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Montag, 9. Mai 2011, 10:12

Linz/OÖ - Mädchen 17 - Vergewaltigungsvorwurf > Psychiatrie > Tod!

Zitat

Mädchen in Narkose gestorben, Mediziner kritisieren „Schlafkur“
LINZ. Der OÖN-Exklusivbericht über den Tod eines 17-jährigen Mädchens in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg schlug am Wochenende hohe Wellen. Ein renommierter Mediziner kritisiert die Therapiemethoden der behandelnden Ärzte.

Wie berichtet, handelt es sich bei der verstorbenen jungen Frau um jenes Mädchen, das behauptet hatte, jahrelang von seinen Grazer Großeltern und zwei Nachbarn, darunter ein pensionierter Richter, sexuell missbraucht worden zu sein. Nach der OÖNachrichten-Exklusivgeschichte am Samstag reagierte der Spitalsträger gespag. Die Jugendliche habe etliche Suizidversuche unternommen. Daher sei die Psychiatriepatientin – in Absprache mit der Kindesmutter – in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt worden, um sie vor sich selbst zu schützen. Dies sei bei solchen Patienten eine gängige Therapie, früher sei sie auch „Schlafkur“ genannt worden, sagte dazu Jutta Oberweger, Sprecherin der gespag. Die Todesursache sei Leberversagen gewesen.

Das sei aber keine Methode, die „wissenschaftlich-medizinisch vertretbar ist“, sagte dazu Michael Lehofer, Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud in Graz am Wochenende zur „Kleinen Zeitung“. „Solche Schlafkuren wie diese Art von Tiefschlaf wurden früher gemacht. Heute gibt es Alternativen, wie die Gabe von Psychopharmaka oder andere Therapieformen“, sagt der Experte. Lehofer betont aber, den Fall nur aus den Medien zu kennen. In Graz wende man diese Methode jedenfalls nicht an.

Ein Facharzt aus Oberösterreich, der nicht namentlich genannt werden will, sagt: „Wenn es sich um einen jungen, organisch gesunden Menschen handelt, sind tödliche Komplikationen bei einer Narkose höchst selten.“

Sei die Todesursache tatsächlich Leberversagen gewesen, stelle sich die Frage nach der Überwachung der Patientin auf der Intensivstation. „Leberversagen ist ein Prozess, der Stunden, wenn nicht Tage dauert, bis der Tod eintritt.“ Dass eine falsche Kombination von Psychopharmaka die Zerstörung der Leber verursacht habe, sei „möglich“, sagt der Mediziner.

Polizei und Justiz ermitteln nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung „in alle Richtungen“. Am Freitag wurden der Leichnam und die Krankenakten beschlagnahmt. Eine gerichtliche Obduktion wurde angeordnet. Ein Ergebnis soll heute vorliegen.

Suizidversuche

Wie schlecht der seelische Zustand der 17-jährigen Barbara gewesen sein muss, zeigen zahlreiche Selbstmordversuche, die die junge Frau in der jugendpsychiatrischen Abteilung der Landesnervenklinik unternommen haben soll. Einmal habe sich die 17-Jährige ein Messer in den Hals rammen wollen. Ob die „Schlafkur“ eine richtige Entscheidung der Ärzte war, muss die Justiz klären.

3 Fragen an ... Jutta Oberweger

Die Juristin ist die Pressesprecherin der Spitalsgesellschaft gespag, zu der die Landesnervenklinik Wagner-Jauregg gehört.

OÖN: Nach dem Todesfall der 17-Jährigen gab es die Kritik, das Spital habe die Sicherheitsbehörden nicht ordnungsgemäß informiert. Was sagen Sie dazu?

Oberweger: Das Spital hat die Pflicht zur Anzeige unter zwei Voraussetzungen. Erstens muss ein Sterbefall angezeigt werden, wenn die Todesursache nicht eindeutig feststeht und zweitens auch dann, wenn Fremdverschulden nicht auszuschließen ist. Beide Punkte waren im Fall der 17-Jährigen aber nicht gegeben.

OÖN: Ein Experte aus Graz sagt sinngemäß, dass ein künstlicher Tiefschlaf bei einem suizidgefährdeten Menschen längst nicht mehr zeitgemäß sei ...

Oberweger: Kommentare von Außenstehenden, die die Krankengeschichte nicht kennen und Ferndiagnosen stellen, sind kurios und überflüssig. So etwas werden wir nicht kommentieren.

OÖN: Wie wird es nun weitergehen?

Oberweger: Wir bieten den Behörden eine offensive Zusammenarbeit bei der Aufklärung an. Wir haben keinen Anlass, etwas zu vertuschen. Das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Obduktion ist jetzt abzuwarten.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,617567
Weitere Infos:
Ein mysteriöser Fall, über den wieder mal nur spekuliert werden kann, weil Außenstehenden der Zugriff auf die Fakten fehlt. Dennoch ist ein Leberversagen schon verwunderlich, zumal sich dieser über mehrere Tage zuträgt, noch bevor der Tod eintritt.

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Dienstag, 10. Mai 2011, 07:57

Nach Narkosetod von 17-Jähriger überwachte Justiz die Obduktion

Zitat

LINZ. Nach dem ungeklärten Todesfall einer 17-Jährigen in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg fand gestern die gerichtsmedizinische Obduktion statt. Und zwar, was selten ist, unter persönlicher Überwachung eines Staatsanwalts. Zu Lebzeiten dürfte das Mädchen an Magersucht gelitten haben.

Nach den Berichten über das mutmaßliche Missbrauchsopfer, das im Spital unter Narkose ums Leben kam, stieg die Staatsanwaltschaft Linz gestern auf die Bremse und gab vorerst keine Informationen über die Ergebnisse der Gerichtsmedizin bekannt. „Wir werden zu gegebener Zeit dazu eine Stellungnahme abgeben“, sagte Staatsanwalt Rainer Schopper den OÖNachrichten.

Gestern Nachmittag wurde die Obduktion von der Salzburger Gerichtsmedizinerin Edith Tutsch-Bauer durchgeführt. Das Ergebnis bestätigte lediglich die erste, spitalsinterne Leichenöffnung: an Befunden wurden ein Leberzerfall, ein Hirnödem und ein Lungenödem festgestellt.

Jetzt müssen aber die Experten klären, welche Medikamente in welcher Zusammensetzung der jungen Psychiatriepatientin gegeben wurden und ob diese möglicherweise in direktem Zusammenhang mit deren Tod stehen. Die Ergebnisse aus dem Labor dürften in drei Wochen vorliegen. Auch die gesamte Krankengeschichte müsse von Sachverständigen erst einmal aufgearbeitet werden, sagt Schopper.

Gestern wurden nach OÖN-Recherchen weitere Details über das tote Mädchen bekannt. Den Vorwurf des vielfachen, schweren sexuellen Missbrauchs hatte das Mädchen in Richtung Großeltern väterlicherseits erhoben. Die Eltern und die beiden Schwestern der Toten leben im Bezirk Vöcklabruck. Der Vater ist beruflich Techniker, die Mutter Lehrerin. Barbara wechselte mehrmals die Schule. Von Konflikten zwischen Barbaras Mutter und den Grazer Großeltern ist dem Vernehmen nach die Rede.

Zum endgültigen Kontaktabbruch zwischen Eltern und den Grazer Großeltern dürfte es vor etwa drei Jahren gekommen sein. Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Behandlung im Wagner-Jauregg-Spital. Zunächst waren die Therapien ambulant. Im Lauf der Zeit fanden die Behandlungen dann immer häufiger stationär statt.

Jedenfalls ist die Mutter von Barbara überzeugt, dass die Großeltern für den mutmaßlichen Kindesmissbrauch verantwortlich sein sollen. Die im Alter von 17 Jahren verstorbene Barbara dürfte schon sieben bis acht Jahre lang an Magersucht gelitten haben.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,618554
Bleib stark, wehre dich, lass dich nicht einschüchtern; sind keine Eigenschaften, die ein Leben verlängern.

Zitat

"Wir sind nach wie vor überzeugt, dass sexueller Missbrauch vorgelegen hat", bekräftigte Klinikchef Werner Schöny kürzlich in einem KURIER-Gespräch. Von wem auch immer.
Das Mädchen leide an einer posttraumatischen Störung. Es bestehe höchste Suizidgefahr. Auf Schritt und Tritt wurde Barbara in der Klinik überwacht.


Das Verfahren gegen die vier Grazer ist noch immer nicht eingestellt. "Die Justiz überschreitet eine Grenze", kritisiert Wolfgang Moringer, Anwalt des Ex-Richters.
http://kurier.at/nachrichten/2099952.php

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Dienstag, 10. Mai 2011, 12:12

Zitat

"Wir sind nach wie vor überzeugt, dass sexueller Missbrauch vorgelegen hat", bekräftigte Klinikchef Werner Schöny kürzlich in einem KURIER-Gespräch. Von wem auch immer.
Das Mädchen leide an einer posttraumatischen Störung. Es bestehe höchste Suizidgefahr. Auf Schritt und Tritt wurde Barbara in der Klinik überwacht.

"Die Justiz überschreitet eine Grenze", kritisiert Wolfgang Moringer, Anwalt des Ex-Richters.
http://kurier.at/nachrichten/2099952.php
Erstens, was heißt: "Von wem auch immer"?

Zweitens, was heißt: "Die Justiz überschreitet eine Grenze"?
Der Anwalt des Ex-Richters war ja nicht dabei, dass er das so genau wissen kann. Oder?

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 15:40

Brisantes Gutachten nach Tod von 17-Jähriger

Zitat

Nach dem Tod einer 17-Jährigen in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg ist dem ORF ein Gerichtsgutachten zugespielt worden. Demnach wurde im Blut der Toten eine erhöhte Konzentration eines Narkosemittels festgestellt.

Die Konzentration des Narkosemittels im Blut lag um ein Vielfaches über dem als therapeutisch betrachteten Bereich, heißt es in dem Gutachten. Ein Toxikologie-Experte, der nicht namentlich genannt werden will, hält diese Formulierung noch für untertrieben und vermutet eine tödliche Überdosierung an der Linzer Nervenklinik. Die gemessene Methohexital-Konzentration im Blut lag über 30 Milligramm pro Liter.
Außerdem werde das Narkosemittel Methohexital in anderen Spitälern kaum mehr verwendet und jedenfalls nicht bei traumatisierten möglichen Missbrauchsopfern angewandt. Die Staatsanwaltschaft, die derzeit noch wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen unbekannte Täter ermittelt, müsse wohl bald konkrete Ermittlungsschritte setzen, so der Toxikologie-Experte.


„Unerwartete Überempfindlichkeit“
Werner Schöny, Leiter der Landesnervenklinik, geht hingegen nicht von einem ärztlichen Fehler aus, sondern von einer unerwarteten Überempfindlichkeit der Patientin. Der möglicherweise durch diese Überempfindlichkeit ausgelöste Leberschaden der 17-Jährigen wäre laut dem Anästhesisten des Wiener AKH, Harald Andel, auch eine logische Erklärung für die hohe Narkosemittel-Konzentration im Blut der Patientin.
Von der Staatsanwaltschaft heißt es nur, das abschließende medizinische Gutachten über die Todesursache liege noch nicht vor.

In therapeutischen Tiefschlaf versetzt
Das Mädchen starb im Mai in der Landesnervenklinik im Tiefschlaf. Es sei nach mehreren Suizidversuchen in einen therapeutischen, künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Damit habe man sie schützen wollen, so der Spitalsbetreiber gespag. Man habe sie zwar auf Schritt und Tritt beobachtet, zuletzt hätten diese Maßnahmen jedoch nicht mehr ausgereicht. Die vom Krankenhaus vorgenommene Obduktion ergab ein Leberversagen als Todesursache.

Gequält und missbraucht?
Das Mädchen hatte sich Anfang September vergangenen Jahres einer Betreuerin im Spital anvertraut und angegeben, jahrelang von ihren Großeltern und zwei Nachbarn, darunter ein pensionierter Richter, gequält und sexuell missbraucht worden zu sein. Daraufhin wurde Anzeige gegen die vier Personen erstattet und Untersuchungshaft über die Verdächtigen verhängt.

Im Oktober kamen sie wieder auf freien Fuß, nachdem das mutmaßliche Opfer immer mehr Widersprüche in den Einvernahmen aufwarf sowie Gutachten von Sachverständigen erstellt wurden. Der Anwalt des verdächtigten Richters sprach von „bedauerlichen Sexualfantasien eines psychisch kranken Mädchens“. Die Eltern und die Anwältin sind hingegen nach wie vor von der Erlebnisfundiertheit der Schilderungen des Mädchens überzeugt.

http://ooe.orf.at/news/stories/2504894/
Sprachlos.

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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5

Dienstag, 11. Oktober 2011, 17:20

Die Konzentration des Narkosemittels im Blut lag um ein Vielfaches über dem als therapeutisch betrachteten Bereich,
Ich habe das in der "heute" gelesen und wollte es hier her setzen, weil das so komisch geklungen hat für mich

Denunziation eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit,

Gut Renitenz, weil ich hätte es nicht gesucht, das es da schon ein Thema gibt.

Mal sehen, ob wir noch mehr erfahren werden

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Freitag, 23. Dezember 2011, 14:09

Zitat

Tod von 17-Jähriger: Ärzte im Verdacht
Laut Gutachten starb das Mädchen einen "gewaltsamen Tod" durch Narkosemittel.



Nach dem Tod eines 17 Jahre alten Mädchens in der Linzer Landesnervenklinik Wagner-Jauregg im vergangenen Mai ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Ärzte. Die Mediziner sollen im Jänner dazu befragt werden. Das berichteten mehrere Medien am Freitag. Laut Gerichtsgutachten starb die Jugendliche an einer Hirn- und Leberschädigung, ausgelöst durch eine Überdosis Narkosemittel. In der Expertise ist von einem "gewaltsamen Tod" die Rede. Ein Privatgutachten des Spitalserhalters hat wenig später ein "schicksalhaftes Ableben" attestiert.

Missbrauchs-Verdacht
Anfang September 2010 vertraute sich die 17-jährige Oberösterreicherin einer Betreuerin im Spital an. Sie gab an, im Alter von fünf bis zwölf Jahren von ihren Großeltern und zwei Nachbarn - darunter ein pensionierter Richter - in der Steiermark sexuell missbraucht und gequält worden zu sein. Nach mehreren Selbstmordversuchen des Teenagers wurde das Mädchen in Absprache mit seiner Mutter in künstlichen Tiefschlaf versetzt und starb schließlich. Das Verfahren gegen die Missbrauchs-Beschuldigten wurde mittlerweile eingestellt.

Von Anfang an stand eine mögliche Überdosis eines Narkotikums im Raum. Der ärztliche Leiter der Landesnervenklinik, Werner Schöny, ging allerdings eher von einer unerwarteten Überempfindlichkeit des Mädchens gegenüber dem verwendeten Mittel aus. Ein Gutachten im Auftrag des Spitalserhalters gespag bestätigte ein "schicksalhaftes Ableben". Die Expertise der Gerichtsmedizin Salzburg kam allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis: Todesursache war demnach eine "globale Sauerstoffmangel-bedingte Hirnschädigung in Kombination mit einer ausgedehnten Leberzellschädigung infolge einer massiven Methohexital-Überdosierung". Nun sollen weitere Gutachten eingeholt werden.

Man sei an einer raschen und umfassenden Klärung interessiert und kooperiere eng mit der Staatsanwaltschaft, betonte die gespag nach Bekanntwerden des Gerichtsgutachtens. Aus heutiger Sicht stelle sich der Tod der Jugendlichen "als Folge einer Kombination von unglücklichen Umständen dar, die zu einer Komplikation mit Todesfolge geführt haben". Die gespag gehe davon aus, dass zu einer abschließenden Beurteilung noch weitere Gutachten einzuholen seien, so Unternehmenssprecherin Jutta Oberweger. Bis dato gebe es aber keinerlei Anzeichen für ärztliches Fehlverhalten und daher auch keine Grundlage für unmittelbare dienstrechtliche Maßnahmen.
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/o…rdacht/50452734
Warum macht ein Arzt so etwas? Das kann doch nicht aus Versehen passieren! Wenn es kein Versehen war, dann ist es Mord.

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Freitag, 23. Dezember 2011, 19:04

Warum macht ein Arzt so etwas? Das kann doch nicht aus Versehen passieren! Wenn es kein Versehen war, dann ist es Mord.

Der tote Chefermittler im Fall Kampusch (Franz Kröll) hat sich bestimmt auch nicht aus Versehen oder "Überarbeitung" das Leben genommen. Dazu war er zu nahe am Fall dran.

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