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Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:33

30 Jahre lang behinderte Kinder missbraucht

Letzte Woche wurde die Schweiz wieder einmal mehr aufgerütelt.

Ein Pfleger konnte sich während 30 Jahren an behinderten Kindern missbrauchen ohne, dass es aufgefloge wäre. Nur dank einem Hinweis konnte dieses Monster aus dem Verkehr gezogen werden. Die Untersuchungsbehörden gehen von über 114 Kindern die Missbraucht wurden aus. In einem Therapieheim war er sogar als Sicherheitsberater tätig um eben solche Monster zu überführen. Man stelle sich das mal vor, er arbeitet in dieser Kommission mit und gleichzeitig vergeht er sich an Kindern. Die Behörden und die verschiedenen Heime wollten oder konnten oder haben nie etwas bemerkt, dass dieser hinter Kinder ging. Oder wurde es einfach totgeschwiegen? Das tragische an der ganzen Sache ist, dass er sogar in Deutschland tätig war und die haben angeblich auch nichts mitbekommen.

Tja, und nun kommt noch der Hammer: von diesen 114 Fällen die amtlich Bekannt sind, sind nur deren wenige nicht verjährt. Man höre und staune: die Schweiz hat in einer Abstimmung die nicht Verjährungsklausel über Kindesmissbrauch angenommen. Das würde heissen; dass kein solches Delikt mehr unter der Verjährung von 10 Jahren steht. Nur haben es die Behörden versäumt bis dato den entsprechenden Artikel im Gesetz aufzunehmen, da die Verschärfung der nicht Verjährung wieder abgeschwächt werden soll. Und von welcher Paartei kommt dieser Vorschlag? Nun man muss nicht lanfe überlgen? Es sind die Grünen und die Roten die da nicht vorwärts machen. Da bleibt mir ganz einfach die Spuke weg. Und mich verwundert es nciht, dass da einige bereit dazu sind einen solchen Menschen aus dem Weg zu räumen, auch wenn dies sicherlich nicht der rechte Weg ist.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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ASY

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2

Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:27

Eure Direkte Demokratie hat halt auch ein paar Hürden eingebaut. Wir in Österreich und Deuschland sind total machtlos gegen die Parlamentarische Demokratie, wo die Mehrheit die Minderheit ermächtigt, über die Mehrheit zu herrschen.

3

Freitag, 11. Februar 2011, 09:11

Klingt für mich ähnlich der Problematik im Geldsystem:

Dort können, wollen, sollen, dürfen unsere Gesetzgeber auch keinerlei Gesetzesänderungen im Bereich Banken, Investments, Aktien, Stiftungen, Spekulationen usw. erlassen, solange damit noch Missbrauch zu machen ist. Einzig Einrichtungen für eine bessere Überwachung dieser wird gestatten, wo es sich aber wie im obigen Fall um die Selbigen handelt, die zu den Verursachern gehören.

Also wird der "Bock zum Gärtner" erklärt .... was nur einer Seite dienlich ist.

Schon neugierig bin, welche Erklärungen die Melonen (Rot/Grün) vorzuweisen haben!!
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Linksaussen

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4

Freitag, 11. Februar 2011, 10:01

Erstaunlich, wie man so ein Thema noch für seine Widerkäuerparolen mißbrauchen kann. Ich bin beschämt, was man hier wieder lesen muss. Mal unabhängig davon, dass Du Kratzbürste, offensichtlich frei von Awissen bist, was Überwachung angeht. Aber mißbrauchte Kind4er für seine kläglichen Parolen noch einmal zu mißbrauchen, grenzt an Menschenverachtung. Nein, das ist menschenverachtend.

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ASY

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5

Freitag, 11. Februar 2011, 10:20

Erstaunlich, wie man so ein Thema noch für seine Widerkäuerparolen mißbrauchen kann.
Untergang des Abendlandes

6

Freitag, 11. Februar 2011, 11:07

Es ist tatsächlich so, dass da an die missbrauchten Opfer niemand denkt. Oder doch? Höchstens die Angehörigen der missbrauchten Kinder die denken an die Opfer und stehen da ohne jegliche Hilfe von aussen. Das tragische am ganzen ist, dass sich ein Knabe nach einem von diesem Täter vor den Zug geworfen hat und niemand konnte damals den Zusammenhang sehen, weshalb er sich das Leben nahm. Da es sich um Kinder handelt die Behindert sind, muss man davon ausgehen, dass die sich auch nicht zu reden wagten oder sich überhaupt nicht ausdrücken konnten.

Tatsache ist, dass die Umsetzung dieses beschlossenen Gesetztes noch einige Jahre dauern dürfte. Eine weitere Tatsache ist auch die, dass die Roten dieses Gesetz bereits entschärfen wollen.

Nebenbei bemerkt, wurde diese Gesetz von zwei Frauen entworfen und zur Unterschriftensammlung gebracht, damit eine Abstimmung stattfinden konnte. Darin sollten Missbrauch an Kindern nicht mehr Verjährt werden und die Täter sollten ein Lebenlang in Verwahrung gehen ohne die Möglichkeit zu haben je wieder einen Fuss in die Freiheit zu setzen. Diese beiden Frauen sind Opfer, da ihre Kinder ebenfalls Missbraucht wurden die haben den Mut gehabt endlich etwas zu unternehmen. Nur werden sie von der Politik im Regen stehen gelassen.
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7

Freitag, 11. Februar 2011, 11:13

Erstaunlich, wie man so ein Thema noch für seine Widerkäuerparolen mißbrauchen kann

Ich versuche mittels verschiedener Ansichten die praktizierten Wiederholungen in den verschiedenen Bereichen zu ergründen und offenzulegen, damit diese auch für das ungeübte Auge sichtbar werden können .... auch für das meinige. Wenn ich solche Schlussfolgerungen öffentlich diskutiere, dann kann ich meinen Irrtum erkennen, oder das Wissen darin finden. Was daran "missbräuchlich" sein kann, hat sich mir bisher noch nicht offenbart.

Oder sollte ich mich mit den Parolen der Kirchen, der Regierungen oder der Politiker schmücken, mit denen sie diese Themen behandelt. Kindesmissbrauch in religiösen Einrichtungen, Kinderpornographie und -missbrauch in Kindergärten, von Verwandten oder Pädophilen, Kinderschänder und deren Handhabung vor dem Gesetz (so sie dort überhaupt mal landen) und deren Umgang damit finde ich nicht als Schande, sondern mehr ein Verbrechen und ein aufrecht erhalten dieses.

Ich bin beschämt, was man hier wieder lesen muss.

Sich "fremd zu schämen" finde ich noch unsinniger, als die Scham an sich.
Sogar der Talmud schreibt dazu:
Wer sich leicht schämt, sündigt schwer.


Und wie könnte man sich noch leichter schämen, als für die Taten eines Fremden/Anderen.

Mal unabhängig davon, dass Du Kratzbürste, offensichtlich frei von Awissen bist, was Überwachung angeht. Aber mißbrauchte Kind4er für seine kläglichen Parolen noch einmal zu mißbrauchen, grenzt an Menschenverachtung. Nein, das ist menschenverachtend.

Du erscheinst mir hier (wie schon oftmals von mir aufgezeigt) als der "Richter" über andere. So verhältst du dich gegenüber deinen Mitmenschen, die nicht eins zu eins deine Überzeugungen teilen. Immer mehr erkenne ich, dass du anderen lediglich gestattest "so weit zu denken, wie du schon gedacht hast", nicht weniger (denn das bestätigt nur deren "Unwissen") aber auch kein Stück mehr als du (denn das bestätigt wiederum nur dessen "Unwissen"). Aus deiner Sichtweise eine sehr praktikable Win-Win-Situation für dich allein, und deine Zustimmerschaft - denn alles andere wird von dir abgelehnt, entwertet, verurteilt, fremdgeschämt, usw.
Und zur Erklärung: Ich habe hier das Wort Unwissen hergenommen, so du schreibst in deiner Aussage ich wäre "frei von Awissen", was im Grunde ja ein Kompliment wäre. Deshalb denke ich, du hast entweder "frei von" oder das "A" irrtümlich verwendet.

Warum nur übersiehst du ganz nebenbei, dass dein Vorwurf der "Menschenverachtung", derer du mich bezichtigst in keinster Weise etwas anderes ist als "Menschenverachtung" - und zwar gegenüber meiner Person.
Wir sind was wir sind (nicht mehr und nicht weniger), und daran wird sich auch nichts ändern, nur weil Mann/Frau ständig seiner Umwelt erklärt, wie diese sich verhalten. Denn bei diesem Tun offenbart Mann/Frau ohnehin zur Gänze "wer er/sie ist".

Wenn du mit mir und meinen Aussagen uneins bist, dann lade ich dich ein, dich mit mir an einen Tisch zu setzen um darüber zu sprechen. Ich bin dazu jederzeit gerne bereit, so ich nicht auf meine Wahrheit beharre, und ich jederzeit gerne auf einen eventuellen Irrtum verzichte, den ich noch nicht erkenne. An einen Tisch, in einen eigenen Thread deshalb, weil ansonsten ein jedes Thema durch unsere gegenseitigen "Anschuldigungen/Erkenntnisse" verunstaltet und zweckentfremdet wird.
Und weil ich dir schon die Arbeit der Eröffnung eines Thread's aufhalsen würde stelle ich die Überschrift "An einen Tisch" bereit, die du nur noch zu kopieren hast. Natürlich darfst du auch eine von dir gewünschte Bezeichnung wählen. Auf eine eigene Eröffnung möchte ich verzichten, so dies bereits nicht mehr einer vollkommenen Freiwilligkeit von deiner Seite entsprechen würde, die ich dir jedoch unbedingt zugestehe.
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8

Freitag, 11. Februar 2011, 22:01

Mir wird kalt, wenn ich das lese....

Lebst Du oder lässt Du dich leben?

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9

Freitag, 11. März 2011, 13:01

Bern nimmt Heime unter die Lupe

Nach sexuellen Übergriffen eines Pflegers auf über 100 Kinder nimmt der Kanton Bern nun die Heime unter die Lupe: Die Fürsorge- und die Justizdirektion haben einen Expertenbericht in Auftrag gegeben, der die heiminternen Abläufe und die kantonale Aufsicht untersuchen soll.

Der im Februar bekannt gewordene Missbrauchsfall habe gezeigt, dass die Prävention zum Schutz der Integrität von Heimbewohnern ungenügend funktioniere, hält der Kanton in einem Communiqué vom Freitag fest.

Deshalb sollen nun die internen Prozesse der stationären Einrichtungen untersucht werden. Ausserdem soll abgeklärt werden, ob die Heimaufsicht im Kanton Bern besser geregelt werden könnte.

Mit dem Bericht beauftragt wurden der Berner Rechtsprofessor Markus Müller und Monika Egli-Alge, Geschäftsführerin des Forensischen Instituts Ostschweiz. Der Bericht soll bis Herbst 2011 vorliegen.

Quelle: http://www.20min.ch/news/bern/story/Bern…e-Lupe-27325900



Wieder einmal mehr wird überlegt, wie die Sicherheitsdispostive verbessert werden können. Doch leider zu spät. Was nützt es all den Kindern die Missbraucht wurden, wenn nur überlegungen gemacht werden?
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