Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

1

19.02.2011, 22:50

Übertreiben vs. Beschwichtigen vs. Wahrheit

Vor einigen Tagen hatten wir eine familiäre Meinungsverschiedenheit und mein Sohn meinte zu mir, dass der Anlass keinen Grund zum Übertreiben gäbe. Worauf ich ihm antwortete, dass das maßlose Beschwichtigen erst den Grund für eine übertriebene Reaktion erzeugt - umgekehrt ist das natürlich derselbe Fall.

Wenn ein Problem herrscht, unter welchem die Menschen verschieden betroffen sind, dann bilden sich meist gegensätzliche Lager, die beide total zum Übertreiben und Beschwichtigen neigen. Der Partei-Populismus ist für dieses Phänomen beispielgebend, was man an den Parteisoldaten an den Stammtischen und exoterischen Selbsthilfegruppen erkennen mag.

Nehmen wir das Problem der Überfremdung: Das Rechtslager übertreibt die negativen Aspekte, während das Linkslager sie beschwichtigt, was für mich bedeutet, dass beide Gesinnungen einen abnormen Faschismus praktizieren, denn sie bewegen sich umso mehr von der Wahrheit weg, je größer die Übertreibung/Beschwichtigung des Gesinnungskontrahenten wird.

Gleich sieht es bei den Aufklärung aus, wie wir das in den letzten Scharmützel im Forum erkennen konnten. Da gibt es die Position der Systemverherrlicher und die Welt der Verschwörungsfanatiker. Ich fühle mich beiden Kategorien nicht hingezogen und stehe mit meinen Ansichten oft auf verlorenen Boden, weil ich die Obsessionen der Übertreiber und Beschwichtiger nicht teile.

Warum sind die Menschen so - oder - warum "menscheln" Menschen so? Liegt es daran, dass uns keine gemeinsame Linie angeboten wird? Bspw. bei Wahlen kann ich nur große Kompromisse wählen, eine gemeinsame Linie wird nicht angeboten. Selbes gilt bei Religionen, der Wissenschaft, der Bildung, Geschichte. Überall geht ganz viel wertvolle Energie und Lebenszeit verloren.

Was wäre zu tun, das Gemeinsame und Vorteilhafte zu fördern?

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Michael Caine

unregistriert

2

20.02.2011, 00:19

Wenn ein Problem herrscht, unter welchem die Menschen verschieden betroffen sind, dann bilden sich meist gegensätzliche Lager, die beide total zum Übertreiben und Beschwichtigen neigen.


Was zwischen den Extremen wie ein verlorener Boden erscheint, ist ein sehr fortschrittlicher, ein sehr schöner Boden, auf den andere erst einmal kommen müssen. Darum ist es auf diesem Gebiet noch ziemlich menschenleer. Vielleicht ist das Phänomen der Extreme erst einmal begründet an der bisherigen, noch nicht weiter ausgebauten Fähigkeit des Geistes stets linear fokussiert zu denken und nicht umfassend das Ganze im Auge behaltend.

Der übertriebene Hass gegen zB Fremdes, Einwanderung, kann von Hass, Schuld, Frust, Enttäuschung einer eigenen Unzulänglichkeit ablenken. Eigenverantwortung abgeben, Sündenböcke suchen, kann diejenigen kurzfristig erleichtern, die mit sich selbst unzufrieden sind. Wenn sie daran arbeiten, dass sie, so wie sie sind, mit sich selbst zufrieden sind, brauchen sie keine Hassobjekte mehr, die sie von sich selbst ablenken, denn sie sind mit sich, so wie sie sind, zufrieden und können so das Thema Einwanderung oder was auch immer das ehemalige Hassobjekt der Ablenkung war, ohne den wahren Hintergrund einer eigenen Unzulänglichkeit, anders sehen. Zufriedener. Ruhiger.

Die übertriebene Einladung "Das Boot ist noch nicht voll", hm, was ist davon zu halten? Lasst alle hereinströmen, kümmert euch nicht um die Ursachen dort? Was nützt es alle kreuz und quer "strömen" zu lassen, wenn die Ursachen (die Macher) weiterhin Schlechtes bewirken?! Wie weit geht die strömende Toleranz, wenn Klassenzimmer mit vielen kleinen Kinderlein vollgestopft sind, die sich gegenseitig nicht verstehen, die gezwungen sind, dem Stoff zu folgen, und sie können nicht!
Ist es nicht besser, endlich, die Ursachen gründlich anzuschauen und besprechen und nicht immer nur (Aus)Wirkungen?

Eine gute, ehrwürdige Politikerin sagte einmal, wir müssen soviel (Handbewegung 1 Meter) schreien um soviel (Handbewegung 2 cm) durchzusetzen. Vielleicht kommen auch daher die Extreme? Weil alle, jeder einzelne, auf die Aussagen sonst nicht reagiert? Sollten wir hellhöriger werden?

Manchmal habe ich den Eindruck Grüne und FPÖ behindern sich unnötig gegenseitig, sie zerstören sich kontraproduktiv, obwohl sie eigentlich dasselbe wollen, ähnlich wie Aufklärer, die sich gegenseitig in Streitsüchteleien verzetteln, während die versteckten Macher, Verursacher vieler grausamer Miseren, weiterhin ungestört agieren.

Eine Lösung wäre einzusehen, es gibt kein Entweder Oder. Es gibt beides gleichzeitig. Und jedes hat Vor- und Nachteile.
Symbiose Licht und Dunkel. Yin Yang.

Was die einen in einer Sache gut machen, machen die anderen in einer anderen Sache gut.
Was die einen in einer Sache schlecht machen, machen die anderen in einer anderen Sache schlecht.

Warum die FPÖ schlecht machen, wenn diese als einzige Partei den Bankensumpf anspricht?
Warum die Grünen schlecht machen, wenn sich diese für Menschenrechte und Tierschutz einsetzen?
Seid froh, dass ihr euch so gut ergänzt! denke ich oft. Zerstört euch nicht, zum Wohle händereibender Macher, selbst,
indem ihr euch gegenseitig nur Fehler ankreidet. Im Gespräch über die Fehler könnte mit selbstkritischer Einsicht
Gutes entstehen.

SPÖ und ÖVP lasse ich mal aussen vor. (Bin enttäuscht, Justizia)
Wo wirklicher Handlungsbedarf wäre, schweigen sie.

Ist die Macht hinter den Kulissen zu groß?

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

3

20.02.2011, 08:10

Also ich habe im Jahre 2005 ALLE Parteien zum Bankensumpf angeschrieben - persönlich vorgesprochen in den Parteizentralen, da ich keine Antworten auf meine konkreten Anliegen bekam. Und es wurde mE NICHTS unternommen! Herr Strache wurde von Petronius angesprochen - AW in etwa (Bin ja nicht lebensmüde - a la Jörg Haider?) Erst vor kurzem wurde es vom BZÖ und eben von FPÖ angesprochen. Zeigt es jetzt dann doch schon etwas Wirkung?

Aber nur ansprechen ist zu wenig!

Im Grunde bin ich der Meinung, egal ob man SPÖVPFPÖ oder Grüne wählt, man wählt die Freimaurer. Man spielt uns eine Show im Parlament vor. (derzeit: Abschaffung der Wehrpflicht - man will ein Berufsheer - siehe Aufstände in Nordafrika, arabischen Raum, bevor die mE geplante Krise kommt)

Sonst sehe ich eben das Floriani Prinzip und die Angst und es nicht wahrhaben wollen, weil dann müsste ich ja etwas tun und könnte nicht mehr so bequem leben als Hauptgrund für das Beschwichtigen.

Übertreibungen: Wieviele Weltkriege hatten wir bereits? Ist das nicht Mahnung genug? Wird nicht zum dritten Weltkrieg hin getrieben ? ME geplant! Armageddon, Weltuntergang, usw. ?

Zitat

Sie werden es als ILLUSION hin stellen

Wenn ich mich richtig erinnere habe ich es in einem der 2 weiteren Bücher hier gelesen


ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

4

20.02.2011, 15:42

Ist die Macht hinter den Kulissen zu groß?
Unsere beobachtbaren und gespürten Auswirkungen lassen dies stark vermuten.

Aber an HerrAbisZs Antwort ist das Übertreiben sehr gut zu begreifen. Er schert sich einen Dung um die höchstmögliche Wahrheit, sondern bleibt bei seinen Stereotypen, indem er ständig sein Engagement erhöht, anderen Vorwürfe einbaut und nicht belegbare oder mit Keulen behaftete Informationen verbreitet. Menschen, wie HerrAbisZ schaffen es noch, dass das Zeitwort als Verschwörungsforum auf Esowatch landet und eine weitere Aufklärung unmöglich wird.

Hier bahnt sich eine neue Verunglimpfer-Seite an http://www.dmos.info/vt/Blog/ ... hier das Impressum

Zitat

Diese Webseite begleitet das Buchprojekt
"versch_wörer.at - Verschwörungstheorien in Österreich"
Schon heute ist es so, dass ich immer wieder für Aussagen in die Verteidigung gedrängt werde, dessen Verantwortung ich nicht habe.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

20.02.2011, 18:18

Manchmal habe ich den Eindruck Grüne und FPÖ behindern sich unnötig gegenseitig, sie zerstören sich kontraproduktiv, obwohl sie eigentlich dasselbe wollen, ähnlich wie Aufklärer, die sich gegenseitig in Streitsüchteleien verzetteln, während die versteckten Macher, Verursacher vieler grausamer Miseren, weiterhin ungestört agieren.


Das sehe ich auch so, solange Blau und Grün nicht miteinander reden können, wird sich nichts ändern ! Es gibt doch in beiden Parteien viel Gutes, man sollte endlich anfangen, miteinander zu reden und sich nicht nur bekämpfen. Wäre doch schön, eine Blau/Grüne Regierung oder sogar Blau/Orange/Grün ?!
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

6

20.02.2011, 18:23

Vor einigen Tagen hatten wir eine familiäre Meinungsverschiedenheit und mein Sohn meinte zu mir, dass der Anlass keinen Grund zum Übertreiben gäbe. Worauf ich ihm antwortete, dass das maßlose Beschwichtigen erst den Grund für eine übertriebene Reaktion erzeugt - umgekehrt ist das natürlich derselbe Fall.


Das ist doch auch bei einem Geschäft so: Der Verkäufer versucht den Preis möglichst hoch anzusetzen und der Käufer will möglichst wenig zahlen und setzt den Preis weit unten an, damit man sich dann in der Mitte trifft (das müssen Blau und Grün noch lernen) !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

Thema bewerten