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Montag, 14. Februar 2011, 23:49

Food Inc. - Was essen wir wirklich - 1/6




.Food Inc. - Was essen wir wirklich - Teile 2-6:
http://tierrechte.blog.de/2011/02/13/foo…klich-10586906/
.

Zitat

Food inc. - Was essen wir wirklich?

Die Lebensmittelindustrie in den USA möchte nicht, dass
wir wissen, was wir essen. Denn wenn man es wüsste, würde man es
vielleicht gar nicht essen wollen.“ Zu dieser Einschätzung kommt Eric
Schlosser, US - Journalist und Autor zu Beginn des Films „Food Inc. –
Was essen wir wirklich?


Die heutigen Nahrungsmittel, so zeigt der Film, stammen mittlerweile
weitestgehend aus der Fließbandproduktion. Arbeiter und Tiere werden
missbraucht, die Nahrungsmittel immer gefährlicher - und das
verheimlicht man uns mutwillig. Wenige multinationale Konzerne bestimmen
das Nahrungssystem. Sie kontrollieren es vom Saatgut bis zum
Supermarkt. Es sind Monopolisten, die längst kein Fleisch mehr von
glücklichen Kühen oder Hühnern verkaufen, obwohl ihre Werbung das immer
noch suggeriert.

Die Lebensmittelindustrie, so deckt der Film auf, setzt zur Mehrung
des Profits längst auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes
Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel. Damit setzt sie die
Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der
Konsumenten aufs Spiel.

Die Liste der Skandale, die ans Tageslicht kommen, wird immer
länger. Aber der Journalist Michael Pollan sieht darin auch Positives:
„Mit jeder Enthüllung erfährt Amerika ein bisschen mehr, über die
Zubereitung des Essens. Und jedes Mal wendet man sich voller Abscheu ab
und sucht nach Alternativen.“

Und so fordert der Film den Zuschauer auf, Stellung zu beziehen,
sich gegen die Bevormundung durch die Lebensmittelindustrie zu wehren
und Verantwortung für die eigene Ernährung zu übernehmen.

Der Film beleuchtet die Situation in den USA. Und die sind uns
Europäern wie so oft auch in der Industrialisierung und
Technologisierung der Nahrung um einiges voraus. Bleibt aber die Frage,
ob uns diese Zukunft, wie schon so oft, auch bald einholt.

.Redaktion: Jutta Krug, WDR
.

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Food Inc. - Was essen wir wirklich - Teile 2-6:
http://tierrechte.blog.de/2011/02/13/foo…klich-10586906/
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2

Dienstag, 15. Februar 2011, 10:50

Schrecklich, aber es ist das, was der Kunde will: Billiges Essen

Schlimm nur, dass gerade das von der Politik auch noch gefördert wird, Subventionen für die größten Konzerne, weil die Konzernsvertreter in der Politik sitzen und Politiker, wenn sie aus der Politik austreten, hochbezahlte Jobs in der Konzernen erhalten um das Lobbying aufrecht zu erhalten. Politik und Wirtschaft haben fusioniert, wir haben keinen Kapitalsmus mehr, wir haben einen staatlich subventionierten Kapitalismus.

In Österreich bekamen insgesamt 233 Leistungsempfänger über 100.000 Euro Zuschuss, vor allem Fleisch und Milch wird gefördert, exakt 83.693 Kleinbetriebe bekommen weniger als 5.000 Euro. Darunter sind auch zahlreiche Marginalbeträge von ein paar hundert Euro, bei denen die Bearbeitungsgebühren im Durchlauf der Anträge von Österreich bis Brüssel höhere Kosten verursachten als die Auszahlungen an die Bauern ausmachen.

Nachzulesen war dies im Internet auf der vom Landwirtschaftsministerium eingerichteten Website www.transparenzdatenbank.at


Auf Grund eines Urteils des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 9.11.2010 stehen diese Daten derzeit nicht zur Verfügung.
Warum auch, wir sollen ja nichts wissen, wir sollen nur wählen ! :kopfkratz:
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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3

Dienstag, 15. Februar 2011, 11:01

Schrecklich, aber es ist das, was der Kunde will: Billiges Essen
Solche Aussagen gleichen einer Volksselbstbebrunzung, denn die meisten Einwohner haben überhaupt keine Wahl und müssen billige Lebensmittel kaufen. Diese billigen Lebensmittel sind aber gar nicht wirklich billig, sondern haben lediglich einen nicht so hohen Preisaufschlag wie nicht billige Lebensmittel. Oft verbirgt sich hinter billig und nicht billig derselbe Schrott.

4

Dienstag, 15. Februar 2011, 11:22

Solche Aussagen gleichen einer Volksselbstbebrunzung, denn die meisten Einwohner haben überhaupt keine Wahl und müssen billige Lebensmittel kaufen.
Das ist mir bewusst, aber ich hab auch die Politik dafür verantwortlich genannt, weil sie hauptsächlich die großen Konzerne unterstützt, aber wir sind es, die unsere Politiker wählen.
Nichts desto trotz ist es auch die Bequemlichkeit des Kunden, Fertigprodukte zu kaufen, die teurer sind als selber kochen. Wenn man sich informiert, kann man sich mit wenig halbwegs guten Produkten, gesund und günstig ernähren. Ich kann Kartoffel statt Pommes, Chips, Wedges oder Kroketten kaufen, ich kann Mehl und Gemüse anstelle von Fertigpizza kaufen.....

Und ich kann das Fleisch (wenn ich nicht Vegetarier oder Veganer bin) vom Bio-Bauern kaufen, dafür nur einmal pro Woche Fleisch essen, das ist auch gesünder.
Veganer und Vegetarier können aus Bohnen, Linsen, Erbsen günstige Essen zaubern und frisches Obst und Gemüse nach Saison günstig kaufen. Niemand braucht Limonaden, Nachzeug, Knabberzeug ... mit Aromen, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern aufbereiteten Müll zum Überleben.

Gerade wenn jemand keine Arbeit hat, hat er doch Zeit, sich zu informieren und Zeit, seine Nahrung selber zuzubereiten, ich verstehe, dass es schwierig ist, wenn man berufstätig ist.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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ASY

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Dienstag, 15. Februar 2011, 12:39

ich verstehe, dass es schwierig ist, wenn man berufstätig ist.
Gut, dann verstehst du in Österreich über 4 Mio Berufstätige und deren Kinder, letztere schon möglichst bald im Kindergarten mit Fertigprodukten aus Großküchen verköstigt werden. Dann haben wir noch 2,7 Mio. Österreicher, die mit einem Jahreseinkommen unter EUR 11.000,- brutto auskommen müssen.

Wer glaubst du, soll da noch einen Druck erzeugen können? Fertigprodukte sind um ein Hauseck billiger, praktisch portioniert und lange haltbar. Arme Menschen können wenig Vorräte kaufen und so wiederum wenig sparen. Durch die Zentralisierung der Einkaufsmöglichkeiten, werden auch die Wege weiter und es entstehen wiederum Kosten, die sich die Armutschkerl nicht leisten können. Soziale Kontakte brechen ab, weil jeder mit sich selbst und seiner Familie genug Sorgen hat.

Politiker haben keine Durchsetzungsgewalt und wenn sich einer für die Einwohner zu wichtig macht, dann wird er einfach auf ein bequemes Mühelos-Einkommen verfrachtet, wo er keinen medialen "Blödsinn" mehr anstellen kann ... oder er wird anders demontiert.

Ich sehe leider kein Licht am Ende des Tunnels. :schulter:

6

Dienstag, 15. Februar 2011, 13:04

Wie schön war doch die Zeit, als Mütter und Großmütter zuhause waren, im Garten Gemüse und Obst anbauten, stundenlang unbezahlterweise am Herd standen, kochten und backten und für den Winter konservierten !

Aber jetzt mag Frau oft nicht mehr, sie will auch Karriere machen und Geld verdienen, zurecht, die Frage ist nur, wer übernimmt diese Arbeit, die nichts oder kaum etwas kosten darf ?

Lange dachte man, Konzerne können mittels Ferigprodukte die Hausfrau ersetzen, jetzt stellt sich langsam heraus, dass das vielleicht eine Sackgasse ist, denn Konzerne müssen Geld verdienen, da der Kunde billig einkaufen will, geht das auf Kosten der Tiere, der Umwelt und der Gesundheit.

Wenn der Staat aufhört, das auch noch mit Subventionen zu fördern, und der Kunde gesunde Lebensmittel und kein Tierleid will, wird sich der Kunde auf viel höhere Preise einstellen müssen, dann bekommt Essen den Wert, den es eigentlich auch haben sollte, den höchsten !

Dann lohnt es sich auch wieder, dass eine Person zuhause bleibt und die Familie versorgt und es lohnt sich auch wieder für Kleingewerbetreibende Lebensmittel zu produzieren.

Ein Nebeneffekt sollte sein, dass, wenn sich der Staat die Subventionen spart, die Steuern gesenkt werden können, der Staat muss natürlich insgesamt schlanker werden, die Bevormundung und die Entmündigung des Bürgers muss aufhören, der Bürger muss wieder mehr Eigenverantwortung tragen lernen.

Es kann doch nicht angehen, dass die Steuern und Abgaben an den Staat immer höher werden, der Staat entscheidet, was für die Menschen gut ist und was nicht. Wenn sie dann krank werden, die Verantwortung ausschließlich der Schulmedizin übertagen wird. Wenn Menschen krank sind, wollen sie meist nichts von Eigenverantwortung hören, sie wollen eine *Zauberpille* vom Arzt, der sie gesund macht !
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7

Dienstag, 15. Februar 2011, 14:33

Wenn der Staat aufhört
Du schreibst, als ob der Staat in der Zwickmühle stecken würde, weil er es der schuftenden Mehrheit und der schmarotzenden Minderheit recht machen müsste. So ist das aber nicht - der Staat ist ein Komplize der Mächtigen und wird alles tun, um die Früchte der arbeitenden Mehrheit an eine brutale Elite zu transferieren.

Der Staat wird niemals Verbesserungen einführen, sondern den Bürgen immer mehr Betriebsmittel entziehen, sodass sie alles käuflich erwerben müssen.

8

Dienstag, 15. Februar 2011, 15:08

der Staat ist ein Komplize der Mächtigen und wird alles tun, um die Früchte der arbeitenden Mehrheit an eine brutale Elite zu transferieren.
und umgekehrt, Politik sitzt in der Wirtschaft und Wirtschaft sitzt in der Politik, so gibt es keine gegenseitige Kontrolle mehr, sie haben sich verbündet. Es wäre zu einfach, nur einer Seite die Schuld zuzuweisen.

Leidtragend ist vor allem die arbeitende Mehrheit, die schlecht bezahlten Arbeiter und Kleinbetriebe.

Wenn du gar nichts hast und nichts tust, geht es dir im Verhältnis besser, dann hast du nämlich Anspruch auf Grundsicherung, deine Kinder erhalten Stipendium, ein bisserl noch dazuarbeiten und du kannst gut überleben, ohne selber etwas in den Topf zu werfen und du hast Zeit, selber zu kochen, dir eventuell damit etwas dazuzuverdienen, Selbstgebackenes und ein gesundes hausgemachtes Buffet sind sehr gefragt, auch selbstmachte Marmeladen erzielen einen guten Preis, vor allem wenn man keine Steuern bezahlt und über ein Grundeinkommen verfügt.

Willst du dir aber etwas schaffen, wie ein Haus bauen, dann müssen beide arbeiten, die Kinder erhalten kein Stipendium, du musst vielleicht mangels an Zeit auf Fertigprodukte zurückgreifen, zahlst jede Menge Steuern und unterm Strich hast du für Lebensmittel weniger Geld zum Ausgeben und keine Zeit selber zu kochen oder eben sehr viel Stress.
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Dienstag, 15. Februar 2011, 15:29

Den Großkonzernen ist es egal, ob Menschen, nichtmenschliche Tiere und die Natur bei ihrer Gewinnmaximierung auf der Strecke bleiben oder nicht. Wenn es ihnen mehr Gewinn einbringt verkaufen sie auch vegane Bioprodukte. Gerade bei Monsanto fragt sich aber jeder, wer eigentlich die Politik macht und was angeblich freie, aufgeklärte Menschen bei Wahlen und beim Einkauf wirklich frei wählen dürfen. Mir ist. nicht wohl bei dem Gedanken, dass solche Firmen wie Monsanto ganze Lebensmittelbereiche komplett beherrschen, so dass es selbst für bewusst lebende Menschen schwer ist ihre Genprodukte zu meiden. Wie kann es Patente auf Lebewesen geben? Nicht auf Pflanzen und nicht auf Tiere. Mit Monsanto zeigt uns der Kapitalismus seine hässlichste Fratze. Da wird sehr schnell deutlich, wer für Umweltkatastrophen, soziale Verelendung und Hunger in der sogenannten 3 Welt hauptverantwortlich ist. Eine Welt in der alles käuflich ist ist keine lebenswerte. Eine Welt in der Arbeitgeber ihre Arbeiter so behandeln wie sogenannte Nutztiere gehört abgeschafft. Doch um das zu schaffen dürfen wir selber keine Nutztiere für andere sein, noch andere als Nutztiere versklaven.
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Dienstag, 15. Februar 2011, 15:46

ohne selber etwas in den Topf zu werfen
Auch hier neigst du zu Parolen zu greifen, die letztendlich nicht zutreffen. Arme Menschen werfen alles in den berühmten Topf und können sich dadurch nicht mal die Mehrwertsteuer sparen. Es geht nicht ums Wollen oder Nichtwollen, sondern es gibt für die meisten Menschen keine andere Möglichkeit.

Am "leichtesten" haben es jene, die noch nie etwas besessen haben. Wenn du aber nur a bissal a Eigentum hast, dann wird es dir vor der Grundsicherung weggenommen.
Mit Monsanto zeigt uns der Kapitalismus seine hässlichste Fratze.
Der Kapitalismus wirkt immer nach der gerade nötigen hässlichsten Fratze. "Gute Seiten" bietet der Kapitalismus nur nach einer Totalzerstörung.

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