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11

14.03.2011, 19:26

Sonnenstürme können einen Stromausfall bewirken und für 2012 sind welche vorhergesagt! Wieviele Supergaus haben wir dann auf der Welt ?
Dann stimmt der Mayakalender vielleicht doch, wenn er mit 2012 endet ?

Zitat

Heftige Sonnenstürme stellen eine enorme Bedrohung dar - sie können Satelliten zum Absturz bringen und Stromnetze zusammenbrechen lassen. 1989 sorgte beispielsweise ein heftiger Magnetsturm in der kanadischen Provinz Quebec für einen neunstündigen großflächigen Stromausfall. Sonnenstürme erzeugen sogar Korrosionen in Pipelines und setzen Gasleitungen unter Strom. Der Supersolarsturm von 1859 erzeugte Polarlichter in Äquatornähe und brachte Telegrafenleitungen zum Glühen.


http://doku.ws/doku/nummer/2208
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12

14.03.2011, 20:17

Unser werter Umweltminister hat auch gestern im ORF stolz gesagt, die Sicherheit Europas, in hinsicht auf Atomkraftwerke, müsse verbessert werden, am EURATOM Vertrag wolle er trotzdem festhalten :les . Aus dieser Doppelmoral soll einer Schlau werden. :pillepalle:
Warte mal... also der sagte wirklich, die Sicherheit hinsichtlich Atomkraftwerke müsse verbessert werden, trotzdem wolle er am Atomprogramm festhalten??

Das heißt übersetzt, die Atomkraftwerke entsprechen keineswegs den Sicherheitsstandards, sind schlecht und trotzdem hält der Mann am EURATOM Vertrag fest? Hat der Mann keine Kinder und Nachkommen? Oder ist er totkrank und hat nur noch kurze Zeit zu leben? Oder er ist ein Egoist und Kurzdenker, dem sein jetziger Job alles bedeutet, weil er im Rampenlicht steht und guten Cash dafür bekommt? So kanns aber nicht gehen oder?

Ich denke, wir haben trotz abgelaufenem Unterschriften-Ultimatium eine Chance, IMMER gehört zu werden, was die Atomkraft-Kernfrage anbelangt: Wir verfassen als Internetgemeinschaft einen gemeinsamen Brief und schicken den dann dem Umweltminister, der am EURATOM Vertrag festhält, obwohl die Atomkraftwerke rund um uns zu wünschen übrig lassen an Sicherheit ... so ein Mann, der so etwas tatsächlich über die Lippen bringt, öffentlich, gehört seines Amtes enthoben und zwar SOFORT.



Hab mir die ZIB noch mal angesehen und muss sagen die ist eigentlich echt voll von widersprüchen...

Am anfang sagt der Reporter, Berlakovich fordere bei einen treffen der Umweltminister den Ausstieg Europas aus der Atomkraft, später heißt es er wolle am EURATOM Vertrag beihalten, weil man hier gezielt an neuen Sicherheitsstandarts arbeite. Gemeint ist hier laut Berlakovich ein 'Stresstest für AKW'. Meiner Meinung sollte das Österreich links liegen lassen und als Antwort den EURATOM Vertrag fallen lassen. Man kann ja noch erwarten dürfen das Deutschland und die anderen EU Länder ihre AKW´s selbst auf Erdbebensicherheit etc. prüfen.

Den Sinn kann sich hier jeder selbst Reimen:

http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-…77-Zeit-im-Bild -> Unter: Atomkraft-Debatte in Europa neu entflammt

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13

14.03.2011, 21:16

Atomstrom = teuerster Strom

ausserdem ist Atomstrom der teuerster Strom, die Gewinne fahren die Atomindustrie ein, für die Entsorgung der Abfälle kommt der Steuerzahler auf, bis in alle Ewigkeit !

Die Industrie hat den Staat überlistet.

Trick 1: Die Entsorgung des Atommülls wurde pro Tonne Gewicht berechnet und eben nicht nach dessen Umwelt belastender Strahlenaktivität. Da Industrie und Staat gemeinsam für die Wiederaufarbeitungsanlage verantwortlich waren, mussten die Kosten für die Entsorgung aufgeteilt werden. In den Verträgen ordnete man 40 Prozent des Mülls der Industrie zu – 60 Prozent dem Staat, so genannter Forschungsmüll.

Doch auffällig ist, dass auf Seiten der Industrie mehr orange Fässer produziert wurden. Und in diesen orangenen Fässern ist die Radioaktivität wesentlich höher als in den gelben.

Kontraste: „Nichtsdestotrotz zahlt aber die Industrie nur 40 Prozent für die Entsorgung – 60 Prozent der Staat. Haben Sie irgendeine Erklärung dafür?“
Prof. Wolfgang Irrek, Hochschule Ruhr-West, Institut für Energiewirtschaft: „Aus meiner Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass die Quote auf 40-60 reduziert wurde. Denn der Anteil der radioaktiven Belastung, der von der Industrie verursacht wurde, beträgt etwa 70 Prozent.-

Das bestätigt auch das Bundesumweltministerium: 70 Prozent der strahlenden Aktivität kommt von den kommerziellen Kernkraftwerken und ist somit der Industrie zuzurechnen.

Da bei der Endlagerung die Strahlenaktivität eine zentrale Rolle spielt, wäre also eine Kostenaufteilung von 70 zu 30 angemessen gewesen.

Letztlich geht es bei dem Geschiebe um Abermillionen Euro.


Trick 2: Die Industrie setzte in den Verträgen durch, den eh schon zu geringen Anteil ihrer Entsorgungskosten auf einen Höchstbetrag zu begrenzen, also zu deckeln. Das heißt: Entstehen höhere Kosten als geplant, muss der Staat zahlen.

Prof. Wolfgang Irrek, Hochschule Ruhr-West, Institut für Energiewirtschaft: „Eine Deckelung von vorn herein in die Verträge einzubauen bei Atomanlagen, bei denen die radioaktiven Abfälle nachher Jahrtausende strahlen, halte ich für unverantwortlich.-

Die Deckelung motivierte die Industrie, die Entsorgungskosten auf dem Papier möglichst niedrig erscheinen zu lassen. Dabei half ihr zum Beispiel ein unrealistischer Terminplan.

Anfang der 90er behauptete man dreist, dass eine Einlagerung des hochradioaktiven Abfalls in Gorleben bereits ab Mitte der 90er Jahre möglich sei. Ende der Einlagerung: 2003.

Doch Gorleben ist bis heute kein Endlager. Der Terminplan war schon aus damaliger Sicht nicht einzuhalten.
Insgesamt fallen für die Entsorgung des Mülls und den gesamten Rückbau der Wiederaufbereitungsanlage nach aktueller Kalkulation noch zusätzliche 1,6 Milliarden Euro für den Steuerzahler an. An dieser Summe beteiligt sich die Industrie mit keinem einzigen Cent.

Wieder mal müssen wir Bürger das also ausbaden. Dabei hätte die Bundesregierung durchaus Gelegenheit gehabt, die Verträge zu ändern - bei der jüngsten Verhandlung zu den Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke nämlich.

nachzulesen: www.contratom.de/2.0/index.php?m... l&id=31225
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14

14.03.2011, 21:20

Dabei hätte die Bundesregierung durchaus Gelegenheit gehabt, die Verträge zu ändern
Du willst überhaupt nicht verstehen, dass alle "demokratischen" Regierungen die Befehlsempfänger und Komplizen jener Ausbeuter sind, die du gerne per Gesetz im Zaum gewusst hättest.

Lesen: http://hauptwort.at/2009/02/04/der-konig-eines-landes/

15

14.03.2011, 21:57


werden nur 6% des gesamten Strombedarfs von AKWs produziert.

Mir würde Interessieren wie du auf die 6% kommst?

@kulli

Kann mir übrigens auch nicht vorstellen das soetwas Druck ausüben könnte. Was glaubst´n versuchen Organisationen wie 'Atomstopp' vergebens?

16

14.03.2011, 22:06


werden nur 6% des gesamten Strombedarfs von AKWs produziert.
Mir würde Interessieren wie du auf die 6% kommst?



Hat sich ergeben, habs gefunden:



Zitat


Atomkraft macht lediglich ungefähr 5,5 Prozent der weltweit verbrauchten kommerziellen Primärenergie und nur etwa 2 Prozent der weltweit genutzten Endenergie aus - der Trend weist seit mehreren Jahren kontinuierlich nach unten.

http://www.bmu.de/pressearchiv/16_legisl…de/pm/44835.php


Wieder ein Grund Wikipedia nicht zu benutzen, dort stehen 13%...

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14.03.2011, 22:47

@kulli

Kann mir übrigens auch nicht vorstellen das soetwas Druck ausüben könnte. Was glaubst´n versuchen Organisationen wie 'Atomstopp' vergebens?



Organisationen versuchen mit Demos, Reden, Protstschreiben,.... etwas zu bewirken, ich denke, das hilft nur bedingt, mit Taten könnte man mehr erreichen, wenn man Menschen zum Mitmachen bewegen könnte, hier sehe ich tatsächlich das größte Problem, der Mensch will selber oft nichts ändern, die anderen sind schuld....

Du willst überhaupt nicht verstehen, dass alle "demokratischen" Regierungen die Befehlsempfänger und Komplizen jener Ausbeuter sind, die du gerne per Gesetz im Zaum gewusst hättest.

Das ist mir bewusst, Politik hat die Wirtschaft "geheiratet" anstatt sie zu kontrollieren.

Nur der Bürger kann nocht etwas ändern, wenn er selber Taten setzt!
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ASY

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18

14.03.2011, 23:00

kaulli, ich will ja deine Motivation nicht bremsen, dennoch möchte ich dir die Aussichtslosigkeit beschreiben.

Ein Mensch hat folgende Zustände:

Schlafen: er braucht wenig Energie
Freizeit: wenn er zuhause ist, braucht er sie dort, sonst anderswo
Arbeit: dort kann er den Energieverbrauch nicht beeinflussen.

Wenn die Leute zuhause wenig Strom brauchen, dann geht es um fast nichts. Wenn schon, dann müsstest du eine Konsumverweigerung propagieren, weil dann auch die Industrie stillsteht und der Stromverbrauch sinkt. Beim Konsumverzicht wäre ich dabei, doch die neuen EU-Länder werden nach ihrem kommunistischen Zwangsverzicht jetzt nicht freiwillig verzichten.

19

14.03.2011, 23:15

Wenn schon, dann müsstest du eine Konsumverweigerung propagieren, weil dann auch die Industrie stillsteht und der Stromverbrauch sinkt. Beim Konsumverzicht wäre ich dabei, doch die neuen EU-Länder werden nach ihrem kommunistischen Zwangsverzicht jetzt nicht freiwillig verzichten.

Okay, da bin ich auch dabei !
Ich bin kein besonderer Konsumtyp, ich brauche keine Markenklamotten, ich kaufe keinen Raumduft und hänge mir so einen Mist auch nicht in die Toilette, ich kaufe das, was ich brauche und nicht das, was ich in der Werbung sehe.
Handy, Laptop, Auto, gebe ich zu, hab ich, aber nicht das neueste Modell und was neues gibt es erst, wenn das alte kaputt ist.

Aber ich muss auch noch an mir arbeiten. Und man sollte nicht unterschätzen, wieviel das ausmacht, wenn alle Menschen zuhause Strom sparen und du hast recht, natürlich ist es noch wirksamer, wenn wir den Mist nicht kaufen, den die Industrie produziert.
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20

14.03.2011, 23:41

Ja - so bist du und weil du so bist, kannst du nur noch sehr wenig Energie einsparen. Tatsächlich ist es doch so, dass die Privathaushalte lediglich ein Netz belasten, welches die Industrie braucht.

Ein anderes Beispiel sind die neuen AMIS Stromzähler, die in jeden Haushalt eingebaut werden. Diese Dinger brauchen ständig Strom, auch wenn du keinen Strom brauchst. Auf die Beantwortung meiner Frage dazu, erwarte ich von Siemens noch immer. Ich schätze der Zähler braucht ca. 20 Watt, 24 Stunden und 365 Tage lang.

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