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Donnerstag, 3. März 2011, 13:18

Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt .... dabei ist ER das "BÖSE"

Asy*s eingestellter Link über ein Interview http://quantumfuture.net/gn/ponerologie/interview.html zu dem Buch über Politische Ponerologie, "Die wissenschaftliche Studie über das auf politische Zwecke ausgerichtete Böse" von Andrzej Łobaczewski hat mich mehr als überwältigt. Nachdem ich das Interview gelesen habe, wurde mein bisheriges "Weltverständnis" zum Glück noch einmal völlig über den Haufen geworfen, um dieses Jetzt auf neue Art und Weise zu ordnen und zu vervollständigen. Das stürzen und neu ordnen bisheriger "Weltvorstellungen" hat mich beim ersten Mal sehr viel mehr aus der Bahn geworfen, als dies heute der Fall ist, so ich erkennen musste, dass ein "Stürzen" von Irrtümern niemals ein Verlust sein kann, sondern nur das Abwerfen von bisherigem Ballast. Ballast, der Wichtigkeiten wie Überblick und Erkennen wollen vollkommen verhindert.

Unser Aller Trennung, unsere Uneinigkeit in beinahe allen Dingen sind für mich die Ursache für die Aufrechterhaltung und permanente Sicherung des bestehenden Unrechts dieser Welt. Was mich jedoch bis heute noch nicht sehr viel weiter gebracht hat, als mich wie zB in diesem Forum mit den Menschen um Nebensächlichkeiten zu streiten (wobei ein jeder seine eigenen "Nebensächlichkeiten" besitzt, die er als wichtig erachtet). Was uns nicht näher bringt, sondern nur dort hält, wo wir uns ohnehin befinden. Die "Abnorm" des menschlichen Verhaltens, die "Psychopathie" hatte ich bisher noch keineswegs als ein Faktum betrachtet, dass vieles erklären könnte .... möglich, dass es sich am Ende sogar um das Faktum "Ursache" handelt, dass das Unrecht unserer Welt und ihrer Gesellschaften "auf-klärt".

Mein Inneres fühlt sich jetzt nach dem ersten Umsturz und dem Gerummpel und Gepoltere sehr befreit und reich an Raum, der zuvor überfüllt war mit Themen wie: 9/11, Aufklärung von Missständen, Demokratie und ihre Unsinnigkeit, Wahlen die keine sind, Kollektive Verdummung der Menschheit durch ihre Herrschaft, usw usf.
Vielleicht sollten man sich wirklich erst einmal gründlich mit dieser Abnorm der Menschlichkeit (Psychopathie) einmal sehr genau auseinander setzten, um etwas verstehen zu lernen, was einem "menschlichen Menschen" vollkommen fremd ist ..... vollkommene GEWISSENLOSIGKEIT und UNEINSICHTIGKEIT in allen Dingen mit all ihren Auswüchsen.

Wie verhalten sich Psychopathen?
Wo tummeln sich diese vorzugsweise und krankheitsbedingt?
Wer unterstützt die Psychopathen und ab wann ist man von ihnen bereits "infiziert" und somit Mittäter?
Wie "muss" sich Psychopathie (so sie ja anerkannt existiert) auf deren Umfeld auswirken?
Wie kann man sich gegen Psychopathen wehren - so sie ja als Unheilbar gelten?

Ich empfehle jedem, der tieferes Interesse über Psychopathie hat unbedingt den Link zum Interview. Dort ist rechts das Buch aufgegliedert eingestellt, wo die größeren Zusammenhänge der Psychopathie, die "Politische Ponerologie" erklärt wird.
Für alle die sich diesem Thema seichter nähern wollen, möchte ich den nachfolgenden Beitrag einstellen, der in einfachen Worten die Grundrisse erklärt.

Zitat

5. Januar 2008

Wenn nur der eigene Vorteil zählt:
Psychopathen in der Politik


Von Thora Pedersen

Der deutsche Raumfahrtpionier Hermann Oberth (1894-1989) kam zu der Erkenntnis: "Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft diese Wege auch alle offen. Daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt."

Ein übertriebenes Urteil? Wer sich kritisch umschaut, wird feststellen, daß gerade in den höheren Etagen unserer Gesellschaft Verhaltensweisen eingerissen sind, die man nicht als vorbildlich bezeichnen kann. Korruption, Betrug, Selbstbereicherung nehmen zu; Anstand, Idealismus, Gemeinschaftsbezogenheit nehmen ab. Nicht von ungefähr stehen seit geraumer Zeit Politiker am untersten Ende der Ansehensskala. Vermutlich werden sich bald die Spitzenmanager der Großwirtschaft hinzugesellen, weil in ihren Kreisen die Raffgier alle Rekorde schlägt. Ausgerechnet unsere "Eliten" entpuppen sich beim näheren Hinsehen als Ansammlung fragwürdiger Charaktere. Warum das so ist, hat der kanadische Wissenschaftler Robert Hare genauer untersucht. Er ist der weltweit führende Experte für Psychopathie, hat dazu einen Standardtest entwickelt und blickt auf eine 25jährige Forschertätigkeit zurück.

Täuschung der Umwelt

Um den Begriff Psychopathie herrscht viel Verwirrung. Wörtlich bedeutet Psychopathie Geisteskrankheit (von Psyche = Seele und Pathos = Leiden). Die Medien verwenden den Begriff Psychopathie oft in der Bedeutung von Wahnsinn oder Verrücktheit. Doch in der Psychiatrie wird die Psychopathie nicht mit den herkömmlichen Geisteskrankheiten gleichgesetzt. Anders als zum Beispiel ein Schizophrener ist der Psychopath nicht desorientiert, ihm fehlt nicht der Realitätsbezug. Er leidet nicht an Halluzinationen oder Angstzuständen. Im Gegensatz zu psychotisch gestörten Personen weiß der Psychopath, was er tut und warum er es tut. Er handelt rational - aber gewissenlos.

Der französische Irrenarzt Philippe Pinel (1745-1826), ein Pionier seiner Zunft, hat die Psychopathie als "Wahnsinn ohne Delirium" bezeichnet. Individuen mit derartiger Persönlichkeitsstörung sind sich der Konsequenzen ihrer Handlungen vollauf bewußt, sie kennen den Unterschied zwischen Gut und Böse, aber sie nehmen auf ihre Mitmenschen keine Rücksicht. Am erschreckendsten ist es, daß sie ihren arglosen Opfern oft als völlig normal oder gar als besonders geistreich und wortgewandt erscheinen.

Hare beschreibt in seinen Untersuchungen ausführlich das antisoziale Persönlichkeitsbild und den Lebensstil des Psychopathen: heuchlerisch und oberflächlich, egozentrisch und grandios, ohne Reue und Schuldbewußtsein, hinterlistig und manipulativ. Sein Sozialverhalten ist impulsiv, unbeherrscht, auf ständiger Suche nach Erregung (dem "Kick"), verantwortungslos, verbunden mit Desinteresse an Schmerzen und Leiden der Mitmenschen. Solch Verhalten zeigt sich schon in jungen Jahren.

Keine Scham

Zwar kann man anhand einer solchen Kurzcharakteristik weder sich selbst noch andere diagnostizieren, denn Psychopathie bietet ein komplexes Krankheitsbild, eine Kombination unterschiedlicher Symptome. Und viele Menschen sind zum Beispiel egoistisch oder heuchlerisch, ohne deshalb Psychopathen zu sein. Hares detailliert beschriebene Fallbeispiele geben jedoch einen guten Überblick. Auffällig ist, daß sich der Psychopath nicht schämt, wenn er bei einer Lüge ertappt wird, daß er einfach das Thema wechselt und im nächsten Augenblick eine neue Lüge auftischt, während er dem Gegenüber mit aufrichtigem Blick ins Auge sieht. Er präsentiert mit beredter Überzeugungskraft die abenteuerlichsten Geschichten, um sein Opfer immer wieder zu umgarnen.

Zu den Opfern gehören zuweilen auch Gefangnispsychiater, die nicht ausreichend mit jener Persönlichkeitsstörung vertraut sind und sich auf Selbstauskünfte des Häftlings verlassen. Denn Psychopathen erfassen schnell den Zweck der Befragung. Hare beschreibt einen Häftling, der alle gängigen Tests auswendig konnte und seine Mitgefangenen - natürlich gegen Bezahlung - beriet, um ihnen eine günstige Sozialprognose und schnelle Entlassung zu verschaffen. Jeder neue Test, der zur Anwendung kommt, bietet dem Psychopathen die Chance, sein antisoziales Verhaltensmuster zu perfektionieren. Er ist Meister im Reue-Heucheln und kann selbst bei skeptischen Zuhörern den Anschein der Aufrichtigkeit erwecken.

Doch obwohl viele Psychopathen Verbrecher sind - ihnen werden 50 Prozent der Schwerkriminalität zugerechnet -, gibt es die große Gruppe derer, die ihr Verhalten so anpassen können, daß sie mit der Justiz nicht in Konflikt kommen - oder, falls doch, sich herauszureden verstehen. Hare widmet ihnen das Kapitel "Psychopathen im Geschäftsleben" und beschreibt psychopathische Anlageberater, Geschäftsleute und Winkeladvokaten, die Bildung und Beziehungen einsetzen, um Menschen und Institutionen ohne den Einsatz von Gewalt um ihr Geld zu bringen - mit verheerenden Folgen für die Gesellschaft.

In diese Gruppe gehört auch der gerissene Politiker (den Hare leider nicht als gesonderte Spezies aufführt). Wahlkämpfe sind von Lügen und Betrugsmanövern gekennzeichnet. Dabei mangelt es den Tätern nahezu völlig an Unrechtsbewußtsein. Erst kürzlich war von einem führenden deutschen Politiker zu hören, er halte es für "unfair", die Arbeit der Regierung an dem zu messen, was die beteiligten Parteien den Bürgern vor der Wahl versprochen haben. Nicht minder zynische (oder selber psychopathische) Journalisten betrachten den ständigen Wortbruch als normal: "Politiker lügen - das gehört zum Grundwissen des Demokratiebürgers" ("Süddeutsche Zeitung"). Dieser Demokratiebürger dürfe sich deshalb auch nicht aufregen, wenn er an der Nase herumgeführt werde.

Auf Kosten anderer

Hare bezeichnet erfolgreiche Psychopathen, die dem Gefängnis entgehen, als subkriminell: "Denn letztlich ist ihr Erfolg irreal und geht stets auf Kosten anderer." Auf Kosten anderer - und der Gesellschaft als Ganzes. Ist das die Erklärung dafür, daß die Bundesrepublik vom Land des Wirtschaftswunders zum Sanierungsfall wurde? Daß immer neue Staatsschulden angehäuft werden (im vergangenen Jahr weitere 20 Milliarden Euro), während man dem Bürger einen erfolgreichen "Sparkurs" suggeriert? Daß die Zuwanderung nicht gestoppt wird, obwohl schon die Integration der bereits hier lebenden Ausländer weitgehend gescheitert ist? Mit normalem Menschenverstand läßt sich vieles nicht mehr erklären. Statt Schaden für das Gemeinwesen zu vermeiden, konzentriert sich der durchschnittliche Politiker auf die Förderung der eigenen Karriere. Motto: Nach mir die Sintflut!

Psychopathen haben ein immens aufgeblähtes Bild ihres eigenen Wertes und ihrer Wichtigkeit, halten sich für das Maß aller Dinge. Gesellschaftliche Regeln, die ihnen hinderlich sind, werden als unwichtig oder falsch abgetan. oder vertrauensheischend, tatsächlich verlogen und selbstsüchtig falsch abgetan. Man stellt sich selber heraus - neuerdings auch mit sexuellen Vorlieben, die gestern noch strafbar oder zumindest peinlich waren. Das Verhalten des Normalbürgers wird oft schon beeinflußt durch das bloß eingebildete Risiko, auf Ablehnung und Kritik zu stoßen. Der Psychopath aber zweifelt nicht an seiner Unfehlbarkeit. Er neigt von Haus aus zu Normüberschreitungen. Die Einstellungen anderer interessieren ihn nur insofern, als er sie für eigene Zwecke nutzen kann.

Psychopathen treten oft selbstsicher und beredsam auf. Schon ihre Körpersprache ist meist wirkungsvoll. Intensiver Blickkontakt zählt dazu. Ihre Show kann so effektvoll sein, daß es ihnen gelingt, das gesprochene Wort unwichtig erscheinen zu lassen. "Ich habe nicht alles mitgekriegt, aber er hat es so schön gesagt", erinnert sich eine von einem Psychopathen geprellte Frau. "Er hat ein so wunderbares Lächeln." Solche Effekte werden auch in der politischen Arena immer wichtiger. Wer photogen ist und sich insbesondere im Fernsehen gut zu inszenieren weiß, hat deutlich bessere Chancen. Inhalte treten hinter Äußerlichkeiten zurück, eine Entwicklung der modernen Mediengesellschaft, die den Psychopathen in seinen Möglichkeiten enorm begünstigt. Gewiß: Nicht jeder Charismatiker entwickelt seine Anziehungskraft aus einer antisozialen Persönlichkeitsstörung. Es fällt aber auf, daß so mancher "Volkstribun" letztlich an seiner Egomanie scheitert, an seiner Unfähigkeit, andere als die eigenen Interessen gelten zu lassen. Der Streit selbst mit engsten Weggefährten ist dabei vorprogrammiert.

Mit ihrer regen Einbildungskraft kommen Psychopathen, die bei einer Lüge ertappt werden, nicht aus der Fassung. Sie reagieren selten ratlos oder verlegen - sie ändern einfach ihre Geschichte oder versuchen, die Umstände neu zu erfinden, so daß sie zu der Lüge passen. Widersprüchliche Aussagen, die den Zuhörer verwirren, stören sie nicht. Oft sind sie sogar stolz auf ihre Fähigkeit zu lügen. Bei Fehlschlägen schämt sich der Psychopath nicht. Er bleibt Moralapostel auch dann, wenn man ihn beim Fehlverhalten erwischt. Ist ein Zeichen der "Reue" hilfreich, wird es mühelos erbracht - verbunden mit der Forderung nach einer "zweiten Chance". Mehr noch: Nach und nach wird das Fehlverhalten umgedeutet in einen besonderen Erfahrungsschatz, der seinen Besitzer nicht demütig, sondern stolz macht. Der ertappte Sünder avanciert um so mehr zum Fachmann für moralische Fragen.

Beachtliche Minderheit

Psychopathen sind leider gar nicht so selten. Prof. Dr. Volker Faust vom Zentrum für Psychiatrie der Universität Ulm rechnet zehn Prozent der Menschheit dazu: "Also allein im deutschsprachigen Raum sind das mehr als zehn Millionen Menschen." Wegen ihrer Durchsetzungskraft und Rücksichtslosigkeit sind sie unter Verbandsführern, Spitzenmanagern und Politikern deutlich überrepräsentiert. Ursächlich für die Psychopathie sind laut Faust vor allem erbliche Anlagen, aber auch organische Beeinträchtigungen und falsche Erziehung. Ob Psychopathie zu heilen ist, läßt Experten streiten. Zur Zeit jedenfalls gilt sie unter allen Persönlichkeitsstörungen als die am schwierigsten zu behandelnde. Gegen psychopathische Politiker hilft einstweilen nur ein Mittel: sie nicht zu wählen. Aber dazu muß man sie erst einmal erkennen.

Quelle .... http://www.read-all-about-it.org/archive…hen_ne0108.html
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Donnerstag, 3. März 2011, 14:51

Mir sind die "Psychopathen" schon länger bewusst, weshalb ich auf sie und ihre Vasallen ganz anders reagiere. Mein Verhalten mag vielen oft seltsam und abwegig vorkommen, doch anders kann man mit diesen antisozialen Leuten nicht kommunizieren - man muss sie mit ihren eigenen Empörungsnägeln festnageln.

Psychopathen in Foren erkennt man am ständigen Blabla und dem absoluten Ignorieren des Wesentlichen. Sie scheuen das Tiefgründige und überstrapazieren das Oberflächliche. Ja, sie sind auch unheilbar, weil sie nicht krank sind, sondern invalide (irreparabel beschädigt).

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Donnerstag, 3. März 2011, 15:06

Mir sind die "Psychopathen" schon länger bewusst, weshalb ich auf sie und ihre Vasallen ganz anders reagiere. Mein Verhalten mag vielen oft seltsam und abwegig vorkommen, doch anders kann man mit diesen antisozialen Leuten nicht kommunizieren - man muss sie mit ihren eigenen Empörungsnägeln festnageln.

Psychopathen in Foren erkennt man am ständigen Blabla und dem absoluten Ignorieren des Wesentlichen. Sie scheuen das Tiefgründige und überstrapazieren das Oberflächliche. Ja, sie sind auch unheilbar, weil sie nicht krank sind, sondern invalide (irreparabel beschädigt).

Genau der Mechanismus, das Böse käme von überall, nur niemals von Ihnen!
Deshalb sollte ja deine Abnormität zur fremdbestimmten und zahlreich unterstützen "normalen Gesellschaft" jederzeit und überall laut aufgezeigt werden. Somit betrachtet ist deine Abnormität ein Kompliment der von dir entlarvten Gesellschaft.

Die sich wie folgt ergeben soll:

Zitat

Während der letzten fünfzig Jahre haben Psychopathen nahezu die Gesamtkontrolle über alle Regierungszweige erlangt. Wenn Sie sorgfältige Beobachtungen anstellen, können Sie fest stellen, dass, egal, wie illegal es ist, was ein moderner Politiker tut, ihn niemand wirklich zur Rede stellen wird. All die so genannten Skandale, von denen jeder einzelne eine authentische Regierung abgesetzt hätte, sind bloß Farcen, die für die Öffentlichkeit aufgeführt werden, um diese abzulenken, um sie glauben zu machen, dass die Demokratie noch immer funktioniere.

Einer der Hauptfaktoren bei der Frage, wie eine Gesellschaft von einer Gruppe pathologisch Abweichender übernommen werden kann, ist, dass die einzige Beschränkung des Psychopathen in der Teilnahme von empfänglichen Einzelnen innerhalb dieser Gesellschaft liegt. Für die aktivsten Abweichenden gibt Lobaczewski eine Durchschnittszahl von etwa 6% einer bestimmten Bevölkerungszahl an. (1% essenzielle Psychopathen und bis zu 5% anderer Psychopathien und Charakteropathien.) Der essenzielle Psychopath befindet sich in der Mitte des Netzes. Die anderen formen den ersten Rang im Kontrollsystem des Psychopathen.

Der nächste Rang eines solchen Systems besteht aus Individuen, die normal geboren wurden, aber entweder bereits verformt sind, weil sie durch familiäre oder soziale Einflüsse über einen langen Zeitraum psychopathischem Material ausgesetzt waren, oder weil sie durch psychische Schwäche beschlossen haben, für ihre eigenen selbstsüchtigen Ziele den Anforderungen für Psychopathie gerecht zu werden.

Laut Lobaczewski liegt diese Gruppe unter normalen Bedingungen zahlenmäßig bei etwa 12% einer bestimmten Bevölkerungszahl. Also sind etwa 18% jeder vorgegebenen Bevölkerung aktiv an der Schöpfung und Einführung einer Pathokratie beteiligt. Die 6%-Gruppe bildet den pathokratischen Adel und die 12%-Gruppe das neue Bürgertum, dessen größter Vorteil die eigene wirtschaftliche Situation ist.

Wenn Sie das wahre Wesen des psychopathischen Einflusses verstehen, welches gewissenlos, emotionslos, eigennützig, kalt und berechnend ist, und frei von jeglicher moralischen oder ethischen Norm, packt Sie das Entsetzen, aber gleichzeitig beginnt plötzlich alles einen Sinn zu ergeben. Unsere Gesellschaft wird immer seelenloser, weil die Menschen, die an ihrer Spitze stehen und die ein Beispiel abgeben, seelenlos sind – sie haben buchstäblich kein Gewissen.

In seinem Buch Political Ponerology erklärt Andrej Lobaczewski, dass klinische Psychopathen selbst in gewaltlosem Wettbewerb Vorteile genießen, um die Ränge sozialer Hierarchien zu erklimmen. Weil sie ohne Gewissensbisse lügen können (und ohne Ausschlag bei Lügendetektoren, die den psychologischen Stress messen), können Psychopathen immer alles Notwendige sagen, um zu bekommen, was sie wollen. Vor Gericht können Psychopathen beispielsweise mit unschuldigem Gesicht extreme Lügen auf plausible Art erzählen, während ihre menschlich gesunden Gegner aufgrund einer emotionalen Veranlagung darauf beschränkt sind, nah an der Wahrheit zu bleiben. Zu häufig passiert es, dass der Richter oder die Geschworenen glauben, die Wahrheit müsse irgendwo in der Mitte liegen, und dann fällen sie Entscheidungen, die dem Psychopathen zugute kommen. Wie mit Richtern und Geschworenen verhält es sich ebenso mit jenen, die entscheiden müssen, wer in Konzern-, Militär- und Regierungshierarchien zu befördern ist oder nicht. Das Resultat davon ist, dass alle Hierarchien unweigerlich an der Spitze überwiegend mit Psychopathen besetzt werden.

Da Psychopathen im Hinblick auf das, was sie tun können oder tun werden, um an die Spitze zu gelangen, keinerlei Beschränkungen kennen, sind diejenigen, die die Verantwortung tragen, im Allgemeinen pathologisch. Es ist nicht die Macht, die korrumpiert, es sind korrupte Einzelne, welche nach Macht streben.



Ein Auszug aus "„Hüte dich vor dem Psychopathen, mein Sohn ...“ von Clinton Callahan. (Das PDF wird von mir hier eingefügt)
»Die Kratzbürste« hat folgende Datei angehängt:
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Donnerstag, 3. März 2011, 15:52

Jetzt ist mir klar, warum von oben herab Kriege und Soldatenmorde als "normal" gelten, Waffenbesitz des kleinen Mannes aber sehr streng gehandhabt wird.

Jetzt ist mir klar, warum die Waffenlobby Waffen am laufenden Band produzieren und diese Kriegsmordwerkzeuge als "Ware" auch noch kontuinierlich an den Mann anbringend verwenden darf..... alles "normal".

Jetzt
ist mir auch klar, warum die Zigarettenlobby Krebsverursacher als Genußmittel verkauft und alle Gesundheitsvorschriften trotz strenger Gesetze zum Schutz der Gesundheit übergehen darf ... alles "normal"!

Alles klar, diese "Normalität" wird ermöglicht durch Psychopathen, die ganz oben sitzen ... danke für diesen offenbarenden Beitrag, Kratzbürste.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (3. März 2011, 16:11)


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Donnerstag, 3. März 2011, 16:00

@Kratzbürste!

Ich las vor einiger Zeit von "Major Hans von Dach, Bern - Der Totale Widerstand", wo das Wesentliche beim Anwerben und Finden von - dem System - dienenden Spitzeln erörtert wird.

Übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch! http://de.wikipedia.org/wiki/Der_totale_Widerstand

Zitat


Rekrutierung der Spitzel:

Die politische Polizei orientiert sich eingehend über Vorleben und derzeitige Verhältnisse jener Leute, die als Spitzel geeignet scheinen. Es geht vor allem darum, Material zu sammeln, mit dem das Opfer im gegebenen Moment erpresst werden kann. Hierbei sind die privaten Verhältnisse mindestens ebenso interessant, wie die politische Einstellung.

Punkte, welche die politische Polizei in diesem Zusammenhang besonders interessieren:
  • Hat er Schulden? Verlockung, diese tilgen zu können.
  • Klappt es mit seiner Ehe, oder kann man hier irgendwo einhaken?
  • Hat er eine Freundin? Drohung mit einem Skandal!
  • Hat er früher einmal eine Dummheit gemacht, die der Umwelt sorgfältig verschwiegen wurde? Drohung mit Veröffentlichung!
  • Ist er ausserordentlich ehrgeizig? Verlockung des Vorwärtskommens.
  • Ist er verbittert, unzufrieden und mit seiner Umwelt zerfallen? Ausnützung des Ressentiments gegen die Gesellschaft!



Als Spitzel werden schliesslich angeworben:

«Freiwillige», ca. 20 %.
  • Gesinnungslumpen, die gegen Bezahlung alles zu tun gewillt sind.
  • Idealisten, die dem System verfallen sind und in ihrer ideologischen Verblendung auch die schmutzigste Arbeit zu tun gewillt sind..
Mehr oder weniger Freiwillige», ca. 60 %
  • Kriminelle, denen Straffreiheit in Aussicht gestellt wird.
  • Moralisch belastete.
  • Sexuell abnormale.
  • Alkoholiker, Rauschgiftsüchtige usw.
«Mit Gewalt gepresste», ca. 20 %.
  • Politisch belastete, die vor die Wahl gestellt werden, entweder für die Besetzungsmacht zu arbeiten, oder aber umgehend liquidiert zu werden.
  • Angehörige von politischen Gefangenen. Hier wird mit Drohung und Verlockung gearbeitet. Willfährigkeit bedeutet Hafterleichterung oder gar Freilassung für die Gefangenen. Weigerung bedeutet Folterung oder Hinrichtung.
So einfach ist die Gesellschaft in die Ideale der Psychopathen eingespannt.

6

Donnerstag, 3. März 2011, 16:19

Im Grunde wären wir dann eigentlich alle Psychopathen, den der Eigennutz steht hierarchisch immer höher als das Gemeinwohl, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Macht und jegliche Zusatzbefugnisse , die in das Leben und Denkweisen von anderen Menschen eingreifen kann , stellt hierbei nur noch den Multiplikator dar , der erst zur totalen Invalidität führt. Es wird erwähnt , das ein kleiner Bruchteil von Individuen schon als Psychopathen auf die Welt kommt ,
inwiefern ist das den wissenschaftlich bewiesen? Durch einfache Beobachtung?

Für mich ist jeder Mensch von seiner Geburt an formbar , zu guten Idealismus sowie zu bösartigen Despotismus ,
mit einer Idee eines vorgegeben Charakters kann ich mich nicht wirklich anfreunden.
Wie denkt ihr da?

ASY

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7

Donnerstag, 3. März 2011, 17:10

Es wird erwähnt , das ein kleiner Bruchteil von Individuen schon als Psychopathen auf die Welt kommt ,
Warum nicht? Menschen kommen blind, taub, gelähmt, mit fehlenden Gliedmaßen, vertauschten und fehlenden Organen, usw. auf die Welt.

8

Donnerstag, 3. März 2011, 18:02

Warum nicht? Menschen kommen blind, taub, gelähmt, mit fehlenden Gliedmaßen, vertauschten und fehlenden Organen, usw. auf die Welt.

Dieser Umstand, Psychopathie wäre genetisch bedingt war ein Faktor für mich, den ich anfänglich nicht ganz so einfach in mein Denken einbauen konnte. Asy hat dies hier auf sehr einfache Weise für mich beinahe perfekt erklärt. Das Fehlen einer Fähigkeit von Geburt an ist in den Bereichen Sehen, Hören usw. für uns eine Selbstverständlichkeit die wir akzeptieren. Warum könnte dies nicht ebenso auf die Fähigkeit "Gewissen" zutreffen.
Der genetische Begründung wird hier in diesem Absatz erklärt: (Auszug aus dem oben eingestellten PDF: "VorsichtPsychopath.pdf")

Zitat

Wir haben sehr wenig empirische Beweise für das Konzept, dass echte Psychopathie das Ergebnis von Missbrauch in der Kindheit ist, und sehr viele empirische Beweise dafür, dass sie genetisch bedingt ist. Das neurobiologische Modell gibt uns die größte Hoffnung darauf, in der Lage zu sein, selbst den gewieftesten Psychopathen zu identifizieren. Andere jüngere Studien führen zu ähnlichen Ergebnissen und Folgerungen: Psychopathen haben große Schwierigkeiten damit, verbales und nichtverbales, gefühlsbezogenes (emotionales) Material zu verarbeiten. Sie neigen dazu, die emotionale Bedeutung von Vorkommnissen durcheinander zu bringen, und das Wichtigste: Diese Defizite werden bei einem Gehirn-Scan (Hirnszintigraphie)sichtbar! Eine fehlende innere Verbindung zwischen dem fühlenden Herz und dem denkenden Gehirn ist feststellbar.


Also sollten wir zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Psychopathie eine genetische Ursache haben könnte!


Zur Ergänzung:
In einem Artikel auf "heise.de ..... Die Psychopathen sind unter uns" wurde ich darauf aufmerksam, dass der Begriff Psychopath seit den 50er Jahren nach und nach durch den Begriff soziopathische Persönlichkeit ersetzt wurde. Ich habe daraufhin Wikipedia gebraucht, und mich über "Antisoziale Persönlichkeitsstörung", wie die Psychopathie heute bezeichnet wird, kundig zu machen. Hieraus wie folgt:

Zitat

Bei der Entwicklung der Störungen spielen sowohl die Gene als auch die Umwelt eine Rolle.[3]
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Die Kratzbürste« (3. März 2011, 18:27)


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Donnerstag, 3. März 2011, 19:32

Hierbei glaubich aber nicht auf ein vollständiges Fehlen von Fähigkeiten sozial ethisch zu agieren , sondern schlichtweg eine Affinität zu diesen Fehler der sich je nach äußerlichen Einflüssen mehr oder weniger ausprägt. Ein vollständiges Fehlen kannich mir einfach nicht vorstellen, aber falls sowas existiert , und man die Anzeichen bei einem Menschen früh erkennen kann, so würdich ihn bewusst von der gesunden Gesellschaft entfernen, zumindest von denen die verstanden haben wie verkorkst die gesellschaftliche Situation ist und mit guten Vorbild vorangehen wollen.

Geisteskrankenheiten wie Alzheimer werden einem zb zwar genetisch mitgegeben, werden aber zb. durch Ernährung ( eher mein Metier) gefördert ,
und letztendlich zum Ausbruch gebracht.

ASY

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Donnerstag, 3. März 2011, 20:25

Hierbei glaubich aber nicht auf ein vollständiges Fehlen von Fähigkeiten sozial ethisch zu agieren , sondern schlichtweg eine Affinität zu diesen Fehler der sich je nach äußerlichen Einflüssen mehr oder weniger ausprägt.
Du meinst, ein blind Geborener muss auf jeden Fall im Laufe des Lebens ein bisschen sehen lernen, ein Tauber ein bisschen hören und ein Mensch mit seitenvertauschten Organen erlebt unbedingt eine Organwanderung?

Warum nimmst du das an?

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