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171

Mittwoch, 16. Mai 2012, 18:08

Hier ein Vimeo-Video. Der japanische Internist Junro Fuse berichtet über radioaktive Hot Spots in Tokio und welches Element welchen Krebs auslösen wird.

http://vimeo.com/41634666

Japaner berichten über Nasenbluten und Durchfälle. 6 von 10 Kindern erkranken in Fukushima an Diabetes.

http://fukushima-diary.com/2012/05/6-in-…s-in-fukushima/

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172

Mittwoch, 16. Mai 2012, 19:43

Zitat von »Uebersicht«
Es wäre klug gewesen, wenn der Blogger einen Teil dieser Substanz zu einer offiziellen Stelle gebracht hätte.

:bruell:
Brüll! Ja, so hättest du auch reagiert, wenn ich seinerzeit gesagt hätte, du sollst dich bzgl. Informationen zu Elenin getrost an die NASA wenden. In beiden Fällen zeigst du mit deiner Reaktion die gleiche Ahnungslosigkeit. Du stellst dir wohl vor, den offiziellen Stellen in Japan ist die Radioaktivität ohnehin egal, und wenn sie doch einmal messen, wird es nicht veröffentlicht und wenn es doch einmal veröffentlich wird, werden die Messwerte gefälscht. Aber das ist natürlich Unsinn. Wie die meisten Länder verfügt auch Japan über ein enges Netz von Messstellen für Radioaktivität. Die Ergebnisse sind aktuell im Internet einsehbar - als Beispiel zwei Links dazu:
http://radioactivity.mext.go.jp/en/
http://monitoring.tokyo-eiken.go.jp/monitoring/index-e.html

Und gefälscht wird da auch nichts. Da nicht nur verschiedene offizielle Stellen messen sondern auch NGOs und Privatpersonen, wäre das gar nicht möglich. Auch laufen Programme, in denen hundertausende Japaner medizinisch gescreent werden. Und natürlich gibt es auch Stellen, an die man sich wenden kann, um Lebensmittel oder anderes untersuchen zu lassen. Wenn also jemand tatsächlich in Tokio ein hoch radioaktives "schwarzes Pulver" auf der Straße findet und er meldet das nicht den offiziellen Stellen, ist das nicht nur dumm sondern schon kriminell, weil hier ja wirklich eine Gefahr bestehen könnte, die schleunigst untersucht werden sollte.

Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang immer wieder Diskussionen, ob z.B. die Lebensmittelkontrollen streng genug sind und ob die Grenzwerte nicht zu hoch angesetzt werden. Das ist in diesem Zusammenhang ja ganz normal. Für Publicity-Süchtige und Blogger, die glauben, die Welt über "schwarzes Pulver" in Tokio informieren zu müssen und dafür noch um Geldbeiträge bitten, habe ich jedoch wenig Verständnis. Wenn es in Tokio so gesundheitsgefährlich wäre, dann müssten die offiziellen Stellen ja wirklich alarmiert sein, denn dort sind ja die Verantwortlichen großteils wohnhaft, und denen ist die eigene Gesundheit sicher nicht gleichgültig.

Informativ ist die Webinformation des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz zur Fukushima-Katastrophe. Hier findest du Informationen zu den zu erwartenden gesundheitlichen Folgen in der Umgebung von Fukushima und hier erfährst du z.B. auch, warum MOX-Brennstäbe nicht dramatisch gefährlicher sind als normale Uran-Brennstäbe. Aber dem wird eine Miry vermutlich genau so wenig Glauben schenken, wie im Elenin-Fall der NASA ...

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173

Donnerstag, 17. Mai 2012, 09:53

Informationen zu Elenin getrost an die NASA wenden

ELEnin findet statt ... sorry, wenn ich dich in deiner Komfortzone stören muss ... der Genozid an der Menschheit ist voll im Gange ... !!! ... die Elite mit ein paar Sklaven werden sich zurückziehen ...

den offiziellen Stellen in Japan ist die Radioaktivität ohnehin egal

Mediziner sind offizielle Stellen, die haben dann das Leiden vor den Augen, während die Bürokraten Zahlen schieben. Junro Fuse (Siehe Vimeo-Video) sagt auch klar aus, dass die Infos von der Regierung zurückgehalten werden. Zudem bestätigt er, dass Yttrium 90 und auch (Strontium 90) Diabetes verursacht.

Übersicht, fachlich kannst du nun nicht mehr mithalten, denn ich habe eine Fachvertiefung in Diabetes und Onkologie, werde also gewisse medizinische Infos, einfacher überprüfen können ... Narren haben zu schweigen ... für radiologisches Wissen bin ich dankbar, falls da jemand gebildet ist ... ???

PLUTONIUM ... das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort

174

Freitag, 18. Mai 2012, 14:10

Hallo Miry! Ich werde nicht immer so ausführlich sein können, aber hier doch einmal exemplarisch einige Hinweise für dich:

Junro Fuse ... sagt auch klar aus, dass die Infos von der Regierung zurückgehalten werden.
Und wenn wer was sagt, dann glaubt Miry das natürlich sofort ohne weitere Überlegung. Dr. Fuse meint tatsächlich, die veröffentlichten Messwerte seien geschönt, kann aber kein einziges Beispiel dafür anführen. Tatsächlich hat ja in den Katastrophen-Wochen insbesondere Greenpeace auf Diskrepanzen bei Messwerten hingewiesen. Das betraf jedoch überwiegend Messungen von TEPCO. An den Messwerten der vielen Messstellen, die ohne weitere Bearbeitung vollautomatisch im Internet veröffentlicht werden, siehe meine Links im Posting, gibt es aber keine ernstzunehmenden Zweifel.

Der japanische Internist Junro Fuse berichtet über radioaktive Hot Spots in Tokio
Ja, das tut er. Aber auch hier kann er das nicht belegen. Es wäre ja naheliegend, wenn er etwas sagen würde wie "ein Beispiel ist der XY-Park, in dem Werte von ... gemessen werden". So konkret wird er freilich nicht. Man hat den Eindruck, dass er einfach Dinge nachplappert, ohne selbst Bescheid zu wissen. Gerade bei den "Hot Spots" stellt sich ja die Frage: was verursacht die Hot Spots? Kann man sie dekontaminieren? Ein wirklicher Experte wüsste dazu etwas zu sagen. Dr. Fuse ist offensichtlich kein wirklicher Experte und bleibt solche Antworten schuldig. Dafür weiß er definitiv, dass diese Hot Spots Beschwerden verursachen und er zählt auch auf, welche Symptome hier vorkommen können. Er führt hier an die 50 Symptome an von juckenden Augen, Husten, Durchfall, Bett-Nässen bis Schwindel. Bei einer so stattlichen Liste gibt es freilich ein differential-diagnostisches Problem. Wenn jetzt ein Patient mit einem dieser vielen Symptome zum Arzt kommt, soll der dann gleich auf Verstrahlung tippen?

Der japanische Internist Junro Fuse berichtet ... welches Element welchen Krebs auslösen wird.
Dazu brauchen wir keinen Dr. Fuse, das kann man in Wikipedia nachlesen. Auffällig ist jedoch seine Vermutung, dass Yttrium (bzw. Strontium) Diabetes auslösen kann. (Ich schreibe bewusst von einer "Vermutung", denn mehr ist es ja offensichtlich nicht. Auf welche Forschungsergebnisse kann sich Herr Fuse da stützen?) Die Vermutung ist insoferne naheliegend, als radioaktives Yttrium zur Behandlung von Pankreas-Krebs eingesetzt wird. Hinzu kommt die Beobachtung von Dr. Miura, der bei 60% von "Fukushima-Kindern" Diabetes festgestellt hat. Wieviele Kinder hier untersucht wurden, und welcher Typ und welche Schwere von Diabetes vorlagen, ist mir nicht bekannt. Dr. Miura selbst führt die Diabetes jedoch nicht auf die radioaktive Belastung zurück sondern auf andere Ursachen. Und das nicht ohne Grund: vermehrte Diabetes wurde bei früheren radioaktiven Belastungsfällen nicht beobachtet, obwohl auch bei diesen Yttrium bzw. Strontium ausgestreut wurde. Auch entwickeln sich Zellzerstörungen auf Grund von schwacher radioaktiver Belastung relativ langsam über viele Jahre hinweg.

Was hat denn Dr. Fuse überhaupt anzubieten? Sein einziger konkreter Vorschlag: man solle weitere Gebiete evakuieren. Über die Problematik, dass man mit Evakuierungen sehr restriktiv umgeht, weil diese ja für sich genommen schon die Gesundheit schädigen können, spricht er nicht. Und Miry, dieser Dr. Fuse scheint tatsächlich der Meinung zu sein, dass die Gefahr lokal begrenzt ist! Und es somit hilft, etwa 20 km umzuziehen. Wenn Dr. Fuse wüsste, dass die ganze Nordhalbkugel dem Tod geweiht ist, würde er solche kurzsichtigen Vorschläge gar nicht machen! ;)

Mediziner sind offizielle Stellen, die haben dann das Leiden vor den Augen, während die Bürokraten Zahlen schieben.
Aber immerhin haben sich die Bürokraten aufgerafft, die Mediziner aktiv werden zu lassen, mit den Programmen, in denen mehrere hundertausend Personen gescreent werden. Seltsam, dass Dr. Fuse darüber gar kein Wort verliert.

Übersicht, fachlich kannst du nun nicht mehr mithalten, denn ich habe eine Fachvertiefung in Diabetes und Onkologie, werde also gewisse medizinische Infos, einfacher überprüfen können ...
:frag: Na ja, so hochgestochen ist ja das Niveau deiner diversen Postings nicht, dass ich da gar nicht mehr mitkommen würde. Und schließlich hast du dich schon etwa zu elektromagnetischen Wellen geäußert, da werde ich doch noch was Medizinisches auch sagen dürfen? Du wirst mich ohnehin gleich berichtigen, wenn ich was Falsches schreibe! Ich stütze mich aber gerne auf deine medizinische Expertise: kennst du (abgesehen von Dr. Fuse & Company) Untersuchungen, die die Entstehung von Diabetes durch das bei Atomzwischenfällen ausgestreute Yttrium belegen? Auffällig ist für mich dabei auch, dass das von Dr. Fuse genannte Yttrium 90 nur eine Halbwertszeit von weniger als drei Tagen hat. Und nicht strahlendes Yttrium ist ja nicht schädlich.

ELEnin findet statt ... sorry, wenn ich dich in deiner Komfortzone stören muss ... der Genozid an der Menschheit ist voll im Gange ... !!! ... die Elite mit ein paar Sklaven werden sich zurückziehen ...
Au weia, das rüttelt mich echt auf! Wer sind denn deiner Meinung nach die Täter? Und wohin wird sich die Elite zurückziehen, nach Südamerika, Südafrika, Australien? Ist die Südhalbkugel wirklich sicher? Ich nehme an, ein Dasein als Sklavin passt nicht zu deiner Mentalität, du wirst dich also bereits jetzt auf das Ende vorbereiten, vielleicht spürst du ja auch schon einige der von Dr. Fuse aufgezählten Symptome! Warum so ungeduldig, Miry? Kannst du nicht wenigstens warten, bis ein weiteres HAARP-Erdbeben dem Abklingbecken im Block 4 den Garaus macht?

175

Freitag, 18. Mai 2012, 16:29

Japanischer Star-TV-Moderator an akuter Leukämie erkrankt ... im Frühling 2011 ass er noch live Gemüse aus der verstrahlten Region ... nun folgte das Los der Chemotherapie ... nicht nur die Narren nimmt es zuerst ... !!!

http://www.sueddeutsche.de/panorama/nach…rankt-1.1193054

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/…aid_685667.html


Mitteilung an Übersicht
Ich habe keine Lust auf Rechhaberdiskussionen. Wenn ich dir schreibe, die Elite wird sich in die hohle Erde zurückziehen, wirst du es nicht glauben ...

WER ZULETZT IRRT, IRRT AM LÄNGSTEN ... !!!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Miry« (18. Mai 2012, 17:05) aus folgendem Grund: ... noch bessere Artikel zugefügt ...


176

Freitag, 18. Mai 2012, 17:54

Interessante ARTE-Dokumentation, die nochmals aussagt, dass das Abklingbecken des Reaktors 4 offen daliegt und dass dort 20 000 Tonnen Brennstäbe plus der Atomkern gekühlt werden müssen ... mehrere Personen nennen die Zensur und Abhängigkeit der Medien ... Gunderson redet nochmals Klartext ... und nennt die 1 000 000 000 zusätzlichen Krebstoten ...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Miry« (18. Mai 2012, 18:39)


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177

Samstag, 19. Mai 2012, 15:59

Ich habe keine Lust auf Rechhaberdiskussionen.
Miry, es geht nicht um Rechthaberei, sondern darum, die Realität zu erkennen wie sie ist und nicht realitätsfremden Phantasien nachzuhängen. Z.B.:

Interessante ARTE-Dokumentation, die nochmals aussagt, dass das Abklingbecken des Reaktors 4 offen daliegt und dass dort 20 000 Tonnen Brennstäbe plus der Atomkern gekühlt werden müssen ...
Was heißt, ARTE bestätigt das nochmals? Dass das Abklingbecken im Block 4 offen ist und wieviele Brennstäbe da drinnen sind, weiß doch wirklich jeder, der sich mit Fukushima technisch befasst hat. Das ist nichts Neues, das ist schon über ein Jahr bekannt. Dass du das erst jetzt mitkriegst, ist eine andere Sache. "Offen daliegt" vermittelt aber natürlich einen falschen Eindruck. Das Becken ist kein Pool auf der grünen Wiese sondern es ist im Gebäude. Da das Gebäude durch eine Wasserstoffexplosion massiv zerstört wurde, ist das Becken jedoch nicht mehr in der Gebäudehülle eingeschlossen. Aber was bedeutet das jetzt konkret, dass das Becken nicht mehr in der Gebäudehülle eingeschlossen ist?

Du, Miry, stellst dir wahrscheinlich vor, dass aus dem Abklingbecken ständig Radioaktivität (inkl. Plutonium!) austritt und in die Atmosphäre gelangt. Aber das ist Unsinn, da tritt überhaupt nichts aus. Solange die Kühlung im Abklingbecken funktioniert, ist es völlig egal, ob das Becken offen daliegt oder nicht. Freilich, würde die Kühlung aussetzen, dann kann es zu einem Feuer kommen und dann würde auch Radioaktivität austreten. Dann würde man das umhüllende Gebäude sofort schmerzlich vermissen. (Wobei dessen Schutzfunktion auch nur eine relative ist, weil in so einer Situation wieder eine Explosion auftreten könnte.) Derzeit besteht jedoch keine konkrete Gefahr, dass die Kühlung nicht mehr funktioniert. Auch ein Erdbeben sollte daran - hoffentlich - nichts ändern. Also ist das Lamento "Hilfe! Hilfe! Das Abklingbecken liegt offen!" wenig angebracht.

Japanischer Star-TV-Moderator an akuter Leukämie erkrankt ... im Frühling 2011 ass er noch live Gemüse aus der verstrahlten Region ...
An Leukämie sind Menschen vor Fukushima auch schon erkrankt. In den Berichten zu diesem Leukämie-Fall wird davon ausgegangen, dass die Erkrankung nichts mit dem gegessenen Gemüse zu tun hat. Das glaubt eine Miry natürlich nicht ... das macht aber Sinn. Denn aus der Erfahrung weiß man, dass Leukämie durch schwache Radioaktivität wenn überhaupt dann erst nach längerer Zeit entsteht.

In der ARTE-Dokumentation sagt jemand, dass er im Luftfilter von Autos - ich glaube in Tokio - Radioaktivität gefunden hat. Und dass das beweist, dass sich Radioaktivität weit ausbreitet. Wie aufregend?! Auch das ist ja nichts Überraschendes. Radioaktive Teilchen aus Fukushima wurden natürlich auch in Europa festgestellt. Aber wie immer macht die Konzentration das Gift. Nur weil man ein paar radioaktive Atome inhaliert, bekommt man nicht Krebs. Sonst wären wir alle schon an der natürlichen Radioaktivität zu Grunde gegangen.

Gunderson redet nochmals Klartext ... und nennt die 1 000 000 000 zusätzlichen Krebstoten ...
Aber Gundersen's Klartext ist Miry noch viel zu milde. Deshalb macht sie beherzt aus den "Krebserkrankungen" gleich "Krebstote" und fügt noch von sich aus drei Nullen dazu! Nun, Gundersen hat in einem Inverview im Falle eines Super-GAUs im Abklingbecken von zehntausenden Krebstoten gesprochen und in diesem Bericht spricht er von einer Million (nicht Milliarde!) Krebserkrankungen, die sich auf einen Zeitraum von vielleicht vierzig Jahren verteilen würden. (Nochmals zum Vergleich: mehr als eine Million Tote aus Verkehrsunfällen jedes Jahr. Wenn man im pessimistischen Fall Krebserkrankung mit Krebstot gleichsetzt, prognostiziert Herr Gundersen hier eine Todesrate, die - weltweit gesehen - nur ein Vierzigstel der Verkehrstoten ist.)

Es wird in Japan durch das Fukushima-Unglück eine deutlich erkennbare Zunahme von Krebstodesfällen geben. Denn natürlich kann Radioaktivität Krebs verursachen, das bestreitet ja niemand. (Wie z.B. übrigens auch Zigarettenrauchen und exzessives Sonnenbaden.) Von der Anzahl her werden die durch Fukushima verursachten Krebstodesfälle vermutlich drastisch unter den 20.000 Toten bleiben, die der Tsunami selbst verursacht hat. Die Auswirkungen in entfernten Gegenden sind seriös nicht feststellbar. Denn wie soll man jetzt z.B. feststellen, wieviele zusätzliche Krebstote Tschernobyl in der Schweiz verursacht hat? Die Anzahl der Krebstoten in den verschiedenen Bereichen schwankt jedes Jahr, die Ursache von Zunahmen und Abnahmen ist meist gar nicht analysierbar. Wenn also kein signifikanter Anstieg da war, ist nur eine grobe Schätzung möglich. So gesehen ist auch die Zahl von Herrn Gundersen nur mit Vorbehalt zu betrachten.

Wenn ich dir schreibe, die Elite wird sich in die hohle Erde zurückziehen, wirst du es nicht glauben ...
Richtig, das glaube ich nicht. Und zwar schon deshalb nicht, weil die Erde nicht hohl ist - von ein paar Höhlen abgesehen. Man muss sich auch nicht unter die Erde zurückziehen, Betonbunker tun es auch. Das ist aber ein Szenario, das etwa zu einem weltweiten Atomkrieg passt aber nicht zum Super-GAU eines Atomkraftwerkes. Deshalb will ich es in diesem Thread gar nicht weiter behandeln.

178

Samstag, 19. Mai 2012, 17:47

es geht nicht um Rechthaberei, sondern darum, die Realität zu erkennen

Wie wenn sich Wissenschaftler nicht um ihre Realität streiten würden ... ??? :bruell:

In den Berichten zu diesem Leukämie-Fall wird davon ausgegangen, dass die Erkrankung nichts mit dem gegessenen Gemüse zu tun hat. Das glaubt eine Miry natürlich nicht ... das macht aber Sinn. Denn aus der Erfahrung weiß man, dass Leukämie durch schwache Radioaktivität wenn überhaupt dann erst nach längerer Zeit entsteht.

Schwache Radiaktivität ... ??? Wie du sicherlich weisst, lässt sich Plutonium nicht mit dem Geigerzähler messen ... aber dafür wäre eben hier jemand erwünscht, der radiologisches Wissen hat ... hättest du den Focus-Bericht genauer gelesen, dann hättest du das da gelesen:

Zitat

Doch ob die Menge an Radioaktivität ausgereicht haben könnte, um eine akute Leukämie auszulösen, ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) unklar und wird sich nicht belegen lassen. Aus der Literatur ist Alwin Krämer, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Molekulare Hämatologie und Onkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg, kein solcher Fall bekannt. Allerdings bestätigte das DKFZ gegenüber FOCUS Online, dass massive Strahlenbelastungen durchaus bewirken können, dass innerhalb von acht Monaten eine Leukämie ausbricht – derlei Fälle kennen Krebsärzte unter Patienten, die in Folge einer Chemo- und Strahlentherapie Blutkrebs entwickelten.


Übrigens wird sich im Nachinein nur mittels Statistik die Krebserkrankungen belegen lassen ... beim einzelnen Fall wird sich das nicht belegen lassen (ausser er war ein AKW-Arbeiter), weil man immer mit dem Argument kommen wird: "Es hat diese Krebsart schon vor Fukushima gegeben" ... !!! Das sind dann die Standart-Killer-Phrasen ... !!!

und fügt noch von sich aus drei Nullen dazu!

Sorry, das war ein Fehler ...

179

Samstag, 19. Mai 2012, 18:00

Warum stört dich der offene Himmel? Der macht den Brennstäben nichts und uns auch nicht. Die Brennstäbe verkühlen sich nicht unter offenem Himmel und wenn's regnet, freuen sie sich nur, zusätzlich gekühlt zu werden. Die Strahlung dieser Brennstäbe ist schwach und wird durch das Wasser im Becken abgeschirmt. Leider lagern die meisten Brennstäbe nicht unter offenem Himmel sondern im Block 4. Wären sie unter offenem Himmel, könnte man sie viel leichter an einen anderen Ort bringen.


Was heißt, ARTE bestätigt das nochmals? Dass das Abklingbecken im Block 4 offen ist und wieviele Brennstäbe da drinnen sind, weiß doch wirklich jeder, der sich mit Fukushima technisch befasst hat. Das ist nichts Neues, das ist schon über ein Jahr bekannt. Dass du das erst jetzt mitkriegst, ist eine andere Sache. "Offen daliegt" vermittelt aber natürlich einen falschen Eindruck.


:leier: :leier: :leier:

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

180

Samstag, 19. Mai 2012, 18:46

Die Radioaktivität wird mit dem Staub und mit dem Regen verbreitet. Immer weiter und weiter und weiter.

Wir haben eine strahlende Zukunft. :shock:

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