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1

06.03.2011, 13:28

Was ist Liebe?

Was ist Liebe?

LIEBE IST DAS, was ohne Bedingung, ohne Einschränkung und ohne Bedürfnis ist.

Weil es ohne Bedingung ist, erfordert es nichts, um es zum Ausdruck bringen zu können.
Es verlangt nichts im Gegenzug. Und es entzieht nichts aus Vergeltung.

Weil es ohne Einschränkung ist, erlegt es einem anderen keine Begrenzungen auf.
Es kennt kein Ende, sondern setzt sich ewig fort. Es erfährt keine Grenze oder Barriere.

Weil es ohne Bedürfnis ist, ist es bestrebt, nichts zu nehmen, was nicht bereitwillig gegeben wird.
Es ist bestrebt, an nichts festzuhalten, was nicht festgehalten zu werden wünscht.
Es ist bestrebt, nichts zu geben, was nicht freudig willkommen geheißen wird.

Zitat: "Gespräche mit Gott", Teil 4
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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IP-Check

2

06.03.2011, 13:30

Ja, vielleicht, aber vielleicht auch nicht.

Gibt es wirklich als ersten Gedanken nicht mehr als nur diesen? Um anschließend in einer kleinen, aufbauenden "Bauanleitung für einen schönen Tag" viele Worte dafür zu "gebrauchen" diese in Frage zu stellen, weil sich "vielleicht" (diese Möglichkeit müssen wir zulassen) deine bisherigen Begrifflichkeiten zur "Liebe" noch nicht zur Gänze entfaltet haben.
Überall gerne, aber nicht dort. In welcher Bauanleitung wird gleichzeitig über die Für und Wieder diskutiert. Die sollte dort bereits abgeschlossen sein, oder nicht?

Dann lass uns einfach gemeinsam beginnen ein "Gespräch" darüber zu führen "Was die Liebe ist"?

Liebe ist Bedingungslos .... in der Ausnahme ist die einzige Bedingung der Liebe, dass sie in Allem ist.

Du stellst fest, "manche Menschen können gar nicht mehr lieben", und ebenso "auch wenn ich ihn liebe". Du erkennst also, dass es andere nicht können, und nimmst an, dass du bei dir sehr genau bestimmen kannst, wenn es Liebe ist. Ich halte das für ein wenig voreilig, weil du "nicht erkennen anderer" auch ebenso auf die zulassen musst. Denn auch du bist für alle anderen der andere!

Ein Mensch, der die Bedingung an seine Liebe stellt, dass diese ausschließlich ihm gegeben werden muss .... und die Liebe anderer in Frage stellt, der hat die Folgen seines Tun's und Handelns nicht verstanden. Wenn diese exklusiv für ihn bestimmt ist, dann müssen folglich andere ein Defizit daran haben. Da wir aber wissen, dass viele Menschen ähnlich denken, handeln und fühlen, müssen wir auch Verständnis dafür haben. Um unabdingbar dorthin zu gelangen, dass auch wir von Personen "behandelt" werden, die die Liebe exklusiv für sich pachten. Und genau dort fehlt es "uns" dann an Liebe. Und folgerichtig müssen auch wir uns augenblicklich in den Kreis derer gesellen, die hier oder dort nicht wissen, was Liebe ist, wie sich die Liebe verhalten würde. Welche Wahl die Liebe treffen würde. In jedem Augenblick des Lebens!

Denn dort überall ist sie angesiedelt. Die Ausnahme, wir erinnern uns, sie ist "in Allem enthalten", die Seele, oder der göttliche Funke, der allem innewohnt. Dieser Ursprung", aus dem Alles kommen muss, das Ewige ..... das Leben.

Welchen Wert kann die Liebe haben?
Alleine es zu messen, wäre schon in sich "vermessen".
Jemandens Liebe in Frage zu stellen, weil diese der erbrachten "Liebe" nicht den angemessenen Wert beimessen kann, der durch den Infragesteller "bedingt" wurde. Die Ursache für die eigenen Schmerzen (wenn's weh tut, weil die Liebe einem nicht exklusiv gehört) ausschließlich beim Gegenüber zu finden, ohne Bedacht darauf, dass der eigene Wert der gegebenen Liebe vielleicht gar nicht so hoch ist, wie Mann/Frau annimmt. Liebe wird nicht "gegeben" um unbedingt von einem/etwas bestimmten "genommen" zu werden. Weil dort die Freiheit der Wahl schon nicht mehr gegeben wäre. Und die Liebe kann nicht bestimmt werden, sie "ist" ganz einfach. Das mindert ihren "Wert" in keiner Weise, .... weil einfach, einfach, einfach ist ..... und das ist das elementare daran. Es ist einfach, die Liebe ist einfach ..... weil sie ist. Ohne Zwang, ohne Bedingung, ohne Bedürfnis, ohne Einschränkung ... weil sie einfach gar nicht anders kann. Alles andere ist etwas anderes, jedoch keinesfalls "Liebe".

Wenn man liebt, hat man selbstverständlich Bedürfnisse und wenn diese nicht erfüllt werden, dann stimmt etwas nicht, weil der eine den anderen möglicherweise nicht so sehr liebt, wie es notwendig wäre, damit beide glücklich sein können.

Darüber sollte ein jeder Leser einfach nachdenken ....

Liebe, die nicht so erwidert wird, wie sich das der Liebende wünscht - unerfüllte Liebe, bedeutet Leid und Schmerz.

Wir sollten uns ebens ehrenhaft fragen, wo die Ursachen für das Leid und den Schmerz wahrhaftig liegen.

Frauen und Männer behandeln sich gleichermaßen "krankhaft" für mich. Da kann ich keinerlei Ungleichgewicht erkennen. Die Themen sind vielleicht verschieden, aber nicht ehrenhafter oder niederträchtiger. Respektlosigkeit ist vielleicht nur eine Antwort darauf, "unterhalte mich und unsere Nachkommenschaft", die im Gegenzug gnadenlos gegen die Männer verwendet wird, wenn diese sie nicht adäquat wertschätzen. Denn dann nimmt sich um die Liebe auch noch ein weltliches Gericht an, das in unserer Zeit vorzugsweise einer Frau jeden glauben schenkt.
Vorsicht den Feind in anderen entlafen zu wollen, bevor nicht alle unsere inneren "Feinde" Freunde wurden.

Wollen wir hier vielleicht beginnen zu ergründen was die Liebe tatsächlich ist .... und belassen wir es nicht dabei, unsere bescheidenen Kenntnisse darüber als einen Maßstab zu definieren, um letztlich immer wieder dort zu landen, dass die Maßstäbe bei jedem Menschen anders sind. Doch die "Liebe" ist ALLES .... davon sollten wir ausgehen!
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

unwichtig

unregistriert

3

06.03.2011, 14:03

Absurde Situation

Ich berühre dich,
ohne dich zu erreichen.

Ich küsse dich
durch eine unsichtbare Wand.

Ich umarme dich
aus weiter Ferne.

Ich bin zusammen
mit dir allein.



Hans Kruppa

unwichtig

unregistriert

4

06.03.2011, 14:06

Ein Leben ist nicht genug

Ein Leben
ist nicht genug,
um alles zu entdecken,
was zwischen uns
verborgen ist,

nicht genug,
um alles zu erwecken,
was noch schläft,
weil es nie
richtig wachgeküsst
worden ist.



Hans Kruppa

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unwichtig

unregistriert

5

06.03.2011, 14:36

Nur für dich

Für dich lasse ich meine Blicke aufblühen,
gehe in meinen Gefühlen baden,
putze meine Gedanken,
bis sie glänzen.

Für dich tanze ich auf einem Bein,
singe laut auf offener Straße,
mache mich zum Gespött der Leute.

Für dich bringe ich mir die Flötentöne bei,
heule den Mond an,
frühstücke um Mitternacht.

Für dich nehme ich das Leben
auf die leichte Schulter
und gehe damit
bis ans Ende der Welt -
wenn du dort auf mich wartest.



Hans Kruppa

Michael Caine

unregistriert

6

06.03.2011, 16:34

Die berühmten drei Worte

Es gibt ein Lied von Andy Borg, doch die berühmtesten drei Worte dieser Welt lauten bisher:
"Ich, mir, und mich"

Ein Mensch, der die Liebe nicht erwidert, kann trotzdem geliebt sein. So wie er ist,
ohne Besitzanspruch, mit Seinlassen und auch Gehenlassen, wenn die Zeit ist, wie in einer Freundschaft,
denn, ist es nicht seltsam, in einer Partnerschaft hört die Freundschaft meistens auf. Warum?
Weil zu viele Ängste aufstehen, die das Gegenüber nicht erschaffen hat?

Liebe kann sich auf alles ausweiten. Liebe zur Sonne. Liebe zum Wind. Liebe zum Kosmos.
Liebe für dich selbst.

7

07.03.2011, 09:25

@unwichtig,
jetzt drei eingestellte Texte, wo du davor so viel zu sagen hattest (wo nur Texte eingestellt werden sollten) sind nicht der Beginn eines Gespräch's.

Weil zu viele Ängste aufstehen, die das Gegenüber nicht erschaffen hat?

Ängste, die vom Gegenüber auch gar nicht erkannt werden können, was ein Verhindern beinahe unmöglich macht. So wir unserem Gegenüber nur spüren lassen, wo er uns überall Schmerzen zufügt und dies nur an "seiner" mangelnden Liebe liegt. Jedoch niemals an uns selbst. Ängste leben nur in unserem Inneren - weswegen diese auch so unglaublich bunt gemischt in fast allen Menschen leben.
Liebe kann sich auf alles ausweiten. Liebe zur Sonne. Liebe zum Wind. Liebe zum Kosmos.
Liebe für dich selbst.

Ich vertrete eher die These, dass wir die Liebe den allermeisten Dingen "entziehen". Denn wie ich schon schrieb, lebt die Liebe in Allem, weshalb sie sich nicht auszuweiten braucht. Sie muss nur angewendet werden .... die Wahl sollte stets auf sie fallen.
Alles sollte bei der Liebe zu seinem Selbst beginnen - wie sollten wir anderen etwas entgegen bringen, dessen wir nicht gegenüber uns selbst mächtig sind?
Die Liebe ist die Absicht (Wahl), mit der

.... wir allen Dingen begegnen können
.... wir eine jede Handlungen vollbringen dürfen
.... wir unsere bisheriges 'Wissen überdenken sollten
.... der Tag beginnen muss

Jemandem zu zuhören sollte in Liebe passieren, dann wäre es auch ein leichtes zu verstehen was gesprochen wurde.
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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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8

07.03.2011, 17:12

Zitat


Die höheren Gnadengaben – das Hohelied der Liebe (Neues Testament, 1.Korinther 12,31b-13,13)
Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
DIE LIEBE IST LANGMÜTIG, DIE LIEBE IST GÜTIG.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
DIE LIEBE HÖRT NIEMALS AUF!

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Michael Caine

unregistriert

9

07.03.2011, 23:49

Klingt alles schön und gut, aber wie ist das wirklich im Alltag? Wie ist die Umsetzung mit Spiegel Mitmensch, wirklich?
Die Umsetzung eines jeden einzelnen in vielen, bedeutsamen, kleinen Entscheidungen und Handlungen? Ich glaube auch, dass wir die Liebe, das, was jeder im Leben am allermeisten braucht, den allermeisten Lebewesen und Dingen entziehen und ich glaube, daher kommt das Übel dieser menschgemachten Welt, das große kollektive und subjektive Defizit. Jeder nimmt und nimmt für sich in Anspruch, jeder entzieht, ängstlich, schutzbedürftig, stolz, schroff, beleidigt, geschmeichelt, berechnend, ängstlich, beruhigend, hört sich sprechen, hört selten wirklich zu, entzieht sie allen und allem mit einer gedankenlosen Selbstverständlichkeit als sei dieses Entziehen ein Geburtsrecht, weil er/sie es so sehr braucht, doch wer gibt die Liebe wirklich? In vielen Momenten, Gedanken, kleinen, bedeutsamen Gesten? Wer ist gesättigt in Liebe in sich ruhend und verströmt sie? Kennt ihr jemanden? Geht durch die Strassen, hört hin, die Welt ist krank, jedem fehlt Liebe. Jeder sucht. Wer gibt? Wirklich? Sagt oder hört, ich liebe dich und enttäuscht, wie schnell kommt ein, ich hasse dich, Rache folgt. Also wo ist die Liebe? Die gibt? Die verströmt. Die sich ausweitet, einfach so, ohne Forderung. Die gelernt hat zu Bewundern und zu Verzeihen. Wie ist das, alles was in das vorkonfigurierte Konzept nicht passt wird beleidigt verabscheut. Selten ist jemand oder etwas in dieser Welt einfach geliebt, so wie es ist geliebt, ohne eigene Vorstellungen. Horcht, schaut und lest. Alles lieblos. Das Ego fürchtet den Tod, streitet schutzbedürftig im Zerstörungswahn um Liebe, die es so nicht bekommt. Im Gegenteil. Krankenhäuser füllen sich. Weil Gesundheit im Denken, Fühlen beginnt.

Der größte, bedeutendste Schritt in der Evolution der Menschheit wird heißen:
Deo gratias! Sie haben die Liebe entdeckt!

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
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10

08.03.2011, 08:55

Jeder nimmt und nimmt für sich in Anspruch, jeder entzieht, ängstlich, schutzbedürftig, stolz, schroff, beleidigt, geschmeichelt, berechnend, ängstlich, beruhigend, hört sich sprechen, hört selten wirklich zu, entzieht sie allen und allem mit einer gedankenlosen Selbstverständlichkeit als sei dieses Entziehen ein Geburtsrecht, weil er/sie es so sehr braucht, doch wer gibt die Liebe wirklich?
Beim Lesen deiner Antwort kamen mir die Schweineställe in den Sinn, wo die Tiere keine Sonne und Freiheit kennen, krank, voll mit Medikamenten sind und sich gegenseitig anfressen. Ein paar sozial denkende Schweine stehen auf, um von den Fehlern im Schweinestall zu berichten, doch sie erklären, dass es nur die Schweine selbst in der Hand hätten, diesem grausamen und engen Schweinestall ein gemütliches, liebevolles Etikette zu schenken.

Glaubst auch du, dass die Schweine an ihrem erbärmlichen Schicksal selbst schuld sind und ist es wirklich Liebe einem Opferschwein einzureden, dass das Schweinemast-Dasein erträglicher würde, wenn die Schweine untereinander etwas netter wären?

Ich nicht, denn die Stalleigentumer und die Schweinewärter haben das Schweineschicksal in der Hand. Eine Sau kann ganz doll lieb zu ihren Frischlingen sein, aber nur solange dies der Eigentümer für nützlich hält. Er wird der Mutter die Frischlinge entziehen und möglichst bald in die Kinderkrippe oder den Kindergarten den Mastbereich stecken, um möglichst viel Profit zu schöpfen.

Solidarische Selbstbebrunzung der Opfer vergleiche ich mit der Feindesliebe, die bisher nur für den Feind nützlich war. Durchhalteparolen der Liebe verlängern lediglich den Zustand, wo sich die Liebe schädlich entfalten kann.

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