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Montag, 21. März 2011, 15:41

«Spiegel» publiziert Fotos von mutmasslichen US-Kriegsverbrechern

Sie töteten Afghanen und posierten triumphierend neben den Leichen. Nun kommen fünf US-Soldaten vor Gericht. Und die Bilder erscheinen in den Medien – trotz heftiger Gegenwehr der Anwälte der Beschuldigten.


US-Armee entschuldigt sich
Nach der Veröffentlichung von Fotos im Nachrichtenmagazin «Spiegel», auf denen US-Soldaten mit getöteten Afghanen posieren, hat sich die US-Armee für das Fehlverhalten ihrer Angehörigen entschuldigt. Die Bilder seien «abstossend» und sie widersprächen «den Standards und Werten der US-Armee», heisst es in einer in Washington veröffentlichten Erklärung. «Wir entschuldigen uns für das Leid, das diese Fotos verursachen.» «Die Fotos stehen in starkem Kontrast zur Disziplin, zur Professionalität und zum Respekt, die das Verhalten unserer Soldaten in den fast zehn Jahren des Einsatzes charakterisierten.» (AFP)


Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hat Fotos von mutmasslichen Verbrechen von US-Soldaten gegen Afghanen veröffentlicht. Die Fotos in der dieswöchigen Ausgabe des Magazins zeigen Soldaten, wie sie neben getöteten Afghanen in der Südprovinz Kandahar posieren.

Die Soldaten stehen in den USA wegen Mordes vor einem Kriegsgericht. «Heute veröffentlichte der «Spiegel» Fotografien, auf denen Handlungen zu sehen sind, die uns als Menschen abstossen und im Gegensatz zu den Werten der United States Army stehen», hiess es in einer Stellungnahme der US-Streitkräfte.

Verteidiger verlangte Herausgabe der Fotos

Die Fotos wurden ursprünglich von Ermittlern der US-Streitkräfte im Zuge des Verfahrens gegen fünf Soldaten beschlagnahmt. Sie sind Angehörige einer südlich von Seattle stationierten Einheit. Die Morde sollen sich bei Patrouillen im Januar, Februar und Mai 2010 ereignet haben. Einer der Hauptbeschuldigten soll am Mittwoch vor dem Kriegsgericht erscheinen.

Unbekannt war, wie der «Spiegel» an die Aufnahmen kam. Der Verteidiger eines der angeklagten Soldaten hatte bei den Ermittlern die Herausgabe der Fotos beantragt, sie aber nach eigenen Angaben nicht bekommen.
(miw/dapd)

Erstellt: 21.03.2011, 07:52 Uhr

Quelle: http://www.derbund.ch/ausland/amerika/Sp…/story/21634328


Da ist ein Bericht über das Verhalten von US-Soldaten.

Abscheulich was die da veranstaltet haben. Und so etwas will sich die Weltpolizei nennen.

Na, danke. Ja nie in deren Hände gelangen.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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Mittwoch, 30. März 2011, 13:16

Kriegsverbrechen

Neue Brutalo-Biler des Kill-Teams

Das Magazin «Rolling Stone» hat weitere Fotos veröffentlicht, die Kriegsverbrechen von US-Soldaten in Afghanistan dokumentieren. Die US-Armee reagierte bestürzt.


Letzte Woche hatte das deutsche Magazin «Der Spiegel» bereits drei Aufnahmen publiziert. Nun hat «Rolling Stone» nachgezogen mit einer Reportage über die Machenschaften einer Gruppe von US-Soldaten, die sich selbst als «Kill Team» bezeichneten. Auf seiner Website veröffentlichte das Magazin zudem 17 Fotos und zwei Videos von angeblichen US-Angriffen in Afghanistan. Die Bilder sind teilweise sehr brutal und nur schwer zu ertragen.

Eric Bates von «Rolling Stone» erklärte der Nachrichtenagentur AP, das Magazin verfüge über etwa 150 Fotos. Wie man dazu gekommen sei, wollte er nicht sagen. Das US-Militär reagierte mit einer Stellungnahme, in der es die Aufnahmen als «verstörend» bezeichnete. Sie stünden «in eklatantem Gegensatz zu den Standards und Werten» der US-Streitkräfte. Die Armee entschuldige sich für das Leid, das diese Fotos verursacht hätten, heisst es.

Die Bilder dokumentieren die Tötung von Zivilisten in Afghanistan zwischen Januar und Mai 2010. Die Mitglieder des «Kill Team» waren dabei aus purer Mordlust vorgegangen. «Der Plan war, Leute zu töten», sagte der Soldat Jeremy Morlock letzte Woche vor Gericht. Sein Anwalt hatte sich mit der Anklage auf eine Strafe von 24 Jahren Gefängnis geeinigt. Im Gegenzug wird Morlock gegen seine vier «Kill Team»-Komplizen aussagen.

Quelle: http://www.20min.ch/news/dossier/afghani…-Team--12809222



All diesen Soldaten sollte man eigentlich das Gleiche zufügen.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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