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1

Montag, 28. März 2011, 01:32

Euro-Rettungsschirm vs. Währungskrieg

Vor einiger Zeit - war um 2009 - bekam ich von ASY einen Link zugesandt diesen ich damals kaum einschätzen konnte. Inhalt dessen war, dass von Deutschland gezielt gegen den Euro agiert wird. Nun, der Artikel war für mich wie gesagt schwer nachvollziehbar, so ich mich mehr auf politische Lippenbekenntnisse denn auf reale Tatsachen konzentrierte.


Zitat

Deutschland erklärt der Eurozone den Krieg

Zusammenhänge zwischen der Blockadepolitik der Bundesbank in den 1990er Jahren und der neoliberalen Reformpolitik in Deutschland nach der WWU.

Von Alexander Czerny

http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2009/9.html


Als ich vorgestern Abend auf dem Heimweg war, hörte ich eine Radiosendung zum Thema Euro-Rettungsschirm. Erwartet habe ich davon eigentlich nix, im Grunde wollte ich den Sender wechseln weil mich die meisten Dummfurzer-Sendungen zu diesem Thema nur um die Konzentration beim Fahren bringen. Aber es wurde dann doch interessant und plötzlich war der bereits erwähnte Artikel zum Thema "Währungskrieg" wieder da.

Hier mal die Sendung:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=3…21-0026b975f2e6

und zum Interview-Partner:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-07/ex…ngigkeit?page=1

Ich selbst bin für nationale Währungen, weil ich der Überzeugung bin, dass man nur regional und nicht zentral Probleme besser lösen bzw. verhindern kann. Gibt es regional das Problem, dass Güter/Leistungen aufgrund mangelnden Geldes nicht getauscht oder hergestellt werden können obwohl die Notwendigkeit von Tausch/Herstellung vorhanden wäre, kann man nur regional und individuell dieses Problem lösen.

So gesehen könnte man meinen, ich begrüße obig genannte Interventionen gegen den Euro. Das ist allerdings nicht so, weil diese Interventionen eine Unterdrückung von Arbeitern darstellt. Einerseits werden Bürger von Staaten wie Griechenland, Spanien etc. schuldlos verschuldet, obwohl sie arbeiten! Und anderseits ist auch der gemeine deutsche Staatsbürger nicht Gewinner, denn dieser arbeitet mittels niedrigen Lohn - gemessen an der Leistung - an der Verschuldung von Griechen und sich selbst mit. Er weiß es halt nur nicht!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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2

Montag, 28. März 2011, 08:39

Ich behaupte nach wie vor, dass wir mit dem Euro in eine riesige Währungsfalle hinein getappt sind bzw. hinein gelockt wurden.

Traum vom Großreich.

Was Hitlers Hintermänner in ihrem Größenwahn mit Krieg und Ermordnung von Millionen nicht schafften, schaffen heute die friedlichen Macher mit Zusammenführung und Vereinheitlichung der europäischen Staaten zur "Friedensunion". Nun ist eine Friedensunion und eine starke Gemeinschaft ja etwas Schönes, nur, man muss sich im Klaren sein, dass Mächtige und Reiche die Fäden in der Hand haben und man muss sich anschauen, ob man uns in Freiheit oder Abhängigkeit führen will.

Ein Land nach dem anderen hatte der Europäischen Union beizutreten.
Ein Land nach dem anderen hatte die Pille Lissabonvertrag zu schlucken.
Streikte einer wie Irland und wollte die Pille nicht schlucken, gab es Druck von oben bis geschluckt wurde.
Ein Land nach dem anderen zog kritiklos mit bei der Umstellung auf die Einheitswährung Euro.
Mitgehangen und mitgefangen heißt es deshalb nun für alle Länder, wenn der Rettungsschirm weiter aufgestockt werden muss,
um armen Ländern zu "helfen" und den Euro zu "retten".

Der Sack der Staatsverschuldungen wird immer dicker und immer praller, sparen ist von Politikern für das Volk angesagt, im Sozialen wird gekürzt, Preise herhöht, Einkommen bleiben gleich, heißt im Klartext: Unweigerlicher Schaden und Verlustgeschäft für den kleinen Mann.

Was passiert nun, wenn einer sich mit Schulden übernimmt, seine Zinsen und Zinseszinsen nicht mehr zahlen kann? Richtig, seine Existenz geht den Bach hinunter. Es gibt Enteignung, der Sklave ist fertig. Wie im Kleinen so im Großen? Ich frage mich, wohin die Abwärtsspirale der Staatsverschuldungen nicht zuletzt zugunsten der "Euro-Rettung", die uns unsere Sternschnuppen-Finanzminister während ihrer Amtszeiten einer nach dem anderen einbrocken, unsere nächsten Generationen noch hinführt?


Die Banken sind eine riesige Mafia.

Fällt mir wieder einmal die ORF-Elefantenrunde ein vom 25. September 2008, Beginn der sogenannten Bankenkrise, wo ein oranger Spitzenpolitiker hellseherisch genau das auf den Punkt gebracht hat, was heute schon greift und wir in den kommenden Jahren noch empfindlich zu spüren bekommen werden:

Zitat

"Was wir brauchen ist der Schutz vor ruinösen Produkten, denn in Wirklichkeit
sind die Banken eine riesige Mafia, die die ganze Welt vergiftet haben, mit diesen
Produkten, indem man von Amerika weg sozusagen alles transportiert hat und
heute will keiner mehr verantwortlich sein. Ausgetragen wird's ja wieder auf den
kleinen Mann,
weil der wird wieder Arbeitsplätze verlieren, der wird also sein
Einkommen verlieren …die großen Herren sind sicherlich nicht gestraft ..."

[url]http://www.youtube.com/watch?v=9VYP0DEv85M&feature=related[/url]
Am 11. Oktober 2008, gut zwei Wochen später, fand man das Dienstauto dieses orangen Spitzenpolitikers zerknittert in Lambichl, einem Ort, wo wie wohl sonst nirgends bei Verunfallung alle physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind. Der orange Spitzenpolitiker beendete seine Laufbahn mit Genickbruch. Ich werde aufgrund dieser ominösen Verunfallung, die einem Bankenkritiker "genau im richtigen Moment" das Leben kostete, nicht aufhören, unsere Staatsbehörden zu fragen (auch wenn ich keine Antwort bekomme), wie der Un-Fall physikalisch denn nun erklärt worden ist und das Punkt für Punkt.

unwichtig

unregistriert

3

Montag, 28. März 2011, 09:16

Dein oranger Politiker fuhr Autos im Wert einer kleinen Eigentumswohnung ...

Fällt mir wieder einmal die ORF-Elefantenrunde ein vom 25. September 2008, Beginn der sogenannten Bankenkrise, wo ein oranger Spitzenpolitiker hellseherisch genau das auf den Punkt gebracht hat, was heute schon greift und wir in den kommenden Jahren noch empfindlich zu spüren bekommen werden:

Zitat
"Was wir brauchen ist der Schutz vor ruinösen Produkten, denn in Wirklichkeit
sind die Banken eine riesige Mafia, die die ganze Welt vergiftet haben, mit diesen
Produkten, indem man von Amerika weg sozusagen alles transportiert hat und
heute will keiner mehr verantwortlich sein. Ausgetragen wird's ja wieder auf den
kleinen Mann, weil der wird wieder Arbeitsplätze verlieren, der wird also sein
Einkommen verlieren ?die großen Herren sind sicherlich nicht gestraft ..."

http://www.youtube.com/watch?v=9VYP0DEv85M&feature=related

Am 11. Oktober 2008, gut zwei Wochen später, fand man das Dienstauto dieses orangen Spitzenpolitikers zerknittert in Lambichl, einem Ort, wo wie wohl sonst nirgends bei Verunfallung alle physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind. Der orange Spitzenpolitiker beendete seine Laufbahn mit Genickbruch. Ich werde aufgrund dieser ominösen Verunfallung, die einem Bankenkritiker "genau im richtigen Moment" das Leben kostete, nicht aufhören, unsere Staatsbehörden zu fragen (auch wenn ich keine Antwort bekomme), wie der Un-Fall physikalisch denn nun erklärt worden ist und das Punkt für Punkt.
... und trug Maßanzüge!!!

Von den Sorgen des kleinen Mannes war er so weit entfernt, wie du von sinnerfassendem Lesen, liebste erdbeeramazone ;)

4

Montag, 28. März 2011, 09:50

Zitat von »EA«

Mitgehangen und mitgefangen heißt es deshalb nun für alle Länder, wenn der Rettungsschirm weiter aufgestockt werden muss


Einer vor kurzem gehörten Radiosendung des Bayrischen-Rundfunk konnte ich entnehmen das ab 2013 für alle EU Pleitestaaten ein Rettungsschirm in unbegrenzter Höhe zur Verfügung stehen soll.

Wir werden alle auf das selbe niedrige Level kommen. In ein paar Jahren werden wir nicht mal mehr Geld für gesunde Ernährung haben, und das wird mittel-, langfristigfristig zu krassen Veränderungen führen. Die Pharmaindustrie wirds freuen.
Odin statt Jesus

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5

Montag, 28. März 2011, 16:55

Zitat von »EA«

Mitgehangen und mitgefangen heißt es deshalb nun für alle Länder, wenn der Rettungsschirm weiter aufgestockt werden muss


Einer vor kurzem gehörten Radiosendung des Bayrischen-Rundfunk konnte ich entnehmen das ab 2013 für alle EU Pleitestaaten ein Rettungsschirm in unbegrenzter Höhe zur Verfügung stehen soll.

Wir werden alle auf das selbe niedrige Level kommen. In ein paar Jahren werden wir nicht mal mehr Geld für gesunde Ernährung haben, und das wird mittel-, langfristigfristig zu krassen Veränderungen führen. Die Pharmaindustrie wirds freuen.
Wir sollten langsam nun doch begreifen, dass hinter dem weltweiten Bankensystem ein Abhängigkeits-Machtsystem steckt. So gesehen doch "die Mafia".

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