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Freitag, 29. April 2011, 10:15

"Jesus hat Sie lieb" Religion als Kündigungsgrund

Zitat

Glaube und Job sind trotz Diskrimi­nierungs­verbots nicht immer vereinbar. In Deutschland sorgten Kündigungen für Aufsehen
Wien - "Vielen Dank für Ihren Einkauf. Jesus hat Sie lieb." Diese Verabschiedungsformel hat einen 29-jährigen Callcenter-Mitarbeiter beim deutschen Verkaufssender QVC im Vorjahr den Job gekostet. Das Unternehmen begründete die Kündigung damit, dass man "neutral" sein möchte - und bekam in der Vorwoche vor Gericht recht.

Ebenfalls für Aufsehen sorgte zuletzt die Kündigung eines Muslim, der sich aus religiösen Gründen weigerte, Bierkisten und Schnaps in Verkaufsregalen zu stapeln. Auch hier ist die Kündigung möglich, entschieden die deutschen Richter, außer der Arbeitgeber kann mit zumutbarem Aufwand einen anderen Mitarbeiter für diese Tätigkeit einsetzen.

In Österreich würden solche Fälle wohl ähnlich entschieden, sagt Brigitte Schinkele vom Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Uni Wien. Zwar gibt es seit Einführung des neuen Gleichbehandlungsgesetzes 2004 strengere Kriterien zum Schutz vor religiöser Diskriminierung. Allerdings heißt das nicht, dass die Arbeitgeber unter allen Umständen auf das Religionsbekenntnis ihrer Mitarbeiter Rücksicht nehmen müssen.

http://derstandard.at/1303950452830/Jesu…uendigungsgrund
Für mich ist es eine Tatsache, dass in diesem Thema diskriminiert wird. Einen Menschen wegen seines Glaubens zu kündigen ist keinesfalls korrekt. Wenn aber der Glaube stärker ist, als das neutrale Verhalten, dann sieht die Sache schon ganz anders aus, zumal der Gläubige, mit seiner Unfähigkeit sich zurückzuhalten, die Diskriminierung, in Form der Bevorzugung eines bestimmten Glaubens, startet und somit andere Weltanschauungen abwertet.

Ich würde auch einen missionierenden Atheisten kündigen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 14:00

An dieser Stelle würde ich einfach mal die Bibel sprechen lassen:

Zitat

Röm. 13:1, 5-7: „Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten [Regierungsbeamten] untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott . . . Daher besteht zwingender Grund, daß ihr untertan seid, nicht nur jenes Zorns wegen, sondern auch eures Gewissens wegen. . . . Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer verlangt, die Steuer; dem, der den Tribut verlangt, den Tribut; dem, der Furcht verlangt, die Furcht; dem, der Ehre verlangt, die Ehre.“ (Wahre Christen respektieren die Beamten wegen des öffentlichen Amtes, das sie ausüben, ganz gleich, wie sie handeln. Zum Beispiel zahlen die Anbeter Jahwes gewissenhaft ihre Steuern als Entgelt für die gemeinnützigen Dienstleistungen, gleichgültig, wie der Staat die Steuergelder verwendet.)

Zitat

Mar. 12:17: „Da sagte Jesus: ,Zahlt Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.‘ “ (Den Christen war somit stets klar, daß sie einerseits dem Staat Geld in Form von Steuern ‘zurückzahlen’ müssen, andererseits aber auch gehalten sind, die übergeordneten Pflichten, die sie gegenüber Gott haben, zu erfüllen.)

Natürlich sollte man sich als Muslim vorher überlegen welche Arbeit man annimmt oder zumindest
seinen Standpunkt gegebüber seinem neuen Arbeitgeber klar darlegen - damit es später nicht zu Schwierigkeiten kommt.

Für Christen gilt das Gleiche. Dennoch sind wir verplichtet jedem das zugeben "was ihm gebührt", also auch
fleißig zu arbeiten und den Anforderungen des Arbeitgebers gerecht zu werden, solange sie sich nicht mit Geboten
Gottes überschneiden.
(Matthäus 7:1-2) Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Conan« (11. Mai 2011, 14:55)


3

Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:26

Dennoch sind wir verplichtet jedem das zugeben "was ihm gebührt", also auch fleißig zu arbeiten und den Anforderungen des Arbeitgebers gerecht zu werden, solange sie sich nicht mit Geboten Gottes überschneiden.
Ich möchte "Gott" endich auch kennenlernen.

Sage mir die Adresse, die dir gegeben wurde, durch welche du angefangen hast, an diesen Gott als unsichtbare Person bedingungslos zu glauben.

4

Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:37

höre ich da etwa eine spur sarkasmus? :D
(Matthäus 7:1-2) Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:39

Ja. Trotzdem ist meine Frage mehr als ernst und ehrlich gemeint.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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6

Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:09

Ich möchte "Gott" endich auch kennenlernen.
Höre in dich hinein, und du wirst Antworten bekommen

Ich mache dies nächtens!

7

Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:14

"bedingungslos" wird gerne missverstanden. um an gott glauben zu können
muss man vorher darüber nachdenken warum man das überhaupt will.

menschen die "glauben" sind nicht zu faul zum denken.
sie akzeptieren den bibeltext:

(Jesaja 55:8-9) 8 „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege“ ist der Ausspruch Jahwes. 
9 „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

das bedeutet das man nicht immer alles verstehen wird was gott will.
wenn man sich aber an das hält was gott durch seine "anleitung (bibel)" hat aufschreiben
lassen, wird man die guten auswirkungen verspüren.

ich möchte damit nicht sagen das religion notwendig ist um ethisch korrekt zu handeln.
ich für mich bezeichne aber das wissen um "recht und unrecht" als firmware gottes.
es wohnt jeden menschen inne. es heisst ja auch: "wir sind im bilde gottes erschaffen".
demnach müssten wir auch in der lage sein einen teil dieser göttlichkeit widerzuspiegeln.
zum beispiel durch "liebe" zu unserem nächsten oder das gerechtigkeitempfínden.

natürlich würden spätestens jetzt dier ersten aufschreien und sagen:
"aber warum entsteht dann durch religion immer leid und ungerechtigkeit?"

das problem ist der mensch und seine gier nach macht und reichtum.
religion wird missbraucht um egoistische ziele zu erreichen und menschen
zu spalten. immer nach dem motto: "nach mir die sintflut"

wer gott kennernlernen möchte kommt um ein studium der bibel nicht
rum.

wie gesagt, das sind nur meine gedanken. ich möchte hier niemanden
auf die füße treten. wenn ich dies schon getan haben sollte, möchte ich mich dafür
entschuldigen.
(Matthäus 7:1-2) Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:33

Das klingt alles nicht gar sehr überzeugend für mich. Ich glaube da lieber noch immer an mich selber allein und an das, was ich bisher schon alles geschafft habe in meinem Leben, das war nicht wenig. Aber vielleicht braucht man ja gar keinen namentlichen "Gott", um trotzdem in manchen Dingen einer Meinung zu sein?

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9

Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:35

Das stimmt. :D
Sobald aus Glauben ein Zwang wird, hört der Spaß auf.
(Matthäus 7:1-2) Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:38

Und warum grinst du immer dabei?

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