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Andreas Zehetbauer

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251

Montag, 16. Juli 2012, 18:53

Wie ich schon schrieb, wir haben eine strahlende Zukunft

Zitat




Verseuchtes Wasser erreicht in spätestens drei Jahren Nordamerika
15. Juli 2012, 18:14

Detailgenaue Modellstudie zeigt: Wirbel sorgen für starke Vermischung im Pazifik
Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima liegt ein Jahr und vier Monate zurück, doch die Auswirkungen werden noch für lange Zeit spürbar bleiben. Eine der Folgen ist die umfangreiche radioaktive Kontamination des Meerwassers. Große Mengen der freigesetzten strahlenden Substanzen breiten sich aber nach wie vor im Pazifik aus. Nun haben deutsche Wissenschafter die langfristige Ausbreitung mit Hilfe einer Modellstudie untersucht und festgestellt: Die starke Vermischung durch ozeanische Wirbel sorgt für eine rasche Verdünnung des radioaktiven Wassers.
Durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima im März letzten Jahres wurden große Mengen radioaktiven Materials freigesetzt. Ein überwiegender Teil davon gelangte über die Atmosphäre, teilweise aber auch durch direkte Einleitung in den Pazifischen Ozean, darunter auch langlebige Isotope wie das im Meerwasser gut lösliche Cäsium-137. Mit Hilfe detaillierter Computersimulationen haben Forscher des GEOMAR-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel die langfristige Ausbreitung untersucht.
....
http://derstandard.at/1341844937336/Vers…ren-Nordamerika


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Andreas Zehetbauer

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252

Samstag, 21. Juli 2012, 18:49

Zitat

Arbeiter in Fukushima manipulierten Strahlenmessgeräte
21. Juli 2012, 12:50

Mit Hilfe einer Blei-Abdeckung sollten sie länger in der japanischen Atomruine arbeiten können
...
Der Bauleiter sagte den Angestellten, dass auch er sein Strahlenmessgerät abgedeckt habe, und riet ihnen ebenfalls dazu, wie mehrere Arbeiter der Zeitung sagten. Ansonsten würden sie schnell den zulässigen Grenzwert von 50 Millisievert pro Jahr erreichen und ihren Job verlieren. Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben eine Tonbandaufzeichnung des Gesprächs vor. Einige Arbeiter weigerten sich demnach, die Abdeckung zu benutzen, und kündigten.
...
http://derstandard.at/1342139744926/Arbe…te=2#forumstart
Das ist schon ein Hammer!

Und wenn ich bedenke, bei dem Video, das Miry brachte wurden 56 Mikrosievert angezeigt und da laufen Leute OHNE SCHUTZANZUG herum?!?!

:oooch:

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253

Sonntag, 22. Juli 2012, 10:16

Das ist schon ein Hammer! (Anm.: das Abdecken von Dosimetern, um eine geringere Strahlenbelastung vorzutäuschen)
Gut, dass das aufgedeckt wurde! Leider werden in der Arbeitswelt sehr oft Sicherheitsvorschriften missachtet. Entweder nötigen wie in Japan die Vorgesetzten ihre Arbeiter, Vorschriften zu ignorieren, um die Aufträge lukrativer abwickeln zu können. Oder es sind in anderen Fällen die Arbeiter selbst, die Vorschriften missachten, nach dem Motto "brauch' ma net, es wird schon nichts passieren".

Und wenn ich bedenke, bei dem Video, das Miry brachte wurden 56 Mikrosievert angezeigt und da laufen Leute OHNE SCHUTZANZUG herum?!?!
Das bezieht sich auf Passanten in einer Stadt und diese bedürfen keines Schutzanzuges! (Die üblichen Schutzanzüge verhindern, dass radioaktiver Staub an und in den Körper kommt, schützen gegen Gamma-Strahlung im übrigen aber ohnehin nicht.) Die 56 Mikrosievert pro Stunde (auf die korrekte Verwendung der Einheiten lege ich Wert) würden einer Belastung von 480 Millisievert pro Jahr entsprechen. Das ist natürlich ein Hammer und liegt weit über allen Grenzwerten. (Allerdings gibt es Gegenden auf der Welt, wo die Belastung durch natürliche Radioaktivität bei 200 Millisievert pro Jahr liegt. Ich sage nicht, dass das gesund ist, aber es ist dort halt so.) Die Passanten sind aber den 56 Mikrosievert pro Stunde natürlich überhaupt nicht ausgesetzt. Denn das war ja nur eine Messung direkt an einem singulären "Hotspot", die völlig untypisch für die tatsächliche durchschnittliche Belastung der Menschen ist. Die normalen Messwerte, wie man sie auf der Straße oder in den Wohnungen feststellen kann, werden uns in den Lieblings-Videos von Miry leider immer vorenthalten.

Es ist natürlich gut und wichtig, die Strahlenbelastung der Menschen in Japan laufend zu beobachten und auch die Richtigkeit der offizielle Angaben zu überprüfen. Das muss jedoch mit Kompetenz und Sachkenntnis geschehen. Die Menschen mit völlig inkompetenten Aussagen grundlos zu verunsichern, halte ich für nicht minder schädlich und verantwortunslos, als die Missachtung von Arbeits-Sicherheitsvorschriften.

Andreas Zehetbauer

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254

Samstag, 27. Oktober 2012, 09:32

Holen wir das noch einmal hervor, weil das ist für mich noch lange nicht ausgestanden!

Zitat

Fische vor Fukushima sind weiter mit Strahlen belastet
26.10.2012 | 18:47 | (Die Presse)
Forscher vermuten, dass noch Radioaktivität austritt oder im Sediment konzentriert ist. Für gewöhnlich wird Radioaktivität von Meeresgetier relativ rasch wieder ausgeschieden.
Wien/Tokio/Jl. Von dem Dreifachschlag, der am 11. März 2011 Fukushima traf – Erdbeben, Tsunami, Reaktorkatastrophe –, forderten die ersten beiden Teile um die 20.000 Opfer. An der Radioaktivität hingegen starb niemand. Allerdings hat sie die Region teilweise unbewohnbar gemacht und vor allem das Meer verstrahlt, 80 Prozent der freigesetzten Radioaktivität gelangten dorthin.
Und irgendetwas strahlt dort immer noch, das zeigt sich in den Fischen, die das japanische Landwirtschaftsministerium auf Strahlung misst.
....
http://diepresse.com/home/panorama/welt/…l.home_panorama


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255

Freitag, 18. Januar 2013, 17:13

Zitat


Fisch mit enorm hohem Strahlenwert nahe Fukushima gefangen
18. Jänner 2013, 15:17

[list][/list]Gesetzlicher Grenzwert mehr als 2.500-fach überschritten
...
http://derstandard.at/1358303968672/Fisc…ushima-gefangen
Wie wird das gelöst werden ?

Andreas Zehetbauer

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256

Samstag, 9. März 2013, 19:12

Ich habe soeben folgende Reportage gesehen

Zitat

Fukushima: Kinder in Gefahr
Von David Zavaglia, Fabrice Papillon et Dove Belhassen – ARTE GEIE / Scientifilms – Frankreich 2013

Zwei Jahre nach dem Super-GAU von Fukushima alarmieren zwei neue Studien die Japaner: Von 110 000 untersuchten Kindern im Jahr 2012 haben mehr als 40 Prozent Zysten oder Knötchen auf der Schilddrüse. Und in einem gerade erschienenen Bericht warnt die Weltgesundheitsorganisation: Die Gefahr, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken, sei nach Fukushima vor allem für junge Mädchen um 70 Prozent gestiegen.
....
http://www.arte.tv/de/fukushima-kinder-i…hr/7372904.html
Wiederholung

ARTE Reportage
Montag 11. März 2013 um 10.40 Uhr

Werte von 4,7 microS/h wurden noch immer in 65 Km Entfernung vom Atomkraftwerk gemessen.

Wir kommen nun ins dritte jahr danach und in Post 249 steht ja was dann wahrscheinlich los sein wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas Zehetbauer« (10. März 2013, 10:03)


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257

Dienstag, 9. April 2013, 17:07

Bei soviel Untätigkeit geht es halt weiter

Zitat

Fukushima: Wohin mit dem radioaktiven Wasser?
09.04.2013 | 14:19 | (DiePresse.com)
Tepco hat Probleme, die riesige Menge verseuchtes Kühlwasser zu lagern. Wieder ist Wasser aus einem Tank ausgelaufen. Die Pannenserie geht weiter.
....
http://diepresse.com/home/panorama/welt/…=/home/index.do


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258

Donnerstag, 11. Juli 2013, 04:29

Zitat

Japan: Erhöhte Radioaktivität in Fukushima
10.07.2013 | 18:29 | Von unserer Korrespondentin ANGELA KÖHLER (Die Presse)
Die Strahlenbelastung im Atomkraftwerk ist erneut gestiegen. Ursache könnten Lecks im Kühlwassertank sein. Dennoch werden wohl weitere Kraftwerke in Betrieb gehen.
...
Tokio. Wieder Alarmstimmung im AKW Fukushima – die radioaktive Belastung stieg innerhalb weniger Tage bedrohlich an. Die Betreiberfirma Tepco räumte ein, dass zulässige Grenzwerte im Grundwasser um ein Vielfaches überschritten wurden. So seien am Montag bis zu 150-mal höhere Caesium-Werte gemessen worden. Tepco gibt sich ratlos: „Wir versuchen, eine weitere Verunreinigung zu verhindern, wissen aber nicht, was den Anstieg verursacht hat“, erklärte eine Konzernsprecherin.
Die Antwort könnte aber auch ganz einfach sein. Das beim Tsunami im März 2011 havarierte und an einem Super-GAU knapp vorbeigeschrammte Kernkraftwerk kommt nicht zur Ruhe, weil sich riesige Mengen verseuchtes Kühlwasser nicht einfach „in Luft auflösen“ können. Erst im Juni waren an etwa derselben Stelle stark erhöhte Werte der Substanzen Strontium und Tritium gemessen worden, die im menschlichen Körper zu Strahlenschäden führen. Immer wieder lecken die unterirdischen Tanks und niemand gibt zu, dass dabei auch radioaktiv belastetes Wasser in den Pazifik ausläuft.
In den Reaktoren eins bis drei ist es bei der Havarie zu Kernschmelzen gekommen. Der Betreiber bekommt die damit verbundenen Probleme aber nicht in den Griff. Angeblich dringen pro Minute 300 Liter Grundwasser zur Kühlung in die Atomruine ein und müssen rund um die Uhr abgepumpt werden. Wenn die Radioaktivität wie jetzt massiv ansteigt, versuchen die Ingenieure das Wasser aus den leckgeschlagenen Behältern in andere Tanks umzuleiten – dabei platzen offenbar Rohre.
.....
http://diepresse.com/home/panorama/welt/…=/home/index.do


Über was soll man da noch diskutieren ? Verbockt ist verbockt!

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259

Freitag, 19. Juli 2013, 18:38

Zitat


2.000 Arbeiter in Fukushima haben erhöhtes Krebsrisiko
19. Juli 2013, 16:01

[list][/list]Die Zahl der Betroffenen ist zehnmal höher als von Tepco ursprünglich zugegeben

Tokio - Knapp 2.000 Arbeiter in dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben ein erhöhtes Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Bei den Arbeitern überschritt die Strahlungsdosis einer Untersuchung zufolge einen Grenzwert von 100 Millisievert, teilte die Betreiberfirma Tepco am Freitag mit. Über diesem Grenzwert gilt ein erhöhtes Risiko.
....
http://derstandard.at/1373513185537/2000…tes-Krebsrisiko
Nach den Berichten in den letzten Wochen, war ein Totalausstieg aus der Atomkraft geplant (wie auch woanders) Doch es gibt eine Kraft, die das nicht haben will und nun sind wieder Neuwahlen in Japan. Ich denke, ich weiß auch warum.

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