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Sonntag, 10. April 2011, 17:49

Darf man Geld zerstören, verbrennen, vernichten? - JA!

Geld wird über Zentralbanken als auch über die, das Mindestreserveprinzip, regulierten Geschäftsbanken ausgegeben. Dies bedeutet, dass ein Teil des auf Schuld basierenden Geldes - welches irgendjemand unbedingt braucht, um zumindest seine Schulden (ohne Zins) zu bezahlen - nicht mehr vorhanden ist. Für die Erklärung bediene ich mich des allseits bekannten Spieles - Die Reise nach Jerusalem:

11 Spieler und 10 Sessel. Wenn die Musik ertönt müssen alle um die Sessel arbeiten/laufen. Wenn die Musik aus ist, muss sich jeder einen Sessel ergattern. Einer scheidet aus und das Spiel beginnt neuerdings, jedoch wird immer ein Sessel abgezogen.

Ergebnis:
In diesem Spiel gibt es nun nur einen einzigen Gewinner, jedoch 10 Verlierer. Der letzte hat im Kampf um Sessel/Geld seinen Anteil bitter erarbeitet und kann nun seinen Sessel nutzen. Die anderen Mitspieler haben genau so viel gearbeitet, jedoch keinen Sessel ergattern können.

Zitat

Für den Euro gilt, dass die Zerstörung von Zahlungsmitteln weder rechtswidrig noch strafbar ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Geld#Rechtliches_zum_Geld
Umgesetzt auf das Spiel, bedeutet dieses Prinzip, dass jeder zu jeder Zeit Sesseln zerstören darf, obwohl die Spieler zur Erfüllung der Spielregeln die Sesseln unbedingt brauchen. Ohne Sesseln funktioniert das Spiel nicht, weil das Ergattern eines Sessels zum Spiel gehört.

Wenn nun jemand sein überflüssiges, nicht zu verbrauchendes Geld verbrennt, versteckt, hortet, unbrauchbar macht, dann verhindert er, dass ein anderer Mensch seine Schulden begleichen kann, weil das Geld dem Kreislauf entzogen wurde. Wenn Bill Gates bspw. 40 Milliarden Dollar einfach vernichtet, dann müssen Menschen aus dem Verwaltungsgebiet genau für diese 40 Milliarden - die durch Zins und Zinseszins ständig steigen - bluten.

Warum darf das so sein?

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Donnerstag, 1. September 2011, 22:04

11 Spieler und 10 Sessel. Wenn die Musik ertönt müssen alle um die Sessel arbeiten/laufen. Wenn die Musik aus ist, muss sich jeder einen Sessel ergattern. Einer scheidet aus und das Spiel beginnt neuerdings, jedoch wird immer ein Sessel abgezogen.

Ergebnis:
In diesem Spiel gibt es nun nur einen einzigen Gewinner, jedoch 10 Verlierer. Der letzte hat im Kampf um Sessel/Geld seinen Anteil bitter erarbeitet und kann nun seinen Sessel nutzen. Die anderen Mitspieler haben genau so viel gearbeitet, jedoch keinen Sessel ergattern können.


das ist nicht ganz richtig, der Erste der "fliegt" hat nur 1/10tel gearbeitet... lediglich der 2te (Verlierer) hat genau so viel gearbeitet wie der Gewinner (die anderen Verlierer anteilsmäßig entsprechend deren Ausscheiden).
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Donnerstag, 1. September 2011, 22:33

das ist nicht ganz richtig, der Erste der "fliegt" hat nur 1/10tel gearbeitet... lediglich der 2te (Verlierer) hat genau so viel gearbeitet wie der Gewinner (die anderen Verlierer anteilsmäßig entsprechend deren Ausscheiden).
Oh doch, mein Beispiel ist vollkommen korrekt, wenn es auf auf das Finanzsystem umgelegt wird, was in diesem Beispiel maßgebend ist. Warum? Na, weil der erste Verlierer nicht einfach grillen oder Bier trinken gehen kann, sondern beim nächsten Kampf um Sessel sofort wieder teilnehmen muss, um seine Familie zu ernähren, Kredite, Miete usw. zahlen zu können. Ein Auto muss er auch finanzieren, um die Sesselduelle überhaupt erreichen zu können.

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Donnerstag, 1. September 2011, 22:44

Oh doch, mein Beispiel ist vollkommen korrekt, wenn es auf auf das Finanzsystem umgelegt wird, was in diesem Beispiel maßgebend ist. Warum? Na, weil der erste Verlierer nicht einfach grillen oder Bier trinken gehen kann, sondern beim nächsten Kampf um Sessel sofort wieder teilnehmen muss, um seine Familie zu ernähren, Kredite, Miete usw. zahlen zu können. Ein Auto muss er auch finanzieren, um die Sesselduelle überhaupt erreichen zu können.


Nein is es nicht. Die Verlierer können, einer nach dem anderen, bei einem neuen Spiel teilnehmen. In der Zwischenzeit gehens halt grillen oder was auch immer (Frauen verprügeln, Familie ausrotten - da war doch das kranke Hirn aus Hietzing das wegen 300Kilo EUROnen seine Fam ausgerottet hat). Jenachdem wie lernresistent sie sind, verlieren sie weiter, oder sind vielleicht auch mal Gewinner (aber dann bleiben sie am Sessel kleben). Die anderen, wie der vorherige Sisyphus schleppt einen anderen Stein.

Ah, OK, Schulden (tja Sklaven sind nun mal für's Amüsement da... und es werden immer mehr...)
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5

Freitag, 2. September 2011, 07:07

Geld wird über Zentralbanken als auch über die, das Mindestreserveprinzip, regulierten Geschäftsbanken ausgegeben. Dies bedeutet, dass ein Teil des auf Schuld basierenden Geldes - welches irgendjemand unbedingt braucht, um zumindest seine Schulden (ohne Zins) zu bezahlen - nicht mehr vorhanden ist. Für die Erklärung bediene ich mich des allseits bekannten Spieles - Die Reise nach Jerusalem:

Lieber Renitenz,

ich mache mir jetzt gar nichts draus, dass ich eventuell das ganze Geldsystem nicht verstanden habe, und zwar deshalb, weil es fast keiner wirklich versteht.

Mein Wissensstand ist so, dass die Zentralbanken die Geldmenge steuern können, in dem sie Geld drucken und verleihen.

Ganz abgesehen davon, kann auch jeder andere Geld erzeugen und zwar ganz einfach: er erbringt eine Leistung (Warenerzeugung, Dienstleistung, Arbeitskraft) und tauscht sie gegen etwas anderes ein und das praktische Übergangsmedium ist Geld.

Richtig ist, dass die Zentralbanken darauf zu achten haben, dass der Geldwert keinen hohen Schwankungen unterliegt....

Wenn Politiker die Steuergelder vernichten, in dem sie z.B. Waffen ordern, dann ist das sehr schlecht, es handelt sich dabei um Mord.

Warum Mord?

1. Die sinnlosen Waffen müssen erzeugt werden und dadurch wird die Lebenzeit von Menschen verschwendet (=Raub von Lebenszeit).

2. Die Waffen können eingesetzt werden, töten Leben, zerstören Werte, die wieder aufgebaut werden müssen (=Raub von Lebenszeit).
Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung bricht zusammen und die Menschen leiden Mangel (=Raub von Gesundheit, Lebensfreude und Lebenszeit).

3. Wenn das Geld anstatt für die Menschen (Freizeiteinrichtungen, echte Kultur, Gesundheit) in sinnlose Unternehmungen gesteckt wird (Waffen, Golfplätze, Denkmähler, Fussballstadien, Flugplätze) so ist dies unklug. Einfache Erklärung: der Arzt kann dem Patienten die lebensverlängernden Medikamente nicht verschreiben, weil er sparen muss, das Geld ist nämlich bereits in die Taschen von bösen Waffenhändlern gewandert, welche wegen der Geschenkeverteilung immer gern gesehen sind, bei bösen Politikern.....Aber was macht es schon, wenn die alten Menschen keine Augenoperationen mehr erhalten und blind dahinvegetieren müssen, Hauptsache sind doch die Geschenke für die, die behaupten ihrem Führungsanspruch gerecht zu werden.

So, ich hoffe das war verständlich.
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6

Freitag, 2. September 2011, 07:11

Mein Wissensstand ist so, dass die Zentralbanken die Geldmenge steuern können, in dem sie Geld drucken und verleihen.
Weißt du wie das abläuft?



Das Geld für die Zinsen existiert gar nicht! Folglich können die Kredite unmöglich zur Gänze zurückbezahlt werden!

7

Freitag, 2. September 2011, 07:36

Lieber Herr A-Z,

Geld werden immer jene haben, die es erwirtschaften bzw. etwas zu verkaufen haben.

Angenommen ein Land hat große Goldvorkommen und die anderen Länder nicht. Das Land mit den großen Goldvorkommen kann verschwenderisch leben, weil dieses Gold Kaufkraft bzw. einen Geldwert besitzt.

Im übrigen sollten die Länder bzw. deren Verwaltungsapparat überhaupt keine Schulden im Namen der Bevölkerung aufnehmen. Es wird wohl möglich sein, mit den Steuergeldern auszukommen. Jedes Kindergartenkind kann mit seinem Taschengeld auskommen, es hat die Notwendige Intelligenz dazu.

Nur die Lobbypolitik veranlasst böse Politiker Schulden aufzunehmen und das Geld wandert in die Hände von reichen Opportunisten, welche die herrschenden Zustände beibehalten wollen. Böse Bankmanager freuen sich über die Zinsen, die das gepeinigte Fussvolk jedes Jahr, jedes Monat, jede Minute, jede Sekunde abliefern muss. Ich glaube es handelt sich um Leistung ohne Gegenleistung, also Betrug am Volk. Man möge mich berichtigen.....
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8

Freitag, 2. September 2011, 07:52

Wo kommt das Geld für die Zinsen her?

Weißt du es nun?

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9

Freitag, 2. September 2011, 08:38

Wo kommt das Geld für die Zinsen her?

Weißt du es nun?

Ich denke schon: von den Schuldnern, in diesem Fall der Bevölkerung.

Da jedoch die Volksvertreter nicht im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung wirtschaften wollen/dürfen/können werden immer mehr Schulden aufgenommen. Zinszahlung der alten Schulden durch Neuverschuldung = verrückt.

Angenommen die Regierungen würden ordentlich wirtschaften gäbe es nicht das geringste Problem.
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10

Freitag, 2. September 2011, 08:44

Das Geld für die Zinsen existiert gar nicht!
Es wird nur durch NEUE SCHULDEN, dessen Zinsen auch wieder nicht existieren, neues Geld in Umlauf gebracht!

LOCH zu LOCH auf Taktik!

Deswegen steigen alle Staatsschulden an!

http://www.staatsschulden.at/


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