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Mittwoch, 13. April 2011, 19:07

Ostern: Von Eiern, Lämmern und Osterhasen



Es kommen jetzt, da so schön der Frühling startet, auch gleich mal
wieder diese verrückten Tage, an denen Osterhasen, messianische
Wasserläufer und Ostereier Konjunktur haben. :-( Es weiß wohl keiner so
recht was all dies soll, nur scheinen gegenüber manchen Traditionen
selbst mal wieder die Götter machtlos zu sein, was diese nicht
glaubwürdiger macht. Hühner müssen in ihren Hühnergefängnissen jetzt
wohl noch Sonderschichten einlegen, um der allgemeinen Gier nach
Hühnereiern Rechnung zu tragen, während es aber auch ganz besonders den
Lämmern, Enten, Hasen und Karpfen an den Kragen geht. Süßigkeiten dürfen
an solchen Tagen natürlich auch nicht fehlen und so stopft man sich
ganz freudig erregt mal hier und da einen Schokohasen, ein Nougatei oder
ein Pralinchen in sich rein.


Tja, der Tod des guten Hirten und seine angebliche Auferstehung will
natürlich gut gefeiert werden. Und so stopft man sich tierisches in
sich rein, bis man denkt zu platzen und denkt dabei kaum mal an die
Tiere, die dafür leiden müssen und ermordet werden. Aber gerade die ach
so guten Hirten waren ja auch stets dafür berüchtigt, dass sie ihre
lieben Schäfchen metzelten. Wie sanftmütig sie dabei wohl gewesen sind?

In Deutschland ist man dennoch, nach eigenen Angaben, sehr
tierfreundlich eingestellt. Wehe einer wollte je den Osterhasen zu
Ostern in Frage stellen. Selbst etliche Atheisten verteidigen ihn mit
allem was sie haben, da der Osterhase ja heidnischer Natur ist und somit
einer von ihnen sei. Letztendlich ist so ein Osterhase ja auch kein
realer Hase, sondern ein erfundener, so dass er wohl mehr Schutz
benötigt, als Hasen in unserer Restnatur. Einen Osterhasen zu verbrennen
oder auszupeitschen ruft deshalb weit aus mehr Empörung aus, als einen
realen Hasen zu morden, in den Backofen zu stecken, um hernach seinen
Leichnam zu verspeisen. Tränen wegen Stofftieren zu vergießen ist ja
angeblich ganz natürlich, währenddessen dies bei realen Tieren
unnatürlich sei?


In was für einer verrückten Welt leben wir nur, in der das reale
Leben weniger geachtet wird, als falscher Spuk und Hirngespinste? Doch
ich lebe lieber mit realen Hühnern, Lämmern und Hasen in Frieden, als
mit irgend welchen Osterhasen oder religiösen Spukgeschichten. Sind
eigentlich noch nicht genug Hühner, Lämmer und Hasen von Menschen wegen
ihren Wahnideen ermordet worden? Ich feiere deshalb den Frühling und
überlasse Ostern lieber den Osterhasen.
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2

Mittwoch, 13. April 2011, 19:14

Ich freue mich schon richtig auf einen Lammbraten. Wrde ich auch genießen, weil mein bevorzugter Metzger darauf achtet, dass es den Tieren zu Lebzeiten gut geht. Ich halte es da mit unseren Vorfahren, die Tiere getötet haben, nicht um ihnen Leid zuzuführen, sondern um von ihnen zu leben.

Ach und Eier esse ich da auch gerne und Fisch und was mir sonst so einfällt.

Mal ehrlich, Deine Lebensauffassung für Dich persönlich in Ehren. Was glaubst Du, dass Du anderen hier den moralischen Zeigefinger unter die Nase halten kannst? Iss, was Du für Dich verantworten kannst. Stelle Dich gegen Massentierhaltung und wirkliche Tierquälerei, der Rest ist ein lächerlicher Kriegszug.

3

Mittwoch, 13. April 2011, 20:36

Oh je, nur mal wieder das Quälen soll mal wieder nicht so schön sein, das morden stört allerdings nicht so, obwohl dies wohl eher etwas mit Gewalt und Kriegen zu tun hat als das Nichtmorden?
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Mittwoch, 13. April 2011, 21:07

Oh je, nur mal wieder das Quälen soll mal wieder nicht so schön sein, das morden stört allerdings nicht so, obwohl dies wohl eher etwas mit Gewalt und Kriegen zu tun hat als das Nichtmorden?

Es hat was mit Nahrung zu tun.

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5

Mittwoch, 13. April 2011, 21:29

Das hat etwas damit zu tun, ob jemand glaubt, dass der Mensch das einzige Tier wäre, dass wert sei frei und unversehrt zu leben, währenddessen er gleichzeitig alle anderen Tiere unterdrückt, ausbeutet und mordet. Wie sollte es je eine menschliche Freiheit in so einem Gewaltsystem geben? Genau so wie der Kapitalist glaubt, dass eine Gesellschaft schon frei genug wäre, so er selber Menschen ausbeuten kann, genau so glaubt auch der Speziesist das Gleiche bei sogenannten Tieren.

http://www.youtube.com/watch?v=FQMbXvn2R…player_embedded
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Mittwoch, 13. April 2011, 21:45

Das hat etwas damit zu tun, ob jemand glaubt, dass der Mensch das einzige Tier wäre, dass wert sei frei und unversehrt zu leben, währenddessen er gleichzeitig alle anderen Tiere unterdrückt, ausbeutet und mordet. Wie sollte es je eine menschliche Freiheit in so einem Gewaltsystem geben? Genau so wie der Kapitalist glaubt, dass eine Gesellschaft schon frei genug wäre, so er selber Menschen ausbeuten kann, genau so glaubt auch der Speziesist das Gleiche bei sogenannten Tieren.

http://www.youtube.com/watch?v=FQMbXvn2R…player_embedded
Du hast aber durch die Tomaten auf Deinen Augen auch gelesen, was ich geschrieben habe? Nein, sicher nicht! Du sitzt auf dem Leitstrahl und gehst einfach ab. Und tschüss ins Unendliche Nirgendwo.

Gut die Verhältnisse zwischen Mensch und Tier sind unausgeglichen. Aber auch nur, weil der Mensch in vielen Bereichen den Luxus hat auszuweichen. Ich frage mich, wie lange das noch geht.

Ich finde, wir sollten Zecken ächten oder gar ausrotten, wegen ihrer heimtückischen Erregerübertragung. Wie lebensverachtend sind diese Krabbeltiere? Und alle die anderen hinterlistigen und verschlagenen Tiere. Katzen, ganz schlimm.

Menschliche Freiheit? Gewaltsystem? Es niemals etwas anderes gegeben. Wir können verantwortungsbewußter damit umgehen. Damit ist man aber noch lange kein Mörder, wenn man ein Tier tötet, um es zu essen. Mörder wirst Du erst, wenn es Sport ist, wenn es der Eitelkeit dient oder anderen Banalitäten.

Nenn es wie Du willst. Ich würde Dich weder Körnerfresser noch Vollidiot nennen, wenn Du Deinen weg gehst. Wenn Du Schubladen für Dein Denken brauchst, nennes Spezietist. Es zeigt nur, dass Du weit, sehr weit entfernt vom Gedanken der Freiheit bist.

Ich werde mir zu Ostern, aber nicht deswegen einen schönen Lammbraten gönnen und wenn ich Leute wie Dich reden höre, würde ich noch so weit gehen, es selber zu schlachten.

Rede nicht von Freiheit, wenn Du nicht bereit bist, sie anderen zu gewähren.

7

Mittwoch, 13. April 2011, 22:02

Informiere dich mal lieber darüber, was Speziesismus ist und wie sehr er auch Gewalt von Menschen gegen Menschen mit beeinflusst. Und wer einem Tier etwas antut, sollte nie vergessen, dass er auch ein Tier ist. Die Freiheit die du anderen Tieren nicht zugestehst wirst auch Du nie erlangen. Daneben tut ein jeder, der nichtmenschliche Tiere isst, dieses sich selber und den nichtmenschlichen Tieren an.
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Mittwoch, 13. April 2011, 22:20

Informiere dich mal lieber darüber, was Speziesismus ist und wie sehr er auch Gewalt von Menschen gegen Menschen mit beeinflusst. Und wer einem Tier etwas antut, sollte nie vergessen, dass er auch ein Tier ist. Die Freiheit die du anderen Tieren nicht zugestehst wirst auch Du nie erlangen. Daneben tut ein jeder, der nichtmenschliche Tiere isst, dieses sich selber und den nichtmenschlichen Tieren an.
Speziesismus ist ein Schubladendenken. Das ist üblicherweise für die notwendig, die sich sonst nicht selber finden können.

Natürlich vergesse ich nicht, dass ich ein Lebewesen bin. Gab ich Anlass dazu? Sprach ich von der Heimtücke oder dem Leid, dass mir als Lebewesen von anderen Lebenwesen der Tierwelt zugefügt werden kann?
Du wirfst etwas in die Schale, was bei mir keinen Wert hat, weil ich es nicht leugnete. Aber auch nicht verdammte. Wenn es so kommt, kommt es so und ich werde niemals eine Rasse auisrotten, um mich dafür zu rächen. Ich werde auch niemals alle dafür verurteilen, noch nicht einmal das Tier.

Was die Freiheit angeht, so bist Du der letzte, der dieses große Wort in den Mund nehmen darf. Denn Deine Freiheit ist eng umrissen und darf nur Deiner Vorstellung entsprechen. Das ist keine Freiheit, man nennt es Diktatur.

Es ist irreal, dass wir in unserer Welt allen Lebewesen die Freiheit geben. Wir können ihnen ein würdevolles Leben und einen schnellen, fast unbemerkten Tod geben.

Zitat

Daneben tut ein jeder, der nichtmenschliche Tiere isst, dieses sich selber und den nichtmenschlichen Tieren an.
Bitte, was?

Du weisst aber, was Du redest?!

Das Problem ist, dass Du Freiheit nicht kennst und nicht bereit bist welche zu geben. Ich esse weiter Tiere (wir unterschieden ja immer noch in Tiere und Menschen, auch wenn es Dein Weltbild leichter verdaulich machen soll). Ich habe nichts gegen Menschen, die für Ihre Überzeugung eintreten und ihren Lebensweg konsequent gehen. Du gehörst zu den Extremisten, die anderen ihr Lerben aufoktroyieren wollen, die anderen ihre Ketten anlegen wollen, die sie diktatorisch unterjochen wollen, Du gehörst zu den Despoten und schimpfst Dich wahrscheinlich Tier- und Menschenfreund.

Du bist ein Feind der Freiheit und ein Feind der natürlichen Ordnungen. Du willst mehr als andere in sie eingreifen.

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9

Mittwoch, 13. April 2011, 22:27

Der große Unterschied zwischen uns ist offenkundig. Ich wahre und respektiere Dich und Deine Freiheit. Du setzt alles daran, mich in meinem Leben und meiner Meinung zu unterdrücken und willst es mir als Freiheit verkaufen.

Mir geht es gut dabei, wenn ich sehe, was für ein großartiger Mensch ich bin.

10

Mittwoch, 13. April 2011, 23:37

Oh je,.... . :-) Da lässt sich aber einer sehr vom kapitalistischen Gewaltsystemen und ihrem reinen Nützlichkeitsdenken beeinflussen. Wenn ich von Freiheit schreibe, dann meine ich eben auch vornehmlich die Freiheiten, die man anderen zugesteht. Genau so ist Gewalt auch immer erst die Gewalt die man anderen tut .

Für die eigene Freiheit sind alle, selbst die Tyrannen, für die Freiheit anderer sind nur jene, die sie auch lieben. Keine Diktatur kommt ohne Ermordete und Gefängnisse aus und genau an diesen Dingen erkennt man die Diktatur. Wer dann noch zwischen Menschen und Tieren unterscheiden will, hat wohl den Biologieunterricht verpennt. Wenn nicht, so sollte jeder wissen, dass er auch ein Säugetier ist. Nur Theisten und Hirnis leugnen, dass sie selber auch Tiere sind.

Die "natürliche" Ordnung von Mord und Totschlag vertrete ich wahrlich nicht. Mir liegt eine natürliche Gewaltfreiheit bedeutend besser. Sie ist nicht so blutig und kommt auch ohne Gefängnisse und Schlachtstätten aus. Und was extrem und extremistisch ist, das schaue, so du mal in ein Schlachthof oder in eine Massentierhaltung hinein blickst. Doch traust du dich das wirklich?

Wenn ja:

Earthlings:

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Detlef A.« (13. April 2011, 23:55)


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