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Mittwoch, 2. März 2011, 23:26

Woanders wird bei Demonstrationen auf Menschen geschossen, nur in Ländern, in denen es keine Demokratie gibt. Unser Staat schützt die Demokratie - auch gegen Castor-Demonstranten oder eben Demos von Neonazis gegen Linke Angreifer - ohne Ausnahme. Aber egal was der Staat macht, es wird negativ ausgelegt. Zumindest bekommt man hier im Forum den Eindruck. Da finden Manche an unserem Staat nicht ein gutes Haar.
Das Argument der Argumente. Der nächste Schläger sagt zum Richter, "was wollen sie? Ich habe ihm nur geschlagen, ein anderer hätte ihn erschossen".
Wenn das Volk soviel Ahnung hat, wie hier manch ein Forenteilnehmer, dann möchte ich keinen Volksentscheid zu diesem Thema, wo dann Leute abstimmen, die zwar immer gerne 'Atomkraft nein Danke' schreien, aber in Wirklichkeit keine Lösung haben.
Also in der Schweiz funktioniert das mit den Volksabstimmungen gar nicht schlecht. Übringens, die haben Atomenergie weil diese Energie-Form dort offenbar Konsens ist und es gibt auch keine Demos dagegen.

Nur wie passt Deine Aussage mit Deiner demokratischen Gesinnung zusammen? Einerseits sollen die Leute zu einzelnen Themen nicht abstimmen weil sie offenbar zu dumm sind, aber wählen sollen sie dürfen?

Die ganzen Wahl-Schowkämpfe - wo im Prinzip die meisten wissen dass nur heiße Luft produziert wird - ist doch nicht wirklich etwas demokratisches.
Hast du eine Idee? Eine so richtig gute? Beschreibe wie du dir das vorstellst und versuche, die Menschen dafür zu gewinnen. Wenn sie richtig gut ist, wird sie sich ganz schnell verbreiten und zum Thema werden. Z.B. mach eine Petition zum Thema Personenwahl und sammele Unterschriften. Es wäre ein Anfang. Ich würde sowas mit unterschreiben.
Das ist Blödsinn und das weißt Du. Ideen, auch wenn sie noch so gut wären finden überhaupt kein Gehör wenn es nicht in den Massenmedien verbreitet wird. Da kannst Du noch so viel durchs Land reisen - wenn du es dir leisten kannst - und Unterschriften sammeln.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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32

Donnerstag, 3. März 2011, 06:52

Das Argument der Argumente. Der nächste Schläger sagt zum Richter, "was wollen sie? Ich habe ihm nur geschlagen, ein anderer hätte ihn erschossen".

Das ist Quatsch. Wir leben in einer Demokratie wo keiner für seine Meinungsäusserung erschossen wird, wenn er gegen die Regierung argumentiert. In einer Diktatur ist das anders und dafür gibt es genug Beispiele.

Also in der Schweiz funktioniert das mit den Volksabstimmungen gar nicht schlecht. Übringens, die haben Atomenergie weil diese Energie-Form dort offenbar Konsens ist und es gibt auch keine Demos dagegen.

Nur wie passt Deine Aussage mit Deiner demokratischen Gesinnung zusammen? Einerseits sollen die Leute zu einzelnen Themen nicht abstimmen weil sie offenbar zu dumm sind, aber wählen sollen sie dürfen?

Die Schweizer demonstrieren dafür in Deutschland gegen die Castoren.
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/…gegen-Atomkraft

Zitat

Die Schweizerin Steffi Kuhn befindet sich auf der Strasse Richtung Gorleben und wartet mit vielen anderen bis der Atomtransport durchkommt.

Sie sagt gegenüber «tagesschau.sf.tv»: «Durch die Pläne der Schweizer Stromkonzerne neue Atomkraftwerke bauen zu wollen, hat dieses Thema auch bei uns in der Schweiz an Aktualität gewonnen. Wir wollen uns deshalb hier mit den deutschen Aktivisten solidarisch zeigen.»


Ich halte eine Volksabstimmung zur Atomkraft nicht für sinnvoll, weil wir im Moment keine Lösung haben und die AKW's auf die schnelle nicht ersetzen können. Ausserdem ist der Ausstieg beschlossen, wenn er auch hinausgezögert wird. An alternativen Energien wird gearbeitet.

Wie das mit meiner demokratischen Gesinnung zusammenpasst? Manchmal kommt da der Frust durch, wenn es gar zu dumm wird. Ich bin mir aber sicher, dass dasForum da nicht repräsentativ ist.


Das ist Blödsinn und das weißt Du. Ideen, auch wenn sie noch so gut wären finden überhaupt kein Gehör wenn es nicht in den Massenmedien verbreitet wird. Da kannst Du noch so viel durchs Land reisen - wenn du es dir leisten kannst - und Unterschriften sammeln.

Das ist kein Blödsinn. Die Revolutionen in der arabischen Welt hatten auch keine Massenmedien. Es ist alles eine Sache des Wollens. Der Grund, warum das bei uns nicht funktioniert ist wohl der, dass die Mehrheit mit den gegebenen Umständen noch ganz gut leben kann. Woanders war der Punkt erreicht, wo die Mehrheit wirklich die Nase voll hatte.
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33

Donnerstag, 3. März 2011, 08:23

Ich halte eine Volksabstimmung zur Atomkraft nicht für sinnvoll, weil wir im Moment keine Lösung haben und die AKW's auf die schnelle nicht ersetzen können.
Wir haben auch keine Lösung für die Endlagerung. Hier ein wichtiges Interview:

http://www.youtube.com/watch?v=0LXGYMfG7bQ

ISS - warst du das?

34

Donnerstag, 3. März 2011, 09:10

Wir haben auch keine Lösung für die Endlagerung.

Aber der radioaktive Abfall ist nunmal schon vorhanden.

Hier ein wichtiges Interview:

http://www.youtube.com/watch?v=0LXGYMfG7bQ

ISS - warst du das?


Ich gebe keine Interviews, somit kann ich das auch nicht gewesen sein.
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35

Donnerstag, 3. März 2011, 09:25

Aber der radioaktive Abfall ist nunmal schon vorhanden.
Es wird auch neuer Abfall produziert und den Leuten in Gorleben auf Dauer geliehen. Was wirst du tun, wenn den Leuten in Gorleben Schwammerl am Kopf wachsen oder sie verkrüppelte Kinder zur Welt bringen und sie deshalb auf die Straße gehen? Wirst du sie niederschlagen lassen? Sollen Einsatzkommandos die Mutanten wegspülen?

36

Donnerstag, 3. März 2011, 13:26

Aber der radioaktive Abfall ist nunmal schon vorhanden.
Es wird auch neuer Abfall produziert und den Leuten in Gorleben auf Dauer geliehen. Was wirst du tun, wenn den Leuten in Gorleben Schwammerl am Kopf wachsen oder sie verkrüppelte Kinder zur Welt bringen und sie deshalb auf die Straße gehen? Wirst du sie niederschlagen lassen? Sollen Einsatzkommandos die Mutanten wegspülen?

Ob es jetzt nur halb soviel oder doppelt soviel Abfall ist - macht keinen großen Unterschied. Wäre ich Einwohner von Gorleben, ich würde wegziehen.

Vielleicht wird ja in ferner Zukunft Ex-Kanzler Kohl dafür verurteilt, dass er das Gutachten fälschen lies und vielleicht findet die Wissenschaft früher oder später eine Lösung, wie man die Radioaktivität neutralisieren kann.

Warum sollte ich die Leute in Gorleben niederschlagen lassen oder warum sollten Einsatzkommandos Mutanten wegspülen? Deine übertriebene Argumentationsweise, gepaart mit Unterstellungen, läßt dich wie ein kleines, trotziges Kind erscheinen. Du willst doch ernstgenommen werden?

Ich wäre dafür, dass die Einwohner von Gorleben von der Bundesregierung entsprechend entschädigt werden, damit sie sich woanders ein Haus kaufen können.
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37

Donnerstag, 3. März 2011, 13:38

Gut - du hast somit keine funktionierende Lösung für mittellose Menschen, auch nicht für jene, die bisher besitzend waren, zumal niemand ihre Immobilie kaufen wird.

Die Opfer können also demonstrieren und protestieren, nämlich nur solange, bis sie geschlagen und weggespült werden. Welche Möglichkeiten siehst du noch?

38

Donnerstag, 3. März 2011, 21:44

Gut - du hast somit keine funktionierende Lösung für mittellose Menschen, auch nicht für jene, die bisher besitzend waren, zumal niemand ihre Immobilie kaufen wird.

Die Opfer können also demonstrieren und protestieren, nämlich nur solange, bis sie geschlagen und weggespült werden. Welche Möglichkeiten siehst du noch?

Demonstrieren und Protestieren sind in einem Rechtsstaat nicht die einzigen Mittel und erst recht keine Mittel, die ich sehe. Wie kommst du darauf, mir sowas zu unterstellen? Ach ja, ich vergaß, im Unterstellen bist du richtig gut.

Keiner wird Demonstranten und Protestierer schlagen, es sei denn sie werden selbst gewalttätig oder werden mit jemandem in ihrer unmittelbaren Nähe, der gewalttätig ist, aus Versehen geschlagen. Du aber unterstellst Absicht und das ist billig.

Ich habe keine funktionierende Lösung, weder für mittellose Menschen, noch für welche die Mittel haben. Wir haben mit dem Atommüll nunmal ein bestehendes Problem, für das es zur Zeit keine Lösung gibt. Auch mit der Abschaltung der AKW's verschwindet der Müll nicht.

Meiner Meinung nach sollten die Menschen, die aus Gorleben wegziehen und ihr Haus dort nicht zum üblichen Marktwert verkaufen können, vom Staat eine Entschädigung erhalten. Da die Regierung diese aber aus Steuergeldern bezahlen müßte, die sie immer anderweitig verplant, sehe ich da leider keine große Chance, aber wäre ich da Hausbesitzer, ich würde es versuchen und mit anderen zusammen eine Sammelklage einreichen. Das Entfernen des bereits eingelagerten Mülls wird für den Staat auf jeden Fall teuer.
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39

Donnerstag, 3. März 2011, 22:13

Gut - du hast somit keine funktionierende Lösung für mittellose Menschen, auch nicht für jene, die bisher besitzend waren, zumal niemand ihre Immobilie kaufen wird.

Die Opfer können also demonstrieren und protestieren, nämlich nur solange, bis sie geschlagen und weggespült werden. Welche Möglichkeiten siehst du noch?

Demonstrieren und Protestieren sind in einem Rechtsstaat nicht die einzigen Mittel und erst recht keine Mittel, die ich sehe. Wie kommst du darauf, mir sowas zu unterstellen? Ach ja, ich vergaß, im Unterstellen bist du richtig gut.

Keiner wird Demonstranten und Protestierer schlagen, es sei denn sie werden selbst gewalttätig oder werden mit jemandem in ihrer unmittelbaren Nähe, der gewalttätig ist, aus Versehen geschlagen. Du aber unterstellst Absicht und das ist billig.

Ich habe keine funktionierende Lösung, weder für mittellose Menschen, noch für welche die Mittel haben. Wir haben mit dem Atommüll nunmal ein bestehendes Problem, für das es zur Zeit keine Lösung gibt. Auch mit der Abschaltung der AKW's verschwindet der Müll nicht.

Meiner Meinung nach sollten die Menschen, die aus Gorleben wegziehen und ihr Haus dort nicht zum üblichen Marktwert verkaufen können, vom Staat eine Entschädigung erhalten. Da die Regierung diese aber aus Steuergeldern bezahlen müßte, die sie immer anderweitig verplant, sehe ich da leider keine große Chance, aber wäre ich da Hausbesitzer, ich würde es versuchen und mit anderen zusammen eine Sammelklage einreichen. Das Entfernen des bereits eingelagerten Mülls wird für den Staat auf jeden Fall teuer.
Warum schreibst du wieder um den heißen Brei?

Der Staat gibt nix her, dennoch wird immer mehr A-Müll dorthin geschickt. Wie viel Zeit soll ein Mensch für die Geduld investieren? Wann darf er zivilen Ungehorsam zeigen und bspw. solange mit eine Opfergruppe sitzstreiken, bis eine Entschädigung erwirkt wurde?

Wie viele Wahlperioden oder wie lange glaubst du wird es dauern, bis die Gorlebener eine Partei gegründet haben, die den Gläubiger des Staates so unter Druck setzen kann, dass die Opferübersiedelungen finanziert werden?

Bitte - gibt mir endlich ein Zeichen deiner Schlauheit!

40

Donnerstag, 3. März 2011, 22:53

Das ist Quatsch. Wir leben in einer Demokratie wo keiner für seine Meinungsäusserung erschossen wird, wenn er gegen die Regierung argumentiert. In einer Diktatur ist das anders und dafür gibt es genug Beispiele.
Das muss man auch nicht, hier werden Leute ganz anders erzogen. Wird eine Meinung - sofern sie überhaupt öffentlich gemacht wird - kund getan, gibt es viel wirkungsvollere Instrumente. Manche muss man dann gar nicht erschießen, bei manchen öffnet sich halt der Fallschirm - gewollt od. ungewollt - nicht. Andere bekommen Schwierigkeiten im Job. Das ist für viele ein Katastrophe.
Die Schweizer demonstrieren dafür in Deutschland gegen die Castoren.
Aber warum nicht in der Schweiz? Weil es dort durch die direkt-demokratische Kultur Konsens wurde. In Österreich gab es auch eine Befragung und es ist Konsens dass kein Atomkraftwerk ans Netz geht *. Somit wurden dem Thema die Spitzen genommen, während in Deutschland das Thema nie ein Ende finden wird.

* Allerdings gibt es offenbar Import von A-Strom.
Ich halte eine Volksabstimmung zur Atomkraft nicht für sinnvoll, weil wir im Moment keine Lösung haben und die AKW's auf die schnelle nicht ersetzen können. Ausserdem ist der Ausstieg beschlossen, wenn er auch hinausgezögert wird. An alternativen Energien wird gearbeitet.

Wie das mit meiner demokratischen Gesinnung zusammenpasst? Manchmal kommt da der Frust durch, wenn es gar zu dumm wird. Ich bin mir aber sicher, dass dasForum da nicht repräsentativ ist.
Weil es keine Lösung gibt, soll es keine Abstimmung geben? Was ist das für ein Argument? Übrigens könnte dieser Einwand im Abstimmungsverlauf debattiert werden.

Wie ASY bereits bemerkte, besteht auch keine Lösung zur Endlagerung, das kann dann allerdings auch debattiert werden, weil es ist halt nicht so wie Du denkst dass nun mehr Müll nichts ausmacht.

Und Ausstieg ist beschlossen? Du bist nicht informiert. Vor kurzem wurde die Laufzeit von 8-12 Jahre verlängert. Warum sollten diese danach nicht nochmals verlängert werden?

Aber wie gesagt, man jetzt dafür oder dagegen sein, eine Beruhigung zum Thema kann erst dann hergestellt werden, wenn darüber abgestimmt wird.
Das ist kein Blödsinn. Die Revolutionen in der arabischen Welt hatten auch keine Massenmedien. Es ist alles eine Sache des Wollens. Der Grund, warum das bei uns nicht funktioniert ist wohl der, dass die Mehrheit mit den gegebenen Umständen noch ganz gut leben kann. Woanders war der Punkt erreicht, wo die Mehrheit wirklich die Nase voll hatte.
Die Leute dort hatten von den Regimen die Nase voll und nichts zu verlieren. Ich behaupte mal, dass sie nachher ähnliche Regime vorgesetzt bekommen. Aber man wird sehen.

Hier ist es so, dass viele Menschen - noch - relativ gut versorgt sind. Breschnew sagte einst sinngemäß, "gib dem Volk Wurst und Brot und sie halten die Klappe!"
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