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Linksaussen

unregistriert

31

Samstag, 5. Februar 2011, 18:58

Der Rechtstaat hat dieses Unrecht aufgehoben. Das macht den Rechtsmißbauch nicht ungeschehen.

Weder wird der Rechtsbruch dadurch ungeschehen, noch hat sich an der wahren Aufklärung, wer für diese 40 jährige Verfolgung verantwortlich war und was dabei genau an Daten festgestellt wurde für das Opfer (das zu Unrecht bespitzelt wurde) etwas geändert. Ebenso gibt es keinerlei Konsequenzen für die Verantwortlichen dieses Rechtsbruches, noch für die zuständigen Richter, die diesen vermutlich über lange Zeit geduldet haben, so ich mir nicht denken kann, dass ein Jurist damit so unendlich lange wartet, bis er sich dagegen gerichtlich wehrt. Es gibt keine öffentliche Änderung der Praktiken, die zu einem derartigen Rechtsbruch führen.

Es ist schon ganz richtig, dass wir die Lager teilen müssen, und nicht alle über einen Kamm scheren. Aber wenn Lager 2 und Lager 3 auf Befehl von Lager 1 handeln müssen/sollen, dann dürfen wir schon einen gesamten Apparat (unsere Gerichtsbarkeit, unsere Gesetzgeber usw.) zu Recht in Frage stellen.

Wenn ein Opfer 40 Jahre Rechtsbruch erdulden muss, und er persönlich nicht mehr davon erwarten darf, als dass er nach dieser unendlich langen Zeit von einem Gericht Recht bekommt, dann kann ich das nur für gerecht halten, wenn daraufhin von allen verantwortlichen Behörden daraus die Konsequenzen gezogen werden, damit so etwas niemals mehr einen anderen treffen kann. Das muss die Aufgabe von Justiz und Gesetzgebern sein.

Ausgenommen natürlich, diese Zustände sind wünschenswert, deshalb auch erhaltens- und schützenswert. Was soll ich denken???

Hast Du eine Leseschwäche?

Zitat

Das macht den Rechtsmißbauch nicht ungeschehen.
Es gibt Gründe für das Geheimhalten des Informanten. Diese Gründe stehen über denen des individuellen Informationsrechts.

Warten wir die Veröffentlichung des Urteils ab, dann wissen wir mehr.

Was ich Dir sagen ist, dass Lager 1 keine Anordnungsbefugnis gegenüber Lager 2 und/oder 3 hat.

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32

Samstag, 5. Februar 2011, 20:09

Nein, das kann nicht die Aufgabe von Justiz und Gesetzgebern sein, weil man nicht für jede Ausnahme ein extra Gesetz schaffen kann und weil eben immer wieder Dinge passieren, mit denen man nicht rechnet. Es gibt keine 100%. Welche Konsequenzen willst du aus der Erkenntnis ziehen, dass es dumme Menschen gibt?

"Jede Ausnahme" = langjähriger Rechtsmissbrauch einer staatlichen Behörde ist zu Recht eine zu unwichtige Sache, um ein extra Gesetz zu basteln. Alles soll uns davor bewahren einen derartigen Fehler zu begehen, haben wir ja schon viel zu viele Gesetzte, an die sich nicht gehalten wird/werden kann. Aber "langjähriger Rechtsmissbrauch" einer staatlichen Behörde ist unbedingt Ausnahmslos abzustellen, mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterbinden. Eine staatliche Behörde hat niemals einen Grund das Recht der Bürger zu missbrauchen. Dabei darf es von keinem Gericht eines Landes unterstützt werden, das darf von keiner Regierung gebilligt werden. Wie kann ich von meinem Bürgern etwas verlangen, dass ich nicht bereit bin zu geben. Wie soll ich in einen Staat und seine Gerichtsbarkeit vertrauen haben, wenn diese es gegen mich verwenden darf, dabei noch geschützt wird (Informant) und wenn sich ein mutiger Richter findet, keinerlei Aufarbeitung der eigenen Fehlbarkeit und Ungerechtigkeit statt findet.
So agiert und reagiert keine gesunde Gesellschaft.

Hast Du eine Leseschwäche?

Es freut mich auch mit dir zu schreiben .... mich stören keine unterschiedlichen Meinungen (Wahrheiten gibt es so viele wie es Menschen gibt), aber die Art und Weisen die einem dabei begegnen sind für mich dann doch immer wieder überraschend!

Es gibt Gründe für das Geheimhalten des Informanten. Diese Gründe stehen über denen des individuellen Informationsrechts.

Wenn eine Gesetzgebung die Möglichkeit schafft, einen Informanten vor einem ordentlichen Gericht geheim zu halten, der von Selbigem der Beteiligung an einem Rechtsbruch (der 40 Jahre dauerte) überführt wurde, dann kann ich dies nicht so einfach in mein Denken einbauen .... die Sinnhaftigkeit davon erschließt sich nicht meiner.
Über dem "individuellen Informationsgesetz'" könnte für mich etwas stehen, dass dadurch zu unrecht zu Schaden kommen kann. Dies wäre für mich absolut verständlich. So wie es für mich verständlich wäre, wenn diese 40jährige Bespitzelung oder dieses exclusive "individuelle Informationsgesetz" des Verfassungsschutzes niemals gegen den Menschenrechtler Rolf Gössner angewandt worden wären. Denn dieser hätte sich mindestens die "Geheimhaltung" seiner Person, seines Tuns vor einer derartigen Einrichtung mitsamt seinen Folgen verdient.
Und ich denke er hätte es sich mehr verdient als dieser "Informant" der geschützt wurde.

Warum nur verstehe ich die von mir entdeckten Fakten immerzu anders, als es die Allgemeinheit tut?
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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Linksaussen

unregistriert

33

Samstag, 5. Februar 2011, 21:30

"Jede Ausnahme" = langjähriger Rechtsmissbrauch einer staatlichen Behörde ist zu Recht eine zu unwichtige Sache, um ein extra Gesetz zu basteln. Alles soll uns davor bewahren einen derartigen Fehler zu begehen, haben wir ja schon viel zu viele Gesetzte, an die sich nicht gehalten wird/werden kann. Aber "langjähriger Rechtsmissbrauch" einer staatlichen Behörde ist unbedingt Ausnahmslos abzustellen, mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterbinden. Eine staatliche Behörde hat niemals einen Grund das Recht der Bürger zu missbrauchen. Dabei darf es von keinem Gericht eines Landes unterstützt werden, das darf von keiner Regierung gebilligt werden. Wie kann ich von meinem Bürgern etwas verlangen, dass ich nicht bereit bin zu geben. Wie soll ich in einen Staat und seine Gerichtsbarkeit vertrauen haben, wenn diese es gegen mich verwenden darf, dabei noch geschützt wird (Informant) und wenn sich ein mutiger Richter findet, keinerlei Aufarbeitung der eigenen Fehlbarkeit und Ungerechtigkeit statt findet.
So agiert und reagiert keine gesunde Gesellschaft.
Gut, ich bin immer bemüht zu verstehen.

Um welches Gesetz geht es, das extra gebastelt werden soll?
Jede Ausnahme ist ein langjähriger Rechtsmißbrauch?

Da Informanten nur in ganz bestimmten Bereichen eingesetzt werden dürfen, wird ihnen per Gesetz ein besonderer Schutz zu Teil, derSchutz ihrer Identität. Dieser Schutz kann für Leib und Leben sein.
Aber auch darüber hinaus gibt es ein nachvollziehbares rechtstaatliches Interesse am Schutz des Informanten.

Der mutige Richter hat die Maßnahme als unrechtmäßig bewertet. Wenn er Möglichkeiten gehabt hätte, hätte er alle Informationen eingefordert. Klar wird es nun so dargestellt, als würde eine Behörde oder "der Staat" (dem auch der Richter angehört) dem Richter willkürlich Informationen vorenthalten.
Zitat von »Linksaussen«



Hast Du eine Leseschwäche?
Es freut mich auch mit dir zu schreiben .... mich stören keine unterschiedlichen Meinungen (Wahrheiten gibt es so viele wie es Menschen gibt), aber die Art und Weisen die einem dabei begegnen sind für mich dann doch immer wieder überraschend!
Wenn Du mich ziterst und meinen Beitrag kritisch betrachtest, dann sollte es mir doch merkwürdig vorkommen, wenn Du Deinen Beitrag inhaltlich mit meinen Worten einleitest. Was glaubst Du?
Zitat von »Linksaussen«



Es gibt Gründe für das Geheimhalten des Informanten. Diese Gründe stehen über denen des individuellen Informationsrechts.

Wenn eine Gesetzgebung die Möglichkeit schafft, einen Informanten vor einem ordentlichen Gericht geheim zu halten, der von Selbigem der Beteiligung an einem Rechtsbruch (der 40 Jahre dauerte) überführt wurde, dann kann ich dies nicht so einfach in mein Denken einbauen .... die Sinnhaftigkeit davon erschließt sich nicht meiner.
Über dem "individuellen Informationsgesetz'" könnte für mich etwas stehen, dass dadurch zu unrecht zu Schaden kommen kann. Dies wäre für mich absolut verständlich. So wie es für mich verständlich wäre, wenn diese 40jährige Bespitzelung oder dieses exclusive "individuelle Informationsgesetz" des Verfassungsschutzes niemals gegen den Menschenrechtler Rolf Gössner angewandt worden wären. Denn dieser hätte sich mindestens die "Geheimhaltung" seiner Person, seines Tuns vor einer derartigen Einrichtung mitsamt seinen Folgen verdient.
Und ich denke er hätte es sich mehr verdient als dieser "Informant" der geschützt wurde.
Jetzt kommen wir der laienhaften Betrachtung, die man - auch hier - regelmäßig erfährt und die großes fordert ein Stücknäher.

Was den Schutz des Informanten ausmacht und notwendig macht, habe ich ja vorher kurz angerissen. Kommen wir nun zu Deinem Denkfehler, der für diese Rechtsauffassung so typisch ist.

Aber zunächst möchte ich kurz auf Deine grundsätzliche Rechtsauffassung und Deine Auffassung von Gerechtigkeit eingehen. Ichunterstelle Dir mal, dass Du Sympathie für Rolf Gössner hegst. Die Gründe sind dabei egal. Ob es um seine Person geht oder weil er "Menschenrechtler" ist (was kein Beruf, vielmehr eine Selbstbezeichnung ist). Diesem Menschen billigst Du mehr Rechtschutz zu als anderen? Wow!

Nun willst Du den Informanten "hängen". Warum?

Du willst ihn für die Fehler einer Behörde haftbar machen? Wenn er es erkennen konnte, gebe ich Dir Recht. So wird es aber nicht sein.
Wie sollte er? Nur wenn er Einsicht in alle Akten hätte, was ein Informant niemals hat, könnte er das, ein entsprechendes juristisches Wissen voraus gesetzt.

Warum nur verstehe ich die von mir entdeckten Fakten immerzu anders, als es die Allgemeinheit tut?
Weil Du keine Fakten entdeckt hast. Ansonsten möchte ich Dir die Frage gerade nicht beantworten.

34

Sonntag, 6. Februar 2011, 15:55

Um welches Gesetz geht es, das extra gebastelt werden soll?
Jede Ausnahme ist ein langjähriger Rechtsmißbrauch?

Der Einfachheit halber solltest du dir vielleicht nochmals den Text von ISS lesen auf den ich mit meiner Erklärung eingegangen bin.
Ich meinte auch nicht "jede" Ausnahme ist ein langjähriger Rechtsmissbrauch, sondern ich bin auf den hier aktuellen Fall eingegangen, der als Beispiel diente. Für mich ist es immer verwunderlich, dass sogar bei Diskussionen die schriftlich hinterlegt und nachzulesen sind keinerlei Gebrauch davon gemacht wird unverstandenes vielleicht doch von alleine zu verstehen. Bei direkten Gesprächen ist das immer ein wenig schwieriger .... hier ein leichtes.
Wenn Du mich ziterst und meinen Beitrag kritisch betrachtest, dann sollte es mir doch merkwürdig vorkommen, wenn Du Deinen Beitrag inhaltlich mit meinen Worten einleitest. Was glaubst Du?

Wenn ich dich zitiere und ich deinen Beitrag kritisch betrachte (wo ich schon wieder die von dir nachfolgende Merkwürdigkeit wiederhole .... meinen Beitrag mit deinen Worten als Wiederholung zu beginnen), dann sollte das für dich in erster Linie positiv sein, so ich mir eigentlich immer eine kritische Betrachtung meiner Äußerungen wünsche, wie sonst sollte ich auf Irrtümer aufmerksam werden?
Das wichtigste worauf ich mich beziehe nehme ich gerne als Einleitung her, damit eben Irrtümer (auch meinerseits) rascher beseitigt werden können, und wir eine Gemeinsamkeit haben, von der wir ausgehen können. Das erleichtert Gespräche um einiges. Warum das im Grunde kaum angewendet wird ist mir ein Rätsel. Denn nur dort wo man sich einig ist, kann man gemeinsam von etwas ausgehen.
Jetzt kommen wir der laienhaften Betrachtung, die man - auch hier - regelmäßig erfährt und die großes fordert ein Stücknäher.

Natürlich habe ich eine laienhafte Betrachtungsweise .... wo ich doch erstens kein Rechtsgelehrter bin und zweitens unsere Gesetzestexte keineswegs für den normalen Bürger verständlich verfasst sind. Im Grunde ein sehr trauriger Umstand einer angeblich weit entwickelten Gesellschaft, wenn die Bürger eines Landes nicht in der Lage sind die Gesetzte, die sie betreffen zu verstehen, oder gar alle zu kennen.
Aber zunächst möchte ich kurz auf Deine grundsätzliche Rechtsauffassung und Deine Auffassung von Gerechtigkeit eingehen. Ichunterstelle Dir mal, dass Du Sympathie für Rolf Gössner hegst. Die Gründe sind dabei egal. Ob es um seine Person geht oder weil er "Menschenrechtler" ist (was kein Beruf, vielmehr eine Selbstbezeichnung ist). Diesem Menschen billigst Du mehr Rechtschutz zu als anderen? Wow!

Ich hege weder für die Person Rolf Gössner noch für die Selbstbezeichnung "Menschenrechtler" eine besondere Sympathie. Ich hege ausschließlich eine große Portion Sympathie für Gerechtigkeit in jeder Form. Warum sollte ich hier einem Menschen "mehr Rechtsschutz" zubilligen, als anderen? Denn die Behörden, der Informant usw. steht ja buchstäblich mehr Rechtsschutz zu, als einer unschuldigen Person. Dieses Ungleichgewicht sollte man in die Waage bringen.
Es geht darum Rechtsbruch oder -missbrauch zu verhindern, gerade dann, wenn er von staatlichen Behörden willkürlich angewendet wird. Warum hast du mehr Verständnis für korrupte und Rechtsmissbrauchende Einrichtungen, als für die dadurch Geschädigten?
Nun willst Du den Informanten "hängen". Warum?

Ich will niemanden hängen .... es sollte nur ein jeder mit seinen Verfehlungen konfrontiert werden, und dafür gesorgt werden, dass dies so nicht mehr geschehen kann.
Du willst ihn für die Fehler einer Behörde haftbar machen? Wenn er es erkennen konnte, gebe ich Dir Recht. So wird es aber nicht sein.
Wie sollte er? Nur wenn er Einsicht in alle Akten hätte, was ein Informant niemals hat, könnte er das, ein entsprechendes juristisches Wissen voraus gesetzt.

Ich will ebenso die Behörde haftbar machen .... ganz besonders diese. Denn diese hätte keinen persönlichen Grund jemanden rechtsmissbräuchlich zu behandeln.
Und ist es nicht sehr geschickt von den Behörden eingefädelt, dass ein Informant, wie du es beschreibst gar nicht in der Lage dazu ist Unrecht von seiner Seite her zu erkennen. Es fehlt ihm das juristische Wissen und auch die Möglichkeit eines Überblickes wir ihm nicht gestattet. Für mich eher praktisch, als gerecht und aufrichtig. So schützt sich eine Einrichtung (Behörde, Gesetz Regierung usw.) nur davor von innen heraus objektiv erkannt zu werden. Wo kämen wir denn da hin?
Weil Du keine Fakten entdeckt hast. Ansonsten möchte ich Dir die Frage gerade nicht beantworten.

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“
Und ich dachte wirklich, dass ich mich an die verfügbaren und für uns alle erkennbaren Fakten gehalten habe.
1. Rechtsmissbrauch
2. über 40 Jahre dauernd
3. Informantenschutz
4. Unrecht, dass gerichtlich erkannt wurde, worauf jedoch keinerlei Änderungen am System vorgenommen werden. Das System, dass zu diesem Unrecht erst geführt hat.
Einzig die Annahme, Rolf Gössner hätte über diese 40 Jahre nicht nur einmal gerichtliche Schritte gegen diese unrechte Bespitzelung unternommen war nicht als Fakt zu erkennen. Da aber niemand in der Diskussion dagegen Einspruch erhoben hat, wir also alle annehmen, dass es unwahrscheinlicher ist, dass ein Jurist Jahrzehntelang nichts unternimmt, als das er für seine Person sicherlich Verteidigung ergreift, dachte ich diese bloße Vermutung wäre im Rahmen unserer Unterhaltung legitim. So wie ich es vorhin meinte, den gemeinsamen Nenner für eine weiterführende Unterhaltung zu finden. Dieser Schritt wäre sicherlich um einiges gewinnbringender für alle, als dass wir uns ständig dort ärgern, wo wir uns uneins sind.

Und ich akzeptiere deinen momentanen Unwillen mir meine Frage zu beantworten .... freue mich aber darauf sie irgendwann zu lesen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

35

Sonntag, 6. Februar 2011, 17:09

[
Und ich dachte wirklich, dass ich mich an die verfügbaren und für uns alle erkennbaren Fakten gehalten habe.
1. Rechtsmissbrauch
2. über 40 Jahre dauernd
3. Informantenschutz
4. Unrecht, dass gerichtlich erkannt wurde, worauf jedoch keinerlei Änderungen am System vorgenommen werden. Das System, dass zu diesem Unrecht erst geführt hat.


Es wird immer möglich sein, das Recht zu missbrauchen. Du wirst nie 100%ig sicher sein können - egal in welchen Dingen.

Das es hier 40 jahre gedauert hat, ist peinlich und ärgerlich. Trotzdem ist es eine Ausnahme. Wichtig ist doch, dass wenn man einen Fehler erkennt, gleich gehandelt wird. Deswegen muß man am System nichts ändern. Man würde die 100% trotzdem nie erreichen.
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ASY

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36

Sonntag, 6. Februar 2011, 17:15

Trotzdem ist es eine Ausnahme.
Woher glaubst du das zu wissen? Mit dem Vortrag, den Bespitzelungsfall und den vielen dokumentierten Fällen hier im Forum, haben wir aber schon bedeutend mehr als eine Ausnahme.

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37

Sonntag, 6. Februar 2011, 17:46

Es wird immer möglich sein, das Recht zu missbrauchen. Du wirst nie 100%ig sicher sein können - egal in welchen Dingen.

Da sind wir uns absolut einig ISS!
Und an den einzelnen Menschen gemessen mit Sicherheit niemals vollständig zu beseitigen.
Behörden und ihre Mitarbeiter dagegen können schon sehr viel eher und leichter von Rechtsmissbrauch gereinigt werden. Und zu einer Bereinigung anfälliger und missbräuchlicher Anwendungen muss ein System zu jeder Zeit bereit sein. Wo sonst hätten die ganzen Gesetzte ihren Ursprung und eine Berechtigung. Missbräuche durch Institutionen die eindeutig eine stärkere Macht darstellen als ein Einzelner, dürfen nicht belassen werden. Das würde unserem Grundgesetz, vor dem wir alle gleich sind stark ins Wanken bringen. Ein Mehrschutz einzelner Bevorzugter ebenso. Ich spreche und beharre nicht auf eine 100%ige Sicherheit (die es allein schon durch die Ausnahme oder dem Fehler in Allem nic ht geben kann) ... ich wünsche nur ein System, dass zu jederzeit bereit ist, zu bereinigende Umstände raschest zu elliminieren. Und zwar auf jeder Seite, in jeder Behörde.
Das es hier 40 jahre gedauert hat, ist peinlich und ärgerlich. Trotzdem ist es eine Ausnahme. Wichtig ist doch, dass wenn man einen Fehler erkennt, gleich gehandelt wird. Deswegen muß man am System nichts ändern. Man würde die 100% trotzdem nie erreichen.

Es ist für dich "peinlich und ärgerlich", dass 40 Jahre das Unrecht nicht erkannt wurde?
Wichtig ist für dich, dass sich nach 40 Jahren der Unkenntnis oder des "nicht Erkennens" sofort nach der Erkenntnis "Missbrauch" gehandelt wurde.
Was hat sich eigentlich in diesem 40 Jahren verändert, dass davor ein Erkennen nicht möglich war, und danach schon.
Wenn doch das Erkennen oder das Ignorieren die ganze Zeit über ständig in den Händen jener lag, die mit dem notwendigen Wissen und den dafür erforderlichen Werkzeugen bestens dafür ausgestattet waren, warum war es lange Zeit unmöglich und dann doch möglich?
Und warum hat eigentlich EIN bestätigter "Rechtsmissbrauch" mehr Gewicht und Glaubwürdigkeit, wenn doch davor darüber Jahrzehnte anders geurteilt wurde. Die Logik würde doch sagen, 100 mal Rechtsmissbrauch kann sich doch nicht irren, oder? Denn die zu prüfenden Fakten werden sich nicht verändert haben.
Darf ich jetzt eine der beiden Seiten nicht zu Recht in Frage stellen und um deren Beseitigung bitten, so doch bewiesenen ist, dass nur eine Seite Recht haben kann. Also hat eine Seite Unrecht gesprochen, und eben genau dieses hätte ich gerne aus dem System genommen, so es nur Schaden verursacht.

Denn vermutlich genau dieser Tatbestand oder so ähnlich wurde dem Herrn Gössner vom Verfassungsschutz unterstellt, worauf diese Bespitzelung erfolgte. Die 40 Jahre andauern durfte, obschon sie Rechtsmissbrauch war. Die vereinfachte Erklärung für diese Tat wird sicherlich irgendwo bei "wir wollten Schaden verhindern" angesiedelt sein. Und nachweislich hat man Schaden verursacht. Wenn es auf Seiten des Verfassungsschutzes (stellvertretend für alle diversen Verursacher) Mechanismen gibt für die Schadensbekämpfung, dann muss diese Möglichkeit überall gegeben sein, wo Schaden verursacht wurde. Wenn das Gesetz danach strebt einen Schaden verursachenden Herrn Gössner zu überwachen und wenn nötig aus dem Verkehr zu ziehen (was erst bei einem Schaden erfolgt wäre), dann verlange ich von selbiger Regierung und Gesetzgebung das Gleiche von sich selbst. Wenn etwas Schaden verursachen kann (Behörde, Einrichtung, Informant, Gericht), dann wird es mit wachem Auge beobachtet, wenn Schaden erfolgt, dann wird der Verursacher aus dem Verkehr gezogen und für die Zukunft werden Maßnahmen ergriffen, die dies nicht mehr möglich machen lassen.

Verlange ich wirklich so viel vom Leben, einem System, den Menschen, wenn ich einzig um eine Gleichberechtigung der Dinge bitte/wünsche/strebe?
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38

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:52

Trotzdem ist es eine Ausnahme.
Woher glaubst du das zu wissen? Mit dem Vortrag, den Bespitzelungsfall und den vielen dokumentierten Fällen hier im Forum, haben wir aber schon bedeutend mehr als eine Ausnahme.


Gemessen an - sagen wir für Deutschland - 80 Millionen Einwohnern, sind die Fälle die du hier im Forum hast, immer noch Ausnahmen. Selbst wenn du alle Fälle, die innerhalb eines Jahres passiert sind, hier im Forum stehen hättest, wären es immer noch Ausnahmen und wenn du alle Fälle, die jemals in der Zeit nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland passierten, zusammenzählen und durch die Jahre teilen würdest, du könntest dir trotzdem aus der Ausnahme keine Regel basteln.

Siehst du das ein?

Unser Rechtsstaat funktioniert gut und es gibt die verantwortlichen Menschen, die dafür sorgen dass er funktioniert. Du kannst dich nicht hinstellen und Einzelfälle aufzeigen und behaupten, sie wären die Regel. Es ist schlimm, dass solche Fälle passieren und sie passieren, weil Menschen eben Fehler haben und Fehler machen. Deswegen sind sie Menschen. Nichts funktioniert perfekt. Wir sollten uns aber bewußt machen, dass es Menschen gibt die, warum auch immer, die Ausnahme so hervorheben, als sei es die Regel und die uns glauben machen wollen, unsere Welt wäre total verkommen und hoffnungslos. Wenn wir denen glauben, dann sehen wir die Welt hoffnungslos und bemerken gar nicht, wie wunderbar unsere Welt tatsächlich ist und welch wunderbare Menschen sich dafür einsetzen, dass sie auch so bleibt?
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ASY

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39

Sonntag, 6. Februar 2011, 21:35

Siehst du das ein?
Ja - das sähe ich ein, aber:

80 Mio Menschen sind nicht 80 Mio Haushalte und Zusammengehörige (Freunde, Bekannte, Verwandte), die alle unter einem begangenen staatlichen Unrecht mitleiden. Außerdem ist das Zeitwort überhaupt nicht mehr interessiert ständig Exponate von schwer zu kriegenden Aufdeckungen zu sammeln, während die immunisierten Systemprofiteure ständig versuchen über vorsätzliche Gesetzesöffnungen (keine fahrlässigen Lücken) das gesamte Volk abzocken.

Jessas - die Ohnmacht eines Opfers sich nicht wehren zu können, ist doch der Beweis für einen Täter, der offensichtlich durch ein vorsätzliches Gesetz geschützt wird.

Schämst du dich deiner offenkundigen Dummstellung nicht? Du ehrst vorsätzlich Banditen und deren Schlupflöcher - und mir kann niemand erzählen, dass die bisherigen Gesetzgeber alle zu blöd waren, um die Hilflosen per Gesetz zu schützen und die permanenten Täter auch per Gesetz zum Schafott zu führen.

Willst du mich echt mit Blödstellen zum Fan deiner Faschistendenke machen?

40

Sonntag, 6. Februar 2011, 21:58

Siehst du das ein?
Ja - das sähe ich ein, aber:

80 Mio Menschen sind nicht 80 Mio Haushalte und Zusammengehörige (Freunde, Bekannte, Verwandte), die alle unter einem begangenen staatlichen Unrecht mitleiden.

Mag sein dass es in jedem Fall Menschen gibt, die mitleiden. Wenn man dich so liest, leidest du ja auch mit. Aber direkt betroffen sind diese Menschen nicht. Das Unrecht ist dann nicht ihnen geschehen und mit deinem Argument versuchst du nur, die wahren Verhältnisse zu vernebeln.


Außerdem ist das Zeitwort überhaupt nicht mehr interessiert ständig Exponate von schwer zu kriegenden Aufdeckungen zu sammeln, während die immunisierten Systemprofiteure ständig versuchen über vorsätzliche Gesetzesöffnungen (keine fahrlässigen Lücken) das gesamte Volk abzocken.


Du kannst dir sicher sein, dass die 'Systempresse' über jeden Fall herfällt und tagelang das Thema ausschlachtet. Ganz besonders gerne, wenn es bei der Polizei einen Vorfall gegeben hat. Dabei gehen die Fälle unter, in denen die Polizei üble Verbrechen aufklärte und wirklich gute Arbeit geleistet hat. Das wird in der Presse mit zweierlei Maß gemessen und gute Taten sind schnell vergessen. Einen schlechten Ruf wird man auch nicht so schnell los, wie einen guten Ruf.

Du mußt diese Fälle im Zeitwort nicht sammeln, du findest sie in der normalen Presse.

Jessas - die Ohnmacht eines Opfers sich nicht wehren zu können, ist doch der Beweis für einen Täter, der offensichtlich durch ein vorsätzliches Gesetz geschützt wird.


Nein, nicht unbedingt.

Schämst du dich deiner offenkundigen Dummstellung nicht? Du ehrst vorsätzlich Banditen und deren Schlupflöcher - und mir kann niemand erzählen, dass die bisherigen Gesetzgeber alle zu blöd waren, um die Hilflosen per Gesetz zu schützen und die permanenten Täter auch per Gesetz zum Schafott zu führen.


Nein, ich schäme mich nicht. Ich kenne die Menschen und keiner davon ist ohne Fehler. Ich kann die Fälle nachvollziehen und leider ist es nicht immer so, dass dort wo ein Verbrechen passiert auch Menschen sind, wie im Fall 'Sachsensumpf' ein de Maiziere, die auch den Mut haben, etwas dagegen zu unternehmen. Nicht in jedem Umfeld findest du Menschen, die solche Verbrechen wahrnehmen, sodass sie etwas dagegen unternehmen könnten - es hat ja auch nicht jeder Mensch die geistigen Vorraussetzungen dafür. Und oftmals sind wir so in unserem eigenen Trott, dass wir gar nicht schauen. Warum sollte es bei Beamten anders sein, wie beim Rest der Gesellschaft? Du kannst von keinem Menschen erwarten, perfekt zu sein und niemals im Leben Fehler zu machen. Auch gibt es die Menschen, die käuflich sind. Das kann man auch nicht verhindern.

Die Gesetzgeber sind auch ganz und gar nicht blöde, nur kannst du nicht jedes Schlupfloch schließen und dass du es Schlupfloch benennst, damit zeigst du, dass es dir ja sogar indirekt bewußt ist, dass es die Ausnahme ist und nicht die Regel, denn sonst würdest du es anders nennen. Du weißt genausogut wie ich, dass es immer Schlupflöcher geben wird und das es Leute geben wird, die diese nutzen. Da sollte man eigentlich diejenigen unterstützen, die versuchen das zu verhindern.

Die von dir erwähnten 'permanenten Täter' könnte man ja überwachen - aber das willst du ja auch nicht, weil du dich dann überwacht fühlen würdest, wenn du besseren Überwachungsgesetzen zustimmen würdest. Also, einerseits forderst du eine Verbesserung der Gesetze und ein Schliessen der Schlupflöcher, aber andererseits wenn dir jemand wie Linksaussen zeigt, wie es geht und welche Gesetze man dafür braucht, lehnst du das auch gleich wieder ab. Du kapierst selber nicht, dass du gar nicht weißt, wovon du redest und was du nun eigentlich fordern sollst, weil du gar nicht tief genug darüber nachdenkst.

Willst du mich echt mit Blödstellen zum Fan deiner Faschistendenke machen?


Nein, ich habe keine Faschistendenke und ich will dich auch nicht zum 'Fan' machen. Du solltest nur mal anfangen, nachzudenken, statt immer gleich auf Konfrontation zu gehen und einen auf Unbelehrbar zu machen.
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