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11

Donnerstag, 14. April 2011, 11:58

Ich bin kein Vegetarier, dennoch reduzierte ich nach und nach meinen Fleischkonsum, wobei ich nach immer geschehenen Rückfällen entdeckte, dass weniger Fleisch nach dem Essen ein frischeres Sättigungsgefühl hinterlässt. Zu verdauendes Fleisch macht träge, am liebsten möchte ich dabei eine Runde schlafen, was aber im Kapitalismussystem eine Menge wirtschaftlicher Nachteile erzeugt. Also stürzt sich der mit Fleisch gefüllte Mensch in die Pflicht und kompensiert seine Trägheit mit überzogener Aggression, in der Hoffnung dabei frisch zu wirken.

Fleisch zu essen ist ein schwer abzugewöhnendes Ritual.

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EJ9.Freak

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12

Donnerstag, 14. April 2011, 12:49

Oh je...

Wie war das nochmal in der Natur? Es gibt doch auch diverse Raubtiere. Diese TÖTEN und FRESSEN andere Tiere. Sind das jetzt alles böse Tiere?
Und dürfte dann der Mensch, falls es ihm zum überleben dient, Tiere töten und essen?

Du bist Veganer? Also isst du auch keinen Käse und trinkst keine Milch? Wie schlimm muss es für die Kuh sein Milch zu geben?
Fahr du mal auf einen kleinen Bauernhof und sieh dir an wie es dort läuft. Die Tiere werden mit Würde und Liebe behandelt.
Und wenn es dann mal soweit ist werden die Tiere eben auch geschlachtet. Weil sie dem Bauern zum überleben dienen.

Das Extrem ist nirgends gut, so auch dein Denken. Du siehst alles nur von deiner "Veganer-Gutmensch" Seite. Nur das was du machst ist gut und richtig.

Sicher wurde den Tieren durch Menschen viel Negatives gebracht. Aber glaubst du wirklich daß die Tierwelt ohne menschliche Eingriffe besser wäre?
Ich kenne Menschen, Bauern, die ihr Leben den Tieren auf ihrem Hof aufopfern. Die Tiere teils wie Menschen lieben.

Und nur weil ein kleiner Kreis verrückter Menschen die Massentierhaltung erfunden hat sind alle schlecht? Die kleinen Bauern sterben immer mehr aus. Früher hat man sich seine Lebensmittel direkt vom Bauern geholt.
Da wusste man daß es den Tieren gut ging, sie hatten ihr Leben lang alles was sie in der Natur alleine wohl nur selten bekommen hätten.

Im Prinzip geschieht mit uns Menschen auch nichts anderes wie in der Massentierhaltung.
In der Massentierhaltung werden Tiere geboren nur um nach dem Mästen geschlachtet zu werden. Emotionslos.
Wir Menschen werden nur geboren um zu zahlen. Unser ganzes Leben lang werden wir gezüchtigt. Arbeitengehen, Steuernzahlen, teils werden die Menschen auch geschlachtet, in diversen unsinnigen Kriegen.

Also denk mal nach. Vor, sagen wir mal 60 Jahren, war alles noch anders. Da war der Mensch selbst noch freier und auch den Tieren ging es besser.
Gib also nicht dem kleinen Menschen Schuld. Der Mensch selbst würde sich anders verhalten.

Grüsse.
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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13

Donnerstag, 14. April 2011, 15:54

Ja ich bin Veganer, habe aber noch nie gesehen, dass Kühe mit Anstand und Würde geschwängert, ausgebeutet und gemordet werden. Welcher Bauer opfert sich für Tiere auf, die er nur für seinen eigenen Nutzen, hält, züchtet, verkauft und schlachten lässt? Das ist eine sehr absurde Vorstellung.

Zu Kühen und Kuhmilch:




Der Anti-Jagd Blog
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!

Tierrechte Blog

Der Palästina Blog
"Im Vergleich zu Avigdor Lieberman sind Jean-Marie Le Pen und Jörg Haider so harmlos wie Max und Moritz."
Uri Avnery

Veganer Freigeist:
http://veganer-freigeist.blog.de/

Linksaussen

unregistriert

14

Donnerstag, 14. April 2011, 17:17

Oh DetelfA.
ich glaube, da trittst Du wieder einmal zu sehr auf die Anspielungsdrüse. Danke, Bio-Leistungskurs. Zum bessern Verständnis bleibe ich aber bei der Verbalen Unterscheidung, vor allen, da nicht alle Tiere auch Säugetiere sind. Haben wir da etwa ncht aufgepasst?

Dein Auftreten ist diktatorisch und kategorisch. Du lässt nichts zu, neben Dir, Du fühlst dich gottgleich.

Komm mal wieder runter, Du brichst Dir sonst noch den Hals.

Zuviel steht mal fest, die Freiheit anderer ist für Dich nur existent, wenn sie Deinem Weltbild entspricht und Deine Segnung erfahren hat. Damit bist Du ein Feind der Freiheit.

Wie Du Dein Leben lebst, ist Deine Freiheit. So lange andere ihre Freiheit nicht übermäßig mitbrauchen, gehört zur Inanspruchnahme der eignen Freiheit die Akzeptanz der Freiheit der Anderen.

Dazu bist du zu verbohrt und nicht in der Lage. Ergo, die bist und bleibst ein Feind der Freiheit.

Die natürlich Ordnung von Mord und Totschlag, wie Du sich gossen-polemisch nennst, ist der Kreislauf des Lebens. Das wir uns mittlerweile Tiere halten, um uns von ihnen zu ernähren, ist Teil dieser Entwicklung. Mit Mord hat das nichts zu tun. Aber auch da hast Du wohl im Bio-Unterricht völlig versagt.

Ich respektiere (fast) jeden Vegetarier und (einige) Veganer - wobei die Einschränkungen nichts mit ihrer Philosophie, mehr mit einer häufig anzutreffenden Persönlichkeitsstörung zu tun hat. Eigentlich würde ich gleiches auch von ihnen erwarten. Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass sich leider zu viele gemeinschaftsresistenten und verbohrten Persönlichkeiten unter ihnen befinden.

Ich habe letztens von einem Veganerladen gehört der neu eröffnete. Nein, sagte die Inhaberin, wir empfangen und bedienen hier auch gerne Leute mit Lederkleidung, inkl. Schuhe. Nein, wir werden sie nicht direkt darauf ansprechen, aber wir wollen ihnen Alternativen bieten.
Von dieser Größe und diesem Respekt bist Du unerreichbar entfernt.

15

Donnerstag, 14. April 2011, 18:06

Ich möchte mich hier ungelesen (ausgenommen den letzten Beitrag von Linksaussen) in die Diskussion einmischen.

Die natürlich Ordnung von Mord und Totschlag, Du sich gossen-polemisch nennst, ist der Kreislauf des Lebens. Das wir uns mittlerweile Tiere halten, um uns von ihnen zu ernähren, ist Teil dieser Entwicklung. Mit Mord hat das nichts zu tun. Aber auch da hast Du wohl im Bio-Unterricht völlig versagt.

Da stimme ich vollkommen mit dir überein. Man könnte sogar so weit gehen, dass die Existenz der Tiere in unserem Lebensraum, alleine schon ein "für uns halten" beinhaltet. Für mich hat die Natur mit dem vorhanden sein der verschiedenen Tiere (Säuger, Fische, Vögel) bereits dafür gesorgt, dass Tiere für uns gehalten werden.
Wie man diesen Tieren begegnet, das ist die für mich entscheidende Frage.
Die Achtung, der Respekt und das Mitgefühl, dass es sich bei Tieren um Lebewesen mit Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen handelt, sollte für Jedermann in einer gesunden Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein. Und demnach sollte in allen Belangen Folge geleistet werden. Ob in ihren natürlichen Lebensräumen, in Haustierhaltung, bei der Haltung von Nutztieren und ganz besonders bei deren Tötung, die einzig unserem Luxus Fleisch zu essen dient.
Den ich in keinster Weise verwerflich finde .... sondern sehr viel mehr ganz "natürlich".

Ich respektiere (fast) jeden Vegetarier und (einige) Veganer - wobei die Einschränkungen nichts mit ihrer Philosophie, mehr mit einer häufig anzutreffenden Persönlichkeitsstörung zu tun hat. Eigentlich würde ich gleiches auch von ihnen erwarten. Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass sich leider zu viele gemeinschaftsresistenten und verbohrten Persönlichkeiten unter ihnen befinden.

Ich kenne viele Vegetarier und auch Veganer, die "ihrer" Nahrung gegenüber ebenso wenig Respekt und Achtung haben, wie die Fleischesser, und auch oftmals keinerlei Wissen über die einzelnen Produkte besitzen. Ich halte sie nicht für klüger .... sie haben sich einfach nur einer anderen Art und Weise zu Essen zugewendet, und halten sich in unserer Gesellschaft deshalb als etwas "besseres". Wir essen, was wir essen, hauptsächlich unbewusst in uns hinein. Der eine vertritt den Schweinehaxen essenden Bayern, dem nur ein guten Stück Fleisch auf den Teller kommen soll, denn er ist ja kein Hase, der andere ist ganz entsetzt, wie man denn nur ein so unglaublich süßes Lämmchen verspeisen kann. Das wäre Mord und verdammenswert, und Vegetarier/Veganer würde ohnehin sogleich kotzen müssen.
Wirkliche Hochachtung habe ich vor einer ehemaligen Schulkollegin, die sich in meiner Nähe einen Traum erfüllt hat, und sich ein Hektar großes Grundstück gekauft hat, die Landwirtschaftsschule besuchte, und dort jetzt zwei Pferde, ein Ziegenpärchen und 10 Hühner hält. Die Ziegen haben seit dem 1. März wie jedes Jahr Nachwuchs, zwei Stück (ein Mädel und ein strammer Bock). Dort ist schon vor der Geburt die ganze Familie aufgeregt und immer irgendwie jemand auf dem Grundstück. Bei der Geburt beinahe immer jemand dabei, und anschließend werden die Geisslein 12 Wochen liebevoll versorgt und anschließend selbst geschlachtet. Das Fleisch wird ausschließlich von ihr und ihrer Familie gegessen. Milch der Mutterziege über das Jahr genossen. Dass nenne ich ehrlichen Fleischkonsum. Dass nennen ich anständige Tierhaltung. Und für meine Schulfreundin ist es kein Spaß, diese zu töten - denn der erlaubte Sprung vom Bock hat unweigerlich Nachwuchs zur Folge. Den man entweder behält, weiter gibt, oder schlachtet. Keines davon ist besser oder schlechter .... wichtig ist nur wie man ein jedes davon begreift und wie man handelt.

Ich habe letztens von einem Veganerladen gehört der neu eröffnete. Nein, sagte die Inhaberin, wir empfangen und bedienen hier auch gerne Leute mit Lederkleidung, inkl. Schuhe. Nein, wir werden sie nicht direkt darauf ansprechen, aber wir wollen ihnen Alternativen bieten.
Von dieser Größe und diesem Respekt bist Du unerreichbar entfernt.

Ganz ehrlich .... lach ..... ich wäre jetzt ehrlich schockiert gewesen, wenn man zB mit Lederschuhen Probleme in einem Veganerladen bekommen würde.
Leder ist mit Sicherheit ein Material, dass sich für Schuhe (auch Hosen) bestens eignet. Etwas, dass ganz bestimmt seit Urzeiten von unseren Vorfahren genutzt wurde. Und bestimmt nicht aus Unwissenheit und noch rückständigem Fortschritt, sondern, weil es ein wunderbares natürliches Material ist. Auch hier gilt wie bei der Nutzung von Fleisch .... nicht der Zweck heiligt die Mittel, sonder die Mittel die ich anwende geben Aufschluss darüber, ob ich die notwendige "Größe" besitze, um mich an Tieren und deren Produkte zu bedienen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Linksaussen

unregistriert

16

Donnerstag, 14. April 2011, 18:57

Genau darum geht es. Ich habe meinen Kids immer zu vermitteln versucht, dass man respektvoll mit Nahrungsmitteln umgehen muss. Auch mir gelingt es nicht immer. Aber es sollte kein grundsätzliches Problem sein.

Dieser Respekt schließt vor allem die Tiere ein. Nun kann sich nicht jeder autark mit Fleisch versorgen, aber es hat Einfluß- und Kontrollmöglichkeiten.

Wie oft hört man, dass der Mensch nicht zum Fleischfresser geschaffen ist. Dumm dass der Homo seit undenkbar langer Zeit Fleisch gefressen haben und erst über die Sünde gerichtet wurde, als man anfing seine Eitelkeiten darüber zu definieren.

(Anmerkung: Bevor nun wieder Einwände kommen. Mir ist bekannt, dass Vegetariusmus bereits Jahrunderte v.Chr. Erwähnung fand.)

Wie bei allem auch, ist der Respekt der wahre Kern.

Ich habe letztens von einem Veganerladen gehört der neu eröffnete. Nein, sagte die Inhaberin, wir empfangen und bedienen hier auch gerne Leute mit Lederkleidung, inkl. Schuhe. Nein, wir werden sie nicht direkt darauf ansprechen, aber wir wollen ihnen Alternativen bieten.
Von dieser Größe und diesem Respekt bist Du unerreichbar entfernt.

Ganz ehrlich .... lach ..... ich wäre jetzt ehrlich schockiert gewesen, wenn man zB mit Lederschuhen Probleme in einem Veganerladen bekommen würde.
Leder ist mit Sicherheit ein Material, dass sich für Schuhe (auch Hosen) bestens eignet. Etwas, dass ganz bestimmt seit Urzeiten von unseren Vorfahren genutzt wurde. Und bestimmt nicht aus Unwissenheit und noch rückständigem Fortschritt, sondern, weil es ein wunderbares natürliches Material ist. Auch hier gilt wie bei der Nutzung von Fleisch .... nicht der Zweck heiligt die Mittel, sonder die Mittel die ich anwende geben Aufschluss darüber, ob ich die notwendige "Größe" besitze, um mich an Tieren und deren Produkte zu bedienen.
Aber eben so weit geht Veganismus. Die Wolle gehört dem Schaf, das Leder dem Rind...da wird lieber synthetisch produziert.

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17

Donnerstag, 14. April 2011, 20:12

Wie oft hört man, dass der Mensch nicht zum Fleischfresser geschaffen ist. Dumm dass der Homo seit undenkbar langer Zeit Fleisch gefressen haben und erst über die Sünde gerichtet wurde, als man anfing seine Eitelkeiten darüber zu definieren.

(Anmerkung: Bevor nun wieder Einwände kommen. Mir ist bekannt, dass Vegetariusmus bereits Jahrunderte v.Chr. Erwähnung fand.)

Hier muss ich eine unlängst gelesene Anschauung eines bedeutenden Mannes einstellen, der schon damals wusste, WARUM er sich fleischlos ernährte. Nicht das Essen von Fleisch an sich ist verdammenswert, sondern die damit einhergehende Entwicklung des Menschens.

Zitat

Im 4. Jahrhundert v.Chr. verfaßte der griechische Philosoph Platon sein berühmtes Werk Politeia (dt. Der Staat), das verschiedene Reden seines Lehrers Sokrates enthält. Unter anderem spricht Sokrates darüber, wie ein Staat seine wirtschaftliche Grundlage gesund erhalten kann, und er betont dabei, daß dies am besten auf der Grundlage einer allgemeinen vegetarischen Ernährung möglich ist: «So werden sie ihr Leben friedlich und gesund hinbringen und aller Wahrscheinlichkeit nach wohlbetagt sterben, ihren Nachkommen ein ebensolches Leben hinterlassend.»

Danach warnt Sokrates, daß mehr Weideland benötigt werde, sobald die Menschen begännen, den Tierbestand zu erhöhen, um zusätzlich Schlachttiere zu halten: «Und das Land, das ursprünglich groß genug war, um all seine Bewohner zu ernähren, wird auf einmal zu klein sein. Also werden wir von den Nachbarn Land abschneiden müssen, wenn wir genug haben wollen zur Viehweide und zum Ackerbau, und sie auch wiederum von unserem, wenn sie sich ebenfalls gehen lassen und – die Grenzen des Notwendigen überschreitend – nach unangemessenem Besitz streben. Und so werden wir von dann an Kriege führen müssen.» (Politeia, II.13-14)

Es ist bemerkenswert, daß dem Philosophen Sokrates nicht nur die ethischen und gesundheitlichen Nachteile des Fleischessens bekannt waren, sondern offensichtlich auch die ökonomischen. Er weist mit Recht darauf hin, daß die Erde genug Nahrung für alle ihre Bewohner hervorbringt, daß aber ein Fehlverhalten von nur wenigen Menschen schon weittragende Folgen haben kann.

Welch verhängnisvolles Ausmaß diese Folgen heute angenommen haben, konnte sich allerdings wohl selbst Sokrates nicht vorstellen. Der Teufelskreis, der durch den Konsum von Fleisch ausgelöst wird, ist wahrscheinlich das typischste Beispiel für den Zusammenhang von menschlicher Unvernunft und blinder Zerstörung.

Quelle .... http://www.vegetarisch-leben.ch/kapitel2.html


Aber eben so weit geht Veganismus. Die Wolle gehört dem Schaf, das Leder dem Rind...da wird lieber synthetisch produziert.

Warum sollte uns das Schaf seine Wolle verweigern? Wenn es ohnehin wachsendes gesundes Haar hat, und im Sommer keines benötigt, dann kann es uns doch davon abgeben. Wenn wir es dafür fürsorglich behandeln, und wir es in keinem Fall vor einem geschützten Nachwuchs der Haare der Kälte überlassen (einfach ein etwas "liebliches" Beispiel), was könnte dagegen sprechen.
Und wenn ich ein Tier respektvoll schlachte, sein Fleisch mit Fachkenntnis teile und den "Abfall" Leder sorgfältig reinige und als Bekleidungsmaterial verwende, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass dies "unnatürlich" sein kann.

Sollte die Weiterentwicklung des Menschen wirklich dorthin führen, wo wir uns "künstlich" bekleiden, wo die Natur doch (natürlich inkl. Baumwolle, Seide, Hanf usw.) der wunderbarste Lieferant für natürliche Bekleidung und Materialien ist. Da bin ich gerne die Primitive! :oops:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Linksaussen

unregistriert

18

Donnerstag, 14. April 2011, 20:54


Warum sollte uns das Schaf seine Wolle verweigern? Wenn es ohnehin wachsendes gesundes Haar hat, und im Sommer keines benötigt, dann kann es uns doch davon abgeben. Wenn wir es dafür fürsorglich behandeln, und wir es in keinem Fall vor einem geschützten Nachwuchs der Haare der Kälte überlassen (einfach ein etwas "liebliches" Beispiel), was könnte dagegen sprechen.
Und wenn ich ein Tier respektvoll schlachte, sein Fleisch mit Fachkenntnis teile und den "Abfall" Leder sorgfältig reinige und als Bekleidungsmaterial verwende, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass dies "unnatürlich" sein kann.

Sollte die Weiterentwicklung des Menschen wirklich dorthin führen, wo wir uns "künstlich" bekleiden, wo die Natur doch (natürlich inkl. Baumwolle, Seide, Hanf usw.) der wunderbarste Lieferant für natürliche Bekleidung und Materialien ist. Da bin ich gerne die Primitive! :oops:
Ich würde es nachhaltig nennen. Bei der aktuellen Situation müssten wir Milliarden Tiere fei lassen, aber kastrieren, was wohl ein Problem mit der Würde darstellen würde.

Also lassen wir Milliarden Tiere laufen und sich unkontrolliert vermehren. Also, wenn sie dann zur Bedrohung werden, dürfen wir sie dann töten oder töten wir uns dann lieber selber?

19

Donnerstag, 14. April 2011, 21:07

Es kommt wohl darauf an ob jemand die Sklaverei abschaffen oder weiter betreiben will. Wie kommt eigentlich jemand darauf, dass ein Tier je sein Eigentum sein könnte? Es gehört sich selber und sonst niemanden. Alle empfindungsfähige Wesen, ob Menschen, Rehe, Schweine, Hühner oder was sie auch immer sind, haben ein Recht darauf nicht als Eigentum anderer behandelt zu werden. Wer allerdings Mord&Sklaverei mit seiner Freiheit verwechselt und meint, dass er ein Recht hätte andere zu morden oder zu versklaven, der ist damit auch genau das Tier, das er selber entrechten, einsperren und ermorden möchte. Was jemand in der Welt tötet, das tötet er auch in sich selbst. Und das was jemand in der Welt nicht tötet, sondern respektiert und schützt, das respektiert und schützt er auch in sich selbst.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Detlef A.« (14. April 2011, 21:22)


Linksaussen

unregistriert

20

Donnerstag, 14. April 2011, 21:18

Es kommt wohl darauf an ob jemand die Sklaverei abschaffen oder weiter betreiben will. Wie kommt eigentlich jemand darauf, dass ein Tier je sein Eigentum sein könnte? Es gehört sich selber und sonst niemanden. Alle empfindungsfähige Wesen, ob Menschen, Rehe, Schweine, Hühner oder was sie auch immer sind, haben ein Recht darauf nicht als Eigentum anderer behandelt zu werden. Wer allerdings Mord&Sklaverei mit seiner Freiheit verwechselt und meint, dass er ein Recht hätte andere zu morden oder zu versklaven, der ist damit auch genau das Tier, das er selber entrechten, einsperren und ermorden möchte. Was jemand in der Welt tötet, das tötet er auch in sich selbst. Und das was jemand in der Welt nicht tötet, sondern respektiert und schützt, das tötet, respektiert und schützt er auch in sich selbst.

Gut, versorgen wir die Bürger mit Waffen und lassen sie frei. Das natürliche Gefüge ist wieder hergestellt. Dummerweise werden es die Tiere nicht lange schaffen und wir werden uns kaum allein mit Pflanzen ernähren können.

Das hat zur Folge, dass wir uns dezimieren, was ja nicht das Schlechteste ist. Nur werden auch hier nur die Stärksten überleben. Das sind nicht die mit der größten Kraft, es sind die mit der größten Geldbörse.

Wie man es dreht, Deine Konstrukt ist künstlich, mehr nicht. Es entspringt Deinem Glauben. Du musst einfach akzeptieren, dass nicht alle gläubig sind.

Damit es für Dich Bedeutung erlangt, muss Du die andere Seite als Mörder und Sklaven beschimpfen. Das ist so lächerlich, dass Du allen Respekt verspielst. Erst den für Dich, dann den für Deinen Glauben.

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