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41

Donnerstag, 3. März 2011, 23:11

Der Staat gibt nix her, dennoch wird immer mehr A-Müll dorthin geschickt. Wie viel Zeit soll ein Mensch für die Geduld investieren? Wann darf er zivilen Ungehorsam zeigen und bspw. solange mit eine Opfergruppe sitzstreiken, bis eine Entschädigung erwirkt wurde?

Wie viele Wahlperioden oder wie lange glaubst du wird es dauern, bis die Gorlebener eine Partei gegründet haben, die den Gläubiger des Staates so unter Druck setzen kann, dass die Opferübersiedelungen finanziert werden?
Nach der Meinung von ISS können sich die Gorlebener oder die Wolfenbütteler - sofern wirklich ein WILLE vorhanden wäre - dagegen wehren. Sie müssen doch nur eine Partei gründen, können dort Ihre Meinung äußern und werden dafür auch nicht erschossen. Das ist für sie der Beweis für unsere Demokratie!

Sie können selbstverständlich ihre Meinung äußern, aber es wird halt - wie man bisher gesehen hat - nichts bringen.

Also warum dann schießen?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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42

Freitag, 4. März 2011, 06:58

Warum schreibst du wieder um den heißen Brei?

Ich schreibe nicht um den heissen Brei. Für deine Verständnisschwierigkeiten kann ich nichts.

Der Staat gibt nix her, dennoch wird immer mehr A-Müll dorthin geschickt. Wie viel Zeit soll ein Mensch für die Geduld investieren? Wann darf er zivilen Ungehorsam zeigen und bspw. solange mit eine Opfergruppe sitzstreiken, bis eine Entschädigung erwirkt wurde?

Sowas ist ein langwieriges Verfahren. Wie lange sollen die Menschen da sitzen? 1 Jahr, 2 Jahre oder 5 Jahre?

Stellst du dir das so vor, dass heute gesitzstreikt wird und die Menschen morgen ihre Entschädigung haben? Deine Welt ist irre.

Wie viele Wahlperioden oder wie lange glaubst du wird es dauern, bis die Gorlebener eine Partei gegründet haben, die den Gläubiger des Staates so unter Druck setzen kann, dass die Opferübersiedelungen finanziert werden?

Das würde an den Gorlebener liegen und was sie unternehmen. Sie hätten auch nicht die 'Gläubiger des Staates' (eine Erfindung von dir?) unter Druck zu setzen, sondern den Weg zu gehen, den der Rechtsstaat dafür eingerichtet hat. Zudem müßten sie ja erstmal da weg ziehen wollen.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

43

Freitag, 4. März 2011, 07:11

Das muss man auch nicht, hier werden Leute ganz anders erzogen.

Für gewöhnlich erzieht jedes Elternpaat seine Kinder anders. Die einen kümmern sich mehr darum, die anderen weniger.

Wird eine Meinung - sofern sie überhaupt öffentlich gemacht wird - kund getan, gibt es viel wirkungsvollere Instrumente. Manche muss man dann gar nicht erschießen, bei manchen öffnet sich halt der Fallschirm - gewollt od. ungewollt - nicht. Andere bekommen Schwierigkeiten im Job. Das ist für viele ein Katastrophe.

Das muß nichts mit der Meinungsäusserung zu tun haben.

Aber warum nicht in der Schweiz? Weil es dort durch die direkt-demokratische Kultur Konsens wurde. In Österreich gab es auch eine Befragung und es ist Konsens dass kein Atomkraftwerk ans Netz geht *. Somit wurden dem Thema die Spitzen genommen, während in Deutschland das Thema nie ein Ende finden wird.

Wenn es aber in der Schweiz Konsenz ist, dann wollen sie die Schweizer, die in Deutschland demonstrieren mit diesem Konsenz ja nicht zufrieden geben.

]Weil es keine Lösung gibt, soll es keine Abstimmung geben? Was ist das für ein Argument? Übrigens könnte dieser Einwand im Abstimmungsverlauf debattiert werden.

Gibt es eine Volksabstimmung muß danach auch gehandelt werden - oder? Wenn die Abstimmung so ausgeht, dass die Menschen gegen Atomkraft entscheiden, was dann? Was wäre ein angemessener Zeitplan? Welche Maßnahmen würden zur Sicherung der Stromversorgung ergriffen werden und was, wenn in 12 Jahren dann immer noch AKW's betrieben werden? Aber Hauptsache, wir hatten eine Abstimmung. Das ist sinnlos.

Wie ASY bereits bemerkte, besteht auch keine Lösung zur Endlagerung, das kann dann allerdings auch debattiert werden, weil es ist halt nicht so wie Du denkst dass nun mehr Müll nichts ausmacht.

Ob da halb so viel oder doppelt so viel in Gorleben lagert - wo ist der Unterschied? Das Problem bleibt dasselbe.

Und Ausstieg ist beschlossen? Du bist nicht informiert. Vor kurzem wurde die Laufzeit von 8-12 Jahre verlängert. Warum sollten diese danach nicht nochmals verlängert werden?

Möglicherweise weil die Energieversorung nicht gesichert ist?

Aber wie gesagt, man jetzt dafür oder dagegen sein, eine Beruhigung zum Thema kann erst dann hergestellt werden, wenn darüber abgestimmt wird.

In Stuttgart21 war auch schon Jahrzehnte vorher alles beschlossen. Die Bürger hatten genug Zeit zum Einspruch. Trotzdem fanden viele, dass sie erst nach Beginn der Abrissarbeiten ihre Meinung kundtun müssen.

Also jetzt Volksabstimmung und in 12 Jahren nochmal, weil sich die Meinung bis dahin nochmal ändert?

Die Leute dort hatten von den Regimen die Nase voll und nichts zu verlieren. Ich behaupte mal, dass sie nachher ähnliche Regime vorgesetzt bekommen. Aber man wird sehen.

und bei uns passiert das nicht, weil die Menschen hier die Nase noch nicht voll haben? Interessant....

Hier ist es so, dass viele Menschen - noch - relativ gut versorgt sind. Breschnew sagte einst sinngemäß, "gib dem Volk Wurst und Brot und sie halten die Klappe!"

Dann ist ja die Mehrheit zufrieden. Demokratische Entscheidung.
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45

Sonntag, 4. Dezember 2011, 21:47

Dein Freund und Helfer Lump schleift Mutter samt Kind über den Asphalt.


46

Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:40

Ein paar gesammelte Ausschnitte jener Polizisten, die es mal besonders weit bringen wollen als Pitbull der Billiardäre.



Lustiges Demonstrieren!

47

Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:41

Du bist so unverbesserlich.

Das Problem ist doch offenkundig.

1. du kannst mich nicht provozieren
2. Zusammenschnitte haben immer das Stigma, dass sie die wesentlichen Szenen weg geschnitten haben

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich Dir auf den Leim gehen. Auf der letzten Demo hätten sie fast einen Kollegen gelyncht (und das ist nun keine polemische Übertreibung sondern ein btterer Fakt). Übrigens hat das in Deutschland lange Tradition. In der Hausbesetzerszene verfeinerte man seinerzeit die Fallen bis zu tötlichen Waffen. Auf den meisten Demos geht es einem harten Kern nur um Sport.

Das Problem auf Demos ist mittlerweile auf beiden Seiten zu suchen, wobei sich die paritätischen Verhältnisse zu Ungunsten der Demonstranten verschoben haben. Sie sind leider vermehrt diejenigen, die in ihren Reihen Leute haben und dulden, die nicht mit Versammlungsfreiheit am Hut haben und nur ihren Fun suchen. Politisch betrachtet drillt man ab dem zarten Alter von 15 die jungen Menschen zu Berufsdemonstranten.

Bitte Renitent, ich glaube, dass auch Du es besser weisst.

48

Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:23

Ich will dich nicht provozieren, sondern lediglich darstellen, dass Demonstrationen nichts bewirken, weil sie durch einige Systemlumpen mit Leichtigkeit in die darstellbare Gewalt gekippt werden können. Natürlich mit dem "Argument", dass man die Vorgeschichte kennen muss.

Aber du kennst sicher einen guten Grund, warum gleich am Anfang des Videos ein nachhinkender Polizist dem am Boden liegenden noch einen Fußtritt gegen den Kopf verpassen musste. Oder welche nachvollziehbare Empörung rechtfertigt das gegen den Kopf dreschen bei der Aktion an den Schienen?

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49

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 18:00

Ich will dich nicht provozieren, sondern lediglich darstellen, dass Demonstrationen nichts bewirken, weil sie durch einige Systemlumpen mit Leichtigkeit in die darstellbare Gewalt gekippt werden können. Natürlich mit dem "Argument", dass man die Vorgeschichte kennen muss.

Aber du kennst sicher einen guten Grund, warum gleich am Anfang des Videos ein nachhinkender Polizist dem am Boden liegenden noch einen Fußtritt gegen den Kopf verpassen musste. Oder welche nachvollziehbare Empörung rechtfertigt das gegen den Kopf dreschen bei der Aktion an den Schienen?


Demonstrationen bringen einiges, aber immer weniger, denn sie werden systematisch politisch und erlebnisorientiert missbraucht.

Es kommt regelmäßig vor, dass Lichtjahre zwischen der Berichterstattung der Medien und der Vereine, Verbände und Parteien und der Realität liegen.

Es gibt leider immer wieder auch völlig unakzeptables Verhalten auf Polizeiseite. Der Kopftreter von Berlin wurde übrigens Verurteilt, soweit mir bekannt ist.

Was die restlichen Situationen angeht, so muss man da wohl die Gesamtheit sehen, die in solchen Propagandaschnitten natürlich ausgeblendet werden.

Ich bin der Meinung, dass diese Grenzüberschreitungen auf beiden Seiten verfolgt und verurteilt werden müssen.

Ich würde es begrüßen, wenn alle Parteien sich mal wieder runter bringen, tief durchatmen und dann mit offenen Augen an die Sache heran gehen.

Ich will nur mal ein Beispiel bringen, ohne über den Gesamteinsatz zu diskutieren, nur um den aktuellen Status Quo darzustellen.

Vorher vielleicht noch einmal eine Erläuterung zu Überwachung, Daten- und Persönlichkeitsschutz.

Das BVerfG hat entschieden, dass eine lückenlose Videodokumentation einer Demonstration nicht zulässig ist. Es hat leider verkannt, dass man so die Entstehung von Übergriffen auf beiden Seiten nicht mehr beweiserheblich dokumentieren kann.

Ich meine, es werden mehr oder weniger Übersichtsaufnahmen gemacht, die kaum eine Identifizierung einzelner Personen ermöglichen. Detaillierte Aufnahmen würden sich lückenlos daran anschließen, wenn es zu Ausschreitungen kommt.
Gut, man will keine gerichtsverwertbare Dokumentation. Mir fällt an dieser Stelle eine Bemerkung einer Staatsanwältin ein, die gut in dieses Bild passt und den Polizisten als Zielscheibe für Gewalt frei gibt und dabei/dadurch das Verhalten von Straftätern rechtfertigt.

Eben diese BVerfG hat auch entschieden, dass jeder Polizist eine Person des öffentlichen Lebens ist und sich jederzeit gefallen lassen muss, dass er von jedem gefilmt und fotografiert wird und ins Netz gestellt wird.
Auch wenn er sich im Fahrzeug nur ausruht und vielleicht ein wenig schläft (bei Einsatzzeiten größer als 24 Stunden).

Darum laufen auf Demos auch immer mehr Leute rum, die Polizisten ihre Handys unter die Nase rammen und vors Gesicht halten.

Aber ich schweife ab.

Ich finde das Video nicht mehr und wenn man sich die Bilder von S21 mal mit offenen Augen ansieht, sieht man nicht ur Polizeigewalt.

Aber die Überschrift lautete in etwa: Polizei geht mit Wasserwerfer brutal gegen Rollstuhlfahrer vor

Das Video, ca. 9 Minuten, zeigte dann diese unglaubliche Tat. Der Wasserwerfer lies ein paar müde Fontänen auf Demonstranten los, die immer wieder auch versuchten auf diesen zu klettern

Im Hintergrund konnte man einen Rollstuhlfahrer sehen, der den Hügel im Hintergrund herunter in Richtung des Waserwerfers fuhr. Es dauerte seine Zeit und man sah nur einen müden Wasserwerfer, der ein paar Demonstranten nass spritzte…endlich, kurz bevor der Film zu Ende war, hatte auch der Rollstuhlfahrer den Wasserwerfer erreicht. Er rollte sich vor den Wasserwerfer direkt in den Wasserstrahl und der eh schön recht unmotivierte Wasserstrahl wurde zu einem Strählchen, dass den Rollstuhlfahrer kaum härter als ein Novemberregen traf.

Dann war der Film beendet. So macht man Meinung. Auf diesem Niveau bewegen wir uns auch bei anderen Beispielen.

50

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:30

Ich bin der Meinung, dass diese Grenzüberschreitungen auf beiden Seiten verfolgt und verurteilt werden müssen.
Lieber Ölver, es handelt sich dabei aber nicht um die Ursachenbekämpfung. Ein gewaltiges Aufgebot an Polizisten braucht ein Regierungssystem nur dann, wenn die Bevölkerung sich völlig widerwärtig verhält oder der Bevölkerung etwas in undemokratischer Weise aufgezwungen werden muss. Das Volk wird nicht in die Entscheidungen mit eingebunden und dieser Umstand gehört diskutiert. Wenn z.B. Lobbygruppen die Regierung eines Landes darstellen, wird es immer wieder zu Krawallen kommen. Und Krawalle ähneln dem Kriegsgeschehen und es passieren Dinge die die Mehrheit nicht will.

Außerdem würden durch die Ursachenbekämpfung in Form von absoluter Demokratie, Gleichheit, Verteilungsgerechtigkeit nicht mehr so viele Polizisten benötigt und es gibt bestimmt befriedigendere Berufe. Ich kann mir z.B. auch nicht vorstellen, dass es für einen moralisch einwandfreien Polizisten angenehm ist, gezwungen zu werden, sich für eine schlechte Gesellschaftsordnung einzusetzen.

Vielleicht lässt sich die Diskussion auf die Ursachenbekämpfung fokussieren.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

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