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Dienstag, 22. Februar 2011, 11:01

Eine Sozialleistung ist keine, wenn sie gießkannenartig übers Volk gegossen wird, man hätte sich schon bemühen müssen, wer sie braucht ! Allerdings führt die Gießkanne zu Wählerstimmen und um nichts anderes ist es damals gegangen, Wahlen zu gewinnen und es hat lange funktioniert !

Um Sozialleistungen finanzieren zu können, muss zuerst einmal jemand etwas erwirtschaften, man kann nicht sozial auf Kredit sein und dann den Empfänger zurückzahlen lassen, was ist das denn ?

Geschäft ist ein Tausch, ich bekomme etwas und gebe etwas, ist mir der Preis zu hoch, muss ich es nicht nehmen !
Es gibt nun mal Reiche und Arme, Gesunde und Kranke, Schöne und Häßliche, Fleißige und Faule, Dumme und Intelligente, kann man diese Ungerechtigkeit einfach abschaffen ?

Immerhin zahlen Reiche 50 % Einkommensteuer, was wäre, wenn die ihre Koffer packen und auswandern ?

Ich hab gestern in Fernsehen einen Bericht über Lottogewinner gesehen, die haben teilweise die Hälfte verschenkt, die Kinder wurden dennoch bespuckt und getreten, der Neid der Menschen ist einfach grenzenlos.

Ich würde das verstehen, wenn Menschen kein Dach überm Kopf haben und hungern müssen, aber heute ist es doch die verwöhnte Wohlstandsgesellschaft, die mehr hat als die meisten auf der Welt, die noch mehr fordert und selber nichts abgibt.

Jeder von uns könnte doch als Vorbild die Hälfte von seinem Besitz an einen Hungernden abgeben, man braucht kein Handy und keinen PC zum Überleben !
Es ist scheinheilig, das von noch Reicheren zu verlangen!
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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ASY

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22

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:06

Ich verstehe dich nicht. Anstatt beim Thema zu bleiben und auf mein Bemühen, dir etwas genau zu erklären, einzugehen, schreibst du Wirtshausparolen!

23

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:14

Was genau ist eine Wirtshausparole ?

Warum verrennst du dich so in die Zinsengeschichte ?
Denkst du nicht, die Reichen hätten auch andere Möglichkeiten ihr Geld zu vermehren ?
Was wäre denn der Vorteil, wenn es keine Kredite mehr gäbe ? - Denn ohne Zinsen gäbe es natürlich auch keinen Kredit !

Das einzige, was ich sehe: Es war falsch, dass die Politik soviel Schulden gemacht hat, aber die Menschen wählen halt nun mal die größten Verschwender, weil sie nicht ans Zurückzahlen denken, aber da sind doch die Kreditgeber nicht schuld, oder ?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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24

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:23

Es geht um diesen Teil:
Sozialleistungen sind ein Abschlag = Disagio > Von einer gesamt vorhandenen Menge wird etwas abgezogen.
Zinsen sind ein Aufschlag = Agio > Auf eine gesamt vorhandene Menge wird etwas draufgeschlagen.

Siehst du hier noch kein Problem?
Wenn du hier das Problem nicht entdeckst, dann werde ich dir das einfacher erklären.

Wenn du auf Alles was es gibt einen Aufschlag zahlen musst, wo gedenkst du diesen Aufschlag herzukriegen? Wo ist das Stückchen über Alles?

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25

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:37

Den Aufschlag erhälst du, indem du selber arbeitest, deine Waren oder deine Dienstleisung verkaufst !
Einen großen Teil, der ist viel größer als der Zinsanteil musst du allerdings als Steuer an den Staat abliefern !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

26

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:43

Beispiel: Ich kaufe von dir 100 Stunden deiner Arbeitsleistung und nehme mir dafür einen Kredit. An Zinsen muss ich derzeit vielleicht 3% pro Jahr bezahlen, deine Arbeitsleistung, wenn du, sagen wir mal 1.000,- € auf die Hand bekommst, kostet in Wahrheit 2.000,- € ( inklus. ca. 100% Lohnnebenkosten) , plus 20 % Mehrwertsteuer, also 2.400,- € , wohin geht also das meiste Geld ?
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27

Dienstag, 22. Februar 2011, 12:25

Beispiel: Ich kaufe von dir 100 Stunden deiner Arbeitsleistung und nehme mir dafür einen Kredit. An Zinsen muss ich derzeit vielleicht 3% pro Jahr bezahlen, deine Arbeitsleistung, wenn du, sagen wir mal 1.000,- € auf die Hand bekommst, kostet in Wahrheit 2.000,- € ( inklus. ca. 100% Lohnnebenkosten) , plus 20 % Mehrwertsteuer, also 2.400,- € , wohin geht also das meiste Geld ?
Dies ist eine Milchmädchenrechnung, weil du eben das Problem noch nicht verstanden hast. Mir ging's vor Jahren ebenfalls so - aber du wirst bald erkennen, wie einfach die Sache zu verstehen ist.

Ich nehme dazu dein Beispiel:
Den Aufschlag erhälst du, indem du selber arbeitest, deine Waren oder deine Dienstleisung verkaufst !
Einen großen Teil, der ist viel größer als der Zinsanteil musst du allerdings als Steuer an den Staat abliefern !
Wir sind uns einig, dass du für alle Aktionen Geld benötigst und dass man für dieses Geld entweder arbeiten oder Eigentümer sein muss. Nichteigentümer müssen immer arbeiten, Eigentümer hingegen, können sich das im Rahmen ihres Eigentums aussuchen.

Du kennst doch das Spiel die Reise nach Jerusalem? Ich erkläre es trotzdem:

11 Spieler und 10 Sessel. Wenn die Musik ertönt müssen alle um die Sessel arbeiten/laufen. Wenn die Musik aus ist, muss sich jeder einen Sessel ergattern. Einer scheidet aus und das Spiel beginnt neuerdings, jedoch wird immer ein Sessel abgezogen.

Ergebnis:
In diesem Spiel gibt es nun nur einen einzigen Gewinner, jedoch 10 Verlierer. Der letzte hat im Kampf um Sessel/Geld seinen Anteil bitter erarbeitet und kann nun seinen Sessel nutzen. Die anderen Mitspieler haben genau so viel gearbeitet, jedoch keinen Sessel ergattern können.

Ist dir soweit klar, dass so ein System für die Mehrheit Leid verursacht?

28

Dienstag, 22. Februar 2011, 13:13

In diesem Spiel gibt es nun nur einen einzigen Gewinner, jedoch 10 Verlierer. Der letzte hat im Kampf um Sessel/Geld seinen Anteil bitter erarbeitet und kann nun seinen Sessel nutzen. Die anderen Mitspieler haben genau so viel gearbeitet, jedoch keinen Sessel ergattern können.


Ich bin leidenschaftlicher Spieler, zu verlieren bedeutet für mich kein Leid, höchstens Anreiz, das nächstemal schlauer zu sein !

Es gibt zwar einen eizigen Sieger, aber der, der als erstes ausgeschieden ist, musste am wenigsten kämpfen, am meisten Mitleid hab ich mit dem Zweiten, der hat beinahe solange durchgehalten, wie der erste, trotzdem hat er verloren, bzw. ist eben zweiter geworden, im echten Leben gibt es auch für den zweiten einen Preis, in einem Sozialstaat könnte sein, dass der letzte und der erste die Sieger sind, der letzte deshalb, weil er sich gar nicht bemüht hat und trotzdem auf seine Kosten kommt.

Im realen Leben ist jemand, der in Österreich oder Deutschland geboren ist, doch schon auf der Siegerseite, gegenüber Menschen in der dritten Welt, die für einen Hungerlohn für uns schuften müssen.
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29

Dienstag, 22. Februar 2011, 13:24

Es gibt zwar einen eizigen Sieger, aber der, der als erstes ausgeschieden ist, musste am wenigsten kämpfen,
Das stimmt doch nicht, sondern er muss sich ein Spiel / eine Arbeit suchen, wo er wieder Sessel/Geld erspielen/erarbeiten kann.

30

Dienstag, 22. Februar 2011, 13:38

Nur durch Spielen wird er lernen zu gewinnen !

Auch, wenn jemand alleine auf einer Insel leben würde, müsste er kämpfen um zu überleben, der Gegner wäre die Natur !
Es gehört zum Leben, für sein Überleben etwas tun zu müssen, wenn Menschen nichts zu tun haben, werden sie meist depressiv.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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