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11

08.02.2011, 23:05

Da war auch der Caddy beteiligt - habe ich gelesen - der ist ein besonderer Dogmatiker und er hat unheimlich viel Zeit. Auch hier hat er 16.000 Beiträge gelassen, aber dann ist er öfter so auszuckt, dass ich ihn löschte. Nachher habe ich ihn wieder aus einer Datensicherung eingebaut.

Deine Sichtweise ist so, wie sie ist - du konzentrierst dich auf Resultate, deren Opfer nicht freiwillig entstehen. Die Ursachen sind dort zu suchen, wo mit den Opfern, die du a bissal als Schmarotzer begreifst, massig Geld verdient wird. Die Sozialleistungen sind ein "Lercherlschaß" gegen das, was mit Wohnungsmangel, Arbeitsplatzmangel, Sozialleistungen usw. nach ganz oben hin verdient wird. Du musst bedenken, dass alle Kosten irgendwo ein Guthaben verursachen - bei den unteren Bevölkerungsschichten sind aber keine solchen Reichtümer zu finden - also folgen wird dem Geld und wir wissen, wo die wirklichen Banditen sitzen.

Bei deinem letzten Absatz berücksichtigst du zum Resultat auch noch die fehlende oder zweifelhafte Ursache. Du reagierst somit verschieden auf ähnlich verursachte Unregelmäßigkeiten.

Caddy ist nicht mal der Schlimmste.... !

ich hab kein Problem mit den Menschen an sich oder den Sozialleistungen, sondern mehr mit Religionen und ihren Anführern, vielleicht konnte ich das schlecht vermitteln, ich hab immer Angst, dass die Obrigkeiten der Kirchen, egal welche, die Menschen benutzen um einen Glaubenskrieg zu beginnen, die meisten Kriege der Vergangenheit waren Religionskriege, mir wäre lieber, Relgion wäre reine Privatsache.
Kriege werden ja oft von oben angezettelt, die Menschen sind oft nur die Marionetten.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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12

09.02.2011, 00:18

Kriege werden ja oft von oben angezettelt, die Menschen sind oft nur die Marionetten.

...Immer anzettelt. Der kleine Mann will, wird und kann keine Kriege führen. Es sind immer die machtbesessenen Egoisten, die das einfache Volk in Kriege verwickeln.

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ASY

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13

09.02.2011, 17:38

die meisten Kriege der Vergangenheit waren Religionskriege,
Präziser fände ich die Aussage, dass alle Kriege den Glauben und die Hoffnung der Menschen missbrauchen. Die Religionen sind lediglich eine Folge der Obrigkeitshörigkeit. Der Glaube ist der Krieg im Innersten eines Menschen.

ASY

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14

21.02.2011, 11:35

Und warum eigentlich müssen wir bei jedem Thema vom Geld reden ?
Weil die Ursachen und nicht die Auswirkungen wichtig sind. Allein an deiner Frage ist zu erkennen, wie du die Hauptprobleme der Menschheit unterschätzt. Die Eigentumsungerechtigkeit begünstigt den endlosen Wirrwarr, wo mehrere Leben nicht ausreichen, um alles zu besprechen.

Wenn dein Haus ein Loch im Dach hat, wirst du dann Tag und Nacht, so es regnet, nur die Wasserschäden zu beseitigen versuchen, oder das Dach reparieren?

15

21.02.2011, 21:25

Wenn dein Haus ein Loch im Dach hat, wirst du dann Tag und Nacht, so es regnet, nur die Wasserschäden zu beseitigen versuchen, oder das Dach reparieren?
Ich lass das meinen Mann reparieren, klar !
Ich bin schon derselben Meinung, dass viel Geld ungerecht verteilt ist, aber ich bin nicht gegen die Abschaffung von Geld oder Zinsen und auch nicht für Enteignung oder für Kommunismus.

Was mich schon stört, ist, dass z.B. ein Politiker nach kurzer Zeit ein Anrecht auf Pension hat. 502 Politiker bekommen durchschnittlich 52.600 Euro Pension nach einem alten Gesetz. Kostenpunkt 26,4 Mio. € , wovon nur rund 3,1 Mio. € durch Beitragszahlungen gedeckt sind, der staatliche Zuschuss für die auslaufenden Politikerpensionen beträgt also rund 23,3 Mio. €
(laut grünen Sozialsprecher Öllinger)
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ASY

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16

21.02.2011, 22:14

Um nicht immer wieder dieselben offenen Erklärungen in allen Themen zu behandeln, werde ich auf das Offene hier antworten.

Das von dir erwähnte Pensionsproblem gibt es auch bei der Sozialversicherung und nennt sich Höchtbemessungsgrundlage oder Reichenschutz.
Ich bin schon derselben Meinung, dass viel Geld ungerecht verteilt ist, aber ich bin nicht gegen die Abschaffung von Geld oder Zinsen und auch nicht für Enteignung oder für Kommunismus.
Die Abschaffung von Geld und dem Kommunismus stehen bei mir nicht zur Debatte. Die Enteignung der Räuber und die Abschaffung von Zinsen sind hingegen unabdingbar, weil damit den Räubern das Werkzeug genommen wird.
Wenn Menschen Geld übrig haben, investieren sie es oft inImmobilien, weil es eventuell mehr Zinsen bringt als auf der Bank, allerdings ist das auch mit Risiko verbunden (z.B. Mietvandalen) Warum soll jemand sonst Wohnraum schaffen, aus Nächstenliebe ?
Wenn Menschen viel Geld besitzen, dann müssen sie dieses irgendwem genommen haben, dem es fehlt. Dein Lebensleid wird von jenen bestimmt, die Geldzins und Wohnraumzins nehmen - warum hälst du daran fest?

Bitte schau dir diesen Film an: Vom Reis - Kurzfilm über das Geldsystem

Wenn du Lust hast, können wir weiter plaudern und du tätest mir einen großen Gefallen, so du halbwegs beim Thema bleibst. Wenn ich auf alle Auswirkungen eingehe, dann schreibe ich mir nur die Finger fusselig und dir fehlt der Nutzen meiner Schreiberei.

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17

21.02.2011, 23:09

Unsere Regierung, bzw. Kreisky hätte nicht soviele Schulden machen müssen, bzw. die Menschen hätten ihn nicht wählen müssen, ich war damals, 1970, gerade mal 10 Jahre alt und hab gewusst, dass wir das irgendwann zahlen müssen, alles gratis und für zwar für alle, nicht einmal nur für die Armen, das konnte nicht gut gehen ! Schulden machen in Zeiten der Hochkonjunktur, wer ist so blöd ?

Jede Hausfrau kennt den Spruch: spare in der Zeit, dann hast su in der Not !

Wir haben in der guten Zeit nichts weggelegt, wir haben das Schulden machen bewusst gewählt und in Kauf genommen, bzw. unsere Eltern und jetzt geht es ans Zahlen, das war vorherzusehen !

1970 hatte Kreisky den Staatshaushalt mit 3,40 Milliarden übernommen und innerhalb von 16 Jahren auf über 50 Milliarden (ungefähr das 14-fache) und bei der große Koalitionen unter SPÖ-Führung im selben Zeitraum ca. um das 2,5 - fache erhöht, in den letzten 10 Jahren wurden die Schulden dann noch verdoppelt.

Wer ist schuld, der, der ohne zwingenden Grund, nur für Wohlstand, Schulden macht, oder der, der Geld gegen Zinsen verleiht ?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

18

22.02.2011, 00:43

Wer ist schuld, der, der ohne zwingenden Grund, nur für Wohlstand, Schulden macht, oder der, der Geld gegen Zinsen verleiht ?


Ich glaube, das kann man nicht so sagen.
Betrachten wir mal die Zeit zurück bis 1950. Das erste Geld wurde ausgegeben, die Industrie investierte, der Staat genauso, alles vergrösserte sich, und es wurden fleissig Kredite aufgenommen. Der Staat hatte schon eine Ruckzahlungsverpflichtung von dem ersten Geld, das er geliehen bekam. Und auch da ist das Problem, es werden 100% Darlehen vergeben mit 2 % Zinsen. Es sind aber nur die 100% im Umlauf, nicht die 2%, die eigentlich über Kapital und dem Zins daraus ausgeglichen werden sollen. Das Verhältnis Kapital und Kredite (und dem daraus enstehenden Zinsen) wird immer zu Lasten der Kreditzinsen fallen, also es wird nie soviel Kapital vorhanden sein, das die Kapitalzinsen die Kreditzinsen ausgleichen. Die Wirtschaft wächst, das Eigentum, der Staat natürlich auch mit seinen Behörden und Einrichtungen, aber er hatte nie und kann nie das Geld für das erstmalige Darlehen erwirtschaften. Irgentwann sind die Einnahmen zu gering um die Zinszahlungen zu decken, und er muss ein neues Darlehen aufbringen, das, wie unsere tolle Wirtschaftskunde lehrt, mit mehr Wachstum die Raten aufbringen soll. was aber nicht klappt. Dabei ist es dann egal, welcher Politiker es ist, da es, hier, 20 Jahre nach dem ersten Darlehen war, und die Neuverschuldner nicht einmal mehr das System richtig kennen, sondern nur gelernt bekamen, das mit Wirtschaftswachstum alle Probleme gelöst werden kann, da ja wundersamer Weise mehr Geld im System sein muss.
Das jedes neu eingebrachte Geld wieder neue Zinsen verursacht begreifen diese Experten schon nicht mehr und ignorieren es einfach. Deswegen kann man nicht mehr den Verleiher oder den Kreditnehmer verantwortlich machen, sondern das System, das durch die Banken aufgebaut wurde und den Geldverleih zu einer unehrlichen Sache macht.

19

22.02.2011, 08:32

den Geldverleih zu einer unehrlichen Sache macht.


Warum soll jemand Geld verleihen, ohne Zinsen zu verlangen, das Geld verliert durch die Inflation doch an Wert, würde das Verleihen keine Zinsen bringen, würde niemand Geld verleihen.
Kaum ein Mensch könnte sich ein Haus bauen, wenn er jung ist, sondern erst am Ende seines Lebens und solange er darauf sparen muss, würde das Geld ihm auf der Bank auch keine Zinsen bringen, es würde ständig an Wert verlieren !

Die Reichen würden ihr Geld nicht verleihen oder anlegen, sie würden sich Wertgegenstände oder haltbare Lebensmittel aufkaufen, wie Salz, Zucker, Kaffee, Getreide, Bohnen.... und den Preis in die Höhe treiben oder sie würden Menschen Geld gegen Arbeitsleistung verleihen, dann wäre man eventuell ein Leben lang dem Gläubiger als Sklave dienen müssen ... schlimmer Gedanke!

Im Übrigen waren die Politiker einfach selber verantwortlich, da sie in der Hochkonjunktur, vor allem in den Staatsbetrieben das Geld ganz einfach mit beiden Händen rauswarfen. Ein Bericht aus der Zeit liefert der Link:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522566.html

Und Sozialleistungen wurden im Gießkannenprinzip übers Volk geschüttet. Und jetzt sollen die Zinsen schuld sein?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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20

22.02.2011, 09:32

Und Sozialleistungen wurden im Gießkannenprinzip übers Volk geschüttet. Und jetzt sollen die Zinsen schuld sein?
Das machst du "super", denn du dämonisierst die Sozialleistung, während du den Zins unterstützt. Wo doch der Zins eine Sozialleistung nur für Reiche ist.

Ich will dir mal den Unterschied deiner Gegenüberstellung beschreiben.

Sozialleistungen sind ein Abschlag = Disagio > Von einer gesamt vorhandenen Menge wird etwas abgezogen.
Zinsen sind ein Aufschlag = Agio > Auf eine gesamt vorhandene Menge wird etwas draufgeschlagen.

Siehst du hier noch kein Problem?

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