäden, die durch diese (weit über 2000) Atombombentest's entstanden sind.
Wie beim Glauben werden wir uns bei der Bekämpfung von Bedrohungen langsamer oder schneller im Kreis drehen, aber nicht von der Stelle kommen. Warum gegen etwas kämpfen? Warum setzten wir uns nicht "für" etwas ein? Der positive Weg erscheint mir dienlicher, als der negative (gegen).

Ich glaube nicht, dass den Leuten die Zeit fehlt. Alle sehen zwar das es gerade nicht so gut läuft, aber warum - das können die wenigsten dingfest machen...

Vom Grundeinkommen bis zum anderen Geld alles gute Vorschläge, aber bei wem will man die einfordern. Der Politik? Ihr scherzt...

Lösungsorientiert Handeln und Politik ist ja schon ein Widerspruch in sich...

Den Menschen fehlt in jedem Fall die Zeit, denn um zu wissen was schief läuft, muss man schon umfangreiches Wissen besitzen, dieses logisch miteinander verknüpfen und daraus die Schlüsse ziehen. Dazu hat der Teil der Bevölkerung, der am meisten unter den Ungerechtigkeiten zu leiden hat die wenigste Zeit, der kämpft um sein täglich Brot.
Bei wem man "Grundeinkommen, Bodenrechte und ein umlaufgesichertes Geld" einfordern soll .... na bei einem jeden einzelnen Bürger.
Jedoch liegt darin die Krux begraben. Denn ein jeder sieht das Unrecht, ein jeder stört sich daran, möchte es ändern, aber keiner will etwas dazu tun - ausgenommen vielleicht auf verschiedene Verursacher schimpfen, Unrecht aufzeigen - aber ändern soll und muss es jemand anders. Und weil eben niemand bereit ist aktive etwas "für" uns zu tun, sind wir nur aktiv "gegen" irgendjemanden oder -etwas. Eben der einfache und bequeme Weg des Lästerns.

Weil, wie du ganz richtig schreibst "lösungsorientiertes Handeln und Politik ein Widerspruch in sich sind".
Wir sind das Volk, wir sind die Macht - aber im Augenblick wir diese Macht ausschließlich dafür genutzt, einen jeden Interessierten mit Unmengen an weit hergeholten Informationen zu überfluten, zu verwirren und letztlich den Auftrag der Verursacher mit zu erfüllen, auch wenn dies unbewusst geschieht. Wir spielen ihnen mit unserer Aufklärung zum größten Teil nur den Ball in die Hände.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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ASY

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5

Freitag, 12. November 2010, 11:34

einen jeden Interessierten mit Unmengen an weit hergeholten Informationen zu überfluten, zu verwirren und letztlich den Auftrag der Verursacher mit zu erfüllen,
Das gefällt mir, weil du den Nagel exakt auf den Kopf triffst. Wir tun nichts für die Beseitigung der profitierenden Verursacher, sondern unterstützen deren Ideen, indem wir noch mehr verwirren.

Seit über 6 Jahren bemühe ich mich in der Ursachenfindung und kam inzwischen zur leidigen Erkenntnis, dass der Mehrheit die Ursachen und deren Entschärfung egal sind - oder sie tut zumindest so. Je mehr ich mich dem Kern der Probleme nähere, desto heftiger werden die Kontroversen und Ablehnungen. Manchmal kommt mir vor, dass die beherrschten "Guten" als auch die herrschenden "Bösen" null Interesse am lösungsorientierten Umdenken haben.

Ein Beispiel: In einer Rechts orientierten Gruppe erlebe ich genau so viel Ablehnung, wie in einer Links orientierten. Was aber beide Gruppen nicht erkennen ist, dass ihnen von der Herrschaft, nicht von den konstruierten Gegnern, die Früchte zu hoch gehängt werden. Es gäbe somit eine gemeinsame Unternehmung für Rechte und Linke, doch davon wollen beide wohl nix wissen. :schulter: :oooch:

6

Freitag, 12. November 2010, 12:10

Es gäbe somit eine gemeinsame Unternehmung für Rechte und Linke, doch davon wollen beide wohl nix wissen. :schulter: :oooch:

Davon wollen wir alle offensichtlich nichts wissen - mich ebenso eingeschlossen. Und diese Erkenntnis war und ist die Ursache für meine Einsicht, dass wir alle im Grunde nur unsere Zeit totschlagen, jedoch nicht zur Beseitigung der Probleme beitragen, sondern wir diese munter am Leben erhalten.
Natürlich stillt es unseren Wissensdurst, wenn wir im Internet wieder eine Neuigkeit entdecken dürfen, die wir unbedingt sofort als Information ans Volk weitergeben. Erweitert natürlich mit unseren bisherigen Informationen, die wir bereits in unserem Wissenspool (Hirn) gespeichert haben. Das erhöht unsere "Wichtigkeit" enorm, so wir ja eine weitaus "wichtigere" und umfassendere Information, schön zurechtgebastelt und "leicht verständlich" aufmotzen, mit unserer Signatur versehen ins Netz stellen (oder unter unserem realen Namen an den Nachbarn weitergeben), wohl wissend, dass wir allumfassenderes Wissen besitzen als andere - und somit viel genauer erkennen, wo die Probleme sitzen, deren Verursacher und Aufrechterhalter. Doch wem soll das nutzen, ausgenommen unserem Ego?

Wir sind Menschen, wir wollen Freiheit, frei von jeglicher Herrschaft - darin liegt die Einigkeit der Menschen, ausgenommen jener, die diese nicht erhalten sondern unterdrücken wollen.
Mir ist schnutzpiepegal, ob jemand Links, Rechts, Raucher, Christ, Atheist, Fast-Food-Konsument, Tierliebhaber, Katzenallergiker, Alkoholiker, Medikamentenabhäniger, Parteilos, Konsumsüchtig, usw. ist - denn dies sind alles nur Auswirkungen unseres verdrehten Systems, die uns trennen sollen. Und wir sind die fleißigsten Unterstützer und Aufrechterhalter der Trennung, weil wir unsere Einigkeit nicht finden wollen, weil wir uns alle vor der Eigenverantwortung des Tun's drücken wollen und wir däumchendrehend darauf hoffen (glauben), dass es irgendjemand schon für uns lösen wird.
Das wäre so, als würden wir die Erfüllung von Souveränität und Autarkie vom Außen (übrige Welt) fordern, obschon es nur vom Inneren (aus uns selbst heraus) möglich ist.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

7

Freitag, 12. November 2010, 15:39

Wenn die Bedrohung Nr. 1 der RFID-Chip ist, dann muss der Logik halber ja eine regelrechte "Bedrohungsliste" existieren.

Das sehe ich auch so! RFID-Chips, Malzeichen und die andere Scheiße mögen ja durchaus eine Bedrohung sein, doch sie sind eine Bedrohung die von den Erpressern ausgeht. Genauso wie eine Pistole nur dann eine Gefahr ist, wenn es den dazugehörigen Räuber/Mörder gibt.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

8

Freitag, 12. November 2010, 18:21

...
Ich glaube nicht, dass den Leuten die Zeit fehlt. Alle sehen zwar das es gerade nicht so gut läuft, aber warum - das können die wenigsten dingfest machen...

Vom Grundeinkommen bis zum anderen Geld alles gute Vorschläge, aber bei wem will man die einfordern. Der Politik? Ihr scherzt...

Lösungsorientiert Handeln und Politik ist ja schon ein Widerspruch in sich...

Den Menschen fehlt in jedem Fall die Zeit, denn um zu wissen was schief läuft, muss man schon umfangreiches Wissen besitzen, dieses logisch miteinander verknüpfen und daraus die Schlüsse ziehen. Dazu hat der Teil der Bevölkerung, der am meisten unter den Ungerechtigkeiten zu leiden hat die wenigste Zeit, der kämpft um sein täglich Brot.
Bei wem man "Grundeinkommen, Bodenrechte und ein umlaufgesichertes Geld" einfordern soll .... na bei einem jeden einzelnen Bürger.
Jedoch liegt darin die Krux begraben. Denn ein jeder sieht das Unrecht, ein jeder stört sich daran, möchte es ändern, aber keiner will etwas dazu tun - ausgenommen vielleicht auf verschiedene Verursacher schimpfen, Unrecht aufzeigen - aber ändern soll und muss es jemand anders. Und weil eben niemand bereit ist aktive etwas "für" uns zu tun, sind wir nur aktiv "gegen" irgendjemanden oder -etwas. Eben der einfache und bequeme Weg des Lästerns.

Weil, wie du ganz richtig schreibst "lösungsorientiertes Handeln und Politik ein Widerspruch in sich sind".
Wir sind das Volk, wir sind die Macht - aber im Augenblick wir diese Macht ausschließlich dafür genutzt, einen jeden Interessierten mit Unmengen an weit hergeholten Informationen zu überfluten, zu verwirren und letztlich den Auftrag der Verursacher mit zu erfüllen, auch wenn dies unbewusst geschieht. Wir spielen ihnen mit unserer Aufklärung zum größten Teil nur den Ball in die Hände.
Eigentlich hatten die Leute selten soviel Freizeit wie heutzutage - bei allem Schlechten. Ich muss die viele Details auch garnicht wissen, man muss nur eines wissen - der Wurm ist im Geldsystem. Wir leben in einer Welt, wo auf 99 % aller Fragen die Antwort Geld ist. Es ist Alltag - kein Geld für Bildung, kein Geld für Familien, kein Geld für Gesundheit, kein Geld für garnichts - völlig egal welche Partei. Milliarden für Banken? Zahl und halts Maul ist die Devise...
Geld alleine macht nicht glücklich. Damit alleine ist es nicht getan, man muss dafür auch etwas anbieten können das jeder braucht - so wie beim Dollar und Erdöl - ansonsten gibts immer Schwierigkeiten mit der Akzeptanz. Ein umlaufgesichertes Geldsystem müsste ein Grundeinkommen sogar überflüssig machen, obwohl man es trotzdem anstreben sollte. Bei einer Bodenreform werden dir sowieso alle aussteigen - undenkbar - heutzutage...

Es fehlt das Konzept - der gemeinsame Weg - das Wirgefühl kommt nicht so richtig auf. An dieser Stelle sollte der besagte Schlussstrich gezogen werden. Diese ganzen Details interessieren mich nicht mehr. Ob jetzt RFID auch noch kommt oder nicht ist ohnehin schon wuascht - wir sind doch schon gläsern. Ein weiterer Krisennebenschauplatz...

mfg

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9

Samstag, 13. November 2010, 10:56

Eigentlich hatten die Leute selten soviel Freizeit wie heutzutage - bei allem Schlechten. Ich muss die viele Details auch garnicht wissen, man muss nur eines wissen - der Wurm ist im Geldsystem. Wir leben in einer Welt, wo auf 99 % aller Fragen die Antwort Geld ist. Es ist Alltag - kein Geld für Bildung, kein Geld für Familien, kein Geld für Gesundheit, kein Geld für garnichts - völlig egal welche Partei. Milliarden für Banken? Zahl und halts Maul ist die Devise...
.... jedoch "Freizeit" in einer ganz speziellen Form! Wir rackern für die Milliardengewinne der Konzerne, oder die Milliardenverluste von Banken, der Misswirtschaft unserer Regierungen usw. Die von uns errungene Arbeitserleichterung kommt nicht uns zu gute, von unserer Arbeits"leistung" können wir gerade mal so leben - und die uns geschenkte viele Freizeit ist nur dazu da, um so rasch als möglich das gesamte Geld wieder in die Wirtschaft zu stopfen. Ein an sich guter Grundgedanke (denn Geld sollte so rasch als möglich fließen), jedoch vollkommen unsinnig, wenn man alles Geld nur zum Überleben benötigt - und einem für alles andere nur eine lange Zunge gemacht wird. Um all jene zu motivieren, die mit Klingen an den Ellbogen ihr Stück vom Kuchen unter allen Umständen verteidigen und versuchen zu vergrößern. Was bedeutet, dass ein anderer noch tiefer ins Elend rutscht.
Wir sind im derzeitigen Geldsystem die Verlierer - wir sollten beginnen Stück für Stück Gewinner unserer Wertewirtschaft, die ausschließlich von uns erarbeitet wird, zu werden.
Ein umlaufgesichertes Geldsystem müsste ein Grundeinkommen sogar überflüssig machen, obwohl man es trotzdem anstreben sollte. Bei einer Bodenreform werden dir sowieso alle aussteigen - undenkbar - heutzutage...
Wie im Video Johannes Ponader sehr gut erklärt, ergibt ein "neues, umlaufgesichertes und vom Volk ausgegebenes Geldsystem" von Beginn an Schritt für Schritt automatisch das Grundeinkommen für die Wenigverdiener. Wenn der Stand erreicht ist, an dem alle Menschen innerhalb diese Geldsystems von einem einheitlichen Grundeinkommen gestützt werden, haben wir als Grundlage die Gleichheit der Chancen für einen jeden erreicht. Je mehr jemand hat, umso mehr bezahlt er in den Topf der Allgemeinheit ein - je weniger jemand hat, umso mehr erhält er aus dem Topf - bis irgendwann ein Mindestmaß an Grundversorgung erreicht ist.

Beim einer Bodenreform steigen und verwehren sich für mich wieder nur jene, die von den bisherigen Bodenrechten profitierten - und nicht jene, denen dadurch eine jede Grundlage zur Selbstständigkeit verweigert wurden. Wer sein Leben lang Miete und Pacht bezahlen muss, der hat nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Und die Mehrheit, egal ob beim Geldsystem, Bodenrecht oder bedingungslosem Grundeinkommen sind nur die Verlierer und Bezahler des bisherigen Systems - bloß ist sich die Mehrheit dessen nicht bewusst. Die Minderheit, die Gewinner unseres Ausbeutersystems sind sich sehr wohl bewusst, dass sie nur durch die Einigkeit die Aufrechterhaltung erzwingen können. Erst wenn wir uns als geschlossene Einheit verstehen lernen, werden wir eine Änderung erwirken.
Es fehlt das Konzept - der gemeinsame Weg - das Wirgefühl kommt nicht so richtig auf.
Weil das "wir" wohl jenes ist, dass uns in unserer Lebensweise am weitesten abhanden gekommen ist. Ein "wir" ist ja noch nicht mal innerhalb einer Beziehung vorhanden (zur Gänze möchte ich sagen in kaum einer einzigen Beziehung) - denn wir leben in einer Welt der Egoisten. Ich möchte den Egoismus hier nicht verteufeln, so ein Ich-Gefühl sehr wohl seine Richtigkeit hat. Wenn jedoch in keinem Belangen ein Wir-Gefühl existiert, dann können und streben wir ausschließlich nach unseren einzelnen Vorteilen, ungeachtet der Nachteile aller anderen.
Ein Wir-Gefühl, so wie alles andere, können wir nur in uns Selbst entwickeln, danach leben und handeln. Niemals darf man davon ausgehen, dass dies in den "anderen" geboren werden muss, damit "wir" uns dem anschließen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

10

Samstag, 13. November 2010, 13:04

Ja - alles schön und gut. Mich muss man sicher nicht überzeugen...

Das den Leuten in ihrer Freizeit nichts anderes einfällt, als zu konsumieren, ist ja ihre "freie" Entscheidung - wird ja keiner gezwungen. Das Problem ist, dass die breite Masse noch nicht wirklich ein Problem hat - die meisten haben über den Geist des Geldes noch nicht nachdenken müssen. Da wirken Krisen als Beschleuniger und plötzlich ist man betroffen. Aber selbst dann - grossteils Fehlanzeige - die pösen Spekulanten, die pösen Griechen. Die Einschläge kommen immer näher. Island ist gefallen, Griechenland ist gefallen, Irland taumelt, Portugal taumelt, GB taumelt - eigentlich pfeifft alles aus dem letzten Loch und jetzt wirds dem Volk aus dem Fleisch geschnitten und das Stimmvieh quickt und läuft blau an - ein herrliches Spektakel, dass sich gerade abspielt.

Die Forderung nach Grundeinkommen und umlaufgesicherter Währung alleine ist ja immer noch kein Konzept - aber es vermittelt ein starkes Wirgefühl. Ich, du - er - wir halten das alles für gute Ideen und wissen, dass es weder im Interesse der Banken, der Politiker, der Konzerne oder irgendeiner NGO ist.

So - da stehen wir mit unseren Erkenntnissen und was jetzt - jetzt wird guter Rat teuer... :kopfkratz:

mfg

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